Aktuell

Flyer DINA2 15.4. Mittel

Halver - Ein aufmerksamer Mitarbeiter der Nachbarfirma hat am frühen Sonntagmorgen wohl Schlimmeres verhindert! Als in dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Langlotz an der Elberfelder Straße Feuer ausbrach, wählte der Mann gegen 3.50 Uhr die 112. 

Der Löschzug Stadtmitte rückte mit 35 Kräften an, und hatte mit dem Brand an einer Maschine etwa zwei Stunden zu tun.

 

Nach Angaben der Polizei hat ein technischer Defekt an einer Produktionsanlage zu dem Feuer geführt, welches schnell zu löschen war. Allerdings waren auch einige elektrische Leitungen betroffen und eine Betonwand wurde sehr heiß. 

Technischer Defekt löst Feuer aus

Das führte dazu, dass sich der Einsatz eine Weile hinzog. So kam für die Löscharbeiten auch eine Kübelspritze zum Einsatz, mit der sehr gezielt und schonend gearbeitet werden konnte.

 

So konnten die Schäden an der Technik auf das Unvermeidbare reduziert werden, am Gebäude selbst wurde nach Aussage des stellvertretenden Einsatzleiters Michael Kind nichts beschädigt. 

Keine Verletzten

Komplett zerstört wurden lediglich einige Behälter und eine Holzpalette. Die Halle konnte schnell wieder ohne Atemschutz betreten werden, allerdings war umfangreiches Lüften notwendig. 

Mit im Einsatz waren auch Helfer des DRK, zur Eigensicherung der Feuerwehr. Allerdings wurde glücklicherweise niemand verletzt.

siehe Bericht von Come-On.deWaldfreibad Herpine

Mit Wasserkraft gegen den Schmutz - Feuerwehr reinigt Herpine

Reinigungsmaschinen wirbelten hartnäckigen Schmutz vom Beckenboden auf.

Halver - Bei kühlem, regnerischem Wetter befreite die Freiwillige Feuerwehr Halver das Waldfreibad Herpine am Samstag gründlich vom Winterschmutz.

Wie Dennis Wichert vom Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen, der den mehrstündigen Einsatz koordinierte, auf Nachfrage erläuterte, waren über den Tag verteilt 50 Helfer im Einsatz, Becken und Beckenränder zu reinigen. Unterstützung erhielten die Aktiven aus allen vier Löschzügen dabei von der Jugendfeuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW), das die Feuerwehrleute bei der Wasserentnahme mit Pumpen aus dem Ablassteich und der Putzaktion im Becken unterstützte. 

 

Mit bis zu zwölf Strahlrohren reinigten die Helfer die Beckenränder und den Beckenboden von Blättern und hartnäckigem Winterschmutz. „Pro Minute sind das 2000 Liter“, erklärte Wichert. Mit den Vorbereitungsarbeiten für ihren Einsatz hatte die Feuerwehr schon am Freitag begonnen. 

Das Technische Hilfswerk griff tatkräftig zum Besen.
 

Am Samstag erfolgte die Einweisung zügig und reibungslos. Tatkräftig und mit großer Sorgfalt machten sich die Ehrenamtlichen bei ihrer alljährlichen Reinigungsaktion, die längst gute Tradition im Vorfeld jeder neuen Herpine-Saison ist, ans Werk. „Die Umlage und die Rutsche macht die Herpine selbst“, sagte Wichert.

Wie gewohnt versorgte das Herpine-Team um Simone Hutt die Ehrenamtlichen, die in zwei Schichten zum Großreinemachen im Waldfreibad antraten, mit Getränken und einem Imbiss. Heißgetränke waren bei dem nasskalten Wetter besonders begehrt. Bockwürste und belegte Brötchen gab’s zum Frühstück. Die Mittagsschicht durfte sich über Gegrilltes freuen. 

Mit Wasserkraft rückte die Feuerwehr dem Winterschmutz im Waldfreibad Herpine zu Leibe.

Bis zur Eröffnung der Herpine am 5. Mai ist noch viel zu tun. Die große Putzaktion außerhalb des Beckens fällt in diesem Jahr, wie Simone Hutt verriet, mit der Aktion Sauberes Halver am 6. April zusammen. „Wir haben uns da angeschlossen.“ Zur Eröffnung der diesjährigen Herpine-Saison im Mai soll es wieder ein buntes Programm für die ganze Familie geben.

Schon wieder knallt es auf der Frankfurter Straße 

[Update, 23.44 Uhr] Halver - Wieder ein Unfall auf der Frankfurter Straße (L528): An gleicher Stelle, an der erst  vor zehn Tagen ein mit Schoko-Osterhasen beladener Lkw von der Straße abkam und auf die Seite kippte, ist am Freitagabend ein BMW verunglückt. Drei Insassen wurden verletzt. 

Eine Gruppe junger Männer war um 20.15 Uhr mit einem 3er BMW rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 27 Jahre alte Fahrer und sein 16-jähriger Bruder wurden bei dem Unfall schwer, ein weiterer Beifahrer leicht verletzt. 

