Aktuell

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Großeinsatz in Halver; Bericht auf Come-on.de:

Feuer und Explosionen in Anschlag: Entwarnung für Bevölkerung

[Update] Die Feuerwehr in Halver wurde am Donnerstagmorgen zu einer brennenden Garage gerufen. Vor Ort gab es mehrere Detonationen.

Halver - Um kurz vor 9 Uhr am Donnerstag wurde der Feuerwehr eine brennende Garage in der Straße Sondern in Halver-Anschlag gemeldet. Von Weitem war schon starker, dunkler Rauch zu sehen. Der Stadtalarm wurde ausgelöst. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

 

Update, 12.51 Uhr: Nach über zwei Stunden ist die Warnung der Kreisleitstelle für die Bevölkerung von Halver aufgehoben worden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung hatten die Einsatzkräfte gewarnt, dass Fenster und Türen geschlossen werden müssen und sich Menschen in der Umgebung in geschlossene Räume zurückziehen sollten. 

Anschlag: Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer und Explosionen

 

Update, 12 Uhr: Die Fassade eines benachbarten Wohnhauses wurde mutmaßlich durch querschießende Feuerwerkskörper leicht beschädigt, teilt die Polizei mit. Hinsichtlich der Art, des Umfangs und der Zulässigkeit der Lagerung der Materialien, bei denen derzeit von Feuerwerkskörpern ausgegangen wird, ermittelt nun die Polizei. Der Brandort ist beschlagnahmt. 

Einer der beiden leicht verletzten Handwerker musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Amt für Arbeitsschutz wurde informiert.

Garage ist eingestürzt

Die Garage ist eingestürzt, heißt es von den Kräften vor Ort. Das angrenzende Haus ist laut Auskunft der Feuerwehr derzeit nicht bewohnbar. Das Ordnungsamt der Stadt Halver hat sich um eine Unterkunft für die Bewohner gekümmert. 

Update, 10.41 Uhr: Warnung für Halver-Anschlag: Die Warn-App Nina hat ausgelöst. Aufgrund der Rauchentwicklung wird die Bevölkerung aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Außerdem sollen Lüftungen und Klimaanlagen abgeschaltet werden. 

"Meiden Sie das betroffene Gebiet", sagen die Einsatzkräfte der Kreisleitstelle. "Bitte begeben Sie sich im betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume." Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.

Update, 10.09 Uhr: Nach mehreren Detonationen stand der Verdacht auf Feuerwerkskörper im Raum. Die Wehrleute hatten das Feuer soweit unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Der Wohnraum sei von den Flammen verschont geblieben, sagte der Einsatzleiter vor Ort. Dennoch sind einige Scheiben zerbrochen.

Es gibt zwei Leichtverletzte, teilte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis, auf Nachfrage mit. Dabei handele es sich um Handwerker. 

Kriminalpolizei rückt an

Nach gut einer Stunde waren die Wehrleute mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Währenddessen gab es aber weitere Detonationen.

Zur Klärung der Ursache rückte die Kriminalpolizei an. Der Verdacht von Feuerwerkskörpern, die sich in der Garage befanden, besteht weiterhin. Die Ermittlungen laufen. 

Aufgrund des Stadtalarms rückten alle Halveraner Löschzüge aus - mit insgesamt 120 Einsatzkräften. Auch das DRK war vor Ort, Polizei, Notarzt und Rettungsdienst ebenfalls.

Quelle: wa.de

Vier Verletzte in Oeckinghausen

Unfall nach verbotenem Überholmanöver auf der B229: SUV beschlagnahmt

[Update 9.06 Uhr] Schwerer Unfall am Dienstagabend in Halver-Oeckinghausen: Im Kreuzungsbereich der B229 und der L868 (Bruch) kollidierten vier Autos, alle Fahrzeugführer kamen in Krankenhäuser.

Halver - Am Dienstagabend kurz vor 22 Uhr hat sich auf der B229 in Halver-Oeckinghausen ein schwerer Unfall mit vier Pkw ereignet.

 

Die Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich der vorfahrtberechtigten Bundesstraße mit der L868 (Bruch) in Richtung Carthausen/Schalksmühle.

Drei Rettungswagen und der Notarzt sowie die Feuerwehr samt Drehleiter und die Polizei waren schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen, die allesamt nicht mehr fahrbereiten Pkw zu bergen und den Unfall aufzunehmen - bei einsetzendem Regen.

 

Unfall in Halver-Oeckinghausen: Werdohler durfte nicht überholen

Zwei der vier Autofahrer wurden leicht und die anderen beiden schwer verletzt. Bei den Autos handelte es sich um eine Mercedes C-Klasse, einen Chevrolet SUV, einen VW Golf und einen Nissan Micra.

Halver-Oeckinghausen: Vier Pkw auf B229 in Unfall verwickelt

Halver-Oeckinghausen: Vier Pkw auf B229 in Unfall verwickeltHalver-Oeckinghausen: Vier Pkw auf B229 in Unfall verwickeltHalver-Oeckinghausen: Vier Pkw auf B229 in Unfall verwickeltHalver-Oeckinghausen: Vier Pkw auf B229 in Unfall verwickelt

Wie der Einsatzleiter der Polizei vor Ort erklärte, hatte der 29-jährige Fahrer des SUV aus Werdohl offenbar bei erlaubten 60 km/h und trotz Überholverbot aus Richtung Brügge auf der B229 kommend den VW Golf überholt. An dessen Steuer saß ein 63-jähriger Mann aus Lüdenscheid.

Im besagten Kreuzungsbereich kam es dann nach dem Einscheren des Chevrolet zur Frontalkollision mit dem Nissan, dessen 19-jährige Fahrerin aus Schalksmühle gerade dabei gewesen war, aus Richtung Halver kommend nach links in Richtung Carthausen/Schalksmühle abzubiegen.

Durch die Wucht des Aufpralles wurden dann auch noch der Golf und der Mercedes - gesteuert von einem 52-Jährigen aus Halver - beschädigt, der ebenfalls aus Richtung Halver auf der B229 unterwegs gewesen war.

Unfall in Halver-Oeckinghausen: SUV von der Polizei beschlagnahmt

Die Micra-Fahrerin und der Mercedes-Fahrer wurden schwer, der Unfallverursacher im SUV und der Golf-Fahrer leicht verletzt. Eine 38-jährige Beifahrerin im Chevrolet aus Lüdenscheid blieb unverletzt.

Spuren, Zeugenaussagen und die Schadensbilder an den vier Fahrzeugen würden diesen Unfallhergang belegen, so die Polizei.

