Aktuell

09.08.2018 Mehrere Sturmeinsätze, Löschzug Bommert

 

Während der Löschzug Stadtmitte während der Bereitschaft keinerlei Einsätze zu bewältigen hatte rückte der Löschzug Bommert im Verlauf des Abends gleich zweimal aus.

Gegen 20:00 Uhr wurden die Kameraden mit dem LF-Katastrophenschutz sowie dem MTW in die Ortschaft „auf dem Heede“ alarmiert, dort blockierte ein umgestürzter Baum die Straße.

Mithilfe der Motorkettensäge des Löschgruppenfahrzeugs wurde dieser in „handgerechte“ Stücke zerkleinert und von der Fahrbahn geräumt, so dass der Verkehr wieder frei fließen konnten.

Kaum waren die Kameraden eingerückt und hatten Ihre Fahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht wurden Sie ein zweites Mal alarmiert, wieder ging es zur Ortschaft „auf dem Heede“, diesmal war der Einsatzgrund jedoch etwas kleiner: ein großer Ast konnte dem Wind nicht mehr standhalten und ist ebenfalls abgebrochen. Auch dieser wurde zerkleinert und auf Seite geräumt, danach war auch für die Bommerter Kameraden gegen 21:30 Feierabend.

 

Datum: 09.08.2018

Alarmzeit:20:00 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 – Baum auf Straße

Einsatzort: Auf dem Heede

Einsatzdauer: je 30 Minuten

Eingesetzte Einheiten: LZ3

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 20 KatS; MTF

Eingesetzte Kräfte: 20

 

 

09.08.2018 Sturmeinsatz, Löschzüge Stadtmitte und Oberbrügge

Aufgrund der erwarteten Unwetterlage über dem Märkischen Kreis wurden die Feuerwehren und Hilfsorganisationen durch die Kreisleitstelle gegen 15:30 Uhr in einen sogennanten „Voralarm“ versetzt.

Der deutsche Wetterdienst warnte vor orkanartigen Windböen sowie einer erhöhten Überflutungsgefahr bei Starkregen.

Abgesehen von einzelnen Kameraden des Einsatzführungsdienstes, welche bereits ab 14:45 erste Vorbereitungen trafen, wurden dann vom Löschzug Stadtmitte die beiden Hilfeleistungslöschfahrzeuge, der Rüstwagen, das Tanklöschfahrzeug sowie die Hubrettungsbühne und der Einsatzleitwagen besetzt und die 24 Kameraden standen an der Thomasstraße für Einsätze zur Verfügung.

Auch der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen besetzte mit 6 Feuerwehrleuten das Gerätehaus am Anemonenweg für etwaige Einsätze.

Mit dem Einsatzleitwagen stand die Wehrleitung in ständiger Verbindung mit der Kreisleitstelle, etwaige Einsätze im Halveraner Stadtgebiet wären von hier aus auf die einzelnen Fahrzeuge verteilt worden.

Da das Gewitter Halver jedoch abgesehen von ein wenig Regen, den die Natur bei der aktuellen Wetterlage jedoch gut gebrauchen konnte, verschonte, gab es keine Einsätze für die Feuerwehr Halver und gegen 17:00 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft wieder zurückgefahren.

Auch für die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, welche mit einem Krankentransportwagen und mehreren Fahrzeugen des Katastrophenschutzes in Bereitstellung standen kam es zu keinen Einsätzen.

Der deutsche Wetterdienst warnt jedoch bis in die Morgenstunden des kommenden Freitags vor Sturmböen.

Auch Kreisbrandmeister Michael Kling zog ein positives Fazit, die Lage im Märkischen Kreis sei eher ruhig geblieben, lediglich vereinzelte Einsätze seien durch einige Feuerwehren abzuarbeiten. Der „spektakulärste“ Einsatz des Tages wurde durch einen LKW verursacht, der auf der A45 zwischen Meinerzhagen und Drolshagen auf der Talbrücke Bleche vom Wind auf die Seite geworfen wurde, auch hier kamen glücklicherweise keine Menschen zu Schaden.

 

Datum: 09.08.2018

Alarmzeit: 15:30 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: Bereitstellung

Einsatzort: Stadtgebiet Halver

Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1, LZ2

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, HLF 20 01, TLF4000, RW, TM32, ELW 1

Eingesetzte Kräfte: 30

Weitere: DRK Halver

06.08.2018 Waldbrand Schwenke (Nachlese)

61 Einsatzkräfte bei Brand in Schwenke

200 Meter lagen zwischen Einsatzgebiet und Fahrzeugen der Feuerwehr beim Waldbrand in Schwenke am Freitag.
© Hesse

Halver - Der Waldbrand bei Schwenke beschäftigte die Feuerwehr Halver am Freitagnachmittag bis in die späten Abendstunden. Unterstützung bei den Löscharbeiten kam dabei auch aus der Nachbarschaft.

Begonnen hatten die Löscharbeiten nördlich von Schwenke in der Nähe der Bundesstraße 229 am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr. Daran waren insgesamt 61 Einsatzkräfte beteiligt – darunter neben den Löschzügen Stadtmitte und Buschhausen auch der Löschzug Hahnenberg aus Radevormwald. 