 

34 Kräfte des Löschzugs Halver waren schnell vor Ort und holten die Insassen aus dem Fahrzeug. Alle drei wurden vom Rettungsdienst betreut. Zwei Notärzte aus Lüdenscheid und Radevormwald waren im Einsatz, von dort kam auch jeweils ein Rettungswagen, ein weiterer aus Meinerzhagen. 

Die aus Kierspe und Siegburg stammenden Männer wurden ins Lüdenscheider Krankenhaus gebracht. 

 

Die L528 konnte nach etwa einer Stunde teilweise wieder befahren werden, zuvor war die Landstraße für die Bergung komplett gesperrt worden. An dem BMW entstand Totalschaden - etwa in Höhe von 2.500 Euro. 

Allerdings wies die Polizei darauf hin, dass auch dem Besitzer des Waldstücks ein Schaden entstanden sei. 

Wieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen Baum

Wieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen Baum

Schon drei Unfälle in jüngerer Vergangenheit

Immer wieder knallt es an der Frankfurter Straße, am Ortsausgang von Halver. Etwa an der gleichen Stelle war im Dezember eine junge Frau aus Gummersbach tödlich verunglückt. Die 26-Jährige aus Solms (Hessen) war noch an der Unfallstelle gestorben - sie war auf gerader, leicht abfallender Strecke von der Straße abgekommen. In unmittelbarer Nähe war Mitte Januar eine 24-jährige Frau aus Gummersbach aus einer Linkskurve geflogen. Sie wurde schwer verletzt. Am 19. Februar kippte in gleicher Höhe der Schokohasen-Lastwagen um.

Technischer Defekt am Kamin: Einsatz in der Vömmelbach

Halver - Zu einem verqualmten Wohnhaus in der Vömmelbach in Oberbrügge wurde die Feuerwehr  am frühen Dienstagabend gerufen.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Erschwert wurde der Einsatz durch fehlenden Platz. Die Rettungsbühne manövrierte auf engstem Raum in der Sackgasse an der Stadtgrenze zu Lüdenscheid. 

 

Brandursache soll ein technisches Problem am Kamin gewesen sein. Ausgerückt waren die Züge Mitte, Oberbrügge und Buschausen mit 21 Kräften.

Es war der zweite Einsatz für die Feuerwehr am Dienstag: Bei einem Kellerbrand in einer Obdachlosenunterkunft wurden am Nachmittag drei Personen verletzt.

Alarmierung gegen 15.10h.  Ein CO-Melder hatte Alarm geschlagen. Nach Prüfung der Einsatzlage wurde der Bezirksschornsteinfeger informiert. Einsatzdauer: ca. 1 Stunde!

siehe Bericht von come-on.de:

Drei Verletzte bei Kellerbrand in Obdachlosenunterkunft

Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt.

[Update 16.05 Uhr] Halver - Drei Bewohner der Obdachlosenunterkunft Bahnweg 6 sind am Dienstagnachmittag bei einem Kellerbrand leicht verletzt worden.

Gegen 14 Uhr waren Einsatzkräfte zum Feuer in der schmalen Sackgasse gerufen worden. Der überwiegende Teil der etwa 70 Bewohner hatte sich bereits ins Freie begeben. Andere waren im bereits verrauchten Gebäude verblieben und verließen das Haus erst auf Drängen der Feuerwehrleute. Erschwerend hinzu kam, dass die Kommunikation mit den zum Teil ausländischen Bewohnern schwer bis gar nicht funktionierte.

 

Auslöser der Verqualmung war eine brennende Matratze im Keller der Unterkunft. Zur Brandursache gab es zunächst keine Erkenntnisse. Die Verletzten, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Klinikum transportiert wurden, wurden erstversorgt durch den Rettungsdienst des Märkischen Kreises und des Deutschen Roten Kreuzes Halver. Die Polizei sicherte den Einsatzort vor Schaulustigen. Die Südstraße war für die Zeit des Einsatzes gesperrt. Gegen 14.30 Uhr galt die Lage als bereinigt. 

Kellerbrand am Bahnweg in Halver

 

Zwei Türen mussten die Feuerwehrleute im Gebäude aufbrechen. Als Sicherungsmaßnahme wurden nach Abschluss von Löscharbeiten und Lüften des Gebäudes noch einmal alle Wohnungen einzeln abgegangen. Für die Löscharbeiten und für die Menschenrettung gingen Feuerwehrmänner und -frauen unter Atemschutz vor. 

Im Einsatz waren der Löschzug 1, Stadtmitte, und der Zug 3, Bommert, mit insgesamt 45 Kollegen, wie Thorsten Wingenbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, am Rande erläuterte. 

Nach Abschluss des Einsatzes kam es zu einem Folgeeinsatz in Bommert, der gefahren wurde, ohne zwischendurch das Gerätehaus ansteuern zu können. Dort hatte ein CO2-Melder angeschlagen, was offenbar auf einen defekten Heizungsregler zurückzuführen war.

siehe Bericht von come-on.de:

Nicht erschrecken - am 7. März wird's laut

Am 07.03.2019 !