Alle vier Autos mussten abgeschleppt werden, der SUV wurde von der Polizei sichergestellt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Der Unfallbereich war bis 0.40 Uhr und damit fast drei Stunden lang komplett gesperrt.

Bericht auf Come-on.de: Feuerwehr rückt aus

Brand in Firma - Mitarbeiter reagiert schnell

[Update 14.12 Uhr] Oberbrügge - Die Feuerwehr wurde am Donnerstagmittag zu einem Brand in einer Firma in Oberbrügge gerufen. Ein Mitarbeiter reagierte schnell, so konnte Schlimmeres verhindert werden. 

Um kurz vor 12 Uhr am Donnerstag ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Eine Brandmeldeanlage in einer Firma schlug Alarm. 

 

Die Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr rückten zu der Firma Grigoletto GmbH am Alten Bahnhof in Oberbrügge aus. Dort hatte ein Mitarbeiter des Unternehmens schnell reagiert und noch vor dem Eintreffen der Wehr das Feuer löschen können. In einer Filteranlage eines Ofens für Pulverbeschichtung brannte es.

Der Mitarbeiter reagierte schnell, als übermäßig viel Rauch aus einem Ofen einer Pulverbeschichtungsanlage drang. Fast zeitgleich löste die Brandmeldeanlage aus, die die Feuerwehr auf den Plan rief. Alle Mitarbeiter verließen das Gebäude – bis auf drei Personen. Die kümmerten sich mit einem Handfeuerlöscher um den Brandherd. 

 

Als die insgesamt 35 Feuerwehrleute der Löschzüge Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen eintrafen, waren alle Flammen bereits gelöscht. Bei dem Vorfall in dem Betrieb für Oberflächentechnik wurde niemand verletzt. 

Kontrolle unter Atemschutz

Die Wehrleute kontrollierten die Halle unter schwerem Atemschutz mit einer Wärmebildkamera. Von der Teleskopmastbühne aus wurde auch das Dach der Firma erkundet. Einsatzleiter Andreas Bromme brauchte aber keine Nachlöscharbeiten anzuordnen: „Das Feuer war bereits aus.“ 

Auch der Sachschaden dürfte sich nach seiner Einschätzung in Grenzen halten: „Ein oder zwei Rohrstücke wurden vermutlich schon in Mitleidenschaft gezogen, aber das muss nun ein Techniker klären.“ Die verqualmte Halle wurde zuvor mit einem starken Ventilator gelüftet. 

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Ursache ist nach Einschätzung der Polizei in Gasen zu suchen, die sich im Rohrsystem entzündet hätten. Auch seitens der Beamten geht man von einem allenfalls geringen Sachschaden aus.

Feuerwehr.197585

Fahrzeug für Löschzug97586

www.come-on.de:Mercedes AMG GT rast gegen Baum

Fahranfänger (18) nach Unfall notoperiert, Sportwagen völlig zerstört - neue Details bekannt

Der Sportwagen wurde bei dem Zusammenstoß mit dem Baum völlig zerstört.

[Update, 12.10 Uhr] Ein Fahranfänger notoperiert, eine Beifahrerin eineinhalb Stunden eingeklemmt und ein völlig zerstörter Sportwagen: Das ist die Bilanz eines schweren Unfalls in Halver. Der 18-jährige Halveraner war mit dem Mercedes AMG GT gegen einen Baum gerast.

  • Der 18-jährige Fahranfänger musste nach dem schweren Alleinunfall notoperiert werden, schwebt aber nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr.
  • Seine ebenfalls 18-jährige Beifahrerin musste aus dem völlig zerstörten Wrack des Mietwagens befreit werden.
  • Die genaue Ursache ist noch unklar, die Polizei geht von überhöhter Geschwindigkeit aus.
 

Halver - Ein schwerer Autounfall hat sich in der Nacht zu Sonntag auf der Hagener Straße ereignet. Bereits zum zweiten Mal an diesem Wochenende verunglückte in Halver (Märkischer Kreis) ein Fahranfänger mit einem leistungsstarken Auto. Diesmal jedoch endete der Alleinunfall dramatisch.

Der junge Fahrer konnte durch eine Notoperation gerettet werden, schwebte am Morgen nach Angaben der Polizei noch immer in akuter Lebensgefahr. Mittlerweile besteht diese laut einer Mitteilung der Beamten nicht mehr.

 

Der Halveraner war mit seinem Wagen aus noch ungeklärter Ursache gegen 0.45 Uhr von der Straße abgekommen, durchbrach eine Baustelle und prallte schließlich gegen einen Baum.

Schwerer Unfall mit 600-PS-Mercedes

Zwei Schwerverletzte bei schwerem PKW-FrontalzusammenstoßZwei Schwerverletzte bei schwerem PKW-FrontalzusammenstoßZwei Schwerverletzte bei schwerem PKW-FrontalzusammenstoßZwei Schwerverletzte bei schwerem PKW-Frontalzusammenstoß

Die ebenfalls gerade volljährige Beifahrerin - auch sie kommt aus Halver - wurde schwer-, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Allerdings brauchte die Feuerwehr etwa eineinhalb Stunden, um sie aus dem völlig zerstörten Unfallwrack zu befreien. Grund dafür war dessen verstärkte Rahmenstruktur.

Unfall mit Sportwagen in Halver: Verstärkungen retten Beifahrerin wohl das Leben

Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Mercedes AMG GT. Nach Informationen unserer Redaktion verfügte das verunfallte Modell über 600 PS und zahlreiche Verstärkungen, quasi einen eingebauten sogenannten Überrollkäfig. Dieser hat der Beifahrerin möglicherweise das Leben gerettet, bedeutete zunächst aber ungewöhnliche Herausforderungen für die 45 Einsatzkräfte der Halveraner Feuerwehr.

Unfall mit Sportwagen in Halver: Polizei ermittelt in alle Richtungen

Bei dem Sportwagen handelt es sich nach Informationen der Redaktion um ein Mietauto mit Hagener Kennzeichen. Zugelassen ist er auf einen 25 Jahre alten Halter, der das Fahrzeug offenbar für 349 Euro pro Tag vermietet.

Bis in die frühen Morgenstunden war die Unfallstelle an der Hagener Straße gesperrt.

Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass der Sportwagen wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen war. In der Nacht sagte der Einsatzleiter: "Wir ermitteln in alle Richtungen. Auch ein technischer Defekt kann im Moment noch nicht ausgeschlossen werden."

Fraglich sei angesichts der Reifen auch, ob das Fahrzeug bereits in dem Zustand übergeben worden sei oder ob der Fahrer dies erst durch besonders verschleißträchtige Fahrmanöver selbst verursacht habe.

