Aktuell

siehe Bericht von come-on.de:

Waldbrand-Gefahr ist aktuell erhöht

Was passiert bei einem Waldbrand? So reagiert die Feuerwehr

Die Feuerwehr Halver bereitet sich auf Waldbrände vor.

Halver - In den vergangenen Jahren gab es jeweils zwei bis drei Einsätze der Feuerwehr wegen Waldbränden. Auch in diesem Jahr ist die Gefahr durch die Hitze und Trockenheit erhöht. Doch was passiert bei einem Waldbrand?

Einmal im Monat führt die Freiwillige Feuerwehr in Halver eine Übung durch. Während sonst Hausbrände oder Autounfälle simuliert werden, ging es am Sonntag aus gegebenem Anlass um ein Feuer im Wald. „Waldbrände sind in Halver zum Glück kein sehr relevantes Thema“, beruhigt Brandoberinspektor Holger Kutzehr, der zusammen mit Nils Herrmann und Tobias Starke die Übung organisiert hat. In diesem und im vergangenen Jahr hätten die Blauröcke nur zwei- bis dreimal ausrücken müssen, um einen Waldbrand zu bekämpfen. 

 

Solche Übungen werden möglichst realitätsnah durchgeführt. Bei der anhaltend trockenen Witterung wurde aber auf Rauchgranaten verzichtet, weil auch diese beim Zünden Hitze erzeugen. Sollte dadurch ein echtes Feuer entstehen, wäre die Übung doch etwas zu realistisch. 

So realistisch wie möglich

„Wir hatten uns überlegt, ein Areal von etwa 300 Quadratmetern mit Flatterband zu markieren, das die Größe des Brandherds und auch die Höhe der Flammen darstellt.“ Da sich Feuer gerne bergauf ausbreitet, wurde ein Waldgebiet mit Hanglage ausgesucht. Gelöscht wurde ganz realistisch mit Wasser. 

 
Auf die Wasserversorgung kommt es an.

Und hier lag auch die große Herausforderung an die Feuerwehrleute: „Ein Sinn der Übung ist, dass man auch mal ein Gefühl dafür bekommt, wie lange das Wasser reicht und wie schnell man auf dem Trockenen steht“, erklärt Kutzehr. „Bei Bränden abseits der Bebauungen ist die Wasserbeschaffung eins der Hauptprobleme. Das Löschen muss zielgerichtet sein, und ich muss so lange mit dem Wasser auskommen, bis ich eine Wasserversorgung habe.“

Viele Landwirte lagern Wasser für den Notfall

Die Planer dieser Übung haben das Zielgebiet ganz bewusst mit einer fehlenden Wasserquelle ausgesucht. Eine kleine Hilfe gab es bei der Übung jedoch: Ein „zufällig“ vorbeifahrender Landwirt hatte einen Wassertank auf seinem Anhänger. Es musste nur eine mehr als 100 Meter lange Schlauchverbindung gelegt werden. Viele Landwirte in Halver lagern übrigens in den Sommermonaten extra große Wassertanks auf ihren Höfen, um der Feuerwehr im Notfall behilflich sein zu können.

Waldbrandübung der Feuerwehr Halver

Waldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr Halver

„Ich bin trotzdem froh, dass ich die Übung nur ausgearbeitet habe und nicht mitmachen musste“, lacht Holger Kutzehr, hebt aber hervor, dass solche Hürden nicht eingebaut werden, um es den Kameraden unnötig schwer zu machen, sondern um möglichst realistische Begebenheiten bei den Übungen zu schaffen. 

Hohe Temperaturen erschweren die Einsätze

Schwer genug hat es die Feuerwehr bei hohen Temperaturen ohnehin. Die Ausrüstung alleine sorgt schon für viel Schweiß. Durch die Nähe zum Feuer wird das nicht besser: „Auch ohne Feuer ist das Umherlaufen in unwegsamem Gelände, Schleppen und Arbeiten schon sehr belastend. Das erfordert dann eine höhere Zahl an Einsatzkräften. Man braucht mehr Manpower, als in kühleren Jahreszeiten“. 

Dank einer reibungslos abgelaufenen Übung und nicht mehr ganz so hohen Temperaturen mussten die Wehrleute am Sonntag nicht ganz so lange schwitzen und konnten den Nachmittag bei einem der Feuerwehrpicknicks verbringen, die in der Umgebung stattfanden.

siehe Bericht von come-on.de:

Feuerwehreinsatz am späten Samstagabend

Fehlalarm in Anschlag

Die Einsatzkräfte der Halveraner Feuerwehr konnten am späten Samstagabend rasch wieder aus der Ortslage Anschlag abrücken.

Halver - Sirenenalarm in Halver um kurz vor 23 Uhr am Samstagabend: Aus der ehemaligen Dorfschule im Ortsteil Anschlag waren Rauchentwicklung und Funkenflug gemeldet worden. 

Sowohl der Löschzug Stadtmitte als auch der Löschzug Bommert waren rasch vor Ort, wo sich dann aber schnell herausstellte: Fehlalarm. So konnten die Einsatzkräfte, die die Ortslage teilweise aufgrund der Straßensanierung der K37 nicht direkt anfahren konnten, schnell wieder abrücken.

siehe Bericht auf come-on.de:

Schwerer Unfall in Halver

Frontal-Zusammenstoß: Vier Verletzte nach Unfall auf L 528 - darunter drei Kinder

[Update 15.50 Uhr] Halver - Zwei Autos sind in Halver frontal zusammengestoßen. Die Kreuzung L528 nach Kierspe und L284 nach Wipperfürth ist daher derzeit voll gesperrt. Unter den betroffenen Personen sind drei Kinder. 

