Aktuell

Einsatzdauer: ca. 2.5 Stunden

Bericht auf Come-on.de:

Anderthalbstündige Vollsperrung

Unfall auf B229: Zwei Verletzte, 70.000 Euro Schaden

Der Unfall auf der Bundesstraße 229 auf Höhe der Gesenkschmiede Hebar sorgte für eine rund eineinhalbstündige Vollsperrung.
© Paape

Halver - Auf der Bundesstraße 229 im Bereich Schmalenbach auf Höhe der Gesenkschmiede Hebar ereignete sich am Donnerstag gegen 12 Uhr ein heftiger Verkehrsunfall. Die beiden Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt ins Klinikum Hellersen nach Lüdenscheid gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei wollte eine 28-jährige Halveranerin mit ihrem Auto, eine schwarze Mercedes M-Klasse, von der Bundesstraße in Fahrtrichtung Schwenke nach links auf ein Firmengelände abbiegen. 

 

Dabei übersah sie allem Anschein nach einen entgegenkommenden Transporter, der frontal mit dem Mercedes kollidierte. Der Fahrer des roten Volkswagen Crafter, ein 57-jähriger Mann aus Altena, und die Halveranerin konnten sich selbstständig aus ihren Fahrzeugen befreien. 

Beide wurden vorsorglich mit dem Rettungswagen ins Klinikum Lüdenscheid gebracht. Am VW und Mercedes entstand jeweils Totalschaden, die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt die Schadenssumme auf rund 70 000 Euro.

 

Kurz nach 12 Uhr war beim Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Halver der Alarm eingegangen. Mit drei Einsatzwagen und 15 Feuerwehrleuten machte sich der Löschzug auf den Weg. „Erste Hilfe mussten wir nicht leisten. So konnten wir uns direkt um die Sicherung der Unfallstelle kümmern und die auslaufenden Betriebsstoffe mit einem Ölbindemittel abstreuen“, sagte Einsatzleiter Christoph Seibert.

Die Bundesstraße war bis 13.30 Uhr für rund eineinhalb Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Unfallstelle wurde bis zum Eintreffen des Unternehmens, das die Straße vom Öl befreite – die Metras GmbH aus Drolshagen –, von der Feuerwehr gesichert.

Kurz vor Ende des Tages der offenen Tür am Gerätehaus mußte der Löschzug Stadtmitte zu einem Einsatz in die Goethestr. ausrücken. Hier war deutlicher Gasgeruch in und um ein Gebäude wahrnehmbar. Trotz Messungen der Feuerwehr und des Energieversorgers konnte keine Gefährdung festgestellt werden. Der Einsatz dauerte ca. 1 Stunde.

Bericht auf Come-one.de: Offene Türen bei der Wehr  

© Weber

Halver - „Tatü und tata“ – am Sonntag gab’s bei der Halveraner Feuerwehr ein großes Spektakel. Die Einsatzkräfte öffneten ihr Gerätehaus, um Hunderten Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Um zu zeigen, wer sie sind. Und was sie leisten. Ein Programm für Klein und Groß rundete den Tag der offenen Tür ab.

Wenn die heimische Wehr einlädt, dann steht eines fest: Da kommen viele. Sämtliche Feuerwehren aus den Nachbarstädten, Familien, Freunde – und jene, die sich einfach interessieren. Die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten.

 

Über diese Gäste freut sich Zugführer Christoph Seibert ganz besonders. Denn so entstehen Kontakte. So werden Vorurteile abgebaut. Das Image der „Feierwehr“, es hält sich. Dass die Einsatzkräfte alle ehrenamtlich arbeiten, dass sie fundierte Aus- und Weiterbildungen absolvieren – viele wüssten es bis heute nicht.

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Halver

Feuerwehr Halver - Tag der offenen TürFeuerwehr Halver - Tag der offenen TürFeuerwehr Halver - Tag der offenen TürFeuerwehr Halver - Tag der offenen Tür
 

Und Feuerwehr heißt nicht nur Löschen. Das heißt, Türen zu öffnen, wenn Menschen in Not sind. Das heißt, verunfallte Menschen aus ihren Autos zu retten. Feuerwehr heißt einfach mehr. Oft läuft das alles ganz ohne Martinshorn und großes Aufsehenerregen ab. Wenig „Tatütata“, dafür viel Arbeit im Verborgenen.

