Aktuell

Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

Berlin – Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können
zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang.
„Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in
Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident
des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der
tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern).
„Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender
Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“,
berichtet der Experte.
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel
CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt
dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren
Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer
mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer
Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung
sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer.


Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:
 Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf
ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies
gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
 Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten
plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen
für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen
von Bewusstseinseintrübung.
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 Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den
betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu
lüften.
 Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise
verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der
Wohnung.
 Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die
europaweit gültige Notrufnummer 112!
Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen,
Unfälle zu verhindern:
 Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage
zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal
pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal
blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei
abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.
 Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die
Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und
nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid
warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in
der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im
Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes
unter www.feuerwehrversand.de.
Hinweis für die Presse: Gerne vermitteln wir Ihnen DFV-Vizepräsident Frank
Hachemer als Ansprechpartner zum Thema.
Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Halveranerin reanimiert Lkw-Fahrer auf A 46

Der Fahrer eines Lkw erlitt auf der A46 einen Herzinfarkt und steuerte über die Leitplanke in den Gegenverkehr. Andere Fahrzeuge wurden dabei nicht beschädigt.
© Hagemann

Halver - Dem Wissen und Einschreiten der Halveranerin Anna vom Heede verdankt ein 59-jähriger Lkw-Fahrer aus Stolberg sein Leben. Nachdem er, nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei, einen Herzinfarkt erlitten hatte und in den Gegenverkehr gesteuert war, reanimierte ihn die Auszubildende auf der Straße und versuchte, seinen Gesundheitszustand bis zum Eintreffen der Rettungskräfte stabil zu halten.

Die 22-jährige Oberfeuerwehrfrau und Rettungssanitäterin war am Freitag, 20. Januar, gegen 12 Uhr auf der A 46 in Fahrtrichtung Hagen unterwegs, als in der Baustelle im Bereich der Ausfahrt Hohenlimburg ein Lkw drei Fahrzeuge vor ihr einige Schlenker fuhr. „Ich habe ehrlich gesagt gedacht, der Fahrer schläft und wacht von alleine wieder auf“, erinnert sich vom Heede. Nachdem der Lkw mehrere kleine Kurven gefahren war, durchbrach er schließlich die Leitplanke und kam auf der Fahrbahn des Gegenverkehrs zum Stehen. „Dass dabei kein anderes Fahrzeug beschädigt wurde, war großes Glück“, betont vom Heede.

 

Als sie gesehen habe, dass der Fahrer des LKW bewusstlos hinter dem Lenkrad saß, sei sie sofort zur Hilfe geeilt. „Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, sagt sie. Glücklicherweise sei der Mann angeschnallt gewesen, sonst wäre er beim Öffnen der Fahrertür aus dem Fahrerhaus gefallen, wie vom Heede erzählt. „Mein erster Gedanke, als ich den Mann gesehen habe, war ,Der muss aus dem Fahrzeug raus‘. Das habe ich dann auch gerufen, aber es hat niemand darauf reagiert“, sagt sie. Erst als sie „Hilfe“ gerufen habe, seien Menschen gekommen, um sie zu unterstützen.

Sechs Menschen an Rettung beteiligt

„Wir waren schließlich zu sechst“, erzählt sie. Ein Mann habe den Notruf gewählt, eine Frau sei ins Fahrerhaus geklettert, um den Mann abzuschnallen. „Zwei junge Männer haben geholfen, ihn auf eine Decke zu legen“, erzählt vom Heede und fügt hinzu, dass sie später auch eine Decke gehalten hätten, um den Mann vor neugierigen Blicken zu schützen – und so weitere Unfälle zu vermeiden. „Als ich nach der Decke gefragt habe, sagten alle sie hätten keine dabei. Dass jeder Fahrer in seinem Erste-Hilfe-Koffer eine haben sollte, fiel in diesem Moment keinem ein“, erinnert sich vom Heede an die Reaktionen. Beim Beatmen half schließlich eine Medizinstudentin, während vom Heede mit der Herzdruckmassage begann. „Der Mann hat schnell wieder zu atmen begonnen“, erzählt sie erleichtert.

 

Wie es dem Lkw-Fahrer momentan gehe, kann vom Heede nicht genau sagen. „Ich erkundige mich immer bei einem Bekannten nach ihm und weiß, dass er wach ist und es ihm besser geht“, sagt sie. Der Sohn des Fahrers habe außerdem versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen, um sich zu bedanken.