Die Freiwillige Feuerwehr Halver rückte am frühen Mittwochnachmittag zu einem Unfall auf der L 528 in Richtung Kierspe aus. An der dortigen Kreuzung zur L 284 nach Wipperfürth sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. Ein Audi A4 und ein Skoda Yeti  sind in den Unfall verwickelt.

 

Bei dem Unfall in Halver-Bergfeld sind ein Erwachsener sowie drei Kinder verletzt worden. Kurz nach 14 Uhr kollidierten die beiden Fahrzeuge. In dem Audi befand sich eine Familie aus Halver: Der Vater, seine Frau und die drei fünf- bis zehnjährigen Kindern. In dem Skoda saß ein 55-jähriger Mann aus Wuppertal. 

Wuppertaler übersieht entgegenkommendes Fahrzeug

Der Wuppertaler in seinem Skoda war auf der L 528 in Richtung Halver (aus Kierspe kommend) unterwegs. Er wollte nach links auf die L 284 in Richtung Wipperfürth abbiegen, dabei übersah er den entgegenkommenden Audi. Es kam zum Frontalzusammenstoß. 

 

Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Skoda einmal um die eigene Achse. Der Fahrer blieb unverletzt, ebenso wie der Familienvater im Audi. 

Seine Frau auf der Beifahrerseite ist bei dem Aufprall verletzt worden. Die drei Kinder, die alle in Kindersitzen saßen, erlitten leichte Blessuren und zeigten Schocksymptome. 

Für die Rettung kam ein Notarzt aus Wipperfürth, die drei eingesetzten Rettungswagen kamen aus dem Kreisgebiet. Die Verletzten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Beide Landstraßen waren an der Kreuzung während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Feuerwehr leistet medizinische Erstversorgung

Die Freiwillige Feuerwehr Halver wurde ebenfalls zum Unfallort gerufen. Der Löschzug Stadtmitte war mit rund 20 Personen im Einsatz, wie Löschzugführer Christoph Seibert mitteilt. Die Wehrleute trafen vor den Rettungskräften ein und kümmerten sich daher um die medizinische Erstversogung der Unfallbeteiligten. 

Die Wehrleute kümmerten sich im Anschluss um die ausgelaufenen Betriebsmittel und streuten diese ab. Sie nahmen sich der beiden Unfallfahrzeuge an und schoben diese an den Straßenrand, sodass die Sperrung am Nachmittag wieder aufgehoben werden konnte.

Den Sachschaden schätzen die Beamten auf etwa 20.000 Euro

siehe Bericht von come-on.de: Einsatz auf Dortmunder Straße / 24.000 Euro Sachschaden

Cabrio überschlägt sich: 67-jährige Halveranerin nach Unfall schwer verletzt

Halver - Der Löschzug Stadtmitte und die Polizei wurden am Freitag um 12.50 Uhr zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf der Dortmunder Straße gerufen. Eine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 69-jähriger Halveraner beim Abbiegen von der Danziger Straße nach rechts auf die Dortmunder Straße die Vorfahrt einer von links kommenden 67-jährigen Halveranerin mit Fahrtrichtung Breckerfeld missachtet. 

 

Durch den Aufprall überschlug sich das Golf Cabriolet der Halveranerin und blieb auf dem Dach liegen. 

Durch anwesende Zeugen und die Polizei musste die Halveranerin aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Sie wurde schwer verletzt ins Klinikum Hellersen verbracht. 

 

Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 24.000 Euro. 

Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt und die Dortmunder Straße musste für gut eine Stunde voll gesperrt werden. 

Da Fahrzeugteile auf der Straße verteilt und Flüssigkeiten ausgelaufen waren, wurde die Straße von der Feuerwehr mit Wasser gespült. 

Mit im Einsatz war das DRK Halver und der Rettungsdienst.

sihe Bericht von come-on.de: Auf der K3 in Höhe Schulten-Hedfeld

Frontalkollision in Halver: Beide Autofahrer (18/65) schwer verletzt

Halver - Bei einem Frontalzusammenstoß wurden am Montagabend in Halver zwei Personen schwer verletzt.

Ein Citroen C2 "Pluriel" und ein VW Tiguan waren auf der K3 in Höhe Schulten-Hedfeld gegen 18.45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache kollidiert. 

 

Sowohl der aus Marienheide stammende 18-jährige Fahrer des Citroen als auch der 65 Jahre alte Wuppertaler im VW wurden in umliegende Krankenhäuser gefahren und dort stationär aufgenommen, erklärte die Polizei. Die 59-jährige Beifahrerin im Tiguan blieb unverletzt.

Auf einen Notarzt konnte an der Unfallstelle verzichtet werden. 

 

Die Kreisstraße 3 blieb für Rettung, Fahrzeugbergung und Unfallaufnahme durch die Polizei lange gesperrt. Im Einsatz war auch der Löschzug Bommert der Halveraner Feuerwehr, da sich an der Einsatzstelle nicht nur ein Bild der Verwüstung bot, sondern auch noch große Mengen Betriebsstoffe ausgelaufen waren. 

Es entstanden erhebliche Sachschäden, möglicherweise auch Totalschäden. Diese konnten durch die Polizei allerdings noch nicht beziffert werden.