Unfall mit Sportwagen in Halver: Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro

Der Sportwagen selbst wurde bei dem Unfall völlig zerstört. Die Polizei geht mittlerweile von einem Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro aus.

Was die Einsatzkräfte überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnten und kopfschüttelnd quittierten: Eine junge Frau war mit ihrem Kleinwagen auf dem Heimweg, und wollte die Unfallstelle passieren. Sie hielt auf Höhe der ersten Feuerwehrfahrzeuge an, und konnte nach eigenen Angaben zunächst nicht erkennen, dass man hier nicht durchfahren kann. Angesichts der weithin sichtbaren Rettungsarbeiten nur schwer verständlich. 

Die Hagener Straße blieb bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt.

Rätselraten um Ursache. www.come-on.de

Unfall auf der B54: Fahranfänger (18) kracht gegen Mauer

Unfall auf der B54: Fahranfänger (18) kracht  gegen die Mauer

[Update, Sonntag] Ein Fahranfänger (18) aus Lüdenscheid ist am Samstag auf der B54 in Halver-Oberbrügge mit seinem Opel Corsa gegen die Mauer gekracht. Wie das passieren konnte, ist unklar.

Halver - Aus noch ungeklärter Ursache hat am Samstag der junge Fahrer eines Opels in einer leichten Linkskurve auf der B54 in Halver-Oberbrügge die Kontrolle über sein Auto verloren und ist gegen eine Mauer gekracht.

 

Dabei wurden der 18-jährige Fahranfänger selbst, aber auch sein 19-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Sie wurden gemeinsam in einem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei handelt es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Einsatzkräfte waren am Samstag gegen 17.45 Uhr alarmiert worden.

Unfall auf der B54: Hoher Schaden am Opel Corsa

Schlimm erwischt hat es auf jeden Fall den Kleinwagen des Lüdenscheiders: Der stark motorisierte Opel Corsa erlitt bei dem Aufprall einen Sachschaden, den die Beamten auf rund 15.000 Euro schätzen.

 

Zum Unfallhergang konnte die Polizei bislang nur sagen, dass es keine Hinweise auf den Auslöser gäbe. Die Straße war trocken. Es gab zwar eine Ölspur, die die Feuerwehr neben den ausgelaufenen Betriebsmitteln des Unfallwagens gleich mitbekämpfte, doch die war auf der Gegenfahrbahn. .

Die zehn Feuerwehrleute vom Halveraner Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen kümmerten sich mit Bindemittel um die rutschigen Stellen auf dem Asphalt, ein Abschleppwagen um das Unfallfahrzeug.

Unfall auf der B54: Noch ein schwerer Unfall in Halver

In der Nacht zu Sonntag ereignete sich dann ein ganz ähnlicher Unfall - wieder in Halver. Ein Fahranfänger (18) raste mit einem 370-PS-Sportwagen gegen einen Baum. Er musste notoperiert werden, seine Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Nach Brand von Unterstand: Ursache steht fest

Die Feuerwehr hatte den Brand in einem Unterstand im Waldstück an der Industriestraße in Halver schnell unter Kontrolle.
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Die Feuerwehr hatte den Brand in einem Unterstand im Waldstück an der Industriestraße in Halver schnell unter Kontrolle.

[Update 15. Juni] In einem Waldstück in Halver hat am Samstag ein Unterstand in voller Ausdehnung gebrannt. Jetzt steht auch fest, wie es dazu kommen konnte.

 

Halver -  Wie die Polizei am Montag berichtete, hatte am Samstagnachmittag ein 42-jähriger Halveraner mit seiner Familie an einem Unterstand gegrillt. 

Er löschte den Grill mit Wasser auf dem dortigen Steinboden. Stunden später entfachte sich die Glut jedoch, sodass die Wehr anrücken musste. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen

 

Die Erstmeldung zum Brand

Schnell gelöscht bekamen die Halveraner Feuerwehrleute einen brennenden Unterstand in einem Waldstück an der Industriestraße. Das war wohl auch dem schnellen Erreichen der Einsatzstelle zu verdanken: "Die Zeit spielte für uns", hieß es seitens der Einsatzleitung.

 

Nachdem gegen Mitternacht ein Waldbrand im Bereich einer Teichanlage gemeldet wurde, brauchten die 21 Kräfte vom Löschzug Stadtmitte etwa sieben Minuten bis zum Eintreffen. So waren die Löschangriffe aus zwei C-Rohren schnell erfolgreich, obwohl der Unterstand in voller Ausdehnung brannte. Das wiederum hört sich nach Angaben der Feuerwehr schlimmer an, als es tatsächlich gewesen sei.

Halver: Brand im Wald - Beleuchtungsmast bleibt im Geäst hängen

Allerdings wurde vorgesorgt, dass die Flammen nicht auf Bäume übergreifen. Glücklicherweise hatte der Unterstand ein Wellblechdach, dass das Feuer abschirmte. 

Bereits nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz abgeschlossen und das Aufräumen konnte beginnen. Dabei wurde den Einsatzkräften allerdings nochmals deutlich, dass die Örtlichkeit logistisch durchaus Herausforderungen barg. So blieb bei einem Fahrzeug ein Beleuchtungsmast im Geäst hängen und ließ sich erst mit etwas Nachdruck wieder herunterfahren. 

Halver: Unterstand im Wald in Flammen - Polizei ermittelt

Zu Sachschaden und Auslöser des Brandes konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Eine offensichtliche Ursache sei nicht ersichtlich, hieß es. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

 
 

Jugendfeuerwehr zieht um

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Die Halveraner Nachwuchseinsatzkräfte sollen umziehen.

Halver – Die Jugendfeuerwehr soll ihren Sitz nicht mehr länger im Gerätehaus des Löschzuges Stadtmitte haben, sondern im Außenbezirk. Das sorgte für große Augen im vergangenen Hauptausschuss.

 

Die Ausschussmitglieder wollten zum einen wissen, warum sie nicht darüber in Kenntnis gesetzt wurden, und zum anderen, was die Gründe für einen Umzug in den Außenbereich sind. Das wiederum überraschte Stefan Czarkowski, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Halver: „Ich weiß nicht, wo die Diskussion herkommt“, sagt er.

 

Für den Umzug der Jugendfeuerwehr gebe es gute Gründe. Bisher ist die Einheit in den Räumen des Gerätehauses Stadtmitte untergebracht. Das sei historisch betrachtet zwar schon immer so gewesen, aber es spreche nichts gegen eine Änderung dieser Tradition.


