Aktuell

siehe Bericht auf come-on.de:

 

ABC-Einsatz am AFG in Halver: Sechs Schüler ins Krankenhaus gebracht 

[Update 19.29 Uhr] Halver - ABC-Alarm an einer Schule in Halver - das war die Meldung, die am Mittwochmittag bei der Feuerwehr einging. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

„Massenanfall von Verletzten“ war die Meldung, die am Mittwoch gegen 12 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Halver einging. Am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) wurden die Einsatzkräfte zu einem ABC-Unfall gerufen, bei dem mehrere Personen durch Chemikalien verletzt wurden.

Welche Chemikalie die Verletzungen ausgelöst hatte, ist nach wie vor unklar. Auslöser soll nach ersten Erkenntnissen ein Vorfall in einem Physikraum gewesen sein, teilte die Feuerwehr mit. Nach etwa einer halben Stunde stellten die Kräfte Folgendes fest: Betroffen war das Gebäude der früheren Hauptschule, die das AFG zu Teilen nutzt. In einem dortigen Raum sollen noch bis vor wenigen Wochen Chemikalien gelagert worden sein. Am Mittwoch hielten sich Schüler in dem Raum nebenan auf und klagten anschließend über Augen- und Atemwegsreizungen.

 

Augenreizungen bei sieben Schülern

Sieben Schüler befanden sich in ärztlicher Behandlung, sie sind laut Polizei leicht verletzt. Sie mussten zum Teil ihre Kleidung abgeben. Die Ursache für den Vorfall ist ungeklärt. Betroffen sind sieben Schülerinnen und ein Schüler der sechsten Klasse des AFG.

Insgesamt 30 Betroffene wurden außerdem dekontaminiert - gründlich abgeduscht - und bekamen Wechselkleidung, darunter auch ein Lehrer. 

Neben der Halveraner Feuerwehr, dem Rettungsdienst und Notärzten kam auch Unterstützung aus der Umgebung. Einsatzkräfte aus Schalksmühle und dem Oberbergischen Kreis waren vor Ort. Auch das DRK war in voller Besatzung am AFG. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Halver und die Polizei waren ebenfalls mit dabei.

Notfallseelsorger vor Ort

Ulrich Schreiber als Notfallseelsorger betreute aufgeregte Kinder und Eltern in der Aula der Schule. Der Zwischenfall ereignete sich in der mittäglichen Abholphase. Feuerwehrleute und Polizeibeamte sicherten den Einsatzort.

 

Schüler aus dem Hauptgebäude des AFG mussten nicht evakuiert werden. Das Hauptgebäude sei nicht betroffen, teilten die Einsatzkräfte vor Ort mit. Der Gefahrenbereich wurde geräumt. 

ABC-Einsatz am Anne-Frank-Gymnasium in Halver

ABC-Einsatz am Anne-Frank-Gymnasium in HalverABC-Einsatz am Anne-Frank-Gymnasium in HalverABC-Einsatz am Anne-Frank-Gymnasium in HalverABC-Einsatz am Anne-Frank-Gymnasium in Halver

Schüler von zwei möglicherweise ebenfalls betroffenen Klassen wurden vorsorglich auch untersucht, teilte die Polizei mit. Die Beamten betonten aber: "Es bestand und besteht keine Lebensgefahr."

Die Einsatzkräfte richteten im weiteren Verlauf einen Dekontaminationsbereich ein und versorgten die Opfer mit Wechselkleidung. ABC-Kräfte der Feuerwehr Herscheid rückten an, um mit feineren Messgeräten nach dem auslösenden Stoff zu suchen. Das Bordbesteck der Feuerwehren auf den Fahrzeugen hatte bis dahin keine konkreten Ergebnisse gebracht.

Der Löschzug Stadtmitte wurde unterstützt durch den Löschzug Bommert, der auch mit Sirene nachalarmiert worden war. Gegen 14.30 Uhr lief der Großeinsatz Zug um Zug aus. Sechs Kinder wurden nach Angaben der Polizei in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Gegen 17 Uhr vermeldete die Polizei dann, dass der Einsatz von Feuerwehr und Polizei zu Ende gehe. Der Ort des Geschehens sei durch die Kriminalpolizei versiegelt worden - die Ermittlungen zur Ursache dauerten demnach an.

Gegen 15.30h rückte der Löschzug Buschhausen zu auslaufenden Betriebsstoffen nach Kradunfalll in Höhe Krause Buche aus.

Die L528 wurde ca. 3 Stunden voll gesperrt.

Hunderte Schüler betroffen

Sirenenalarm! Berufskolleg im Märkischen Kreis evakuiert

Die Evakuierung der Schule klappte problemlos.

[Update 12.57 Uhr] Halver - Um kurz nach 12 Uhr heulten am Dienstag die Sirenen in Halver.

Der Sirenenalarm am Dienstagmittag war für die Halveraner nicht zu überhören. Die Alarmierung ausgelöst hatte eine Brandmeldeanlage am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Ostendorf, wie Michael Keil, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Halver, mitteilte

 

Wenige Minuten später kam folgende Info: Fehlalarm. Die Feuerwehr-Leitstelle des Märkischen Kreises bestätigte das: "Es war ein Fehlalarm, es ist schon wieder Ruhe. Es ist nichts passiert." Die ausgerückten Einsatzkräfte würden bereits wieder zurückkehren.