In der Ortslage Diekerhof

200 Quadratmeter Heuwiese in Flammen aufgegangen

Halver - Etwa 200 Quadratmeter Heuwiese musste die Feuerwehr Halver am Montagabend löschen. In der Ortslage Diekerhof brannte das Gras lichterloh, doch den Kräften vom Löschzzug 1 Stadtmitte sowie dem Löschzug Buschhausen gelang es schnell, die Flammen zu bekämpfen.

Um 20.30 Uhr wurde der Brand alarmiert, bereits eine halbe Stunde später hatten 22 Feuerwehrleute unter der Führung von Einsatzleiter Michael Winter die Lage unter Kontrolle. 

 

Unklar ist allerdings, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Auch die Polizei rätselte und kam zu keinem Ergebnis. 

Der Pächter der Fläche konnte am Abend noch nicht erreicht werden, er hätte möglicherweise etwas dazu beitragen können. Es kommt nämlich durchaus vor, dass beim Mähen ein Feuer verursacht wird: Durch den unsanften Kontakt von Mähwerkzeugen mit herumliegenden Steinen kann es zu Funkenflug kommen.

 

Zwar ist die Wiese vor nicht allzu langer Zeit gemäht worden, aber ob dies auch mit dem Brand in Zusammenhang steht, konnte nicht geklärt werden. 

Nachdem die Polizei die Brandstelle inspiziert hat, griffen die Feuerwehrleute erneut zu den Strahlrohren: Die betroffene Fläche wurde nochmals intensiv gewässert, um ein erneutes Entflammen zu verhindern.

Siehe Bericht auc www.come-on.de:

Heerstraße voll gesperrt

Schwerer Verkehrsunfall: Auto landet auf Dach - fünf Verletzte

Halver - Auf der Heerstraße in Halver hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Fahrzeug wurde dabei auf das Dach geschleudert. Die Straße musste voll gesperrt werden.

Ein Hyundai war gegen 17.15 Uhr von Halver in Richtung Oberbrügge unterwegs. Im Gegenverkehr Richtung Karlshöhe unterwegs war ein VW Golf. Aus noch ungeklärter Ursache kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Dabei kam der Hyundai ins Schleudern und überschlug sich mehrfach.

 

Fünf Personen wurden verletzt. Nach Auskunft der Rettungsleitstelle erlitten zwei Personen schwere und drei Unfallbeteiligte leichte Verletzungen. 

 

Alle Fünf kamen zu weiteren Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser. 

Beim Eintreffen der 20 Feuerwehrleute vom Löschzug 1 der Feuerwehr Halver waren bereits alle Personen aus ihren Autos befreit. Es kümmerten sich bereits Ersthelfer um die Verletzten.

Gemeldet worden waren zunächst eingeklemmte Personen und Rauch am Unfallfahrzeug, der aber offenbar durch die ausgelösten Airbags verursacht war.

Wir berichten weiter.

Lesen Sie auch: Erst am Sonntag hatte es an anderer Stelle im Märkischen Kreis, in Langenholthausen, einen schweren Verkehrsunfall gegeben, bei dem ebenfalls ein Wagen in den Gegenverkehr geraten war.

Gewinne jeden Mittwoch ab 19h im Gerätehaus Löschzug Oberbrügge;Anemonenweg abholbar!

siehe Bericht von Come-on.de:

Brandheißer Familientag - Feuerwehr zeigt ihr Können beim Picknick in Oberbrügge

Oberbrügge – „Unser Tag der offenen Tür ist wohl schon älter, als die meisten Besucher hier“, grinste Mitorganisator Dennis Wichert. Bei bestem Sommerwetter luden die Blauröcke aus Oberbrügge-Ehringhausen wieder zum Picknick an ihr Gerätehaus. Während am Donnerstag überwiegend Väter mit und ohne Bollerwagen zu Besuch kommen, ist am Samstag immer Familientag mit Aktionen und Vorführungen.

In diesem Jahr demonstrierten sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr, wie fachmännisch ein Wohnungsbrand gelöscht wird. „Damit können sie ihrer Familie und den Freunden mal zeigen, was sie alles hier gelernt haben“, so der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart und Leiter der Brandschutzerziehung, Björn Clever. Insgesamt besteht die Jugendfeuerwehr aus 30 Mitgliedern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren.

 

Jeden Montag treffen sich die Kinder und Jugendlichen, um zu üben und miteinander etwas zu unternehmen. Die „großen“ Feuerwehrleute treffen sich immer mittwochs im Gerätehaus. „Wir sind immer froh, wenn sich neue Interessierte bei uns melden“, ruft Dennis Wichert auf, sich über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Rufnummer 0 23 53/90 37 74 näher zu informieren. Nachdem der Feuerwehrnachwuchs den Wohnungsbrand in Form einer brennenden Tonne unter Kontrolle hatte, zeigten die Erwachsenen noch, was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Mit ausreichendem Sicherheitsabstand konnten die Besucher dabei zusehen, wie schon ein kleines Glas Wasser eine große, und vor allem heiße, Fettexplosion auslösen kann.