Denn ausgerichtet ist das Gerätehaus für 40 bis 45 Einsatzkräfte. Vor zwölf Jahren sei man mit 37 Kameraden in den Neubau eingezogen, mittlerweile besteht der Löschzug aus rund 80 Freiwilligen, was gut und notwendig sei – die Jugendfeuerwehr bringt noch einmal an die 32 Personen mehr dazu, und auch „Gastlöscher“ bräuchten eigentlich einen Spind, sagt Czarkowski.

 

„Der Platz reicht hinten und vorne nicht“, sagt der Leiter und spricht von einem akuten Platzproblem auch in Hinblick auf die Schwarz-weiß-Trennung zur Vermeidung von Kontaminationsverschleppung.

Auch zwei Einsatzfahrzeuge werden in der Waschhalle geparkt, weil es an Platz fehle. „Damit kann man leben“, sagt Stefan Czarkowski.

Für die Jugendfeuerwehr tut sich jetzt mit dem geplanten Neubau der Feuerwache des Löschzuges Bommert eine Lösung auf. In die Planung müssten noch ein weiteres Büro für die Leitungen der Jugendfeuerwehr sowie eine von den Erwachsenen getrennte Umkleide aufgenommen werden.

„Komplett kostenneutral wird das nicht gehen.“ Aber es sei billiger als jede andere Alternative. Ein komplett eigenes Haus mache wenig Sinn, und die anderen Gerätehäuser zu erweitern, ebenfalls nicht. „Warum also nicht die Synergien nutzen, die sich beim Neubau ergeben?“, sagt Czarkowski.

Ermittlungen dauern an

Nach schwerem Unfall: 34-Jähriger stirbt an seinen Verletzungen

Bei einem schweren Unfall auf der Landesstraße 284 in Halver hat ein Mann lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. 
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Bei einem schweren Unfall auf der Landesstraße 284 in Halver hat ein Mann lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. 

[Update 13.37 Uhr] Nach dem schweren Unfall auf der Landesstraße 284 am Montag gibt es schlechte Nachrichten: Der verunglückte Kiersper starb an seinen Verletzungen.

 
  • Unfall auf der L284 in Halver endet tragisch.
  • Der Fahrer stirbt an seinen Verletzungen.
  • Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Halver - Auf der Landesstraße 284 zwischen Halver und Wipperfürth kam am späten Montagabend ein 34-jähriger Mann aus Kierspe von der Fahrbahn ab. Er wurde lebensbedrohlich verletzt und starb am Donnerstag an seinen Verletzungen. Das teilt die Polizei im Märkischen Kreis mit. 

Mit seinem VW Golf fuhr er gegen 22 Uhr am 1. Juni in Richtung Wipperfürth.  Kurz nach der Einmündung Hagebüchen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, er kollidierte mit einem Erdhügel. Das Fahrzeug wurde hochgeschleudert. Das teilt Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis, auf Nachfrage am Dienstagmorgen mit.

Auch die Feuerwehr war in der Nacht auf der L284 im Einsatz. 
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Auch die Feuerwehr war in der Nacht auf der L284 im Einsatz. 

Bei dem Unfall wurde der 34-Jährigelebensbedrohlich verletzt. Zunächst brachte der Rettungsdienst den Mann ins Klinikum Lüdenscheid, danach wurde er in eine Klinik in Dortmund verlegt. Am Donnerstag starb er an seinen Verletzungen. 

Schwerer Unfall auf der L284: Geschwindigkeit spielt eine Rolle

Es handelt sich um einen Alleinunfall. Handy und Fahrzeug des Mannes wurden sichergestellt.

Die Beamten gehen laut Polizei-Pressestelle davon aus, dass es aufgrund einer nicht angemessenen Geschwindigkeit zu dem Alleinunfall gekommen sei. Die Ermittlungen zu dem Unfallhergang dauern aber weiter an. 

Mit im Einsatz war unter anderem auch der Löschzug Bommert der Freiwilligen Feuerwehr Halver. Während der Unfallaufnahme war die L284 gesperrt. Wenige Minuten nach den Kräften aus Bommert traf auch der Löschzug 1 Stadtmitte ein. 

Die große Mannstärke bei dem Unfall war wichtig: "Wir suchen den Bereich um die Unfallstelle immer weiträumig ab", erklärt Einsatzleiter Detlef Enneper. "Es kann immer sein, dass Mitinsassen des Autos herausgeschleudert wurden oder sich von der Unfallstelle entfernt hätten." Deshalb wurde das Gebiet auch mit einer Wärmebildkamera akribisch abgesucht. Hinweise auf einen Beifahrer haben sich aber nicht ergeben.

In Lüdinghausen ist am Pfingstwochenende ein Autofahrer gestorben. Er wurde in seinem Wagen eingeklemmt. Bei einem schrecklichen Unfall im Sauerland ist am Montag eine junge Frau ums Leben gekommen. Sie war Beifahrerin auf einem Quad, das in einen Auffahrunfall verwickelt war. 

Quelle: wa.de

Soko Respekt: Halver ist als erste Stadt Mitglied

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Eigentlich ist es Usus, die Beitrittserklärung online abzugeben, doch Halvers Bürgermeister Michael Brosch war es wichtig, das persönlich zu tun.

Halver - Alle waren sie da. Alle die, die für die Halveraner sowohl beruflich als auch ehrenamtlich alles tun. Diesmal waren sie der Mittelpunkt. Die Halveraner Polizei, das Technische Hilfswerk (THW), die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Und der Anlass war ein besonderer.

 

Halver ist dem Lüdenscheider Verein Soko Respekt beigetreten. Er hat sich 2017 gegründet und sich zum Ziel gemacht, auf den mangelnden Respekt gegenüber Einsatzkräften aufmerksam zu machen. „Wir geben allen Einsatzkräften eine Stimme“, sagen die Vorsitzenden Jens Hoffmann und Mara Buhl. Sie wollen mehr Respekt für alle Einsatzkräfte, die sich täglich für die Menschen einsetzen, erreichen. 

 

Nachrodt-Wiblingwerde hat das ebenfalls vor, sei aber durch die Corona-Krise noch nicht zum Abschluss gekommen. „Das ist etwas ganz Besonderes“, sagt Jens Hoffmann zur Mitgliedschaft Halvers. Nicht nur für den Verein, sondern auch für die Einsatzkräfte in Halver sei der Beitritt ein „großes Zeichen der Wertschätzung“.

 
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Mit Abstand für mehr Anstand kamen Jens Hoffmann und Mara Buhl nach Halver und nahmen den Mitgliedsantrag von Michael Brosch entgegen.

Und die Mitgliedschaft hat noch ein wichtiges Zeichen für die Gründer des Vereins: „Das gibt uns Rückhalt“, sagt Jens Hoffmann.