 

Bei solchen Lagen, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichten, greife die Feuerwehr auf die überörtliche Hilfe zurück, erklärt Michael Keil, Sprecher der Feuerwehr Halver. Dazu gehöre oft auch Luftunterstützung, um Brandherde zu lokalisieren. So hatte am Freitag auch ein angeforderter Polizeihubschrauber den genauen Brandherd lokalisiert.

Zum genauen Auslöser des Brandes konnte Keil noch nichts mitteilen. Die Ermittlungen laufen noch. Schwierig bei den Löscharbeiten war nicht nur die Distanz von 200 Metern zwischen Fahrzeugen und Einsatzgebiet. Die Löschwasserversorgung lief zunächst nur über die Fahrzeuge, später dann auch über einen Hydranten am Schwenker Höhenweg. 

 

Auf der gesamten Fläche – der Waldbrand erstreckte sich auf ein Gebiet von 50 mal 15 Meter – hatten sich außerdem Glutnester gebildet. Solche Glutnester befänden sich an der Oberfläche, wo sich auch Brennmaterial – trockenes Geäst, Gras und Unterholz – befände, erklärt Keil. Diese mussten einzeln abgelöscht werden. „Nachdem die letzten Glutnester beseitigt waren, wurde der ganze Waldboden noch einmal nachträglich mit Wasser benetzt.“

Danach seien die Einsatzkräfte erst einmal abgerückt. Nach zwei Stunden sei noch einmal eine kleinere Gruppe von Feuerwehrleuten zur Kontrolle zu dem betroffenen Waldstück gefahren. „Es wurden aber keine Glutnester und keine Rauchentwicklung festgestellt“, sagt Keil. 

Ausbreitung von vielen Faktoren abhängig 

Bei dem Brand in Schwenke hatte ein Gebiet von etwa 750 Quadratmetern gebrannt. Wie schnell sich ein Waldbrand mitunter ausbreiten kann, hänge von vielen Faktoren ab, sagt Keil, unter anderem von Windrichtung und Windstärke. „Das kann man nicht voraussagen, das ist reine Spekulation.“ Klar geregelt sei allerdings die besagte überörtliche Hilfe, um einen Nachschub bei den Einsatzkräften und der Wasserversorgung zu gewährleisten. 

So unterschiedlich wie die Faktoren bei der Brandentstehung und -ausbreitung seien auch die Möglichkeiten der Bekämpfung, sagt Keil, beispielsweise die Luftunterstützung durch Hubschrauber und Drohnen, das Schlagen von Brandschneisen oder das Benetzen von noch nicht betroffenen Waldgebieten. 

Am Freitagabend gab es außerdem einen Fall von Wild-Grillen. Wie die Polizei in Halver bestätigte, sei dies gegen 19 Uhr aus Berge gemeldet worden. „Dort haben wir dann eine Dame und einen Herrn aus dem Ruhrgebiet angetroffen“, sagt Polizeihauptkommissar Armin Kibbert. Der kleine Einweggrill der beiden habe auf der Straße gestanden, allerdings in Waldnähe. Das Paar sei auf die begangene Ordnungswidrigkeit hingewiesen worden und habe darauf den Grill sofort gelöscht. „Wir haben es in dem Fall bei einer mündlichen Verwarnung belassen“, sagt Kibbert.

Mündliche Verwarnung für Wild-Griller 

Im Gegensatz zum Wild-Grillen ist das Herbeiführen einer Brandgefahr – so der Titel des entsprechenden Paragrafen 306f – ein Straftatbestand. Wer demnach unter anderem Wälder, Heiden und Mooren oder bestellte Felder durch Rauchen, offenes Feuer, Licht, das „Wegwerfen brennender oder glimmender Gegenstände oder in sonstiger Weise in Brandgefahr bringt“, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft. „Gefahr ist dabei ein sehr schwammiger Begriff“, sagt Kibbert. „Wie groß die Gefahr ist, ist schwer einzuschätzen.“ Bei der momentanen Trockenheit stelle schon zerschlagenes Glas auf einer Wiese eine Brandgefahr dar, wenn es geregnet habe dagegen nicht.

03.08.2018 Waldbrand Schwenke;LZ Halver und Buschhausen;Unterstützung durch Löschgruppe Hahnenberg

Waldbrand im Griff

Wald in Schwenke brennt

[Update 17.27 Uhr] Halver - Die Feuerwehr Halver wurde am Freitagnachmittag zu einem Waldbrand gerufen.

„Unklare Rauchentwicklung“ war die Meldung, die am Freitagnachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Halver einging. Im Wald westlich von Schwenke unweit der B 229 trafen die Wehrleute auf den Rauch und die offenen Flammen. 

 

Auf einer Länge von rund 50 Metern und bis zu 15 Metern Breite brannte der Boden. Unterholz, pulvertrockene Nadeln und auch erstes Stammholz hatten Feuer gefangen, dass die Einsatzkräfte der Löschzüge zunächst angriffen. Problem dabei war, dass sich auf nahezu der gesamten Fläche Glutnester gebildet hatten, die einzeln lokalisiert und abgelöscht werden mussten.

In Halver-Schwenke ist die Feuerwehr aktuell bei einem Waldbrand im Einsatz. pic.twitter.com/lcVmh88YIE

— Come-on (@comeon_de) 3. August 2018
 

Die weitere Schwierigkeit bestand im Tal der Hartmecke darin, dass die Löschwasserversorgung zunächst ausschließlich über die wasserführenden Fahrzeuge erfolgen konnte. Im Zuge der Löscharbeiten wurde dann auch noch ein Hydrant am Schwenker Höhenweg angezapft.