Familientag beim Picknick der Feuerwehr in Oberbrügge-Ehringhausen

 

 Nach den Vorführungen durften die jungen Gäste auch wieder auf der Hüpfburg toben, die aus Sicherheitsgründen so lange gesperrt war. Mit dem Wasserschlauch konnten „Holzflammen“ am kleinen Übungshaus gelöscht werden, beim Gewinnspiel lockten viele Preise, die von örtlichen Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden, und es gab wieder eine Wurstbude mit der, nach offiziellen Feuerwehrangaben, beliebtesten Wurst weit und breit. Erstmalig dabei war am Samstag auch die „Soko Respekt“. Der Verein setzt sich für einen respektvollen Umgang mit Rettungskräften ein. „Unser Bestreben ist es, uns wieder überflüssig zu machen“, setzt sich Birgit Wohlgemuth-Berger als Ziel. Sie weiß, dass die Zahl der Pöbeleien und Angriffe auf Einsatzkräfte drastisch zugenommen hat und ist mit weiteren Vereinsmitgliedern auf vielen Veranstaltungen, um über diesen Missstand zu informieren. „Besonders die Gaffer, die mit ihren Handys alles filmen müssen, erschweren den Einsatzkräften ihre Arbeit“, fügte Dirk Petroschka hinzu. 

Ein echter Hingucker war der Löschzug 2 mit seinem Gefährt. Der über 40 Jahre alte IFA 50, den die Wehrleute aus ehemaligen DDR-Beständen aufkauften, bringt die ganze Truppe sicher an ihr Ziel. Zumindest meistens. „Auf dem Weg nach Attendorn sind wir nach 500 Metern liegen geblieben“, erinnern sich die Mitglieder. Die Ölspur, die dabei hinterlassen wurde, musste schließlich von den eigenen Kollegen abgestreut werden.

siehe Bericht von com-on.de: Spezialfirma rückt an

3,7 Kilometer lange Ölspur beschäftigt die Feuerwehr

Halver - Exakt 3.700 Meter lang war eine Ölspur, die vom Schalksmühler Wansbeckplatz am Freitagnachmittag sogar über die Ortsgrenze nach Halver führte. Sie endete erst "In der Hälver", wo der Fahrer eines Ford Transit daheim das Malheur bemerkte. Glück für ihn: Es handelte sich nicht um Motoröl, sondern um Dieselkraftstoff.

Für die Feuerwehr macht das keinen Unterschied, wohl aber für den Transporter, denn an dem ist lediglich ein leicht behebbarer Defekt am Dieselfilter aufgetreten. Wenig ausrichten konnten allerdings die Wehrleute der benachbarten Orte.

siehe Bericht auf come-on.de: Feuerwehr im Einsatz

Feuer auf Bauernhof in Halver: "Sicher, dass nichts mehr passiert"

Dicker Rauch dringt aus dem Gebäude.

[Update 16.09Uhr] Halver - Die Lage auf einem Bauernhof in Halver hat die Feuerwehr Halver nach mehreren Stunden Löscheinsatz im Griff. 

"Wir sind zu 95 Prozent sicher, dass nichts mehr passiert", sagt Wehrleiter Stefan Czarkowski nach mehreren Stunden Löscheinsatz in einem Gebäude am Lingen. Der Einsatz dauert noch weiter an.

 

Die Sirenen in Halver hatten am Montagmittag gegen 13.10 Uhr die Freiweillige Feuerwehr alarmiert.

Keine Verletzten

Personen kamen glücklicherweise bei dem Brand nicht zu Schaden, da die Bewohner das Gebäude in der Straße Lingen alle rechtzeitig verlassen hatten.

 

"Es hat in der Zwischendecke gebrannt und dort wurde auch nach Glutnestern gesucht und diese abgelöscht", sagt Feuerwehrsprecher Michael Keil.

Inzwischen sei der Brand auf den Ausgangspunkt begrenzt. Keil: "Das Feuer ist kurz vor dem Ablöschen." Etwa eine Stunde werde der Einsatz voraussichtlich noch dauern.

Das Feuer hatte sich zunächst ausbreiten können, gut sichtbar durch die Rauchschwaden, die sowohl vorn aus dem Wohnhaus als auch nach hinten raus aus einer Tür drangen.

Im Laufe des Einsatzes waren immer mehr Kräfte hinzugezogen worden. Schließlich war die gesamte Freiwillige Feuerwehr Halver, mit den Löschzügen Stadtmitte, Oberbrügge-Ehringhausen, Bommert und Buschhausen – also rund 100 Einsatzkräften und sämtlichen Fahrzeugen - vor Ort. Hinter dem Hofgebäude war auch die Drehleiter in Stellung gebracht worden.

„Auch Atemschutzgeräteträger wurden nachgefordert“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Keil, als der Einsatz noch in vollem Gange war. Die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Wehrleute aus Kierspe und Schalksmühle unterstützten die Halveraner Kräfte dabei, Innenangriffe im Gebäude durchzuführen und Glutnester zu löschen.

Feuer auf Bauernhof: Großer Einsatz der Feuerwehr

Feuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der FeuerwehrFeuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der FeuerwehrFeuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der FeuerwehrFeuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der Feuerwehr

Um die Wasserversorgung über die Tanks der Löschfahrzeuge hinaus zu gewährleisten, mussten Schläuche über eine Distanz von 800 Metern, die gesamte Straße Lingen hinauf bis zum Hydranten an der Falkenstraße, gelegt werden. Unterstützt wird die Halveraner Feuerwehr durch angeforderte Verstärkung aus Kierspe und Schalksmühle sowie das Technische Hilfswerk. 

Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort, ebenso das DRK aus Halver und Schalksmühle, das sich um die Versorgung kümmerte, sowie die Polizei. Die Grundsicherung für das Halveraner Gebiet hatte während des Einsatzes der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen übernommen.