Vor allem ist es ein symbolischer Charakter

Für die Aufnahme in den Verein kamen Vertreter der vier Verbände vorbei: Alexander Fall von der Polizei Halver, Trimpop vom DRK Halver, Thorsten Berger vom THW und Dennis Wichert von der Freiwilligen Feuerwehr. Sie alle standen stellvertretend für ihre Mitglieder dabei, als Bürgermeister Michael Brosch im Namen des Rates und der Stadt Halver die Beitrittserklärung abgab. 

Eigentlich, sagte Brosch, mache man das online. Aber er wollte es auf diesem Wege tun. Persönlich und direkt. Der Mappe mit dem Stadtwappen Halvers war noch ein Umschlag beigelegt mit einer Geldspende aus Verfügungsmitteln. Die Mitgliedschaft im Verein ist grundsätzlich kostenlos. 

Für die Stadt Halver habe sie vor allem symbolischen Charakter. Denn auch in Halver widerfährt den Einsatzkräften Respektlosigkeit. Vonseiten der Feuerwehr heißt es, dass es zwar selten vorkomme – und wenn, dann seien es vor allem Menschen, die sich den Vorgaben widersetzen. 

Respektlosigkeit auch bei der Polizei in Halver ein Thema

 

Beispielsweise beschweren sie sich dann über Straßensperrungen infolge eines Unfalls. Jens Hoffmann erwähnt auch die Rettungsgasse, die nur durch viel Aufklärungsarbeit, wie die des Lüdenscheider Vereins, ins Bewusstsein der Menschen übergehe. 

„Wenn wir nur ein Menschenleben retten können, hat sich alle Arbeit schon gelohnt.“ Respektlosigkeit ist auch bei der Polizei ein Thema, wie Wachleiter Alexander Fall sagt. „Es ist gut, dass es einen Verein gibt, der darauf aufmerksam macht“, sagt Fall. „Noch besser wäre es, wenn es gar nicht nötig wäre.

siehe Bericht von Come-on.de:

Bagger beschädigt Leitung

Gas-Alarm in Halver: Anwohner müssen Wohnungen verlassen

Das Gasleck in Halver war schnell geschlossen.

Halver - Schreck am Samstagvormittag: Kurz vor 11 Uhr musste die Halveraner Feuerwehr bereits zum zweiten Mal ausrücken. Diesmal gab es Gas-Alarm.

Eine brenzlige Situation in der Droste-Hülshoff-Straße: Ein Bagger hatte bei Tiefbauarbeiten eine Gasleitung komplett gekappt. Bevor die Reparaturarbeiten beginnen konnten, mussten zunächst fünf umliegende Wohnhäuser geräumt werden. Etwa zehn Bewohner waren betroffen.

 

Doch die konnten recht schnell wieder heimkehren. Den Technikern von Westnetz gelang es schnell, die Gefahrenstelle in den Griff zu bekommen. Bereits nach etwa einer Stunde hatte man die Lage gut im Griff und der Einsatz für die 28 Feuerwehrleute sowie Rettungsdienst und Polizei näherte sich seinem Ende. Verletzt wurde niemand.

Am Samstagmorgen war die Halveraner Wehr bereits im Einsatz, um die Landung eines Rettungshubschraubers vor der Humboldt-Schule abzusichern. Ein Bewohner eines der benachbarten Wohnhäuser verletzte sich bei einem Sturz so schwer, das er in eine Fachklinik geflogen werden musste.

siehe Bericht von Come-on.de:

Schwerer Sturz in Halver: Hubschrauber fliegt Verletzten in Klinik

Der Hubschrauber landete vor einer Bushaltestelle.

Halver - In Halver ist ein Mann am Samstagmorgen so schwer gestürzt, dass der Notarzt einen Rettungshubschrauber anforderte. Der in Lünen stationierte ADAC-Helikopter "Christoph 8" brachte den Schwerverletzten in eine Fachklinik.

Um die Luftretter abzusichern, war auch die Feuerwehr Halver im Einsatz. Mit vier Fahrzeugen sicherte der Löschzug Stadtmitte den Landeplatz vor der Humboldschule ab.

 

Vor der Landung mussten die zwölf Einsatzkräfte aber noch zum Besen greifen. Da sich an dem Wendehammer eine Bushaltestelle mit einigen Wartehäuschen befinden, lagen dort auch zahlreiche Scherben herum.

Scherben können bei Landung aufgewirbelt werden

Nach Angaben der Feuerwehr durchaus typisch, weil solche Orte häufig Menschen anziehen, die gar nicht Bus fahren wollen, aber gerne zur Flasche greifen. Und es mit deren Entsorgung nicht so genau nehmen.

Schon kleine Steine können bei Hubschrauberstarts- oder landungen aufgewirbelt werden und schmerzhafte Verletzungen verursachen. Bei Glasscherben ist die Situation noch wesentlich gefährlicher. Schaulustige hielten bei diesem Einsatz allerdings genug Abstand, viele waren es ohnehin nicht.

auf Come-on.de:Neubauprojekt wird konkreter

Förderung für neues Gerätehaus?

Halver - Das Feuerwehrgerätehaus in Bommert hat keine Zukunft. Ein Neubau soll her, so der Plan. Dieser wird jetzt konkreter. Und auch eine Chance für eine Förderung besteht.

Baulich schlicht nicht ausreichend“, lautete das Urteil über das Feuerwehrgerätehaus in Bommert. In der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für die Stadt Halver wurden bereits 2018 gravierende Defizite benannt.

 

Dazu zählen zwei Stellplätze, die für Großfahrzeuge nicht ausreichend groß sind. Außerdem sind Abgassauganlage, Lagerflächen, Duschen, ein Büroraum und Alarmparkplatz schlicht nicht vorhanden.

Gravierende Mängel

Weiter bemängelt wurde, dass das Gerätehaus in einem relativ einwohnerschwachen und sehr dünn besiedelten Bereich läge, was auch Auswirkungen auf die Wohnortverteilung der ehrenamtlichen Kräfte habe. Der Plan: ein Neubau des Feuerwehrgerätehauses Bommert in Anschlag.

 

Ein Grundstück für das neue Gerätehaus in Anschlag gibt es offenbar bereits. Wie Thomas Gehring vom Bauamt der Stadt Halver jetzt mitteilte, habe die Stadt nun ein Grundstück vor Augen, nachdem mehrere gemeinsam mit der Feuerwehr in Betracht gezogen wurden. „Wir sind auf einem guten Weg.“ Der Erwerb des Grundstücks sei in Planung.

"Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021"

Im Haushaltsplan sind für das neue Gerätehaus insgesamt rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. 120 000 Euro waren es bereits für 2019, 1,08 Millionen Euro für 2020. Immerhin rund ein Viertel der zu erwartenden Kosten könnten durch eine sich nun neu eröffnete Fördermaßnahme des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW decken.