Nicht so steil wie bei der Amtshilfe am Wixberg in Altena, aber unangenehm war das Gelände in Schwenke dennoch. Bei 30 Grad Celsius schwitzten die Helfer kräftig beim Versuch, ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu bekommen. 

Waldstück in Schwenke brennt

Feuer im Wald in SchwenkeFeuer im Wald in SchwenkeFeuer im Wald in SchwenkeFeuer im Wald in Schwenke

Gut 200 Meter entfernt vom nächsten Fahrzeug fanden die eigentlichen Löscharbeiten statt. Lokalisiert hatte den genauen Brandort ein von der Polizei angeforderter Hubschrauber.

Der Brand erstreckt sich über eine Fläche von etwa 60 mal 15 Metern, so die derzeitigen Schätzungen. Von den Fahrzeugen aus bringen sie Wasser an die Stelle mitten im Wald.

26.07.2018 Waldbrand Altena, Löschzüge Stadtmitte, Oberbrügge und Bommert

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Halver durch den Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises, Michael Kling, zur Unterstützung der Feuerwehr Altena angefordert.
Nachdem es letzte Woche zu einem Waldbrand am Hegenscheid gekommen war, brannte nun ein Waldstück am Wixberg auf einer Fläche von etwa 10.000 qm.
Gegen 23 Uhr rückten insgesamt 36 Einsatzkräfte der Einheiten Stadtmitte, Oberbrügge und Bommert im geschlossenen Verband Richtung Altena ab.
Um den Schutz der Halveraner Bürger nicht zu gefährden, wurde aus jeder Einheit lediglich ein Großfahrzeug mitgenommen.
Unter Leitung von Michael Kind, dem stellvertretenden Zugführer der Löschzuges 1, erreichte der Verband aus dem TLF4000 des Löschzuges Stadtmitte, dem HLF aus Oberbrügge und dem Löschfahrzeug-Katastrophenschutz aus Bommert sowie zwei Mannschaftstransportfahrzeugen gegen 23:45 die Einsatzleitung an der Sauerlandhalle in Altena.
Ein Großteil der Einsatzkräfte hatte erst einmal Pause und stand bis etwa 3 Uhr am Freitagmorgen in Bereitstellung bis sie andere freiwillige Feuerwehren abgelöst haben, die schon früher alarmiert wurden.
Lediglich das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges 1 wurde seit ca. 1 Uhr in den Pendelverkehr eingebunden und fuhr mit seinem 5000 Liter fassenden Wassertank zu den höhergelegenen Einsatzorten des Wixberges, um die dort eingesetzten Kräfte mit Wasser zu versorgen, da es im Wald kein Hydrantennetz gibt, womit die Löscharbeiten gespeist werden könnten.
Besonders anstrengend für die Halveraner Einsatzkräfte war der unebene und steile Untergrund am Hang. 
Bis ca. 10 Uhr löschten die Kameraden vor allem verbleibende Glutnester im Waldboden sowie vereinzelt wieder aufflammende Stellen. Das TLF transportierte ca. 50.000 Liter Wasser während des gesamten Einsatzes.
Der ursprünglich angedachte Einsatz eines Löschhubschraubers wurde wieder verworfen, da aufgrund des Blattwerkes und des trockenen Bodens die Löschwirkung nicht im Verhältnis zum Aufwand gestanden hätte. 
Insgesamt waren Feuerwehren aus Altena, Halver, Lüdenscheid, Nachrodt-Wiblingwerde, Iserlohn, Hemer, Menden, Werdohl und Meinerzhagen mit ca. 500 Einsatzkräften vor Ort, zusätzlich zur Absicherung und Verpflegung der Einsatzkräfte das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe. Auch Feuerwehren aus den Kreisen Siegen und Olpe sowie dem Hochsauerlandkreis sind im Einsatz.
Da im Verlauf des Einsatzes Kampfmittel wie zum Beispiel Granaten und Munition aus dem zweiten Weltkrieg im Einsatzgebiet gefunden wurden wird sich der Einsatz noch länger hinziehen - die Sicherheit aller eingesetzter Kräfte hat absoluten Vorrang.
Auch unsere Kollegen vom Deutschen Roten Kreuz in Halver wurden im Verlauf des Freitages nach Altena alarmiert.

25.07.2018 Unterstützung Bauhof

Die lang anhaltenden, hohen Temperaturen machen nicht nur uns Menschen zu schaffen, auch Tiere und Pflanzen leiden darunter.

Während Haustiere und Garten von Ihren Besitzern versorgt werden kümmert sich der Baubetriebshof der Stadt Halver um die Pflanzen in der Stadt. Da bei der Menge an Bäumen und Sträuchern jedoch deren Möglichkeiten irgendwann erschöpft sind wurde von der Stadt Halver beschlossen, dass die Feuerwehr hier unterstützend tätig werden soll.

Am Mittwochabend wurde durch den Löschzug Stadtmitte mit drei Einsatzkräften und dem Tanklöschfahrzeug TLF4000 die Bäume rund um das Rathaus sowie ein Großteil der Hagener Straße bewässert.