Insgesamt waren 15 Mann des Löschzugs Stadtmitte vor Ort, die feststellten, dass zwei Rauchmelder aus unbekanntem Grund synchron angeschlagen hatten, es sich aber eindeutig um einen Fehlalarm handelte.

Nach Auslösen des Alarms war das Berufskolleg evakuiert worden. "Das hat alles sehr gut geklappt", sagt ESBK-Schulleiter Ulrich Fröndhoff. Man habe auch einen Rollstuhlfahrer aus dem dritten Stockwerk evakuieren müssen. Dafür habe man spezielle Stühle, mit deren Hilfe der Transport über die Treppen möglich ist. "Das ist richtig gut gelungen", sagt der Schulleiter. Eigentlich sei für Donnerstag einen Probealarm an der Schule geplant gewesen. "Das war jetzt eine Probe im Ernstfall. Den Probealarm können wir uns nun sparen", so Fröndhoff.

Einsatz in und um Halver

Lange Ölspur: Feuerwehr sperrt etliche Straßen

Halver - Das Fahrzeug eines noch Unbekannten hat am Donnerstagabend in Halver auf zahlreichen Straßen Ölspuren hinterlassen.

Zuerst aufgefallen waren die Betriebsmittel auf dem Asphalt im Tannenweg bis zur Frankfurter Straße. Betroffen war auch ein ganzes Wohngebiet. Bei dem verlorenen Stoff handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Diesel-Kraftstoff.

 

Nachdem die um 18.15 Uhr alarmierte Feuerwehr das Ausmaß der Verunreinigung überblickte, wurde sofort ein Reinigungsfahrzeug einer Fachfirma angefordert. Doch das war wegen paralleler Einsätze nicht sofort verfügbar. Erst die zweite angefragte Firma konnte einen Wagen schicken.

In der Zwischenzeit musste die Feuerwehr einige Straßen sperren, da sich ein gefährlicher Schmierfilm gebildet hat. Besonders die L528 war in Fahrichtung Kierspe davon betroffen, zwischen Karlshöhe und dem Bergfeld war es extrem, erklärte Einsatzleiter Reiner Clever. Der war anfangs mit 30 Kräften der Löschzüge Stadtmitte und Bommert im Einsatz, im Laufe des Abends konnte auf die Hälfte der Feuerwehrleute verzichtet werden. Um die Verpflegung der Verbliebenden kümmerte sich das DRK mit sechs Helfern.

 

Nachdem sich das Eintreffen des zunächst für 21.30 Uhr angekündigten Reinigungsfahrzeug nochmals verzögerte, hat das Ordnungsamt den Entschluss gefasst, dass es es nicht mehr notwendig ist, dass die Feuerwehr weiterhin die Straßen absperrt.

Es wurden stattdessen Warnschilder aufgestellt und ein Tempo-30-Limit verhängt. So kann die Fachfirma eigenständig arbeiten und die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Sirenenalarm in Halver

Sirene ertönt in Halver - Einsatz am Berufskolleg

Schüler und Lehrer haben die Schule verlassen.

[Update 12.45 Uhr ] Halver - Um 12 Uhr ertönten die Sirenen am Donnerstag in Halver. Darauf folgte ein Einsatz am Berufskolleg in Ostendorf. 

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Halver rückten nach einem Sirenenalarm am Donnerstagmittag zum Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Ostendorf aus. Dort schlug die Meldeanlage an und sorgte so für den Alarm in der Stadt. 

 

Wie vorgeschrieben verließen alle Schüler und Lehrer das Schulgebäude. Beim Eintreffen der Wehrleute waren alle bereits in Sicherheit. Die Evakuierung lief reibungslos, hieß es im Nachgang zu dem Einsatz.

Schnell stellte sich heraus, dass die Meldeanlage ohne Grund ausgelöst hat. Kein Feuer oder Gasaustritt konnten festgestellt werden. Möglicherweise habe Wasserdampf für den Alarm gesorgt, heißt es vonseiten der Feuerwehr. 

Die war mit dem Löschzug Stadtmitte im Einsatz. 25 Wehrleute und die vier Fahrzeuge konnten nach rund 20 Minuten wieder abrücken - nachdem die Meldeanlage zurück gesetzt wurde.

Grundstück für neue Rettungswache

Rettungswache für Halver und Schalksmühle an B229 - Fertigstellung in 2022

Neuer Standort: Auf dem rot markierten Grundstück an der B229 soll die neue Rettungswache gebaut werden.

Halver - Halver benötigt eine neue Rettungswache, doch der Weg zu einer verkehrsgünstig gelegenen Basis für den Rettungsdienst ist steinig.

Zumindest einige große Brocken wurden mittlerweile beseitigt. Bis auch formal der Weg frei ist, laufen die Vorbereitungen im Hintergrund auf Hochtouren.

 

Warum reicht die alte Rettungswache an der Susannenhöhe nicht mehr aus? 

Die alte Wache ist viel zu klein. Seitdem gemäß einer Vorgabe des Rettungsdienstbedarfsplans für Halver und Schalksmühle ein zusätzlicher Rettungswagen in Halver stationiert ist, fehlt es an Ruheräumen für die zusätzliche Besatzung. Im und am Gebäude hat eine Bestandsanalyse zudem zahlreiche Gesundheits- und Unfallgefahren ausgemacht. Der Märkische Kreis hat daher den Neubau vorgeschlagen. Die Politik hat im Juli 2017 zugestimmt. Für den Bau sind 2,83 Millionen Euro veranschlagt; für den Kauf des passenden Grundstücks 170 000 Euro. Bis der Neubau umgesetzt ist, behilft sich der Kreis an der alten Wache mit einer Containerlösung. 