Für den Katastrophen-Fall! 140 Sirenen im MK heulen gleichzeitig - nur nicht in Lüdenscheid

Auch bei Großbränden wird alarmiert - wie hier an der Werdohler Landstraße. 

Märkischer Kreis - Nur Lüdenscheid ist noch nicht vorbereitet - in allen anderen Städten und Kommunen im Märkischen Kreis wird es am Donnerstag laut. So will der Kreis für den Fall einer Katastrophe gewappnet sein. 

140 Sirenen werden in der kommenden Woche im Märkischen Kreis zeitgleich aufheulen. 

 

Pünktlich um 10 Uhr, so heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises, werde Stephan Volkmann, Chef der Kreisleitstelle der Feuerwehr, am Donnerstag, 7. März, auf den Knopf drücken und die Warntöne aktivieren: „Entwarnung“ (zwei Minuten Pause), „Warnung“ (zwei Minuten Pause) und „Entwarnung“. Grund ist der zweite landesweite Warntag.

Der erste fand im September vergangenen Jahres statt. Künftig sollen jedes Jahr Anfang März die Sirenen heulen. 

 

Nachholbedarf gibt es in Lüdenscheid

Nachdem viele Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis ihre Warnanlagen in den vergangenen Jahren um- oder nachgerüstet haben, ist laut Kreisverwaltung eine beinahe flächendeckende Alarmierung der Kreisbevölkerung in den Städten und Gemeinden möglich. 

Landesweiter Warntag ist am 7. März - auch im MK.

Nachholbedarf gibt es zurzeit noch ausgerechnet in der Kreisstadt Lüdenscheid. Es werde aber aktiv an dessen Behebung gearbeitet. Hier sollen Sirenen an 29 Standorten im Stadtgebiet installiert werden - das kann laut Verwaltung aber noch ein paar Jahre dauern. 

Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen

Ziel des landesweiten Warntages ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und den Bürgern Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen kann. Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen – nur wenn die Bürger rechtzeitig gewarnt werden, könnten Gefahren gebannt und Schäden erfolgreich bewältigt werden, heißt es. 

Sirenen und Lautsprecherdurchsagen

„Über Radio, Fernsehen und Internet“, schreibt die Kreisverwaltung, würden viele Menschen erreicht – das Land Nordrhein-Westfalen wolle noch mehr und setze außerdem auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. 

Der Aufruf zu bestimmten Verhaltensweisen diene nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern erleichtere die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Die Bürger könnten durch ihr richtiges Verhalten wichtige Beiträge zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit ihrer Nachbarn leisten. 

"Ältere kennen die Signale aus dem Krieg"

Die Selbsthilfefähigkeit jedes Einzelnen sei entscheidend, um das Risiko so gering wie möglich zu halten: „Ältere Menschen kennen die Signale aus dem Krieg und denken mit Schrecken daran zurück, Jüngeren sagen die Warntöne meist nichts. Jeder sollte wissen, wie er sich verhalten muss.“ 

Die Warnung der Bevölkerung im Brand- und Katastrophenschutz sei ein wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr. Dafür zuständig seien in der Regel die Kommunen.  

siehe Bericht auf Come.on.de:
Eine Bergungsfirma richtet den Lastwagen wieder auf.

[Update 11 Uhr] Halver/Kierspe - Ein mit Osterhasen beladener Lkw ist am frühen Morgen auf der Frankfurter Straße (L528) zwischen Halver und Kierspe von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Zur Bergung des Lkw musste die Straße kurzzeitig gesperrt werden.

Wie die Polizei mitteilt, passierte der Unfall am Dienstagmorgen gegen 6.10 Uhr. Der Lkw sei in Richtung Kierspe fahrend von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Dort liegt er jetzt im Gehölz, die Spedition ist informiert, eine Bergungsfirma ist angerückt, um den Lastwagen wieder aufzurichten. 

 

Das Fahrzeug konnte im beladenen Zustand wieder aufgerichtet werden. Die Schoko-Fracht musste nicht erst umgeladen werden. Eine Spezialfirma ist im Einsatz. 

 

Der 37-jährige Lkw-Fahrer aus Hilden wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Fahrbahn musste zwischenzeitlich voll gesperrt werden. Es entstand Sachschaden. 

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Halver zu melden. Telefon: 02353/9199-0. 

si

 

Vollsperrung nach Unfall in Halver - Feuerwehr schneidet Verletzten aus einem Auto

Die Feuerwehr befreit eine verletzte Person aus dem Auto.

[Update 11.36 Uhr] Halver - Die Feuerwehr Halver ist derzeit bei einem Verkehrsunfall auf der Dortmunder Straße im Einsatz, bei dem eine Person aus ihrem Wagen herausgeschnitten werden muss. Eine weitere Person wurde verletzt.

Die Dortmunder Straße in Höhe der Kreuzung zur Danziger Straße - beim Lieder-Baumarkt - ist voll gesperrt. Die Polizei lässt an dieser Kreuzung keine Fahrzeuge durch. 