Dass sie in einer Unfallsituation nach Plan vorgehen kann, mag durch das regelmäßigen Reanimationstraining kommen. Anna vom Heede absolviert es durch ihre Mitgliedschaft im DRK-Ortsverband Wipperfürth und beim Löschzug Buschhausen der Freiwilligen Feuerwehr Halver, wo sie seit etwa vier Jahren tätig ist.

„Aber auch für mich war es das erste Mal. Beim DRK passiert es ab und zu, dass jemand in Ohnmacht fällt, aber jemandem das Leben retten, musste ich vorher noch nie“, erzählt vom Heede. „Wenn ich privat unterwegs bin und ein Unfall passiert, ist es außerdem noch eine völlig andere Situation. Bei einem Einsatz kann man sich wenigstens darauf vorbereiten“, fügt sie hinzu.

Erste-Hilfe-Kurs auffrischen

Zu wissen, dass sie trotz aufreibender Umstände noch „funktioniere“, ist für vom Heede von großer Bedeutung. „All die Erste-Hilfe-Kurse und Übungen, die ich gemacht habe sind nur theoretisch und können einen nicht vollständig auf den Ernstfall vorbereiten. Daher ist es wichtig für mich zu wissen, wie ich bei einem Unfall reagiere“, erklärt vom Heede. Insofern war der Vorfall eine wertvolle Erfahrung für die Oberfeuerwehrfrau.

Dass Erste-Hilfe-Kurse regelmäßig aufgefrischt werden sollten, findet vom Heede dennoch. „Viele der Menschen, die helfen wollten, aber nicht wussten wie, sagten mir später, dass ihr letzter Kurs der für den Führerschein war. Bei manchen liegt der allerdings schon einige Jahre zurück, sodass sie sich nicht mehr an den genauen Ablauf erinnern. Außerdem ändern sich einige Vorgaben auch. Früher hieß es, man solle 15 Mal drücken und zwei Mal beatmen, heute sind es 30 Mal“, erklärt sie. Auch wer den Kurs nicht wiederholen wolle, könne sich trotzdem alte Unterlagen anschauen. „Von mir aus kann man es auch im Internet suchen, aber man sollte den grundsätzlichen Ablauf kennen“, fügt sie hinzu.

Für Menschen, die in eine ähnliche Situation geraten, hat vom Heede einige Tipps, möglichst ruhig zu bleiben. „Man sollte vorher ein paar Mal tief Luft holen und dann eine gewisse Struktur einhalten. Dabei gilt: den Mensch ansprechen und ihn berühren, um zu sehen, ob er reagiert. Anschließend sollte man direkt den Notruf wählen. Damit hat man das wichtigste erledigt. Wenn nötig, wird nun die Reanimation begonnen. Dafür gibt es mittlerweile auch Masken zu kaufen, damit sich die Münder bei der Beatmung nicht berühren. So etwas kann man im Auto aufbewahren“, erläutert vom Heede. „Man sollte sich auf jeden Fall mit der Situation abfinden. Der Unfall ist passiert, und danach kann man nur noch helfen“, fügt sie hinzu. Angst, dass man den Menschen verletzt, sollte man nicht haben, sagt sie. „Es kann gut sein, dass ich dem Mann einige Rippen gebrochen habe, aber dafür lebt er noch“, sagt die Feuerwehrfrau im Rückblick.

Großen Respekt hat sie vor den Helfern, die trotz des Schocks zur Rettung des Mannes beigetragen haben. „Alleine hätte ich ihn nicht einmal aus dem Fahrzeug bekommen“, sagt sie.

Am 08.02.2017 um 18:30 Uhr trifft sich die Ehrenabteilung des Löschzuges Halver und der ehemaligen Löschgruppe Carthausen im Gerätehaus Stadtmitte.

Küchenutensilien verbrennen auf dem Herd in Anschlag

© Emanuel Holz

Bericht von Come-on.de

Halver - Angebrannte Küchenutensilien haben am Dienstagmorgen im Ortsteil Anschlag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. In einem Privathaus in der Straße Am Anschlag hatte der Rauchmelder angeschlagen.