 

Wo soll die neue Rettungswache entstehen? 

Nur wenige hundert Meter entfernt vom jetzigen Standort besitzt die Stadt Halver in Oeckinghausen ein Grundstück. Dort soll die neue Rettungswache gebaut werden. Das Grundstück befindet sich an der Bundesstraße 229 gegenüber vom Maschinenhersteller Markes, östlich des Wanderparkplatzes. Der Standort ist aus Sicht des Kreises aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ideal. 

 

Derzeit laufen die Verhandlungen über den Kauf des rund 4 500 Quadratmeter großen Grundstücks zwischen dem Kreis und der Stadt Halver, wie Manfred Fischer, Gebäudemanager beim Märkischen Kreis, am Dienstag im Bau- und Straßenausschuss des Kreistages berichtete. Man werde sich innerhalb des Haushaltsplan-Ansatzes von 170 000 Euro bewegen. 

Der Kreistags-Beschluss datiert von 2017. Warum dauert das so lange? 

Bereits 2017 wurde das Grundstück als Standort für den Neubau ins Auge gefasst. Allerdings handelt es sich um eine landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Änderung des Flächennutzungsplans reichte nach Hinweis der Bezirksregierung Arnsberg allerdings nicht aus, weil zunächst der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden muss. Dieses Verfahren zog sich lange hin. 

Warum kommt ausgerechnet jetzt Bewegung in die Angelegenheit? 

Das Verfahren zur Änderung des Landesentwicklungsplans ist weit fortgeschritten. Gemäß der „Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Landesentwicklungsplan“ vom 12. Juli 2019 ist die Errichtung einer Rettungswache im regionalplanerisch festgelegten Freiraum ausnahmsweise möglich. Dafür sind ein vorhabenbezogener Bebauungsplan sowie eine Änderung des Flächennutzungsplanes notwendig.

Entsprechende Planungen werden vom Märkischen Kreis zusammen mit der Stadt Halver aktuell betrieben. Nach jetziger Planung könnte es mit dem Auslegungsbeschluss im März 2020 so weit sein. Formal muss dann der Rat der Stadt Halver am 22. Juli 2020 darüber beschließen. Dann ist der Weg zum Neubau frei. 

Was passiert derzeit genau? 

Noch in diesem Monat will der Märkische Kreis einen Generalunternehmer beauftragen, der die Bau- und Erschließungsplanungen vorantreibt. Er hat dafür rund ein Jahr Zeit. Baubeginn für die Rettungswache in Halver soll im Oktober oder November 2020 sein. Die Fertigstellung ist für März 2022 vorgesehen. 

Warum sind für die Bautätigkeiten fast anderthalb Jahre veranschlagt? 

Für die Rettungswache sind auch umfangreiche Erschließungsarbeiten notwendig. Die verkehrliche Erschließung ist dem eigentlichen Neubau vorgelagert. Zwar gibt es bereits eine Zuwegung zu dem Grundstück. Dieser Feldweg (am Wanderparkplatz) muss aber bis zur Anbindung an die Bundesstraße ausgebaut werden. In der Diskussion ist, ob dort ein Kreisverkehr gebaut wird. 

Was passiert mit dem Gelände der Alten Rettungswache an der Susannenhöhe?

Diese Fläche ist derzeit noch für den Gemeinbedarf vorgesehen. Sie eignet sich nach Ansicht des Kreises nach einer Überplanung aber dazu, das vorhandene Gewerbegebiet zu erweitern. Schon sicher ist, dass der Kreis als Eigentümer das Grundstück verkauft.

Auf der L892 in Ober-Herweg

Unfall auf L 892: drei Personen verletzt - Straße wieder frei

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[Update 15.18 Uhr] Oberbrügge - Bei einem Unfall in Ober-Herweg wurden drei Personen verletzt. Die Sperrung der L892 ist seit etwa 14 Uhr aufgehoben.

 

Zwei Autos kollidierten am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr auf der Heerstraße (L892) zwischen Oberbrügge und Halver. Dabei wurden drei Personen verletzt.

Zwei Frauen mussten aus ihrem Fahrzeug geborgen werden, das durch die Kollision in einer angrenzenden Böschung landete.

Die beiden - es handelte sich um Mutter (80 Jahre) und Tochter (57 Jahre) - wurden verletzt und mussten aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Die Feuerwehr entfernte das Dach des Wagens. Die Mutter wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen und  einem angeforderten Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Tochter wurde schwer verletzt in einem Rettungswagen transportiert.

 
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Das Dach des einen Wagens musste abgeschnitten werden, um zwei Verletzte zu retten.

Der 73-jährige Mann des beteiligten silbernen Kias wurde ebenfalls verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr Halver war mit den Löschzügen Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen vor Ort  Nach der Rettung der Verletzten, kümmerten sich die Wehrleute um das Abstreuen von Betriebsmitteln und anderen Aufräumarbeiten. Mit im Einsatz war das DRK Halver mit mehren Kräften. Neben den Rettungskräften waren Polizei, Ordnungsamt und Baubetriebshof der Stadt Halver und Vertreter von Straßen.NRW am Unfallort.