Bericht von come-on.de: Kreisleistungsnachweis in Halver

Löschübungen auf Zeit und Wettkämpfe: 499 Feuerwehrleute messen sich

An vier Stationen konnten sich Feuerwehrleute aus 78 Einheiten beim Kreisleistungsnachweis miteinander messen.

Halver – Löschübungen auf Zeit und sportliche Wettkämpfe standen für Feuerwehrleute aus dem gesamten Märkischen Kreis beim Leistungsnachweis in Halver auf dem Programm.

Wäre am Samstag ein Feuer in Halver ausgebrochen, hätte es keine großen Überlebenschancen gehabt, denn dort tummelten sich insgesamt 499 Feuerwehrleute, um beim Kreisleistungsnachweis ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

An vier Stationen mussten die 78 Einheiten in der abgesperrten Innenstadt ihre körperliche und geistige Fitness demonstrieren. In der Frankfurter und der Bahnhofstraße wurde jeweils eine Bahn eingerichtet, auf der ein Einsatz demonstriert werden musste.

4,15 Minuten für Löschangriff

„Der Verband der Feuerwehren NRW gibt dabei Löschübungen vor“, erklärt Markus Heuel, Geschäftsführer des Feuerwehrverbands MK e.V. „Die Übungen konnten von den Einheiten in der ersten Jahreshälfte immer wieder geprobt werden.“ Die aus sechs Blauröcken bestehenden Staffeln hatten für den „Löschangriff“ maximal 4,15 Minuten Zeit und die aus neun Mitgliedern bestehenden Gruppen 4,30 Minuten.

 
499 Feuerwehrleute aus dem Märkischen Kreis waren beim Leistungsnachweis dabei.

Während die Feuerwehrleute möglichst schnell die Schläuche ausrollten, Verbindungen erstellten und durch eine Tür in ein fiktives Haus zum Löscheinsatz vordrangen, achteten die Kreisausbilder darauf, dass keine Fehler gemacht wurden. Ist das Löschfahrzeug falsch eingeparkt, Schläuche verkehrt verbunden oder Befehle missachtet worden, wurden je Fehlerpunkt fünf Strafsekunden auf die Zeit addiert.

Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren in Halver

Für die Zuschauer, die sich wegen des Dauerregens meist erst nachmittags an den Bahnen einfanden, waren diese Übungen ein echter Hingucker. Auch wenn nicht jeder nachvollziehen konnte, weshalb die Brandbekämpfer beim Öffnen der aufgestellten Tür immer wieder Wasser versprühten. „Zuerst muss getestet werden, ob die Tür warm ist“, erläutert Markus Heuel. „Danach werden kurze Wasserstöße abgegeben, um den Rauch abzukühlen, bevor die angebrachte Metallplatte mit einem Wasserstrahl getroffen werden muss“.

Beim Staffellauf – darunter Robben durch eine Röhre – hatten die Wehrleute zweieinhalb Minuten Zeit.

Staffellauf in voller Montur

Nicht weniger anstrengend ging es beim sportlichen Teil auf dem Kulturbahnhof-Parkplatz zu. Hier fand der Staffellauf statt – natürlich in voller Montur. Neben dem Sprint mussten die Teilnehmer durch eine Röhre robben, über eine Holzwand hechten und über einen Balken balancieren. Hierfür galt ein Zeitlimit von zwei Minuten. Etwas gemächlicher wurde es dann in der Lindenhofschule. Hier mussten Knoten und Stiche vorgeführt werden, wofür drei Minuten Zeit zur Verfügung standen, und Fachfragen innerhalb von 15 Minuten beantwortet werden.

Beim Löschangriff galt auch ein Zeitlimit.

Wer das alles hinter sich gebracht hatte, konnte sich endlich bei Bier und Bratwurst von den Strapazen erholen und darauf warten, dass die Pokale für seine Einheit verliehen wurden. Nachdem die Halveraner bereits im vergangenen Jahr den Kreisleistungsnachweis organisiert hatten, fand dieses Mal nach dem bewährten Konzept die zweite Auflage statt.

„Die Halveraner Kollegen haben das wieder mal sehr gut organisiert“, findet Markus Heuel lobende Worte. Das ganze Ereignis fand ohne Zwischenfälle, Blessuren oder Pannen statt. Wo genau die Veranstaltung im kommenden Jahr ausgetragen wird, steht bisher noch nicht fest. Bedenken, dass bei einem ausbrechenden Feuer niemand mehr zum Löschen kommen könnte, weil ja alle Wehrleute in Halver versammelt waren, musste übrigens niemand haben. Heuel: „Es wurde natürlich alles so geplant, dass der Grundschutz immer gewährleistet ist“.

iehe Artikel von come-on.de: Feuerwehren im MK

Kreisleistungsnachweis wieder in Halver - Ablauf und Sperrungen

Der Kreisleistungsnachweis in der Innenstadt von Halver.

Halver - Die Schläuche werden wieder über Halvers Straßen rollen. Am Samstag, 11. Mai, findet zum zweiten Mal in Folge der Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren in Halver statt.

Seit einigen Wochen trainieren Löschgruppen im ganzen Kreis für diesen Tag. Ein Bild, das nicht nur Kinder, sondern auch viele andere anlocken soll: Wenn Feuerwehrleute zeigen, was sie alles können, und die Stadt voll mit Feuerwehrautos ist. 