Für das Förderjahr 2021 hat das Heimatministerium erstmals den Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ im Rahmen der „Dorferneuerung 2021“ gestartet. Für den Sonderaufruf stehen drei Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderhöchstsumme beträgt 250 000 Euro.

Besonders viel sei das nicht. Aus dem Betrag könne man, sagt Thomas Gehring, ableiten, dass „nur wenige davon profitieren werden“. Trotzdem lässt die Stadt bei der Bezirksregierung Arnsberg prüfen, ob die Fördermaßnahme für Halver infrage kommt.

Interessant ist die Förderung für Orte und Ortsteile, die nicht mehr als 10 000 Einwohner haben. Halver selbst fällt also mit seinen rund 16 000 Einwohnern auf den ersten Blick aus den Kriterien heraus. Nimmt man jedoch Anschlag als Ortsteil in Betracht, sehen die Chancen wieder besser für eine Förderung aus.

Beratungsgespräch in Arnsberg

Trotzdem möchte Thomas Gehring „keine falschen Hoffnungen“ wecken. Um klarer zu sehen, hat der Fachbereichsleiter um ein Beratungsgespräch bei der Bezirksregierung in Arnsberg gebeten. Anfang März soll es stattfinden. 

„Gerade in den Dörfern mit bis zu 10 000 Einwohnern ist die ehrenamtliche Struktur der Feuerwehr unverzichtbares Element der Gefahrenabwehr“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Come-on.de :Kaum Resonanz bei der Bürgerversammlung im Halveraner Rathaus

"Optimalen Standort gefunden": Neue Rettungswache wird an der B229 im MK gebaut

Die aktuelle Rettungswache an der Susannenhöhe.

Am Donnerstag fand eine Bürgerversammlung statt. Anlass war der Bau der neuen Rettungswache in Oeckinghausen an der B229.

Halver - „Wir sind der Auffassung, dass wir mit diesem Standort an der B229 den optimalen Standort gefunden haben“, sagte Bürgermeister Michael Brosch am Donnerstag bei der Bürgerversammlung im Rathaus.

 

Insgesamt neun Personen saßen am großen Tisch im Ratssaal an diesem Abend. Eine große Bürgerbeteiligung blieb aus. Viel anzumerken gab es von den anwesenden Personen vorwiegend aus Verwaltung und Politik ebenfalls nicht.

Auf den neuesten Stand gebracht

Peter Kaczor vom Fachbereich Bauen und Wohnen brachte die Anwesenden auf den neuesten Stand. War der Weg zu einer verkehrsgünstig gelegenen Basis für den Rettungsdienst zunächst unklar, hat sich nach einem Gespräch mit Straßen.NRW vor rund zwei Wochen eine zufriedenstellende Lösung ergeben. 

 

Ein Kreisverkehr an der Kreuzung in Oeckinghausen soll kommen – und das schon bald. Für die geplante Rettungswache an der Kreuzung begünstigt das die Anbindung enorm.

Die neue Rettungswache wird in den roten Bereich an der B229 gebaut, wie der geänderte Flächennutzungsplan zeigt.

Auf dem ersten Entwurf eines Bebauungsplans sind der Ort, an dem die Rettungswache gebaut werden soll und die Verkehrsanbindung grob eingezeichnet. Die genaue Erschließung werde noch berechnet, sagte Peter Kaczor. Dabei spielten auch die Verkehrsanbindung und die Bushaltestellen eine Rolle. 

Einige Gutachten stehen noch aus

Auch ein Artenschutzgutachten ist bereits erstellt worden. Ergeben hat das, dass es sich bei der Fläche um „keinen potenziellen Lebensraum geschützter Arten“ handelt. Weitere Gutachten aus dem Umweltbereich sowie zum Emissionsschutz stehen noch aus. Anregungen gab es wenige. 

Nur Astrid Becker von der SPD nahm die Gelegenheit wahr, Anmerkungen zum Bauvorhaben „Nr. 49 Rettungswache“, wie es im Bebauungsplan steht, vorzunehmen. „Der Brückenschlag auf die andere Straßenseite ist schwierig, denke ich“, sagte sie und bezog sich auf den Standort an der Susannenhöhe. 

Vorrangig gehe es aber auch ihr darum, einen Standort zu finden, der die Menschen in Halver und Schalksmühle im Notfall schnellstmöglich erreicht. „Wir können Menschen nachher nicht erklären, dass sie mit einem Herzinfarkt etwas länger warten müssen, weil man sich nicht einigen konnte, welches Grundstück man nimmt.“ Im Großen und Ganzen sei sie froh über die moderne und zeitgemäße Rettungswache, die für die kommenden 30 Jahre erst einmal auf dem neuesten Stand sein wird. 

Susannenhöhe als Standort nicht optimal

Beim Standort an der Susannenhöhe waren sich Michael Brosch und Markus Rahrbach, Gebäudemanager des Märkischen Kreises, einig. „Die Susannenhöhe als Standort war denkbar, aber nicht optimal“, sagte Brosch. Rahrbach fügte noch hinzu, der Standort sei aufgrund seiner Hanglage bei schlechten Witterungsverhältnissen nicht unbedenklich.

Mehr zur neuen Rettungswache lesen Sie hier

Der zeitliche Ablauf sieht wie folgt aus:

  • Die aktuelle Änderung des Flächennutzungsplans sowie ein Vorentwurf des Bebauungsplans liegen bis zum 2. März zur öffentlichen Ansicht im Rathaus im Büro von Peter Kaczor aus.
  • Im Sommer, genauer gesagt am 22. Juli, muss dann der Rat der Stadt Halver darüber beschließen.
  • Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres wird das Baurecht erlangt werden, sagt Markus Rahrbach. Parallel dazu soll die Baugenehmigung angefordert werden.
  • Insgesamt 12 bis 15 Monate sind für den Bau veranschlagt, wie Markus Rahrbach vom Regiebereich Gebäudemanagement des Märkischen Kreises sagt.
  • Wenn alles nach Plan läuft, wird die neue Rettungswache im ersten Halbjahr des Jahres 2022 stehen.

Die alte Wache ist zu klein. Das war bereits vor zehn Jahren klar. Seitdem ein zusätzlicher Rettungswagen in Halver stationiert ist, fehlt es an Ruheräumen für die zusätzliche Besatzung. Im und am Gebäude an der Susannenhöhe hat eine Bestandsanalyse zudem zahlreiche Gesundheits- und Unfallgefahren ausgemacht. 