Die Feuerwehr war unter Atemschutz in das Haus eingedrungen, musste aber nicht löschen. Auf dem Herd waren Küchenutensilien angebrannt, die verbrannten Teile brachten die Wehrleute nach draußen. Zwei Personen und zwei Hunde wurden von den Einsatzkräften aus dem Haus gebracht und vom Rettungsdienst des Kreises und dem DRK Halver betreut. 

 

In Summe waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Halver, Löschzüge Bommert und Stadtmitte, im Einsatz, die Polizei war mit zwei Wagen vor Ort. 

Küchenutensilien verbrennen auf dem Herd in Anschlag

Küchenutensilien verbrennen auf dem Herd in AnschlagKüchenutensilien verbrennen auf dem Herd in AnschlagKüchenutensilien verbrennen auf dem Herd in AnschlagKüchenutensilien verbrennen auf dem Herd in Anschlag
 

Laut Einsatzleiter Thorsten Wingenbach (LZ Stadtmitte) war der Alarm um 8.53 Uhr bei der Leitstelle eingegangen. Die Feuerwehr suchte wegen der unklaren Herkunft der Rauchentwicklung zunächst auch mit einem Teleskopmasten von oben das Haus ab. Schließlich wurde das Haus gelüftet.  

In dem Gebäude sind insgesamt drei Familien mit insgesamt neun Personen gemeldet, der größte Teil der Bewohner war nicht zuhause . Eine ältere Dame, die mit im Haus war, wurde vom DRK betreut.

Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere tausend Euro.

Am 16.01.2017 wurde der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen um ca. 8.55 Uhr zu auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Volmestraße / Heerstraße alarmiert. Dort waren 2 PKW im Kreuzungsbereich kollidiert.

Die auslaufenden Betriebsmittel wurden gebunden, die Einsatzstelle abgesichert und gereinigt. Da durch die Verunreinigung eine erhebliche Glättegefahr entstanden war, wurde in Absprache mit der ebenfalls vor Ort befindlichen Polizei, ein Streufahrzeug der Stadt Halver zur Einsatzstelle alarmiert.

Im Einsatz waren der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen mit dem HLF 20 und dem MTF mit 8 Einsatzkräften, sowie die Polizei Halver mit einer Streifenwagenbesatzung. Der ebenfalls alarmierte Löschzug Halver konnte bereits auf der Anfahrt abbestellt werden.

Einsatzzeit ca. 2.Stunden.

siehe Bericht von Come-on.de:

Kostal: Zweiter Fehlalarm innerhalb einer Woche

© Ludwig

Halver - Bei knapp über Null Grad mussten gegen 12 Uhr am Mittwoch etwa 40 Mitarbeiter am Halveraner Standort der Lüdenscheider Firma Leopold Kostal GmbH vor dem Gebäude frieren.

Grund dafür war ein Fehlalarm der Brandmeldeanlage. „Wir haben die Meldung bekommen und sind mit unserer Standardausrüstung für Brandmeldungen zum Einsatzort gefahren. Anschließend haben wir das Firmengelände überprüft“, sagt Christoph Seibert, Löschzugführer der Feuerwehr Halver. Alle Mitarbeiter der Firma Kostal mussten das Gebäude kurzfristig verlassen. Nachdem alles überprüft und keine Gefahr festgestellt wurde, konnte der Einsatz nach etwa 30 Minuten beendet werden.

 
© Ludwig

„Schon am Montagabend wurden wir benachrichtigt und fuhren zu einem Einsatz auf dem Firmengelände. Auch da konten wir lediglich einen Fehlalarm feststellen“, erklärt Christoph Seibert. Warum die Brandmeldeanlage in so kurzer Zeit zwei Fehlalarme auslöste, könne er nicht sagen. Die Firma, die die Brandmeldeanlage installiert hat, werde diese nun prüfen und den Grund des Fehlalarms ermitteln, teilt Seibert mit.

Zum Einsatz am Mittwoch erschien der Löschzug mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrmännern.

 

Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage rückte der Löschzug Halver gegen 19h aus. Nach Prüfung der Gefahrenlage konnte der Einsatz nach 30 Minuten beendet werden.

siehe Bericht von Come-on.de:Kaum Einsätze

Friedlicher Jahreswechsel in Halver

© dpa

Halver - Keine besonderen Vorkommnisse rund um den Jahreswechsel vermeldeten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr für Halver.

Die Polizei sprach man von einer „normalen Silvesternacht“, die bis 24 Uhr ruhig verlaufen sei. Anschließend habe es die üblichen Silvestereinsätze wegen Ruhestörung oder randalierender Personen gegeben.