 Der Feuerwehrverband Märkischer Kreis verfolgt mit der Veranstaltung zum einen das Ziel, dass Routine, Schnelligkeit und Effektivität der Ehrenamtler und Hauptamtlichen durch das Training, gerade für den alltäglichen Einsatz, gesteigert werden. Zum anderen sollen aber die Bürger sehen, was sie in der Regel nicht zu sehen bekommen.
Halver zum zweiten Mal Gastgeber

Für Hunderte Feuerwehrkollegen ist das Halveraner Team dann ein weiteres Mal Gastgeber beim jährlichen Leistungsnachweis, der größten Veranstaltung der Feuerwehr. Dass er zweimal hintereinander in einer Stadt stattfindet, sei turnusmäßig die Regel, wie Markus Heuel, Geschäftsführer vom Feuerwehrverband, mitteilt. „Beim zweiten Mal ist es für die Feuerwehr auch entspannter.“ 

 

Halver war im vergangenen Jahr zum allerersten Mal Austragungsstätte. Zuvor hatten sie sich gar nicht beworben, sagt Michael Keil, Sprecher der Feuerwehr Halver. Normalerweise werden für die Veranstaltung örtliche Sport- oder Schulstätten genutzt, aber „Halver nutzte einfach die gesamte Innenstadt“, sagt Heuel. „Und das war eine super Idee: Dann sind wir genau da, wo wir sein wollen: Mitten in der Gesellschaft.“ Gesehen habe man das bereits in Altena, wo der Nachweis auch in der Innenstadt stattfand. 

Auch in diesem Jahr wird der Leistungsnachweis im Zentrum der Stadt stattfinden. Frankfurter und Bahnhofstraße werden zu Wettkampfstrecken. Realistische Löschangriffe werden dort von jeder Gruppe vorgetragen und von Schiedsrichtern bewertet. Die Gruppen und Staffeln, sollen beweisen, dass sie einen Löschangriff, beziehungsweise eine Hilfeleistung in verschiedenen Ausführungen und in einem festgelegten Zeitraum durchführen können. Grundwissen, das bei der jährlichen Veranstaltung immer wieder geprüft wird. 

Hindernislauf am Kulturbahnhof

Auf dem Parkplatz des Kulturbahnhofs wird es einen 400-Meter-Hindernislauf geben – im vergangenen Jahr wurde er im Rathauspark ausgetragen, doch diesmal findet dort eine Parallelveranstaltung statt. In den Räumlichkeiten der Lindenhofschule ist der theoretische Teil vorgesehen. Die Bahnhofstraße wird komplett gesperrt, die Frankfurter ab Ecke Jugendheimstraße bis Ecke Thomasstraße. Ebenso werden die Schul- und die Mittelstraße abgesperrt. Ansonsten wird es bis auf Kleinigkeiten, so Stefan Czarkowski, ähnlich wie im vergangen Jahr ablaufen. „Die Planungen waren in diesem Jahr entspannter, weil wir auf die Pläne zurückgreifen konnten“, sagt der Leiter der Feuerwehr Halver. 

Für Verpflegung gibt es am Tortenatelier einen Stand mit Kaffee und Kuchen, die Straße weiter hoch gibt es Würstchen und Getränke. Mittelpunkt der Veranstaltung wird der Sparkassenplatz sein. Dort wird eine Bühne aufgebaut, auf der gegen Nachmittag die Sieger gekürt werden. 

Die Wehrleute des Löschzugs Buschhausen üben für den Kreisleistungsnachweis und absolvieren einen Löschangriff.

Im vergangenen Jahr machte die Löschgruppe Bommert das Rennen und holte den Pokal. „Das ist schon Tradition“, sagt Czarkowski. „Die Halveraner Gruppen sind meist unter den ersten drei.“ Wer in einzelnen Übungen am schnellsten ist, gewinnt. Alle Teilnehmer erhalten an diesem Tag eine Urkunde sowie das Feuerwehr-Leistungsabzeichen, je nach Häufigkeit ihrer Teilnahme. 

Es geht nicht ums Gewinnen

Wie Rüdiger Lange, Zugführer des Löschzugs Buschhausen, sagt, gehe es aber nicht ums Gewinnen. Vielmehr gehe es den Wehrleute darum, gemeinschaftlich an dem Nachweis teilzunehmen und die Wochen zuvor bei den Übungen Zeit zu verbringen. So werde nach den meist wöchentlichen Übungen noch gegrillt und ein Bierchen getrunken, das gehöre einfach dazu. Ebenfalls sei die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, junge Anwärter zu integrieren.

Aufbau und Sperrungen

Um 6 Uhr werden die Halveraner Wehrleute am Samstagmorgen, 11. Mai, mit dem Aufbau beginnen – ab diesem Zeitpunkt sind die betroffenen Straßen gesperrt. Dabei geht es um die Frankfurter Straße, die ab Ecke Jugendheimstraße bis zur Kreuzung Thomasstraße dann nicht genutzt werden kann. Die Mittel- und die Schulstraße werden für den Kreisleistungsnachweis ebenfalls gesperrt. Bis mindestens 20 Uhr steht die Innenstadt dann im Zeichen der Feuerwehr. Dann werden die Sperrungen aufgehoben.

siehe bericht auf come-on.de:

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr - Fotos sind online

Feuerwehr/Polizei- und THW-Bobbycars standen für die kleinen Besucher beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr bereit.