Der Märkische Kreis hat daher den Neubau vorgeschlagen. Die Politik hat im Juli 2017 zugestimmt. Für den Bau sind 2,83 Millionen Euro veranschlagt; für den Kauf des passenden Grundstücks 170.000 Euro.

Bereits 2017 wurde das Grundstück an der B229 als Standort für den Neubau ins Auge gefasst. Allerdings handelt es sich um eine landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Änderung des Flächennutzungsplans reichte laut der Bezirksregierung Arnsberg allerdings nicht aus, weil zunächst der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden musste. Dieses Verfahren zog sich lange hin.

Feuerwehr ist gut gerüstet

Ast fällt auf Lkw - Sturm "Sabine" zieht am Montag nach

[Update 11.47 Uhr] Halver - Orkan "Sabine" sorgt seit Sonntag für Unruhe. Derzeit ist die Feuerwehr in Halver bei einem größeren Einsatz.

An der Hagebücherhöh ist am Montagmorgen ein Ast auf einem Lkw gelandet. Der Löschzug Bommert der Freiwilligen Feuerwehr ist zur Landesstraße 284 ausgerückt. 

 

Der Lkw musste von dem Ast befreit werden. Während der Bergungsmaßnahme war die Straße zeitweise gesperrt. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Dabei handelt es sich um den bisher größten Einsatz aufgrund des Sturms in Halver. "Sabine" hat die Stadt weitesgehend verschont. 

 

Die Halveraner Feuerwehr war auf den Orkan „Sabine“ gut vorbereitet. Doch „Sabine hat sich ruhig verhalten“, sagt Michael Keil, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Halver. 

Gerätehaus über Nacht besetzt

Insgesamt 90 Männer und Frauen von der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sowie Lutz Eicker und Larissa Arnold vom Ordnungsamt der Stadt besetzten in der Zeit von Sonntag, 17 Uhr, bis 1 Uhr nachts die Gerätehäuser in Halver. In diesen acht Stunden jedoch wurden die Löschgruppen zu keinem Einsatz gerufen.

Erst am Montagmorgen gingen die ersten Meldungen von Bäumen, die Straßen blockieren, ein. In Schmidtsiepen versperrte ein Baum die Fahrbahn. Die Wehrleute rückten gegen 8 Uhr raus, um die Straße wieder befahrbar zu machen. 

Aldi-Lkw bleibt zwischen Halver und Kierspe stecken

Am späten Abend kam ein Lkw auf der Landesstraße 528 zwischen Halver und Kierspe nicht mehr vorwärts. Gegen 22.30 Uhr sind in Höhe Neuenhaus auf Kiersper Gebiet eine Reihe Bäume umgeknickt und haben den Weg versperrt. der Lkw der Aldi-Niederlassung in Radevormwald war auf dem Weg in Richtung Halver. 

Die Feuerwehr wollte die Bäume zunächst wegschneiden, um dem Lkw die Weiterfahrt zu ermöglichen. Dagegen entschieden sich die Wehrleute allerdings aus Sicherheitsgründen . Der Fahrer wurde von der Feuerwehr Kierspem die dort im Einsatz war, mit zurück ins Gerätehaus genommen, wo er von einem Arbeitskollegen abgeholt wurde.

Am Montagmorgen kümmerte sich ein sogenannter Fällbagger um die Aufräumarbeiten auf der L528.

So gehen Schulen und Kitas mit dem Sturm um

In allen Schulen in Halver und Oberbrügge fand am Montag kein Unterricht statt. Für eintreffende Kinder wurde jedoch eine Betreuung an den Grundschulen und im Rahmen der Offenen Ganztagsgrundschule gewährleistet. Die Entscheidung, ob der Weg zur Schule für die Kinder sicher und zumutbar ist, oblag den Eltern. Die Betreuung wurde so lange ermöglich, bis die Schüler gefahrlos den Heimweg antreten und zu Hause wieder betreut werden konnten. 

Angenommen wurde das Betreuungsangebot von einem Kind der Regenbogenschule am Standort „Auf dem Dorfe“ und von sieben Grundschülern der Lindenhofschule. Am Anne-Frank-Gymnasium, an der Humboldt- und Realschule wurden keine Kinder betreut, wie die Schulen auf Anfrage mitteilen. 

Orkan "Sabine" in Halver

Orkan "Sabine" in HalverOrkan "Sabine" in HalverOrkan "Sabine" in Halver

Die Lehrer seien fast vollständig erschienen und nutzten die „sturmfreie“ Zeit für andere Aufgaben oder zum Aufräumen. Die Informationen zum Unterrichtsausfall wurden nach Angaben der Schulen gut verteilt und erreichten alle Eltern.

Nicht alle Kitas geschlossen

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Halver informierte über die Schließung ihrer beiden Einrichtungen, Pusteblume und Spatzennest. Notgruppen für Eltern, die ihre Kinder nicht anders betreuen konnten, wurde in beiden Kitas angeboten.

Geöffnet hatten die DRK-Kita Juno sowie die Awo-Kita. In der Juno-Kita waren „einige Kinder“, wie Leiterin Petra Gelhart sagt. Die Kinder seien in der Einrichtung in einem geschützten Bereich und die Eltern müssten sich keine Sorgen machen. In der Awo-Kita kamen zehn Kinder auf sieben Betreuer, wie Leitung Sybille Haberland sagt. „Wir machen uns einen schönen Tag.“

siehe Bericht auf come-on.de:

 

ABC-Einsatz am AFG in Halver: Sechs Schüler ins Krankenhaus gebracht 

[Update 19.29 Uhr] Halver - ABC-Alarm an einer Schule in Halver - das war die Meldung, die am Mittwochmittag bei der Feuerwehr einging. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

„Massenanfall von Verletzten“ war die Meldung, die am Mittwoch gegen 12 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Halver einging. Am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) wurden die Einsatzkräfte zu einem ABC-Unfall gerufen, bei dem mehrere Personen durch Chemikalien verletzt wurden.

Welche Chemikalie die Verletzungen ausgelöst hatte, ist nach wie vor unklar. Auslöser soll nach ersten Erkenntnissen ein Vorfall in einem Physikraum gewesen sein, teilte die Feuerwehr mit. Nach etwa einer halben Stunde stellten die Kräfte Folgendes fest: Betroffen war das Gebäude der früheren Hauptschule, die das AFG zu Teilen nutzt. In einem dortigen Raum sollen noch bis vor wenigen Wochen Chemikalien gelagert worden sein. Am Mittwoch hielten sich Schüler in dem Raum nebenan auf und klagten anschließend über Augen- und Atemwegsreizungen.