„Wichtig ist es, nicht alles Wasser auf einen Fleck zu kippen, sondern es gut zu verteilen“ gab ein Bauhofmitarbeiter wertvolle Tipps, „sonst kann der Boden das alles auf einmal nicht aufnehmen und es läuft einfach über die Straße in die Kanalisation.“

Doch nicht nur die Bäume sondern auch der ein oder andere Bewohner Halvers freute sich über die Abkühlung und ließ sich einmal mit dem Wasserstrahl „gießen“.

Einsätze wie dieser gehören zwar laut dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) des Landes NRW nicht zu den eigentlichen Aufgaben einer Feuerwehr, „das Feuerwehren immer mal wieder darüber hinaus helfen, ist ein normaler Prozess“ erklärt Christoph Schöneborn, Landesgeschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Auch in Aachen, Wuppertal und Düsseldorf zum Beispiel ist die Feuerwehr im Laufe der Woche zu Einsätzen dieser Art ausgerückt.

Nach etwa 3,5 Stunden und 15.000 Litern Wasser hieß es für die Feuerwehrleute noch Fahrzeug wieder fertig machen, bevor es endlich nach Hause ging.

 

 

 

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20.07.2018 Erhöhte Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr auch in Halver

Die Feuergefahr in den Wäldern in NRW ist hoch – auch in Halver. Doch die Freiwillige Feuerwehr ist gut vorbereitet.
© dpa

Halver - Der Waldbrand in Altena hat es gezeigt – die Feuergefahr in den Wäldern in NRW ist nach wie vor hoch. Das gilt auch für Halver.

„Die Waldbrandgefahr ist ähnlich hoch wie in Altena“, sagt Michael Keil, Pressesprecher der Feuerwehr Halver. „Durch die lange Trockenperiode ist es naheliegend, dass auch hier etwas passieren kann“, erklärt Michael Keil weiter. Streckenweise habe es etwas geregnet, sodass die Gefahr etwas geringer geworden sei. 

 

Auf dem Waldbrandgefahrenindex sei man nicht auf der allerhöchsten Stufe fünf, sondern bewege sich zwischen den Stufen drei und vier, schätzt der Feuerwehr-Sprecher. Laut aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes weisen die nächstgelegenen Messstationen in Lüdenscheid und Meinerzhagen die Stufe drei aus, in Teilen des Rheinlands gilt aktuell die Stufe vier auf dem Index. 

Keine besonderen Vorkehrungen

Besondere Vorkehrungen habe die Halveraner Feuerwehr noch nicht treffen müssen, stehe aber für den Ernstfall immer bereit. „Mit unseren Wasservorräten kommen wir klar“, sagt Michael Keil. „Die Löschwasserteiche sind zur Zeit gut gefüllt.“ 

 

Wäre die Waldbrandgefahr auf der höchsten Stufe, würde man zusätzliche Maßnahmen treffen, erklärt Michael Keil. Dann würde man zusätzliche Wasservorräte anlegen, etwa in Güllebehältern von Landwirten, oder Milchtransporter als zusätzliche Tankfahrzeuge nutzen. 

Derzeit sei die Löschwasserversorgung aber nicht gefährdet. Auch personell sei die Freiwillige Feuerwehr Halver gut aufgestellt – trotz der Ferienzeit. „In den Dienstplänen mussten wir nichts umstellen“, sagt Michael Keil. Die Urlaubszeiten der Kollegen habe man bei der Planung im Blick, um jederzeit mit ausreichend Kräften einsatzbereit zu sein. 

„In den einzelnen Löschzügen achten wir darauf, dass wir genug Personal vorhalten, damit wir die Einsatzstärke auch halten.“ Erhöhte Achtsamkeit nicht nur im Wald Wer sich in der Natur aufhalte, sollte angesichts der anhaltenden Trockenheit noch vorsichtiger sein als sonst.

"Offenes Feuer sollte man tunlichst vermeiden"

„Offenes Feuer sollte man tunlichst vermeiden“, sagt Michael Keil. Auch rauchen und grillen sollte man nicht, und das gelte nicht nur für Waldgebiete, sondern auch für Wiesen und abgeerntete Felder. „Das ist zur Zeit alles leicht entzündlich.“

Besondere Vorsicht gilt auch bei der Parkplatzsuche, insbesondere bei Fahrzeugen mit Katalysator. „Die sind so stark aufgeheizt, dass sie trockenen Untergrund, zum Beispiel Gras, in Brand setzen können.“ 

Um die Brandgefahr so gering wie möglich zu halten, sollten Spaziergänger noch wachsamer sein, denn weggeworfene Zigaretten sind nicht die einzige Gefahr, sonder auch anderer Abfall wie etwa Glas und Scherben. Das habe ohnehin nichts in der Natur verloren, aber schon aus Gründen der Brandvermeidung sollten im Wald entdeckte Scherben entfernt werden, rät Michael Keil. „Glasscherben wirken wie ein Brennglas und können ein Feuer entfachen.“

 

Bericht von Come-on.de

03.07.2018 Traktorbrand Halver-Kotten;Löschzug Stadtmitte

siehe Bericht von come-on.de:

Untere Wasserbehörde ebenfalls vor Ort

Ausgerechnet während der Erntezeit: Traktor brennt in Halver-Kotten ab

© Markus Klümper

[Update 9.53 Uhr] Halver - Mitten bei der Ernte macht der Trecker Probleme, kurz danach brennt er komplett ab: Für einen Landwirt in Halver-Kotten eine Katastrophe. Laut Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis wird der Schaden auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus.