Drei Verletzte nach schwerem Unfall auf der L892

Drei Verletzte nach schwerem Unfall auf der L892Drei Verletzte nach schwerem Unfall auf der L892Drei Verletzte nach schwerem Unfall auf der L892Drei Verletzte nach schwerem Unfall auf der L892

Laut Angaben der Polizei ist der Mann, der in Fahrtrichtung Halver unterwegs war, in den Gegenverkehr geraten. Die Beamten vermuten einen medizinischen Notfall als Grund. Auf der Gegenfahrbahn kollidierten die beiden Fahrzeuge.

Die L892 war im oberen Bereich bis etwa 14 Uhr voll gesperrt, der Unfall ereignete sich in Höhe der Einmündung Schröders Herweg. Das Aufräumen der Unfallstelle ist abgeschlossen.

siehe Bericht von come-on.de:

Waldbrand-Gefahr ist aktuell erhöht

Was passiert bei einem Waldbrand? So reagiert die Feuerwehr

Die Feuerwehr Halver bereitet sich auf Waldbrände vor.

Halver - In den vergangenen Jahren gab es jeweils zwei bis drei Einsätze der Feuerwehr wegen Waldbränden. Auch in diesem Jahr ist die Gefahr durch die Hitze und Trockenheit erhöht. Doch was passiert bei einem Waldbrand?

Einmal im Monat führt die Freiwillige Feuerwehr in Halver eine Übung durch. Während sonst Hausbrände oder Autounfälle simuliert werden, ging es am Sonntag aus gegebenem Anlass um ein Feuer im Wald. „Waldbrände sind in Halver zum Glück kein sehr relevantes Thema“, beruhigt Brandoberinspektor Holger Kutzehr, der zusammen mit Nils Herrmann und Tobias Starke die Übung organisiert hat. In diesem und im vergangenen Jahr hätten die Blauröcke nur zwei- bis dreimal ausrücken müssen, um einen Waldbrand zu bekämpfen. 

 

Solche Übungen werden möglichst realitätsnah durchgeführt. Bei der anhaltend trockenen Witterung wurde aber auf Rauchgranaten verzichtet, weil auch diese beim Zünden Hitze erzeugen. Sollte dadurch ein echtes Feuer entstehen, wäre die Übung doch etwas zu realistisch. 

So realistisch wie möglich

„Wir hatten uns überlegt, ein Areal von etwa 300 Quadratmetern mit Flatterband zu markieren, das die Größe des Brandherds und auch die Höhe der Flammen darstellt.“ Da sich Feuer gerne bergauf ausbreitet, wurde ein Waldgebiet mit Hanglage ausgesucht. Gelöscht wurde ganz realistisch mit Wasser. 

 
Auf die Wasserversorgung kommt es an.

Und hier lag auch die große Herausforderung an die Feuerwehrleute: „Ein Sinn der Übung ist, dass man auch mal ein Gefühl dafür bekommt, wie lange das Wasser reicht und wie schnell man auf dem Trockenen steht“, erklärt Kutzehr. „Bei Bränden abseits der Bebauungen ist die Wasserbeschaffung eins der Hauptprobleme. Das Löschen muss zielgerichtet sein, und ich muss so lange mit dem Wasser auskommen, bis ich eine Wasserversorgung habe.“

Viele Landwirte lagern Wasser für den Notfall

Die Planer dieser Übung haben das Zielgebiet ganz bewusst mit einer fehlenden Wasserquelle ausgesucht. Eine kleine Hilfe gab es bei der Übung jedoch: Ein „zufällig“ vorbeifahrender Landwirt hatte einen Wassertank auf seinem Anhänger. Es musste nur eine mehr als 100 Meter lange Schlauchverbindung gelegt werden. Viele Landwirte in Halver lagern übrigens in den Sommermonaten extra große Wassertanks auf ihren Höfen, um der Feuerwehr im Notfall behilflich sein zu können.

Waldbrandübung der Feuerwehr Halver

Waldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr Halver

„Ich bin trotzdem froh, dass ich die Übung nur ausgearbeitet habe und nicht mitmachen musste“, lacht Holger Kutzehr, hebt aber hervor, dass solche Hürden nicht eingebaut werden, um es den Kameraden unnötig schwer zu machen, sondern um möglichst realistische Begebenheiten bei den Übungen zu schaffen. 

Hohe Temperaturen erschweren die Einsätze

Schwer genug hat es die Feuerwehr bei hohen Temperaturen ohnehin. Die Ausrüstung alleine sorgt schon für viel Schweiß. Durch die Nähe zum Feuer wird das nicht besser: „Auch ohne Feuer ist das Umherlaufen in unwegsamem Gelände, Schleppen und Arbeiten schon sehr belastend. Das erfordert dann eine höhere Zahl an Einsatzkräften. Man braucht mehr Manpower, als in kühleren Jahreszeiten“. 

Dank einer reibungslos abgelaufenen Übung und nicht mehr ganz so hohen Temperaturen mussten die Wehrleute am Sonntag nicht ganz so lange schwitzen und konnten den Nachmittag bei einem der Feuerwehrpicknicks verbringen, die in der Umgebung stattfanden.

siehe Bericht von come-on.de:

Feuerwehreinsatz am späten Samstagabend

Fehlalarm in Anschlag

Die Einsatzkräfte der Halveraner Feuerwehr konnten am späten Samstagabend rasch wieder aus der Ortslage Anschlag abrücken.

Halver - Sirenenalarm in Halver um kurz vor 23 Uhr am Samstagabend: Aus der ehemaligen Dorfschule im Ortsteil Anschlag waren Rauchentwicklung und Funkenflug gemeldet worden. 