 

Augenreizungen bei sieben Schülern

Sieben Schüler befanden sich in ärztlicher Behandlung, sie sind laut Polizei leicht verletzt. Sie mussten zum Teil ihre Kleidung abgeben. Die Ursache für den Vorfall ist ungeklärt. Betroffen sind sieben Schülerinnen und ein Schüler der sechsten Klasse des AFG.

Insgesamt 30 Betroffene wurden außerdem dekontaminiert - gründlich abgeduscht - und bekamen Wechselkleidung, darunter auch ein Lehrer. 

Neben der Halveraner Feuerwehr, dem Rettungsdienst und Notärzten kam auch Unterstützung aus der Umgebung. Einsatzkräfte aus Schalksmühle und dem Oberbergischen Kreis waren vor Ort. Auch das DRK war in voller Besatzung am AFG. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Halver und die Polizei waren ebenfalls mit dabei.

Notfallseelsorger vor Ort

Ulrich Schreiber als Notfallseelsorger betreute aufgeregte Kinder und Eltern in der Aula der Schule. Der Zwischenfall ereignete sich in der mittäglichen Abholphase. Feuerwehrleute und Polizeibeamte sicherten den Einsatzort.

 

Schüler aus dem Hauptgebäude des AFG mussten nicht evakuiert werden. Das Hauptgebäude sei nicht betroffen, teilten die Einsatzkräfte vor Ort mit. Der Gefahrenbereich wurde geräumt. 

ABC-Einsatz am Anne-Frank-Gymnasium in Halver

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Schüler von zwei möglicherweise ebenfalls betroffenen Klassen wurden vorsorglich auch untersucht, teilte die Polizei mit. Die Beamten betonten aber: "Es bestand und besteht keine Lebensgefahr."

Die Einsatzkräfte richteten im weiteren Verlauf einen Dekontaminationsbereich ein und versorgten die Opfer mit Wechselkleidung. ABC-Kräfte der Feuerwehr Herscheid rückten an, um mit feineren Messgeräten nach dem auslösenden Stoff zu suchen. Das Bordbesteck der Feuerwehren auf den Fahrzeugen hatte bis dahin keine konkreten Ergebnisse gebracht.

Der Löschzug Stadtmitte wurde unterstützt durch den Löschzug Bommert, der auch mit Sirene nachalarmiert worden war. Gegen 14.30 Uhr lief der Großeinsatz Zug um Zug aus. Sechs Kinder wurden nach Angaben der Polizei in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Gegen 17 Uhr vermeldete die Polizei dann, dass der Einsatz von Feuerwehr und Polizei zu Ende gehe. Der Ort des Geschehens sei durch die Kriminalpolizei versiegelt worden - die Ermittlungen zur Ursache dauerten demnach an.

Gegen 15.30h rückte der Löschzug Buschhausen zu auslaufenden Betriebsstoffen nach Kradunfalll in Höhe Krause Buche aus.

Die L528 wurde ca. 3 Stunden voll gesperrt.

Hunderte Schüler betroffen

Sirenenalarm! Berufskolleg im Märkischen Kreis evakuiert

Die Evakuierung der Schule klappte problemlos.

[Update 12.57 Uhr] Halver - Um kurz nach 12 Uhr heulten am Dienstag die Sirenen in Halver.

Der Sirenenalarm am Dienstagmittag war für die Halveraner nicht zu überhören. Die Alarmierung ausgelöst hatte eine Brandmeldeanlage am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Ostendorf, wie Michael Keil, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Halver, mitteilte

 

Wenige Minuten später kam folgende Info: Fehlalarm. Die Feuerwehr-Leitstelle des Märkischen Kreises bestätigte das: "Es war ein Fehlalarm, es ist schon wieder Ruhe. Es ist nichts passiert." Die ausgerückten Einsatzkräfte würden bereits wieder zurückkehren.

Insgesamt waren 15 Mann des Löschzugs Stadtmitte vor Ort, die feststellten, dass zwei Rauchmelder aus unbekanntem Grund synchron angeschlagen hatten, es sich aber eindeutig um einen Fehlalarm handelte.

Nach Auslösen des Alarms war das Berufskolleg evakuiert worden. "Das hat alles sehr gut geklappt", sagt ESBK-Schulleiter Ulrich Fröndhoff. Man habe auch einen Rollstuhlfahrer aus dem dritten Stockwerk evakuieren müssen. Dafür habe man spezielle Stühle, mit deren Hilfe der Transport über die Treppen möglich ist. "Das ist richtig gut gelungen", sagt der Schulleiter. Eigentlich sei für Donnerstag einen Probealarm an der Schule geplant gewesen. "Das war jetzt eine Probe im Ernstfall. Den Probealarm können wir uns nun sparen", so Fröndhoff.

Einsatz in und um Halver

Lange Ölspur: Feuerwehr sperrt etliche Straßen

Halver - Das Fahrzeug eines noch Unbekannten hat am Donnerstagabend in Halver auf zahlreichen Straßen Ölspuren hinterlassen.

Zuerst aufgefallen waren die Betriebsmittel auf dem Asphalt im Tannenweg bis zur Frankfurter Straße. Betroffen war auch ein ganzes Wohngebiet. Bei dem verlorenen Stoff handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Diesel-Kraftstoff.

 

Nachdem die um 18.15 Uhr alarmierte Feuerwehr das Ausmaß der Verunreinigung überblickte, wurde sofort ein Reinigungsfahrzeug einer Fachfirma angefordert. Doch das war wegen paralleler Einsätze nicht sofort verfügbar. Erst die zweite angefragte Firma konnte einen Wagen schicken.

In der Zwischenzeit musste die Feuerwehr einige Straßen sperren, da sich ein gefährlicher Schmierfilm gebildet hat. Besonders die L528 war in Fahrichtung Kierspe davon betroffen, zwischen Karlshöhe und dem Bergfeld war es extrem, erklärte Einsatzleiter Reiner Clever. Der war anfangs mit 30 Kräften der Löschzüge Stadtmitte und Bommert im Einsatz, im Laufe des Abends konnte auf die Hälfte der Feuerwehrleute verzichtet werden. Um die Verpflegung der Verbliebenden kümmerte sich das DRK mit sechs Helfern.

 

Nachdem sich das Eintreffen des zunächst für 21.30 Uhr angekündigten Reinigungsfahrzeug nochmals verzögerte, hat das Ordnungsamt den Entschluss gefasst, dass es es nicht mehr notwendig ist, dass die Feuerwehr weiterhin die Straßen absperrt.

Es wurden stattdessen Warnschilder aufgestellt und ein Tempo-30-Limit verhängt. So kann die Fachfirma eigenständig arbeiten und die Einsatzkräfte wieder einrücken.