"Wir haben zwar noch zwei Traktoren, aber die sind fest eingebunden", erzählt der Sohn des Besitzers. Außerdem sei dieser Schlepper besonders flexibel gewesen. Für den wirtschaftlichen Schaden wird wohl eine Versicherung eintreten, aber die abgebrannte Maschine hinterlässt eine Lücke im Betriebsablauf, die ad hoc kaum zu füllen ist.

 

Für die Feuerwehr Halver war das Feuer, das gegen 23.23 Uhr gemeldet worden war, recht schnell erledigt. Der Löschzug Stadtmitte rückte kurz vor Mitternacht mit 20 Einsatzkräften an. Mit zwei C- Rohren und einem Schaumrohr waren die offenen Flammen schnell gelöscht, allerdings wurden sorgfältige Nachlöscharbeiten durchgeführt. 

Nicht ganz unproblematisch waren indes der Umgang mit dem Löschwasser sowie mit den Betriebsstoffen des Schleppers. Deshalb kam noch am Abend ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde zur Einsatzstelle, um die notwendigen Maßnahmen zur Entsorgung zu prüfen. 

 

Gegen 1 Uhr am frühen Mittwochmorgen wurden dann die Schläuche eingerollt - und die Feuerwehrleuten freuten sich auf ihr Bett.

Für den Besitzer des Traktors ist das erst einmal undenkbar. Er denkt über zusätzliche Nachtschichten nach, um kurzfristig ohne den dritten Schlepper auszukommen.

30.06.2018 Überörtliche Hilfe, Brand in Lüd.-Ahelle

siehe bericht auf come-on.de:

Großeinsatz für die Feuerwehr

Lagerhalle an der Volmestraße durch Brand zerstört

© Klümper

[Update 20.25 Uhr] Lüdenscheid - Eine Lagerhalle an der Volmestraße in Lüdenscheid wurde am Samstag durch ein Feuer völlig zerstört. Die Feuerwehr war während der rund fünfstündigen Löscharbeiten mit einem Großaufgebot von rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand. Die Bundesstraße zwischen Brügge und Oberbrügge war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. 

Außerdem wurden Anwohner im Bereich Ahelle gebeten, wegen des Brandrauchs Fenster und Türen geschlossen zu halten. Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 11.30 Uhr brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung, so dass die Einsatzsstufe direkt erhöht wurde. Das bedeutete, dass neben den Kräften der Hauptwache gleich zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr ausrückten.   

 

Lagerhalle an der Volmestraße durch Brand zerstört

Das Feuer war schnell unter Kontrolle, aber zahlreiche Glutnester in der Dämmung des Gebäudes erschwerten die Brandbekämpfung, so dass letztlich Stadtalarm ausgelöst wurde. Atemschutzgeräteträger aller fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr standen bereit, um sich bei dem nicht zuletzt auch wegen der sommerlichen Hitze kräftezehrenden Einsatz abzuwechseln.

 
Zwischenzeitlich wurde vor Brandgeruch gewarnt.
© Markus Klümper

Zusätzlich rückte ein Löschzug der Feuerwehr Halver an, um in Bereitschaft zu stehen, falls noch Atemschutzgeräteträger benötigt würden oder ein weiterer Alarm einging.

Insgesamt waren etwa 30 Atemschutzgeräteträger abwechselnd in dem Gebäude, um gegen das Feuer vorzugehen. Sie setzten unter anderem sogenannte Fognails oder Löschnägel ein, um das Löschmittel durch Wände hindurch in den Dämmungen zu verteilen und durch feinen Sprühnebel eine hohe Kühlwirkung zu erreichen.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
© Markus Klümper

Gegen 15.30 Uhr war der Brand gelöscht. Nachdem die Halle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden war, rückten die meisten Kräfte wieder ab. Die Warnung vor Rauchgasen und die Straßensperre konnten aufgehoben werden. Der Löschzug Brügge blieb als letzter am Einsatzort, während eine Spezialfirma das eingesetzte Schaummittel entsorgte.

Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Nach Einschätzung der Feuerwehr sind Teile des rund 130 Jahre alten Gebäudes einsturzgefährdet. Von einem hohen Sachschaden ist auszugehen.

23.06.2018 Jugendfeuerwehr übt mit THW

siehe Bericht auf come-on.de:

Nachwuchs-Retter bergen "Opfer" 

Im Sandlager des Bauzentrums Lieder, das sein Gelände für die Übung von Feuerwehr- und THW-Nachwuchs zur Verfügung gestellt hatte, musste eine verschüttete Person gesucht, gefunden und ausgegraben werden.
© THW Halver

Halver - Aller guten Dinge sind immer drei – im Frühsommer 2018 auch für den Nachwuchs von Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) Halver. Nach zwei Übungen galt es jetzt, vermisste Personen zu finden und zu retten.

Benjamin Fernholz, Stadtjugendwart der Freiwilligen Feuerwehr, und Matthias Nagel, Betreuer der THW-Jugend, hatten für den Abend ein anspruchsvolles Szenario entworfen. Das weitläufige Material-Lager des Bauzentrums Lieder an der Märkischen Straße bot den optimalen Hintergrund.