Die Straße ist komplett gesperrt.

Zwei Autos sind in einen Verkehrsunfall verwickelt, der sich um kurz vor 11 Uhr ereignete. Bisher sind zwei Personen verletzt. Eine Person muss von Einsatzkräften aus ihrem Fahrzeug geschnitten werden. Ein weiterer Rettungswagen wurde nachbeordert. Im Einsatz sind neben der Polizei auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Halver.

Wir berichten weiter.

siehe Bericht von come-on.de:

Bildergalerie und Video im Artikel 

Großalarm nach Ammoniak-Unfall in Halver - 100 Einsatzkräfte

Die Feuerwehrleute sind in Chemikalienschutzanzügen in dem Betrieb im Einsatz.

Halver - Ammoniak-Alarm in Halver-Langenscheid: In einer Härterei hat es einen Unfall mit etwa 30 Kilogramm des Kühlmittels gegeben. Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten - die Warn-App Nina hat inzwischen Entwarnung gemeldet. Das ist passiert.

Offenbar war durch die aktuelle Kälte das Rohr eines Ammoniak-Behälters geplatzt, weshalb der Stoff in Gasform austrat und sich unter der Decke der Halle eines metallverarbeitenden Betriebes sammelte. 

 

Im Zuge der Alarmierung in der Nacht um kurz nach 3 Uhr wurden die Anwohner über die Warn-App Nina aufgefordert, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Inzwischen gab es eine Entwarnung.

Feuerwehrkräfte - ausgestattet mit Chemikalienschutzanzügen unter Atemschutz - gingen in die Halle des Betriebes, um die Ammoniak-Konzentration zu messen. 

 

Beißender Geruch warnte Mitarbeiter

Zwei Mitarbeiter des Betriebs sind nach Angaben von Michael Keil, Pressesprecher der Feuerwehr Halver, vorsichtshalber vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden, konnten dieses aber wohl schon wieder verlassen. Sie hatten den Austritt des Gases aufgrund dessen stechenden Geruchs bemerkt und sich selbst in Sicherheit gebracht. 

Ammoniak-Alarm in Industriebetrieb in Halver

Die Wehrleute ermittelten laut Keil die Schadstelle und führten mehrere Messreihen durch. Die Halle wurde schließlich quer gelüftet.

Als die Konzentration des Gases unter dem für Arbeitsplätze gültigen Grenzwert lag, übergab die Feuerwehr die Halle wieder an das Unternehmern. Die Aufräumarbeiten der Wehr dauerten noch an.

Großeinsatz mit vielen Beteiligten

Insgesamt waren rund hundert Einsatzkräfte vor Ort - laut Keil die komplette Halveraner Feuerwehr und eine Truppe aus Meinerzhagen, die mit benötigter Messtechnik anrückte. Außerdem leuchtete das THW den Einsatzort aus und das Deutsche Rote Kreuz sorgte für Verpflegung der Kräfte. Die Polizei sperrte den Bereich großräumig ab und regelte den Verkehr an der B229 und der Von-Vincke-Straße. Nach Informationen der Kreisleitstelle war beratend auch die Werksfeuerwehr der Firma Hexion im Einsatz.

Sehr zufrieden war Michael Keil damit, dass ein Mitarbeiter der Kreisleitstelle mit Laptop vor Ort war, um alles zu koordinieren. "Er saß mit bei uns in der Einsatzleitung - und das hat sehr gut geklappt." Dass Leitstellenmitarbeiter bei Einsätzen vor Ort sind, sei ein Pilotversuch. Keil verspricht sich davon viel: "Das erleichtert die Arbeit sehr."

Warum ist Ammoniak gefährlich?

Die Warn-App Nina hatte vor Schadstoffen gewarnt, die zu Gesundheitsschäden führen könnten. Anwohner im Ortsteil Eichholz sollten deshalb Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungsanlagen ausschalten. Wie Michael Keil mitteilte, war das eine Vorsichtsmaßnahme. Es sei zu keiner Zeit Gas aus der Halle nach außen gedrungen.

Wie es seitens der Feuerwehr hieß, greife Ammoniak die Atemwege an und könne deshalb gefährlich werden. Allerdings warne der deutlich wahrnehmbare beißende Geruch in aller Regel rechtzeitig. In dem Betrieb wird der Stoff für den Betrieb eines Härter-Ofens benötigt.

Ammoniak in seiner ursprünglichen Form ein farbloses, giftiges Gas, das stechend riecht. In hoher Konzentration kann es zu Verbrennungen von Augen, Nase und Rachen führen. Auch die Lunge kann die Chemikalie angreifen, zu Herzversagen oder Gehirnschäden führen.