Halver - Allzeit einsatzbereit und für den Notfall bestens vorbereitet präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr Halver am Sonntag beim Tag der offenen Tür im und am Gerätehaus des Löschzugs Stadtmitte an der Thomasstraße.

Mit einem attraktiven Programm, zu dem Rettungs- und Brandübungen, Spiel und Spaß für die kleinen Besucher und Gaumenfreuden unterschiedlichster Couleur gehörten, punktete die Feuerwehr bei Jung und Alt. Besonderer Höhepunkt des sehr gut besuchten Aktionstages war die Blaulichtmeile, auf der sich neben der Feuerwehr auch andere Hilfsorganisationen – Polizei, DRK und Technisches Hilfswerk (THW) – präsentierten. 

 

Neben Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr waren ein Streifenwagen der Polizei, ein Gerätekraftwagen (GKW) und ein Rüstsatz Bahn des THW zur Rettung bei Bahnunfällen sowie ein Krankentransportwagen und ein Katastrophenschutz-Versorgungsfahrzeug des DRK zu sehen. Überall standen Ansprechpartner bereit, um Fragen zu beantworten und interessierten Besuchern die technische Ausstattung der Fahrzeuge zu erläutern. Hier wie dort war von guter Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in Halver zu hören.

Feuerwehr Halver: Tag der offenen Tür

Feuerwehr Halver: Tag der offenen TürFeuerwehr Halver: Tag der offenen TürFeuerwehr Halver: Tag der offenen TürFeuerwehr Halver: Tag der offenen Tür
 

Besondere Attraktion beim Aktionstag war ein Feuerwehr Spezialfahrzeug mit Hochleistungspumpe für Hochwassereinsätz oder große Brände, bei denen viel Wasser benötigt wird. Wie zu hören war, sind sechs dieser Fahrzeuge flächendeckend im Land verteilt. Das Fahrzeug, das in Halver zu sehen war, stammte aus Olpe. Unter anderem beim Moorbrand in Meppen war das Fahrzeug im Einsatz. 

Sichtlich entspannte Retter am Sonntag.

Für eine Gruppe von Austauschschülern des örtlichen Rotary-Clubs aus Südkorea, Mexiko und Ecuador geriet zudem ein Höhentrip im Korb des ausgefahrenen Teleskopmasts der Hubrettungsbühne zum unvergesslichen Erlebnis. In Doppelfunktion – als Wehrleiter und Club-Präsident – ermöglichte Stefan Czarkowski den Jugendlichen die Fernsicht aus 30 Metern Höhe. 

Übungen der Jugendfeuerwehr

Jeder Handgriff saß bei den Übungen, mit denen die Jugendfeuerwehr und die Aktiven aus Reihen der Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellten. Von Erwachsenen unterstützt, retteten die Jugendlichen dabei einen Verletzten aus einem Unfallfahrzeug. Sorgsam darauf achtend, den Verletzten nicht weiter durch unherfliegende Glassplitter zu verletzen, unterbauten sie das Fahrzeug, zertrümmerten Scheiben und nahmen das Autodach ab, um den Fahrer zu bergen. Auch der Küchenbrand in einem Überseecontainer, der die Einsatzkräfte auf den Plan rief, war dank guter Zusammenarbeit schnell gelöscht.

Sehr viele Familien, Freunde, Nachbarn und befreundete Feuerwehren schauten beim Aktionstag der Feuerwehr vorbei. Für die kleinen Besucher hatte der Löschzug eine große Hüpfburg aufgebaut. In Miniformat standen „Rettungsfahrzeuge“ (Polizei-/Feuerwehr-/THW-Bobbycars) und ferngesteuerte Modellautos bereit, mit denen sich Jungen und Mädchen vergnügen konnten. 

Brandschutzerziehung für die Kleinen

Nicht zu kurz kam die Brandschutzerziehung, wo sich Eltern und Kinder über den richtigen Umgang mit Feuer und das Verhalten im Brandfall informieren konnten. 

Vor und im Gerätehaus konnten sich die Besucher mit Zuckerwatte, frischen Waffeln, Kuchen, Torten, Fritten, Gegrilltem und Getränken versorgen. Lediglich auf den Rettungshubschrauber mussten die Besucher am Sonntag verzichten. Wie die Feuerwehr mitteilte, erteilte die Bezirksregierung keine Landeerlaubnis.

Flyer DINA2 15.4. Mittel

Halver - Ein aufmerksamer Mitarbeiter der Nachbarfirma hat am frühen Sonntagmorgen wohl Schlimmeres verhindert! Als in dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Langlotz an der Elberfelder Straße Feuer ausbrach, wählte der Mann gegen 3.50 Uhr die 112. 

Der Löschzug Stadtmitte rückte mit 35 Kräften an, und hatte mit dem Brand an einer Maschine etwa zwei Stunden zu tun.

 

Nach Angaben der Polizei hat ein technischer Defekt an einer Produktionsanlage zu dem Feuer geführt, welches schnell zu löschen war. Allerdings waren auch einige elektrische Leitungen betroffen und eine Betonwand wurde sehr heiß. 

Technischer Defekt löst Feuer aus

Das führte dazu, dass sich der Einsatz eine Weile hinzog. So kam für die Löscharbeiten auch eine Kübelspritze zum Einsatz, mit der sehr gezielt und schonend gearbeitet werden konnte.

 

So konnten die Schäden an der Technik auf das Unvermeidbare reduziert werden, am Gebäude selbst wurde nach Aussage des stellvertretenden Einsatzleiters Michael Kind nichts beschädigt. 