 

Nach einer vermeintlichen Explosion war eine Person unter einem Container eingeklemmt, eine weitere im Sandhaufen-Bereich verschüttet, auf einer Dachboden-Empore lagen mutmaßlich weitere Verletzte. Rund 30 Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren sowie deren Betreuer gingen mit Elan und Sachverstand an die Lösung der jeweiligen, dem Alter angepassten, Aufgaben.

Neben Nutzung der Einsatzfahrzeuge-Gerätschaften war besonders bei der Suche nach der im Sand verschütteten Person auch Muskelkraft gefragt.

 

80 Kilogramm schwere Puppe als Opfer 

Zunächst einmal musste jedoch mit Peilstäben und Holzstielen erkundet werden, wo genau und in welcher Tiefe die immerhin gut 80 Kilogramm schwere Übungspuppe lag. Um ein Nachrutschen des riesigen Haufens zu verhindern, bauten die Nachwuchskräfte aus Paletten, Baustützen und Spanngurten eine Sicherungswand, ehe sie mit dem Wegschaufeln des Sandes beginnen konnten. „Gut zwei Tonnen Material haben wir dabei mindestens bewegt“, schätzte Benjamin Fernholz. 

Rettung mithilfe eines Spin-Boards

Wie mit Hilfe von Hebegeräten ein zentnerschwerer Eisencontainer hochgestemmt werden kann, um eine eingeklemmte Person zu befreien, übten ebenfalls organisationsübergreifend die Jungen und Mädchen der mittleren Altersgruppe. Beim Abtransport der Übungspuppe kam ein sogenanntes Spin-Board zum Einsatz. Diese Flachtrage aus massivem Plastik ermöglicht es im Ernstfall Rettungskräften, selbst Menschen mit schwersten Wirbelsäulen-Verletzungen schonend vom Unfallort in einen Krankenwagen oder zur Weiterbehandlung zu bringen. 

Die jüngsten Helfer wiederum bauten zwischen Hallenboden und Lagerempore aus Leiter-Elementen eine „schiefe Ebene“, über die mittels Seilen ein Schleifkorb zum Abtransport von Verletzten nach oben gezogen sowie herabgelassen werden konnte. 

„Wir sind dem Unternehmen Lieder sehr, sehr dankbar, dass wir das Gelände nutzen durften“, freuten sich am Ende Benjamin Fernholz, Matthias Nagel und Björn Clever, der als stellvertretender Jugendleiter der Feuerwehr an der Übung teilgenommen hatte. Jetzt gelte es, die ausgezeichneten Leistungen sowie die gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen noch weiter auszubauen.

24.06.2018 Tag der offenen Tür - Löschzug Buschhausen

Der Löschzug Buschhausen lädt auch in diesem Jahr wieder zu
seinem Tag der offenen Tür ein:

Feuerwehr Plakat Tag der offenen Tür

20.05.2018 Wohnwagenbrand B229, Löschzug Stadtmitte

Wohnwagen wird Raub der Flammen

 

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Kameraden des Löschzuges Stadtmitte am Sonntagmorgen um 04:13. Ein Autofahrer hat auf der B229 auf einem Parkplatz zwischen der Ortschaft Schwenke und der Grenze zum Oberbergischen Kreis einen brennenden Wohnwagen gesehen.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stand der dort schon länger abgestellte Wohnwagen in Vollbrand, aufgrund von in dem Wohnwagen gelagerten Gasflaschen mussten die Einsatzkräfte jedoch große Vorsicht walten lassen. Mittels Schnellangriff wurde der Wohnwagen letztendlich von einem Trupp unter Atemschutz gelöscht, mit der Wäremebildkamera wurde immer wieder nach Glutnestern gesucht.

Der Wohnwagen selber war nicht mehr zu retten, glücklicherweise befanden sich jedoch keine Personen darin.

 

caravan

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 20.05.2018

Alarmzeit: 04:13 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F0 Fahrzeugbrand

Einsatzort: B229

Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TLF4000

Eingesetzte Kräfte: 11

Weitere: Polizei

17.05.2018 Tragehilfe Rettungsdienst;Löschzug Stadtmitte

Tragehilfe für Rettungsdienst

 

Zirka 15 Minuten nachdem die Kameraden vom letzten Einsatz wieder eingerückt waren ging um 10:24 bereits wieder der Melder einiger Kameraden des Löschzuges Stadtmitte.

Diesmal ging es wieder zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Innenstadt, diesmal jedoch in eine Arztpraxis.

Durch Mediziner wurde ein Patient in ein Krankenhaus eingewiesen, da dieser akut gesundheitlich bedroht war wurde durch die Arztpraxis ein Rettungswagen und ein Notarzt angefordert, welche dem Patienten bereits auf dem Weg zum Krankenhaus eine bestmögliche medizinische Versorgung zukommen lassen konnten.

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten war es das einfachste und vor allem für den Patienten schonendste Verfahren, ihn mit einem sogenannten Tragetuch aus der Praxis zu tragen. Zur Verstärkung zog der Rettungsdienst hier die Feuerwehr Halver hinzu, welche bei dem Transport in den Rettungswagen unterstützte. Eine Rettung mittels Hubrettungsfahrzeug war nicht effizient möglich.

Auch dieser Einsatz war nach ca. 30 Minuten erfolgreich abgearbeitet.