In Putzmitteln wird es in sehr geringer Konzentration und stark verdünnt verwendet, etwa in Glas-, Ofen- oder Toilettenreinigern. Dabei ist Ammoniak meist unbedenklich.

siehe Bericht auf Come-on.de:

Zu schnell unterwegs

Schon wieder Unfall auf der Frankfurter Straße - 24-Jährige schwer verletzt

 

Symbolbild
© dpa

 

Halver - In der Nacht von Freitag auf Samstag kam eine 24-Jährige auf der Frankfurter Straße (L528) von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die junge Frau wurde schwer verletzt. 

Die 24-Jährige aus Gummersbach war um 0.30 Uhr auf der Frankfurter Straße in Richtung Halveraner Innenstadt unterwegs. In einer Linkskurve - nicht weit von dem tödlichen Unfall im Dezember entfernt - kam die junge Frau in Höhe der Hausnummer 99 nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte vor einen Baum. 

 

Laut Angaben der Polizei Halver war sie mit ihrem blauen Ford Fiesta zu schnell unterwegs. Erlaubt sind auf diesem Stück 70 km/h. 

Bei dem Unfall wurde die 24-Jährige schwer verletzt und ins Krankenhaus nach Lüdenscheid gebracht. Während der Unfallaufnahme war die Frankfurter Straße an dieser Stelle in beide Richtungen voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

Siehen Bericht von Come-on.de:

Hohes Brandrisiko an Weihnachten: Tipps von der Jugendwehr

Björn Clever, Leiter der Brandschutzerziehung, mit (von links) Fynn Mähler, Adrian Kruse und Isabelle Kastner von der Jugendfeuerwehr.
© Salzmann

Halver - Weihnachtszeit ist Kerzenzeit. Ob beim Adventskranz oder am Tannenbaum: Viele möchten auf echte Kerzen nicht verzichten. Mit den brennenden Kerzen steigt allerdings auch das Brandrisiko in den eigenen vier Wänden.

Auch die Nähe der flackernden Lichtspender zu leicht entflammbaren Materialien wie Papier oder Gardinenstoffen ist brandgefährlich. Auf was es zu achten gilt, damit aus dem brennenden Tannenbaum kein Wohnungsbrand wird, fassen Isabelle Kastner (17 Jahre), Fynn Mähler (13) und Adrian Kruse (12) von der Jugendfeuerwehr Halver zusammen. 

 

Brandschutz beginnt für Isabelle Kastner, die zum Team der Brandschutzerziehung gehört und in dieser Funktion Kindergartenkinder an den sicheren Umgang mit Feuer heranführt, dabei schon beim Anzünden der Kerzen. „Am besten ist, wenn man Sicherheitsstreichhölzer nimmt.“ Gemeint sind damit extra lange Streichhölzer, an denen man sich nicht so leicht die Finger verbrennt. „Besser ist es noch, ein Feuerzeug zu benutzen.“

Kerzen weg von den Gardinen

Auch auf den sicheren Stand der Kerzen am Adventskranz, empfiehlt sie, zu achten. „Am besten sind dicke Kerzen, die nicht leicht umfallen.“ Was eigentlich jeder wissen müsste: „Brennende Kerzen niemals allein lassen.“ 

 

Fynn Mähler würde beim Weihnachtsbaum ganz auf echte Kerzen verzichten. „Besser sind elektrische Kerzen“, meint er. Da könne so schnell nichts passieren. Wenn echte Kerzen, „dann weit weg von Gardinen“, ergänzt Adrian Kruse – gleichgültig, ob beim Adventskranz oder beim Weihnachtsbaum. 

Silvester-Raketen "weit weg vom Haus" abschießen

Griffbereit sollten nach Meinung der Feuerwehr-Jugend zudem ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher für den Fall der Fälle sein. Dass alle Drei Rauchmelder, die Leben retten können, für zwingend notwendig halten, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Wenn trotz aller Vorsicht ein Baum mit echten Kerzen in Brand gerät und eigene Löschversuche nichts fruchten, raten die drei Jugendlichen dringend dazu, an das eigene Leben zu denken und die Feuerwehr zu alarmieren. „Kinder, Tiere nehmen und raus aus dem Haus.“ 

Auch für das Raketenabschießen an Silvester halten die drei jungen Halveraner Tipps parat. „Weit weg vom Haus“, rät Fynn, Raketen abzuschießen. „Die können zur Seite kippen“, weiß er. „Raketen können sich auch drehen und durchs offene Fenster fliegen.“ Ganze Häuser seien durch den unbedachten Umgang mit Feuerwehrskörpern bereits abgebrannt. „Raketen niemals in der Hand halten und dann abschießen“, warnen die drei Jugendlichen. Die schlimmsten Verletzungen seien sonst möglich. „Eine ordentliche Befestigung“ sei in jedem Fall anzuraten. „Danach vom Abschussort weit weggehen.“

siehe Bericht auf come-on.de:

Ursache noch unklar

Feuerwehreinsatz in Halver: Auto brennt komplett aus

© Feuerwehr Halver

Halver - Die Feuerwehr Halver wurde am Montag zu einem Einsatz an die Danziger Straße gerufen. Dort stand ein Auto in Flammen.