Sowohl der Löschzug Stadtmitte als auch der Löschzug Bommert waren rasch vor Ort, wo sich dann aber schnell herausstellte: Fehlalarm. So konnten die Einsatzkräfte, die die Ortslage teilweise aufgrund der Straßensanierung der K37 nicht direkt anfahren konnten, schnell wieder abrücken.

siehe Bericht auf come-on.de:

Schwerer Unfall in Halver

Frontal-Zusammenstoß: Vier Verletzte nach Unfall auf L 528 - darunter drei Kinder

[Update 15.50 Uhr] Halver - Zwei Autos sind in Halver frontal zusammengestoßen. Die Kreuzung L528 nach Kierspe und L284 nach Wipperfürth ist daher derzeit voll gesperrt. Unter den betroffenen Personen sind drei Kinder. 

Die Freiwillige Feuerwehr Halver rückte am frühen Mittwochnachmittag zu einem Unfall auf der L 528 in Richtung Kierspe aus. An der dortigen Kreuzung zur L 284 nach Wipperfürth sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. Ein Audi A4 und ein Skoda Yeti  sind in den Unfall verwickelt.

 

Bei dem Unfall in Halver-Bergfeld sind ein Erwachsener sowie drei Kinder verletzt worden. Kurz nach 14 Uhr kollidierten die beiden Fahrzeuge. In dem Audi befand sich eine Familie aus Halver: Der Vater, seine Frau und die drei fünf- bis zehnjährigen Kindern. In dem Skoda saß ein 55-jähriger Mann aus Wuppertal. 

Wuppertaler übersieht entgegenkommendes Fahrzeug

Der Wuppertaler in seinem Skoda war auf der L 528 in Richtung Halver (aus Kierspe kommend) unterwegs. Er wollte nach links auf die L 284 in Richtung Wipperfürth abbiegen, dabei übersah er den entgegenkommenden Audi. Es kam zum Frontalzusammenstoß. 

 

Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Skoda einmal um die eigene Achse. Der Fahrer blieb unverletzt, ebenso wie der Familienvater im Audi. 

Seine Frau auf der Beifahrerseite ist bei dem Aufprall verletzt worden. Die drei Kinder, die alle in Kindersitzen saßen, erlitten leichte Blessuren und zeigten Schocksymptome. 

Für die Rettung kam ein Notarzt aus Wipperfürth, die drei eingesetzten Rettungswagen kamen aus dem Kreisgebiet. Die Verletzten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Beide Landstraßen waren an der Kreuzung während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Feuerwehr leistet medizinische Erstversorgung

Die Freiwillige Feuerwehr Halver wurde ebenfalls zum Unfallort gerufen. Der Löschzug Stadtmitte war mit rund 20 Personen im Einsatz, wie Löschzugführer Christoph Seibert mitteilt. Die Wehrleute trafen vor den Rettungskräften ein und kümmerten sich daher um die medizinische Erstversogung der Unfallbeteiligten. 

Die Wehrleute kümmerten sich im Anschluss um die ausgelaufenen Betriebsmittel und streuten diese ab. Sie nahmen sich der beiden Unfallfahrzeuge an und schoben diese an den Straßenrand, sodass die Sperrung am Nachmittag wieder aufgehoben werden konnte.

Den Sachschaden schätzen die Beamten auf etwa 20.000 Euro

siehe Bericht von come-on.de: Einsatz auf Dortmunder Straße / 24.000 Euro Sachschaden

Cabrio überschlägt sich: 67-jährige Halveranerin nach Unfall schwer verletzt

Halver - Der Löschzug Stadtmitte und die Polizei wurden am Freitag um 12.50 Uhr zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf der Dortmunder Straße gerufen. Eine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 69-jähriger Halveraner beim Abbiegen von der Danziger Straße nach rechts auf die Dortmunder Straße die Vorfahrt einer von links kommenden 67-jährigen Halveranerin mit Fahrtrichtung Breckerfeld missachtet. 

 

Durch den Aufprall überschlug sich das Golf Cabriolet der Halveranerin und blieb auf dem Dach liegen. 

Durch anwesende Zeugen und die Polizei musste die Halveranerin aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Sie wurde schwer verletzt ins Klinikum Hellersen verbracht. 

 

Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 24.000 Euro. 

Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt und die Dortmunder Straße musste für gut eine Stunde voll gesperrt werden. 

Da Fahrzeugteile auf der Straße verteilt und Flüssigkeiten ausgelaufen waren, wurde die Straße von der Feuerwehr mit Wasser gespült. 

Mit im Einsatz war das DRK Halver und der Rettungsdienst.

sihe Bericht von come-on.de: Auf der K3 in Höhe Schulten-Hedfeld

Frontalkollision in Halver: Beide Autofahrer (18/65) schwer verletzt

Halver - Bei einem Frontalzusammenstoß wurden am Montagabend in Halver zwei Personen schwer verletzt.

Ein Citroen C2 "Pluriel" und ein VW Tiguan waren auf der K3 in Höhe Schulten-Hedfeld gegen 18.45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache kollidiert. 

 

Sowohl der aus Marienheide stammende 18-jährige Fahrer des Citroen als auch der 65 Jahre alte Wuppertaler im VW wurden in umliegende Krankenhäuser gefahren und dort stationär aufgenommen, erklärte die Polizei. Die 59-jährige Beifahrerin im Tiguan blieb unverletzt.