 

FWRD 7 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 17.05.2018

Alarmzeit: 10:24 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Arztpraxis im Innenstadtbereich

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TMB 32, KDOW

Eingesetzte Kräfte: 12

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW und NEF

17.05.2018 Person hinter Tür, Löschzug Stadtmitte

Person hinter Tür

 

Um 09:39 wurde am Donnerstagmorgen der Löschzug Stadtmitte zu einer Wohnung im Innenstadtbereich gerufen. Der anwesende Pflegedienst konnte den älteren Bewohner nicht erreichen, dieser war in einem Raum seiner Wohnung eingeschlossen. Der Schlüssel der Pflegedienstes passte zwar für die Haus- und Wohnungstür, nicht jedoch für die Zimmertür in der Wohnung.

Nachdem diese Zwischentür durch die Feuerwehr geöffnet wurde und der Patient an den Rettungsdienst übergeben wurde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

 

 

Datum: 17.05.2018

Alarmzeit: 09:39 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 P Tür

Einsatzort: Innenstadtbereich

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TMB 32

Eingesetzte Kräfte: 7

Weitere: Rettungsdienst MK mit 1 RTW

11.05.2018 TH0 - Absicherung RTH Landung, Löschzug Buschhausen

Datum: 11.05.2018
Alarmzeit: 17:11 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe 0 (TH0) 
Einsatzort: Krausebuche, Halver
Einsatzdauer: ca. 90 min


Am Freitagnachmittag um 17.11 Uhr wurde der Löschzug Buschhausen zur Unterstützung des Rettungsdienstes und zur Absicherung einer Rettungshubschrauberlandung nach einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad in Höhe der Abzweigung Krausebuche alarmiert.

Neben der Absicherung der Unfallstelle reinigten die eingesetzten Kräfte anschließend die Fahrbahn. Des Weiteren unterstützten sie die Polizei bei der Unfallaufnahme, indem Luftbildaufnahmen von der Unfallstelle mit Hilfe der in Buschhausen stationierten Drohne aufgenommen wurden. Nach ca. 1 1/2 Stunden konnte der Löschzug Buschhausen wieder einrücken.

08.05.2018 Person hinter Tür, Löschzug Stadtmitte

Person hinter Tür

 

Um 22:22 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte am Dienstagabend zu einer Person hinter einer verschlossenen Tür alarmiert.

Die Person war aufgrund von medizinischen Problemen nicht mehr in der Lage die Tür zu öffnen, schaffte es jedoch noch, den Notruf zu wählen.

Die Tür bereitete den Kameraden keine Schwierigkeiten und die Person konnte schnell an den Rettungsdienst übergeben werden, welcher die Person zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportierte.

 

Datum: 08.05.2018

Alarmzeit: 22:22 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 P-Tür

Einsatzort: Innenstadt Halver

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, RW, TM32

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Polizei, Rettungsdienst MK

08.05.2018 Brandmeldeanlage Oeckinghausen, Löschzug Stadtmitte

Ausgelöste Brandmeldeanlage im Gewerbegebiet

 

In der Nacht zu Dienstag wurde der Löschzug Stadtmitte um 02:31 in das Gewerbegebiet Oeckinghausen alarmiert, da die automatische Brandmeldeanlage einer Firma in der Alfred-Jung-Straße ausgelöst hat.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war ein Kleinbrand in einem Mischraum bereits durch die Mitarbeiter des Betriebs gelöscht worden, die Feuerwehr kontrollierte den Raum per Wärmebildkamera, konnte jedoch keine weiteren Glutnester finden.

Leider wurden durch den Brandrauch drei Mitarbeiter des Unternehmens verletzt, diese wurden durch den Rettungsdienst versorgt.

 

 

Wärmebildkamera 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 08.05.2018

Alarmzeit: 02:31 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-BMA

Einsatzort: Alfred-Jung-Straße

Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Rettungsdienst MK

10.05.2018 + 12.05.2018 Picknick in Oberbrügge

vatertag

05.05.2018 Kreisleistungsnachweis ein voller Erfolg für alle Beteiligten

Kreisleistungsnachweis der Feuerwehr in Halver

© Schliek

Halver/Märkischer Kreis -Gut aufgestellt, schnell und bürgernah präsentierten sich am Samstag die Feuerwehren aus dem Märkischen Kreis beim Leistungswettbewerb in der Halveraner Innenstadt.

Zwei Wettkampfstrecken auf Frankfurter- und der Bahnhofstraße, der Sparkassenplatz als Bühne für Siegerehrung und Musik und der Busbahnhof als Servicebereich mit Schnellimbiss und Getränkewagen – Publikum und Aktive waren bei der gastgebenden Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Halver bestens aufgehoben. 

 

Die örtlichen Blauröcke mussten am Samstagmorgen ganz früh raus. Nach dem Aufbau der Wettkampfstätten starteten viele der Halveraner Wehrleute schon ab 7.30 Uhr beim Kreisleistungsnachweis. Anschließend hatten sie Zeit, sich vorbildlich um die vielen anderen Blauröcke und eine große Zahl interessierter Zuschauer zu kümmern. 