In der Nähe des Lieder-Baumarkts ist am späten Montagnachmittag ein Pkw völlig ausgebrannt. Um 16.41 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Halver zur Danziger Straße gerufen, um den brennenden Opel zu löschen, der dort rechts an der Fahrbahn stand. 

 

Wie die Polizei berichtet, war der Fahrer gegen 16.30 Uhr gerade mit seinem Opel Signum losgefahren, als er Brandgeruch wahrnahm. Als er anhielt, um dem Geruch nachzugehen, sah er bereits die Flammen.

Der Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr war mit 19 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen etwa eine Stunde lange im Einsatz, sagte Feuerwehrsprecher Michael Keil. An dem Auto entstand Totalschaden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Zu der Brandursache ist nichts bekannt.

31 Einsatzkräfte aus Halver, davon 19 Atemschutzgeräteträger und Hubrettungsbühne im überörtlichen Einsatz:

 

siehe Bericht auf Come-on.de

:Brand an der Werdohler Landstraße / Stadtalarm

Großeinsatz der Feuerwehr: Das ist die Lage am Sonntagmorgen

 

© Markus Klümper

 

[Update, 1.05 Uhr] Lüdenscheid - Die Feuerwehr Lüdenscheid hat am Samstagnachmittag Stadtalarm gegeben, alle verfügbaren Kräfte rückten zur Werdohler Landstraße aus. Dort stand eine große Gewerbehalle unter Vollbrand. Die Löscharbeiten wurden durch Gas und brennende Reifen erschwert. Erst gegen 0.30 Uhr meldete die Einsatzleitung: "Feuer unter Kontrolle." Die Brandwache konnte um 10 Uhr am Sonntagmorgen abrücken.

  • Die Lüdenscheider Feuerwehr ist am Samstagnachmittag zu einem Großbrand ausgerückt. 
  • An der Werdohler Landstraße (B 229) stand eine Gewerbehalle auf 60 Metern Länge in Flammen, gebrannt hatte auch eine Hauptgasleitung mit einem Druck von 2 bar. 
  • Gasflaschen, brennende Reifen und verdeckte Brandherde erschwerten die Löscharbeiten.
  • Es wurde Stadtalarm gegeben; alle verfügbaren Kräfte waren ausgerückt.
 

Die Feuerwehr wurde um 16.52 Uhr zur Werdohler Landstraße alarmiert. Dort stand die Halle eines Lkw-Gebrauchtfahrzeugehandels auf einer Länge von 60 Metern in Vollbrand, 40 Meter waren da bereits eingestürzt. 

Mehrere Faktoren erschwerten die Löscharbeiten. So stand zunächst eine Hauptgasleitung mit einem Druck von 2 bar in Vollbrand, wie der Leiter der Lüdenscheider Feuerwehr, Martin Walter, berichtete. Sie konnte erst abgelöscht werden, nachdem die Stadtwerke Hand angelegt und die Leitung abgeschiebert hatten. Ein Bauunternehmen machte sich sofort daran, sie komplett still zu legen, das war im Laufe der Nacht gelungen. 

 

Großbrand in Lüdenscheid - Gewerbehalle brennt lichterloh auf 60 Metern

Großbrand in Lüdenscheid - alle Bilder von der Werdohler StraßeGroßbrand in Lüdenscheid - alle Bilder von der Werdohler StraßeGroßbrand in Lüdenscheid - alle Bilder von der Werdohler Straße

Gasflaschen und brennende Reifen sind "Herausforderung"

Doch wurden in den Gebäudeteilen offenbar verschiedene andere Gasflaschen gelagert. Mehrere Propanbehälter seien explodiert, sagte Feuerwehr-Pressesprecher Jörg Weber. Mindestens eine Acytelen-Flasche war warm und damit zur Herausforderung geworden, es drohte ein so genannter "Druckgefäßzerknall", der auch noch Stunden nach einem Brandereignis hätte auftreten können. 

Brennende Reifen waren ein weiteres Problem. Dazu kam, dass vor allem unter Dachteilen noch Brandherde zu vermuten waren, die die Einsatzkräfte nicht oder nur schwer erreichen konnten. "Das ist zum Beispiel in einem zur Straße liegenden Gebäudeteil, der als Büro dient, der Fall", so Weber zur Einsatzlage gegen 22 Uhr. 

Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Schaumangriff vorbereitet. Der Gelenkmast der Feuerwehr Halver wurde zum Brandort beordert, von seinem Einsatz versprachen sich die Feuerwehrleute bessere Möglichkeiten, an die Brandnester zu gelangen. 

Offenbar gelang das; gegen 0.30 Uhr meldete die Einsatzleitung: "Feuer unter Kontrolle." 

Jetzt konnte Pressesprecher Jörg Weber Entwarnung geben, "nichts außergewöhnliches mehr!". Die Brandstelle sei jetzt komplett eingeschäumt, man beginne mit den Aufräumarbeiten und damit, die nächtliche Brandwache zu koordinieren. "Ich gehe davon aus, dass gegen 2 Uhr die meisten Kräfte einrücken werden." 