Auf einen Notarzt konnte an der Unfallstelle verzichtet werden. 

 

Die Kreisstraße 3 blieb für Rettung, Fahrzeugbergung und Unfallaufnahme durch die Polizei lange gesperrt. Im Einsatz war auch der Löschzug Bommert der Halveraner Feuerwehr, da sich an der Einsatzstelle nicht nur ein Bild der Verwüstung bot, sondern auch noch große Mengen Betriebsstoffe ausgelaufen waren. 

Es entstanden erhebliche Sachschäden, möglicherweise auch Totalschäden. Diese konnten durch die Polizei allerdings noch nicht beziffert werden.

In der Ortslage Diekerhof

200 Quadratmeter Heuwiese in Flammen aufgegangen

Halver - Etwa 200 Quadratmeter Heuwiese musste die Feuerwehr Halver am Montagabend löschen. In der Ortslage Diekerhof brannte das Gras lichterloh, doch den Kräften vom Löschzzug 1 Stadtmitte sowie dem Löschzug Buschhausen gelang es schnell, die Flammen zu bekämpfen.

Um 20.30 Uhr wurde der Brand alarmiert, bereits eine halbe Stunde später hatten 22 Feuerwehrleute unter der Führung von Einsatzleiter Michael Winter die Lage unter Kontrolle. 

 

Unklar ist allerdings, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Auch die Polizei rätselte und kam zu keinem Ergebnis. 

Der Pächter der Fläche konnte am Abend noch nicht erreicht werden, er hätte möglicherweise etwas dazu beitragen können. Es kommt nämlich durchaus vor, dass beim Mähen ein Feuer verursacht wird: Durch den unsanften Kontakt von Mähwerkzeugen mit herumliegenden Steinen kann es zu Funkenflug kommen.

 

Zwar ist die Wiese vor nicht allzu langer Zeit gemäht worden, aber ob dies auch mit dem Brand in Zusammenhang steht, konnte nicht geklärt werden. 

Nachdem die Polizei die Brandstelle inspiziert hat, griffen die Feuerwehrleute erneut zu den Strahlrohren: Die betroffene Fläche wurde nochmals intensiv gewässert, um ein erneutes Entflammen zu verhindern.

Siehe Bericht auc www.come-on.de:

Heerstraße voll gesperrt

Schwerer Verkehrsunfall: Auto landet auf Dach - fünf Verletzte

Halver - Auf der Heerstraße in Halver hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Fahrzeug wurde dabei auf das Dach geschleudert. Die Straße musste voll gesperrt werden.

Ein Hyundai war gegen 17.15 Uhr von Halver in Richtung Oberbrügge unterwegs. Im Gegenverkehr Richtung Karlshöhe unterwegs war ein VW Golf. Aus noch ungeklärter Ursache kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Dabei kam der Hyundai ins Schleudern und überschlug sich mehrfach.

 

Fünf Personen wurden verletzt. Nach Auskunft der Rettungsleitstelle erlitten zwei Personen schwere und drei Unfallbeteiligte leichte Verletzungen. 

 

Alle Fünf kamen zu weiteren Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser. 

Beim Eintreffen der 20 Feuerwehrleute vom Löschzug 1 der Feuerwehr Halver waren bereits alle Personen aus ihren Autos befreit. Es kümmerten sich bereits Ersthelfer um die Verletzten.

Gemeldet worden waren zunächst eingeklemmte Personen und Rauch am Unfallfahrzeug, der aber offenbar durch die ausgelösten Airbags verursacht war.

Wir berichten weiter.

Lesen Sie auch: Erst am Sonntag hatte es an anderer Stelle im Märkischen Kreis, in Langenholthausen, einen schweren Verkehrsunfall gegeben, bei dem ebenfalls ein Wagen in den Gegenverkehr geraten war.

Gewinne jeden Mittwoch ab 19h im Gerätehaus Löschzug Oberbrügge;Anemonenweg abholbar!

siehe Bericht von Come-on.de:

Brandheißer Familientag - Feuerwehr zeigt ihr Können beim Picknick in Oberbrügge

Oberbrügge – „Unser Tag der offenen Tür ist wohl schon älter, als die meisten Besucher hier“, grinste Mitorganisator Dennis Wichert. Bei bestem Sommerwetter luden die Blauröcke aus Oberbrügge-Ehringhausen wieder zum Picknick an ihr Gerätehaus. Während am Donnerstag überwiegend Väter mit und ohne Bollerwagen zu Besuch kommen, ist am Samstag immer Familientag mit Aktionen und Vorführungen.

In diesem Jahr demonstrierten sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr, wie fachmännisch ein Wohnungsbrand gelöscht wird. „Damit können sie ihrer Familie und den Freunden mal zeigen, was sie alles hier gelernt haben“, so der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart und Leiter der Brandschutzerziehung, Björn Clever. Insgesamt besteht die Jugendfeuerwehr aus 30 Mitgliedern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren.

 

Jeden Montag treffen sich die Kinder und Jugendlichen, um zu üben und miteinander etwas zu unternehmen. Die „großen“ Feuerwehrleute treffen sich immer mittwochs im Gerätehaus. „Wir sind immer froh, wenn sich neue Interessierte bei uns melden“, ruft Dennis Wichert auf, sich über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Rufnummer 0 23 53/90 37 74 näher zu informieren. Nachdem der Feuerwehrnachwuchs den Wohnungsbrand in Form einer brennenden Tonne unter Kontrolle hatte, zeigten die Erwachsenen noch, was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Mit ausreichendem Sicherheitsabstand konnten die Besucher dabei zusehen, wie schon ein kleines Glas Wasser eine große, und vor allem heiße, Fettexplosion auslösen kann.