 

Die Feuerwehr musste zwei Mal ausrücken. Um 0.36 Uhr musste ein Altkleidercontainer an der Mühlenstraße gelöscht werden, um 1.45 Uhr ein Kleinbrand im Bereich Bächterhof.

Gegen 8h wurde der Löschzug Halver zu einer Türoffnung für den Rettungsdienst. alarmiert. Die Tür wurde geöffnet und der Patient konnte an den Rettungsdienst übergeben werden.

Datum: 01. Januar 2017 
Alarmzeit: 00:38 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Feuer 0 (F0) 
Einsatzort: Mühlenstraße
Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden
 
Der Löschzug Stadtmitte könnte bis 00:38 Uhr friedlich ins neue Jahr starten, dann wurde er zu einem Containerbrand in die Mühlenstraße gerufen, hier brannte ein Altkleidercontainer, dieser wurde gelöscht. Zur gleichen Zeit brannte auch ein Altpapiercontainer, dieser wurde ebenso gelöscht.
Auf dem Weg ins Gerätehaus wurden die Kameraden von der Polizei dann nochmal auf ein Feuer aufmerksam gemacht. Im Bereich Bächterhof wurden brennende Feuerwerksbatterien abgelöscht. Der Einsatz war ca. um 2 Uhr in der Nacht beendet.

https://www.youtube.com/watch?v=cJrZICyzKbY

Spätestens zum Jahreswechsel wieder Zielscheibe von Raketen und Böllern"

Mit diesem Video-Clip fordern Feuerwehrleute mehr Respekt

"Respekt - ja, bitte": So lautet der Appell von Einsatzkräften.
© Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Düsseldorf - Mit einem Video bittet die Landesgruppe NRW der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), die ihren Sitz in Solingen hat, kurz vor dem Jahreswechsel um mehr Respekt für Rettungskräfte. Unterstützung kommt beispielsweise von Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Justizminister Thomas Kutschaty.

"Spätestens zum Jahreswechsel werden Einsatzpersonal von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder zur Zielscheibe von Raketen und Böllern", berichtete die Gewerkschaft am Mittwoch aus leidiger Erfahrung. 

 

"Respekt - ja, bitte" lautet der Appell von Einsatzkräften, die in dem kurzen Film von einschlägigen Situationen berichten. "Scheiß-Neger, von Dir lass ich mir nicht helfen", hat ein dunkelhäutiger Feuerwehrmann schon gehört.

 

Ein anderer erinnert sich so an einen Löscheinsatz: "Als ich das Rohr in der Hand habe, merke ich einen Schlag hinten im Rücken und lag auf dem Boden." 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) unterstützt den Appell: "Wer unsere Feuerwehren behindert, handelt nicht nur respektlos, sondern gefährdet das Leben von Menschen", warnt sie in dem Video. - dpa

Quelle: wa.de

 

siehe Bericht von Come-on.de:

Unfall auf der B 54: Vier Leichtverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Oberbrügge wurden am Freitagmittag vier Personen leicht verletzt, unter ihnen eine Jugendliche und ein Kleinkind.
© Holz

Halver - Bei einem Verkehrsunfall in Oberbrügge wurden am Freitagmittag vier Personen leicht verletzt, unter ihnen eine Jugendliche und ein Kleinkind. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Gegen 13.50 Uhr befuhr eine 51-jährige Halveranerin mit ihrem dunkelblauen Opel Corsa die B 54 von Kierspe in Richtung Lüdenscheid. In Oberbrügge wollte sie nach Polizeiangaben nach links in die Poststraße abbiegen. 

 

Eine 20-jährige Kiersperin, die sich mit ihrem roten Toyota Aygo hinter der Halveranerin befand, übersah aus bisher unbekannter Ursache den Abbiegevorgang und fuhr mit etwa 40 bis 50 km/h auf den Corsa auf. Sowohl die beiden Fahrerinnen als auch ein Kleinkind sowie eine Jugendliche, die mit im Toyota der Kiersperin saßen, wurden leicht verletzt. Alle vier wurden mit zwei Rettungswagen zur Untersuchung ins Klinikum nach Hellersen gebracht.

Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Oberbrügge streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab. Die Polizei regelte den Verkehr. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand nach Schätzungen der Polizei ein Sachschaden in Höhe von knapp 10.000 Euro.