Das Geschehen war über den ganzen Tag verteilt. Die Wehren reisten passend zu ihrer Startzeit an. Damit standen im abgesperrten Innenstadtbereich immer genug Parkplätze für die vielen Feuerwehrwagen bereit. Die Staffeln und Gruppen meldeten sich am Loswagen. Erst dort wurde jedem Einzelnen seine Aufgabe auf der Wettkampfbahn zugeteilt. Nur die Führungskraft und der Maschinist waren gesetzt. 

 

Kreisleistungsnachweis der Feuerwehr in Halver

Diese Aufgabenverlosung so kurz vor dem Start setzt einen guten Ausbildungsstand voraus, denn jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann muss auf alle anfallenden Aufgaben vorbereitet sein. Genau darum geht es bei der Veranstaltung. Der Feuerwehrverband und der Kreisbrandmeister sehen den jährlichen Wettbewerb als Höhepunkt und Bestätigung einer intensiven Ausbildung. 

Im Mittelpunkt stehen die Kenntnis der Feuerwehr-Dienstvorschriften, die Schnelligkeit bei Brandbekämpfung oder technischer Hilfeleistung, die sichere Handhabung des Geräts, die Fitness und nicht zuletzt die Stärkung der Kameradschaft. Entsprechend souverän meisterten die Wehrleute am Samstag die gestellten Aufgaben. Der Einsatzwagen wurde vorn auf der Bahn in Position gebracht. Die Führungskraft nahm den Einsatzbefehl vom Schiedsrichterteam entgegen und gab ihn an die hinter dem Fahrzeug angetretenen Wehrleute weiter. 

Löschangriffe auf Zeit 

Schnell und fachgerecht wurden dann Schläuche, Rauchverschluss oder Beil vom Fahrzeug genommen. Während die Schläuche über die Straße rollten, kümmerte sich der Maschinist bereits um die Wasserversorgung aus dem Hydranten oder dem extra aufgestellten Wasserbehälter.

Derweil rückten zwei Wehrleute in Richtung einer Tür vor und brachten den Rauchverschluss an. Sie prüften den Zustand der Tür und des dahinter liegenden Raumes und konnten danach das mitgeführte C-Rohr auf eine Metallplatte richten. Sobald die unter dem Wasserdruck kippte, war das Ziel erreicht und die Zeit wurde gestoppt. 

Der Zeit für den Löschangriff werden die vom Schiedsrichterteam gelisteten Fehlerpunkte als Strafsekunden zugerechnet. Hinzu kommen die beim Hindernislauf erzielte Zeit, das Ergebnis beim Binden der Knoten und Stiche sowie das Resultat der schriftlichen Prüfung.

Alle Ergebnisse liefen zentral in der vom MK-Feuerwehrverband organisierten Schreibstube in der Lindenhofschule zusammen. Die Leitung dort lag beim Verbandsvorsitzenden Georg Würth, seinem Stellvertreter Karsten Runte und Geschäftsführer Markus Heuel. „Es dauert jetzt etwas, bis die genauen Ergebnisse vorliegen und der Sieger feststeht“, informierte Wehrleiter Stefan Czarkowski. Während der Veranstaltung wurden aber schon alle Gruppen und Staffeln von Kreisbrandmeister Michael Kling und seinen Stellvertretern Dieter Grefe und Jörg Döring für ihre Teilnahme geehrt. 

Spielmannszug und Auszeichnungen 

Für einige Feuerwehrleute gab es außerdem das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Damit wurden ihre wiederholten Starts bei solchen Wettkämpfen gewürdigt. Der Feuerwehr-Spielmannszug aus Menden sorgte für die musikalische Begleitung. Dank eines Oldie-Teams der Halveraner Feuerwehr, das mit einem 56 Jahre alten Fahrzeug an den Start ging, war zusätzlich für Unterhaltung gesorgt. 

Die örtliche Wehrleitung, die Vertreter des Feuerwehrverbandes und der Kreisbrandmeister waren angesichts der gezeigten Leistungen und der guten Organisation mit dem Tag sehr zufrieden. Hinzu kam das Wetterglück. Bei strahlendem Sonnenschein bot die Veranstaltung einen eindrucksvollen Einblick die Leistungsfähigkeit der heimischen Feuerwehren.

06.05.2018 Wasserschaden, Löschzug Stadtmitte

Fehleinsatz bei Küchenrenovierung

 

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz kam es am Sonntagnachmittag in der Halveraner Kernstadt. Bei der Renovierung einer Küche eine Wasserleitung beschädigt.

Die anwesenden Einsatzkräfte verwiesen darauf, das dies ein Fall für einen Gas-Wasser Installateur sei und kein Einsatz für die Feuerwehr..

 

Hinweis der Feuerwehr Halver:

Mit den Tauchpumpen der Feuerwehr kann ein so „kleiner Wasserfilm“ nicht aufgesaugt werden, diese benötigen eine gewisse Wassertiefe. Bitte halten Sie die Notrufnummer und die Kapazitäten der Feuerwehr frei für Menschen, die dringende Hilfe in Gefahrenlagen benötigen und bedenken Sie: Die Feuerwehr Halver ist eine rein freiwillige Feuerwehr, die eingesetzten Einsatzkräfte verbringen Ihren Sonntag auch gerne mit Ihren Familien.

 

Datum: 06.05.2018

Alarmzeit: 12:53 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Wasserschaden

Einsatzort: Innenstadtbereich

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: RW, HLF 20 02, GW-L2

Eingesetzte Kräfte: 13

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