Familientag beim Picknick der Feuerwehr in Oberbrügge-Ehringhausen

 

 Nach den Vorführungen durften die jungen Gäste auch wieder auf der Hüpfburg toben, die aus Sicherheitsgründen so lange gesperrt war. Mit dem Wasserschlauch konnten „Holzflammen“ am kleinen Übungshaus gelöscht werden, beim Gewinnspiel lockten viele Preise, die von örtlichen Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden, und es gab wieder eine Wurstbude mit der, nach offiziellen Feuerwehrangaben, beliebtesten Wurst weit und breit. Erstmalig dabei war am Samstag auch die „Soko Respekt“. Der Verein setzt sich für einen respektvollen Umgang mit Rettungskräften ein. „Unser Bestreben ist es, uns wieder überflüssig zu machen“, setzt sich Birgit Wohlgemuth-Berger als Ziel. Sie weiß, dass die Zahl der Pöbeleien und Angriffe auf Einsatzkräfte drastisch zugenommen hat und ist mit weiteren Vereinsmitgliedern auf vielen Veranstaltungen, um über diesen Missstand zu informieren. „Besonders die Gaffer, die mit ihren Handys alles filmen müssen, erschweren den Einsatzkräften ihre Arbeit“, fügte Dirk Petroschka hinzu. 

Ein echter Hingucker war der Löschzug 2 mit seinem Gefährt. Der über 40 Jahre alte IFA 50, den die Wehrleute aus ehemaligen DDR-Beständen aufkauften, bringt die ganze Truppe sicher an ihr Ziel. Zumindest meistens. „Auf dem Weg nach Attendorn sind wir nach 500 Metern liegen geblieben“, erinnern sich die Mitglieder. Die Ölspur, die dabei hinterlassen wurde, musste schließlich von den eigenen Kollegen abgestreut werden.

siehe Bericht von com-on.de: Spezialfirma rückt an

3,7 Kilometer lange Ölspur beschäftigt die Feuerwehr

Halver - Exakt 3.700 Meter lang war eine Ölspur, die vom Schalksmühler Wansbeckplatz am Freitagnachmittag sogar über die Ortsgrenze nach Halver führte. Sie endete erst "In der Hälver", wo der Fahrer eines Ford Transit daheim das Malheur bemerkte. Glück für ihn: Es handelte sich nicht um Motoröl, sondern um Dieselkraftstoff.

Für die Feuerwehr macht das keinen Unterschied, wohl aber für den Transporter, denn an dem ist lediglich ein leicht behebbarer Defekt am Dieselfilter aufgetreten. Wenig ausrichten konnten allerdings die Wehrleute der benachbarten Orte.

siehe Bericht auf come-on.de: Feuerwehr im Einsatz

Feuer auf Bauernhof in Halver: "Sicher, dass nichts mehr passiert"

Dicker Rauch dringt aus dem Gebäude.

[Update 16.09Uhr] Halver - Die Lage auf einem Bauernhof in Halver hat die Feuerwehr Halver nach mehreren Stunden Löscheinsatz im Griff. 

"Wir sind zu 95 Prozent sicher, dass nichts mehr passiert", sagt Wehrleiter Stefan Czarkowski nach mehreren Stunden Löscheinsatz in einem Gebäude am Lingen. Der Einsatz dauert noch weiter an.

 

Die Sirenen in Halver hatten am Montagmittag gegen 13.10 Uhr die Freiweillige Feuerwehr alarmiert.

Keine Verletzten

Personen kamen glücklicherweise bei dem Brand nicht zu Schaden, da die Bewohner das Gebäude in der Straße Lingen alle rechtzeitig verlassen hatten.

 

"Es hat in der Zwischendecke gebrannt und dort wurde auch nach Glutnestern gesucht und diese abgelöscht", sagt Feuerwehrsprecher Michael Keil.

Inzwischen sei der Brand auf den Ausgangspunkt begrenzt. Keil: "Das Feuer ist kurz vor dem Ablöschen." Etwa eine Stunde werde der Einsatz voraussichtlich noch dauern.

Das Feuer hatte sich zunächst ausbreiten können, gut sichtbar durch die Rauchschwaden, die sowohl vorn aus dem Wohnhaus als auch nach hinten raus aus einer Tür drangen.

Im Laufe des Einsatzes waren immer mehr Kräfte hinzugezogen worden. Schließlich war die gesamte Freiwillige Feuerwehr Halver, mit den Löschzügen Stadtmitte, Oberbrügge-Ehringhausen, Bommert und Buschhausen – also rund 100 Einsatzkräften und sämtlichen Fahrzeugen - vor Ort. Hinter dem Hofgebäude war auch die Drehleiter in Stellung gebracht worden.

„Auch Atemschutzgeräteträger wurden nachgefordert“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Keil, als der Einsatz noch in vollem Gange war. Die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Wehrleute aus Kierspe und Schalksmühle unterstützten die Halveraner Kräfte dabei, Innenangriffe im Gebäude durchzuführen und Glutnester zu löschen.