 

Datum: 14. Dezember 2016 

Alarmzeit: 05:58 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe (TH0) 
Einsatzort: Halver, Herweg, Im Wiebusch
Einsatzdauer: ca. 1 Stunde
 
Am Mittwochmorgen wurde der Löschzug Stadtmitte zu einem Hindernis auf der Strasse alarmiert. Dort lag ein Baum  auf der Straße. Die Straße wurde gesperrt um den Baum mittels Motorkettensäge zu entfernen.  Nach ca. 1 Stunde war der Einsatz beendet.

Datum: 11. Dezember 2016 

Alarmzeit: 16:06 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: ABC0 
Einsatzort: Halver, Stadtmitte, B229 und Von-Vincke-Straße
Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden
 
Der Löschzug Stadtmitte wurde um 16:06 Uhr zu einer Ölspur gerufen. Vor Ort wurde aber festgestellt, daß ein Fahrzeug Kraftstoff verloren hatte über eine Länge von ca 100 Meter, dieser wurde mit Bindemittel abgestreut und wieder aufgenommen. Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.
 

Datum: 11. Dezember 2016 

Alarmzeit: 06:47 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe (TH0) 
Einsatzort: Halver, Stadtmitte, Eichholz 
Einsatzdauer: ca. 40 min
 
Am Sonntagmorgen wurde der Löschzug Stadtmitte zu einem Hindernis auf der Strasse alarmiert. Dort hing ein Ast über der Fahrbahn der entfernt wurde. Nach ca. 40 min war der Einsatz beendet.

Datum: 09. Dezember 2016 

Alarmzeit: 15:55 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: ABC0 
Einsatzort: Halver, Stadtmitte, Mittelstraße 
Einsatzdauer: ca. 40 min
 
Der Löschzug Stadtmitte wurde um 15.55 Uhr zu einer Ölspur in die Mittelstraße alarmiert, hier war eine ca. 10 Meter lange Ölspur zu beseitigen. Diese wurde abgestreut und das Bndemittel wieder aufgenommen. Nach 40 Min konnten die Kameraden wieder einrücken.

siehe Bericht auf come-on.de

Kranzniederlegung

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Halver

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung gingen alle Gäste gemeinsam zum Ehrenmal in den Hohenzollernpark, um dort einen Kranz niederzulegen und der Toten zu gedenken.
© Raidt

Halver - „Am heutigen Tag, wenn in Deutschland die Fahnen auf Halbmast wehen, gedenken wir der vielen Menschen und Soldaten, die in den beiden Weltkriegen millionenfach ihr Leben ließen und unter der Gewaltherrschaft litten.“ Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Ebbinghaus am Snntag die Gäste, die zur Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags gekommen waren.

Unter diesen Gästen waren neben Vertretern der Feuerwehr und Vereine auch einige Ratsmitglieder. Musikalisch wurde die Veranstaltung im Forum der Lindenhofschule von einigen Schülern der Musikschule Volmetal begleitet, außerdem trugen Schülerinnen des Anne-Frank-Gymnasiums Gedichte von Paul Celan und Georg Trakl vor. Im Anschluss gingen alle Gäste gemeinsam zum Ehrenmal, um dort einen Kranz niederzulegen und der Toten zu gedenken.

 

Monika Ebbinghaus erinnerte in ihrer Rede auch an das Leid der „Menschen im Irak und in Syrien, im Nahen Osten und in der Ukraine“. Auch heute werde die Welt nicht vom Frieden regiert, nach wie vor litten Menschen unter Krieg, Terror, Verfolgung und Hunger. Wer die „Schreckensbilder in den Abendnachrichten“ ansehe, der erkenne, was der Kriegt mit Menschen macht: „Er tötet nicht nur Menschen, sondern das Menschsein selbst“, so die stellvertretende Bürgermeisterin.

Und nicht nur in den aktuellen Kriegsgebieten, sondern auch in Europa drohe Gefahr. „Parteien erstarken, deren Themen und Aussagen in Teilen an die Zeiten des Nationalsozialismus erinnern. Die Europäische Union bröckelt und steht vor großen Herausforderungen“, führte Ebbinghaus Beispiele an. Es gelte, an einem geeinten Europa festzuhalten, sich auseinanderzusetzen und auch Gegner zu Verhandlungspartnern zu machen. „Wir müssen wachsam sein, dass sich nicht wiederholt, was wir glaubten durch Erfahrung und bessere Erkenntnis überwunden zu haben“, mahnte sie abschließend. Die Erinnerung verpflichte dazu, immer an einer friedlichen Lösung von Konflikten zu arbeiten.