Eine Staffel stellte über Nacht die Brandwache sicher. Am Morgen dann konnte der Brandort der Polizei übergeben werden, der Einsatz der Feuerwehr war gegen 10 Uhr beendet.  

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte zündet das Feuer durch

Schon mit Eintreffen der Feuerwehr an der Werdohler Landstraße hatte sich die Tragweite dieses Einsatzes gezeigt: Das Feuer zündete durch. Dass die Rettung einer Person aus dem Gebäude damit in buchstäblich letzter Minute erfolgt war, berichtete Jörg Weber am späten Abend. Sie wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Feuerwehrmann wurde im Einsatz leicht am Kopf verletzt. 

Neben der kompletten Lüdenscheider Feuerwehr waren die Kollegen aus Werdohl und Herscheid vor Ort, außerdem die Feuerwehr Halver mit dem Gelenkmast. "Das sind gut 150 Mann", so Weber. Die Schalksmühler Wehr stellte die Brandwache sicher. Auch das Deutsche Rote Kreuz war an der Werdohler Landstraße im Einsatz.

Bericht auf Come-on.de:

Am Ortsausgang Halver

Junge Fahrerin (26) prallt vor Baum und stirbt

 

© Markus Klümper

 

Halver - Eine 26-jährige Autofahrerin ist am späten Samstagnachmittag bei einem Unfall auf der Frankfurter Straße (L528) ums Leben gekommen. 

Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall am Samstag gegen 16.30 Uhr. Die Frau fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der Frankfurter Straße in Richtung Kierspe, als sie in einer lang gezogenen Linkskurve, etwa in Höhe der Einmündung Heerstraße, nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf den unbefestigten Seitenstreifen geriet. 

Der Nissan Micra geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen etwa vier Meter unterhalb der Fahrbahn stehenden Baum. 

© Markus Klümper

Die 26-Jährige wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und konnte von der Feuerwehr geborgen werden. Trotz Reanimationsmaßnahmen erlag sie ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. 

Die Unfallursache ist nach Polizeiangaben noch unklar, die Ermittlungen laufen.

siehe Bericht auf Come-on.de:

Halver: Flammen waren bereits im Badezimmer

Brennendes Wohnhaus: Aufmerksamer Nachbar rettet schlafende Familie

Im hinteren Teil des früheren Cafés Weyland war das Feuer von einem Vordach aus Richtung Fassade vorgedrungen. 
© Hesse

Halver - Die Familie Sagik schlief tief und fest. Sie merkte nichts von den Flammen, die sich bereits durch die Mauern ihres Wohnhauses an der Von-Vincke-Straße in Halver gefressen hatten. Dass Murat Sagik, seine Frau und die zwei Kinder (11 und 18) noch leben, verdanken sie einem aufmerksamen Nachbarn - und dem Zufall.

Er sei „am Ende nur froh, dass der Familie nichts passiert ist“. Dass das so ist, verdankt die Familie Sagik einem aufmerksamen Nachbarn an der Von-Vincke-Straße und der schnellen Hilfe durch Polizei und Feuerwehr. „Die waren sehr schnell da“, sagt Murat Sagik nach der turbulenten Nacht zum Dienstag. Der Nachbar hatte durch Zufall in einer Spiegelung im Fenster den Feuerschein an der rückwärtigen Fassade des früheren Cafés Weyland entdeckt und sofort über den Notruf der Polizei Hilfe angefordert.

 

Die Familie – Murat Sagik, seine Frau und zwei Kinder im Alter von elf und 18 Jahren – wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts vom Feuer, das sich von einem Vordach bereits in die Fassade und den Fensterrahmen des Badezimmers gearbeitet hatte. Erst als Polizeibeamte eine Scheibe einschlugen, wurden sie wach. 

Durch den bereits verqualmten Flur brachten die Beamten die kaum bekleideten Bewohner erst ins Freie und dann in warme Autos. „Es war bitterkalt in der Nacht“, sagt Feuerwehrchef Stefan Czarkowski über die Einsatzbedingungen.

 

Feuerwehrchef: "Das war auf der letzten Rille"

Um 1.53 Uhr war der Löschzug Stadtmitte mit 30 Mann und sechs Fahrzeugen alarmiert worden. Am Einsatzort erschwerte die verwinkelte Architektur der Halveraner Kernstadt den Angriff. Unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera rückten die Feuerwehrleute zum Brandherd vor. Viel Zeit hätte die Familie nicht verlieren dürfen, sagt Czarkowski im Nachhinein. „Das war auf der letzten Rille.“ 

Anderthalb Stunden benötigte die Feuerwehr zum Löschen und zum Absichern der Wohnung. Die Brandursache wird noch von einem Sachverständigen der Kriminalpolizei ermittelt. Sehr wahrscheinlich waren es aber Dachdeckerarbeiten vom Vortag, bei denen Dachbahnen verschweißt worden waren. 

Nicht einmal vier Wochen lebt der selbstständige Fliesenlegermeister in dem Gebäude, dass er gekauft hat und seitdem renoviert. Zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.