Feuer auf Bauernhof: Großer Einsatz der Feuerwehr

Feuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der FeuerwehrFeuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der FeuerwehrFeuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der FeuerwehrFeuer auf Bauernhof in Halver: Großer Einsatz der Feuerwehr

Um die Wasserversorgung über die Tanks der Löschfahrzeuge hinaus zu gewährleisten, mussten Schläuche über eine Distanz von 800 Metern, die gesamte Straße Lingen hinauf bis zum Hydranten an der Falkenstraße, gelegt werden. Unterstützt wird die Halveraner Feuerwehr durch angeforderte Verstärkung aus Kierspe und Schalksmühle sowie das Technische Hilfswerk. 

Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort, ebenso das DRK aus Halver und Schalksmühle, das sich um die Versorgung kümmerte, sowie die Polizei. Die Grundsicherung für das Halveraner Gebiet hatte während des Einsatzes der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen übernommen.

Bericht von come-on.de: Kreisleistungsnachweis in Halver

Löschübungen auf Zeit und Wettkämpfe: 499 Feuerwehrleute messen sich

An vier Stationen konnten sich Feuerwehrleute aus 78 Einheiten beim Kreisleistungsnachweis miteinander messen.

Halver – Löschübungen auf Zeit und sportliche Wettkämpfe standen für Feuerwehrleute aus dem gesamten Märkischen Kreis beim Leistungsnachweis in Halver auf dem Programm.

Wäre am Samstag ein Feuer in Halver ausgebrochen, hätte es keine großen Überlebenschancen gehabt, denn dort tummelten sich insgesamt 499 Feuerwehrleute, um beim Kreisleistungsnachweis ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

An vier Stationen mussten die 78 Einheiten in der abgesperrten Innenstadt ihre körperliche und geistige Fitness demonstrieren. In der Frankfurter und der Bahnhofstraße wurde jeweils eine Bahn eingerichtet, auf der ein Einsatz demonstriert werden musste.

4,15 Minuten für Löschangriff

„Der Verband der Feuerwehren NRW gibt dabei Löschübungen vor“, erklärt Markus Heuel, Geschäftsführer des Feuerwehrverbands MK e.V. „Die Übungen konnten von den Einheiten in der ersten Jahreshälfte immer wieder geprobt werden.“ Die aus sechs Blauröcken bestehenden Staffeln hatten für den „Löschangriff“ maximal 4,15 Minuten Zeit und die aus neun Mitgliedern bestehenden Gruppen 4,30 Minuten.

 
499 Feuerwehrleute aus dem Märkischen Kreis waren beim Leistungsnachweis dabei.

Während die Feuerwehrleute möglichst schnell die Schläuche ausrollten, Verbindungen erstellten und durch eine Tür in ein fiktives Haus zum Löscheinsatz vordrangen, achteten die Kreisausbilder darauf, dass keine Fehler gemacht wurden. Ist das Löschfahrzeug falsch eingeparkt, Schläuche verkehrt verbunden oder Befehle missachtet worden, wurden je Fehlerpunkt fünf Strafsekunden auf die Zeit addiert.

Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren in Halver

Für die Zuschauer, die sich wegen des Dauerregens meist erst nachmittags an den Bahnen einfanden, waren diese Übungen ein echter Hingucker. Auch wenn nicht jeder nachvollziehen konnte, weshalb die Brandbekämpfer beim Öffnen der aufgestellten Tür immer wieder Wasser versprühten. „Zuerst muss getestet werden, ob die Tür warm ist“, erläutert Markus Heuel. „Danach werden kurze Wasserstöße abgegeben, um den Rauch abzukühlen, bevor die angebrachte Metallplatte mit einem Wasserstrahl getroffen werden muss“.

Beim Staffellauf – darunter Robben durch eine Röhre – hatten die Wehrleute zweieinhalb Minuten Zeit.

Staffellauf in voller Montur

Nicht weniger anstrengend ging es beim sportlichen Teil auf dem Kulturbahnhof-Parkplatz zu. Hier fand der Staffellauf statt – natürlich in voller Montur. Neben dem Sprint mussten die Teilnehmer durch eine Röhre robben, über eine Holzwand hechten und über einen Balken balancieren. Hierfür galt ein Zeitlimit von zwei Minuten. Etwas gemächlicher wurde es dann in der Lindenhofschule. Hier mussten Knoten und Stiche vorgeführt werden, wofür drei Minuten Zeit zur Verfügung standen, und Fachfragen innerhalb von 15 Minuten beantwortet werden.

Beim Löschangriff galt auch ein Zeitlimit.

Wer das alles hinter sich gebracht hatte, konnte sich endlich bei Bier und Bratwurst von den Strapazen erholen und darauf warten, dass die Pokale für seine Einheit verliehen wurden. Nachdem die Halveraner bereits im vergangenen Jahr den Kreisleistungsnachweis organisiert hatten, fand dieses Mal nach dem bewährten Konzept die zweite Auflage statt.

„Die Halveraner Kollegen haben das wieder mal sehr gut organisiert“, findet Markus Heuel lobende Worte. Das ganze Ereignis fand ohne Zwischenfälle, Blessuren oder Pannen statt. Wo genau die Veranstaltung im kommenden Jahr ausgetragen wird, steht bisher noch nicht fest. Bedenken, dass bei einem ausbrechenden Feuer niemand mehr zum Löschen kommen könnte, weil ja alle Wehrleute in Halver versammelt waren, musste übrigens niemand haben. Heuel: „Es wurde natürlich alles so geplant, dass der Grundschutz immer gewährleistet ist“.