 

Seit ca. 11:30h ist der Messtrupp der Feuerwehr Halver im Rahmen des ABC -Messzuges MK im Einsatz bei einem Großbrand in Werdohl. Nähere Info folgt!! siehe Come-on.de:

B 236 bleibt noch mehrere Stunden gesperrt 

Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel: Drei Leichtverletzte

 

Bei einem Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel wurden am Freitagmorgen drei Personen leicht verletzt.
© Griese

 

[Update, 13.12 Uhr] Werdohl - Im Werdohler Gewerbegebiet Dresel ist am Freitagmorgen die Produktionshalle einer Entlackungsfirma in Brand geraten. Drei Personen wurden leicht verletzt. Die B 236 zwischen Altena und Werdohl bleibt voraussichtlich noch für mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung der Bahnstrecke wurde aufgehoben.

Gegen 10.45 Uhr wurde am Freitag in Werdohl Großalarm ausgelöst. Im Gewerbegebiet Dresel ist aus noch unbekannter Ursache die Produktionshalle einer Entlackungsfirma in Brand geraten. In der Halle waren entgegen erster Informationen zum Glück keine Natronlauge und Schwefelsäure, sondern nur wasserlösliche Lösungsmittel gelagert.

 

Die Werdohler Feuerwehr rückte mit ihren kompletten Einsatzkräften aus. Zusätzlich wurden zur Brandbekämpfung Einheiten aus Altena und Plettenberg angefordert. Gegen Mittag kam noch Verstärkung aus Neuenrade zu. Insgesamt 150 Feuerwehrmänner befinden sich am Brandort im Einsatz.

© Griese

Die Halle brannte in voller Ausdehnung. Dicke, schwarze Rauchschwaden stiegen in den Himmel. Die Feuerwehr versuchte, ein Übergreifen des Feuers auf andere Betriebsteile der Firma und benachbarte Gebäude zu verhindern. Das gelang nicht vollständig. Gegen 13 Uhr fing ein leerstehendes Bürogebäude auf dem Nachbargrundstück Feuer.

 
 

Parallel zu den Löscharbeiten führte die Feuerwehr mit weiteren 40 Einsatzkräften Luftmessungen in Werdohl, Altena und Neuenrade durch, die allerdings bisher unauffällig gewesen seien. Prophylaktisch sollten Anwohner die Fenster zunächst geschlossen halten. 

Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel

Da die Befürchtung besteht, dass Lösemittel über einen Graben in die Lenne geflossen sein könnte, befindet sich der Fachdienst Umweltschutz des Märkischen Kreises vor Ort.

© Griese

Drei Mitarbeiter der Firma, die den Brand gemeldet hatten, wurden leicht verletzt. Es besteht der Verdacht, dass sie eine Rauchgasvergiftung erlitten haben.

© Griese

Die B 236 zwischen Altena und Werdohl bleibt nach Angaben der Polizei vom Mittag noch für mehrere Stunden gesperrt. Aus Richtung Altena ist deswegen auch die Höllmecke nicht mehr zu erreichen. Die Sperrung der Ruhr-Sieg-Strecke der Bahn wurde dagegen wieder aufgehoben.

 

siehe Bericht von Come-on.de:

Aufkleber für mehr Sicherheit

Feuerwehr Halver: Kinderfinder soll Leben retten

Mit Unterstützung von Sparkasse und Provinzial-Versicherung kann die Feuerwehr Halver die Kinderfinder kostenfrei bereitstellen.
© Schröder

Halver - Eine Horrorvorstellung: In der eigenen Wohnung brennt es. Dichter schwarzer Rauch breitet sich immer weiter aus und vernichtet jegliche Sicht.

Noch schlimmer wird dieses Szenario, wenn sich dies beispielsweise in der Nacht abspielt, die Bewohner im Schlaf überrascht werden, es nicht rechtzeitig aus der Wohnung schaffen und vom Rauch eingeschlossen werden. Dann zählt für die Lebensretter von der Feuerwehr jede Sekunde, um Menschenleben zu retten.