Keine Verletzten

Komplett zerstört wurden lediglich einige Behälter und eine Holzpalette. Die Halle konnte schnell wieder ohne Atemschutz betreten werden, allerdings war umfangreiches Lüften notwendig. 

Mit im Einsatz waren auch Helfer des DRK, zur Eigensicherung der Feuerwehr. Allerdings wurde glücklicherweise niemand verletzt.

siehe Bericht von Come-On.deWaldfreibad Herpine

Mit Wasserkraft gegen den Schmutz - Feuerwehr reinigt Herpine

Reinigungsmaschinen wirbelten hartnäckigen Schmutz vom Beckenboden auf.

Halver - Bei kühlem, regnerischem Wetter befreite die Freiwillige Feuerwehr Halver das Waldfreibad Herpine am Samstag gründlich vom Winterschmutz.

Wie Dennis Wichert vom Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen, der den mehrstündigen Einsatz koordinierte, auf Nachfrage erläuterte, waren über den Tag verteilt 50 Helfer im Einsatz, Becken und Beckenränder zu reinigen. Unterstützung erhielten die Aktiven aus allen vier Löschzügen dabei von der Jugendfeuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW), das die Feuerwehrleute bei der Wasserentnahme mit Pumpen aus dem Ablassteich und der Putzaktion im Becken unterstützte. 

 

Mit bis zu zwölf Strahlrohren reinigten die Helfer die Beckenränder und den Beckenboden von Blättern und hartnäckigem Winterschmutz. „Pro Minute sind das 2000 Liter“, erklärte Wichert. Mit den Vorbereitungsarbeiten für ihren Einsatz hatte die Feuerwehr schon am Freitag begonnen. 

Das Technische Hilfswerk griff tatkräftig zum Besen.
 

Am Samstag erfolgte die Einweisung zügig und reibungslos. Tatkräftig und mit großer Sorgfalt machten sich die Ehrenamtlichen bei ihrer alljährlichen Reinigungsaktion, die längst gute Tradition im Vorfeld jeder neuen Herpine-Saison ist, ans Werk. „Die Umlage und die Rutsche macht die Herpine selbst“, sagte Wichert.

Wie gewohnt versorgte das Herpine-Team um Simone Hutt die Ehrenamtlichen, die in zwei Schichten zum Großreinemachen im Waldfreibad antraten, mit Getränken und einem Imbiss. Heißgetränke waren bei dem nasskalten Wetter besonders begehrt. Bockwürste und belegte Brötchen gab’s zum Frühstück. Die Mittagsschicht durfte sich über Gegrilltes freuen. 

Mit Wasserkraft rückte die Feuerwehr dem Winterschmutz im Waldfreibad Herpine zu Leibe.

Bis zur Eröffnung der Herpine am 5. Mai ist noch viel zu tun. Die große Putzaktion außerhalb des Beckens fällt in diesem Jahr, wie Simone Hutt verriet, mit der Aktion Sauberes Halver am 6. April zusammen. „Wir haben uns da angeschlossen.“ Zur Eröffnung der diesjährigen Herpine-Saison im Mai soll es wieder ein buntes Programm für die ganze Familie geben.

Schon wieder knallt es auf der Frankfurter Straße 

[Update, 23.44 Uhr] Halver - Wieder ein Unfall auf der Frankfurter Straße (L528): An gleicher Stelle, an der erst  vor zehn Tagen ein mit Schoko-Osterhasen beladener Lkw von der Straße abkam und auf die Seite kippte, ist am Freitagabend ein BMW verunglückt. Drei Insassen wurden verletzt. 

Eine Gruppe junger Männer war um 20.15 Uhr mit einem 3er BMW rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 27 Jahre alte Fahrer und sein 16-jähriger Bruder wurden bei dem Unfall schwer, ein weiterer Beifahrer leicht verletzt. 

 

34 Kräfte des Löschzugs Halver waren schnell vor Ort und holten die Insassen aus dem Fahrzeug. Alle drei wurden vom Rettungsdienst betreut. Zwei Notärzte aus Lüdenscheid und Radevormwald waren im Einsatz, von dort kam auch jeweils ein Rettungswagen, ein weiterer aus Meinerzhagen. 

Die aus Kierspe und Siegburg stammenden Männer wurden ins Lüdenscheider Krankenhaus gebracht. 

 

Die L528 konnte nach etwa einer Stunde teilweise wieder befahren werden, zuvor war die Landstraße für die Bergung komplett gesperrt worden. An dem BMW entstand Totalschaden - etwa in Höhe von 2.500 Euro. 

Allerdings wies die Polizei darauf hin, dass auch dem Besitzer des Waldstücks ein Schaden entstanden sei. 

Wieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen Baum

Wieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen Baum

Schon drei Unfälle in jüngerer Vergangenheit

Immer wieder knallt es an der Frankfurter Straße, am Ortsausgang von Halver. Etwa an der gleichen Stelle war im Dezember eine junge Frau aus Gummersbach tödlich verunglückt. Die 26-Jährige aus Solms (Hessen) war noch an der Unfallstelle gestorben - sie war auf gerader, leicht abfallender Strecke von der Straße abgekommen. In unmittelbarer Nähe war Mitte Januar eine 24-jährige Frau aus Gummersbach aus einer Linkskurve geflogen. Sie wurde schwer verletzt. Am 19. Februar kippte in gleicher Höhe der Schokohasen-Lastwagen um.