Quelle: wa.de

„PKW verliert Öl nach Motorplatzer, Feuerwehr zur Einsatzstelle“. So oder zumindest ähnlich könnte die Rückmeldung des Streifenwagens an die Polizeileitstelle gewesen sein, die um 15:34 am Sonntag die Feuerwehr verständigt hat.

Beginnend ab dem Discounter an der Hagener Straße zog sich eine Ölspur die Hagener Straße stadteinwärts Richtung Leye bis ans Ende in die Marktstraße, wo der Verursacher am Kreisverkehr wendete und die ganze Strecke wieder zurück bis in die Hagener Straße, fast bis zum Discounter fuhr. Insgesamt belief sich die Ölspur auf zirka 1,3 Kilometer.

Erste Ideen, die Ölspur unter Vollsperrung der Straße durch die Feuerwehr abzustreuen wurden wieder verworfen, Personal- und Materialeinsatz stehen bei solch langen Ölspuren nicht in einem Verhältnis zum Nutzen, stattdessen wurde aufgrund dieser Größenordnung durch das ebenfalls verständigte Ordnungsamt der Stadt Halver in Rücksprache mit der Feuerwehr eine Privatfirma aus Drolshagen angefordert, welche mit einem Spezialfahrzeug die Straße rückstandslos reinigt.

Gegen 16:50 traf das Reinigungsfahrzeug ein und begann, mit einem speziellen Reinigungsverfahren, wobei erst ein flüssiges Ölbindemittel auf die Straße gesprüht wird und im gleichen Arbeitsschritt zusammen mit dem Öl wieder eingesaugt wird. Dies sicherte die Feuerwehr weiterhin ab.

Gegen 18 Uhr war der Einsatz für die letzten Kräfte dann beendet und alle Fahrzeuge konnten wieder einrücken.

 

 

20181125 Ölspur

Foto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 25.11.2018

Alarmzeit: 15:34 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: ABC0 Ölspur

Einsatzort: Hagener Straße

Einsatzdauer: ca. 2,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: RW; GW-L2; KDOW; MTF

Eingesetzte Kräfte: 10

Weitere: Polizei, Ordnungsamt, Reinigungsfirma

Über die Kreisleitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises ging eine Meldung über eine Ölspur auf der vielbefahrenen L528 ein. Die Feuerwehr Halver wurde mit den Löschzügen Stadtmitte und Buschhausen alarmiert, ebenso die Polizei Halver.

Ein Kleinbus hatte aufgrund eines Motorschadens Öl verloren, diese Ölspur begann auf der L528 in Richtung Breckerfeld und zog sich dann Richtung Kreisch in die Straße „Vahlefelder Heide“.

Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die L528 zum Abstreuen der Ölspur zirka zehn Minuten lang gesperrt, anschließend konnte der Verkehr ungehindert und sicher wieder fließen. Da der Verursacher ein Großteil seines Motoröls bereits auf der Landstraße verloren hatte und in der Vahlefelder Heide nur noch vereinzelte Öltropfen auf der Straße waren wurde hier auf ein großflächiges Abstreuen mit Bindemittel verzichtet und die Feuerwehr Halver konnte schnell wieder einrücken.

 

 

20181121 Ölspur 2

 

20181121 Ölspur 1

 

Foto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 21.11.2018

Alarmzeit: 16:01 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart:ABC0-Ölspur

Einsatzort: L528, Abzweig Buschhausen

Einsatzdauer: ca. 1h

Eingesetzte Einheiten: LZ1 + LZ 4

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; MTF (LZ1); LF10; TSF-W; MTF (LZ 4)

Eingesetzte Kräfte: 18

Weitere: Polizei

Schnelle Entwarnung gab es für die Kameraden des Löschzuges Stadtmitte am Montagabend. Kurz nach 23 Uhr wurden diese in den Elsterweg alarmiert, der Hausbesitzer hatte einen Knall im Bereich der Heizungsanlage gehört und die Feuerwehr alarmiert.

 

Nach ersten Erkundungen war recht schnell klar, dass es zu keinem Brandereignis gekommen ist und die drei ausgerüsteten Atemschutztrupps konnten ihre Pressluftatmer wieder ablegen.

Mittels Wärmebildkamera wurde die Heizungs- und Kaminanlage überprüft, auch hier konnten keine Hinweise auf einen Brand gefunden werden. Vermutlich kam es zu einer leichten Verpuffung im Nachheizregister, welche jedoch keine weiteren Folgen hatte.

 

Da auch ein anwesender Schornsteinfeger keine weitere Bedenken mehr hatte konnte die Feuerwehr nach etwa 45 Minuten wieder ohne weitere Maßnahmen einrücken.

 

 

Hydrant 3 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 19.11.2018

Alarmzeit: 23:08 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F1 Kaminbrand

Einsatzort: Elsterweg

Einsatzdauer: > 1h

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM32; HLF 20 01; RW

Eingesetzte Kräfte: 21

Weitere: Polizei