 

Doch woher sollen die Einsatzkräfte wissen, in welchen Räumen sie zuerst nach Überlebenden suchen müssen? In rund 700 Halveraner Haushalten weist ein sogenannter Kinderfinder auf Schlafzimmer von Kindern hin. Der neongelbe Aufkleber wird unterhalb der Türklinke befestigt, sodass die Mitglieder der Feuerwehr beim Durchsuchen der Wohnung im Kriechschritt auf das Hinweisschild aufmerksam werden können.

150 neue Aufkleber

Damit diese Präventionsmaßnahme in noch mehr Häusern Halvers angewendet werden kann, wurde die Feuerwehr nun mit 150 weiteren Kinderfindern von der Sparkasse Lüdenscheid und der Westfälischen Provinzial ausgestattet. Die klebenden Lebensretter können mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße kostenfrei abgeholt werden.

„Zum Glück waren wir in Halver noch nicht auf sie angewiesen“, betont Björn Clever von der Feuerwehr Halver. Doch wenn es einmal soweit sein sollte, kann der Kinderfinder über Leben und Tod entscheiden.

Gegen 19:40h wurde der ABC-Messzug MK zu einem Einsatz nach Lüdenscheid alarmiert. Mit dabei auch 4 Kameraden der Feuerwehr Halver die insgesamt 4 Stunden im Einsatz waren: siehe Bericht auf Come-on.de:https://www.youtube.com/watch?v=qoodOenMlUs

In Schule in Gevelndorf

Chlorgas: Feuerwehr und Polizei rücken zu Großeinsatz aus

 

Aufsehen erregend ist der Einsatz an der Gevelndorfer Schule.
© Nougrigat

 

Lüdenscheid - Aufregende Szenen am Dienstagnachmittag und -abend an der Otfried-Preußler-Schule in Gevelndorf! Nachdem im dortigen Schulschwimmbad Chlorgasgeruch festgestellt worden war, begann ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei, der bis zum späten Abend andauerte.

Gefahr für die Anwohner bestand nach Auskunft der Feuerwehr nicht. Es gab keine Verletzten. Um kurz nach 17 Uhr, so berichtete Klemens Dopatka, stellvertretender Leiter der Feuer- und Rettungswache, sei die Wehr vom Hausmeister der Schule alarmiert worden. Der Mann hatte in einem Betriebsraum des Schwimmbads Chlorgasgeruch bemerkt.

 

Mit angelegten Chemikalien-Schutzanzügen drangen Spezialisten der Wehr in den Raum ein und nahmen deutlichen Chlorgasgeruch wahr. Sie entdeckten eine verdächtige Flüssigkeit auf dem Fußboden. Zudem stellten sie ein tropfendes Chlor-Dosiergerät sicher – nach Ansicht von Klemens Dopatka offenbar der Auslöser des Unfalls. 

Die Wehrleute sind zurzeit noch damit beschäftigt, die ätzenden Chlordämpfe aus dem Gebäude herauszubekommen. Dopatka: „Das ist jetzt unsere Hauptaufgabe.“ Einsatzleiter Jan Dämmer erläuterte, dass alle Feuerwehrleute, die in Schutzanzügen das Gebäude betreten haben, sich und ihre Kleidung anschließend in eigens aufgebauten Dekontaminations-Zelten einer gründlichen Reinigung unterziehen müssen.

Chlorgas: Großeinsatz für die Feuerwehr Lüdenscheid

Die Feuerwehr schließt nicht aus, dass die Chlorflüssigkeit über das Abwassersystem aus dem Gebäude gedrungen sein könnte. Jedenfalls berichteten Passanten davon, entsprechenden Geruch wahrgenommen zu haben. Die Wehr hatte daraufhin die Anwohner aufgerufen, Fenster und Türen sicherheitshalber geschlossen zu halten. Zudem bat sie den Messzug des Märkischen Kreises um Unterstützung, der die Umgebung zurzeit noch genau untersucht.

Klemens Dopatka betonte gegenüber come-on, die Situation sei absolut unter Kontrolle. Es habe auch keine Verletzten gegeben. Der Hausmeister, der selbst auch unverletzt geblieben sei, habe die noch im Schwimmbad befindlichen Kinder unverzüglich ins Freie geleitet. Nach Einschätzung der Kreisleitstelle der Feuerwehr soll der Einsatz etwa um kurz vor Mitternacht beendet werden.