Besonders freuen sich Seibert und seine Kollegen dann, wenn Besucher den Tag der offenen Tür nutzen, um sich für einen zurückliegenden Einsatz zu bedanken. Aktuell sind es 69 Aktive im Löschzug Stadtmitte. Damit ist Christoph Seibert zwar durchaus zufrieden, doch müsse die Wehr dranbleiben. Gerade junge Einsatzkräfte zieht es für Ausbildung, Studium & Co. weg. Deshalb liegt neben der Jugendfeuerwehr der Fokus auf dem Quereinstieg. Ein Tag der offenen Tür kann dann durchaus weitere Türen öffnen. Fahrende Playmobilautos, ein Rauchhaus und eine Mini-Schaumanlage. Die Kinder haben Spaß – und die Eltern kommen ins Gespräch.

Manchmal kommen sie dann auch auf den Geschmack, interessieren sich für das Ehrenamt. Und gerade weil die Halveraner Wehr ein ehrenamtliches Organ ist, verdient auch der gestrige Tag Respekt.

Auf dem Gelände rund ums Gerätehaus an der Thomasstraße haben sie vielen Menschen einen kurzweiligen Sonntag beschert. Es gab amerikanische Firetrucks zu sehen, nachgestellte Einsatzszenarien, eine riesige Hüpfburg, Gelegenheit zum Austausch und zudem auch reichlich Verpflegung.

 

Datum: 17.04.2017

Alarmzeit: 09:14 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: TH0-Hindernis auf Straße
Einsatzort: Mühlenstraße / Hürxtal
Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden 
 
Der Löschzug Stadtmitte wurde um 09:14 Uhr per  Meldeempfänger zu einem Hindernis auf der Straße alarmiert. Auf Grund des Schneefalles sind hier Bäume auf die Straße gefallen. Diese wurden mittels Motorsäge zerkleinert und entfernt. Die Kameraden konnten nach ca.1,5 Stunden wieder einrücken.

Wir treffen uns jeden Mittwoch ab 18:30h im Gerätehaus Thomasstr.3 . Schaut vorbei! Weitere Info hier klicken!NRW2

Datum: 31.03.2017

Alarmzeit: 20:57 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: ABC0-Ölspur
Einsatzort: Halver, Glörfeld
Einsatzdauer: ca. 2 Stunden 
 
Der Löschzug Buschhausen wurde um 20:57 Uhr per  Meldeempfänger zu einer ca. 800m langen Ölspur nach Halver Glörfeld alarmiert.
Vor Ort wurde die Ölspur mit Bindemittel abgestreut und die Fahrbahn anschließend gereinigt.
Nach ca. 2 Stunden konnte der Löschzug Buschhausen, welcher mit 15 Einsatzkräften vor Ort war, die Einsatzstelle wieder verlassen.

Der Löschzug Stadtmitte wurde zwischenzeitlich beim Einsatz in der Hagener Str. zu einem anderen Einsatz alarmiert. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes und zur Landung eines Rettungshubschraubers sollte die Feuerwehr die Kreuzung an der Frankfurter Str und Herpinerweg absichern damit der Rettungshubschrauber sicher landen kann.

Feuerwehreinsatz in Firma an Hagener Straße

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© Weber
Der komplette Löschzug 1 war an der Hagener Straße im Einsatz.
© Weber

Halver  - Zu einem Einsatz für den Löschzug Halver der Feuerwehr Halver kam es am Sonntagnachmittag gegen 16.20 Uhr.

 

Gemeldet worden war zunächst ein Kaminbrand in einer Firma an der Hagener Straße, doch wie sich vor Ort zeigte, hatte sich dort statt eines Brandes eine starke Rauchentwicklung gegeben.

 

Wie sich herausstellte, war ein Teil einer Maschine defekt. Techniker wurden zum Einsatzort gerufen und tauschten dieses aus. Der Löschzug 1 sorgte derweil für die Belüftung des Gebäudes.

Nach Angaben der Kreisleitstelle war vermutlich das defekte Maschinen-Teil Auslöser der Rauchentwicklung. Ein Mitarbeiter der Firma erlitt eine Rauchgas-Vergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Zum Abschluss des Einsatzes wurde das Firmengebäude nochmal per Ventilatoren durchgelüftet.

Der Löschzug 1 war unter Leitung von Thorsten Wingenbach in kompletter Besetzung mit 25 Wehrleuten und acht Fahrzeugen im Einsatz.

Datum: 23. März 2017 
Alarmzeit: 03:35 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Feuer 1 (F1) 
Einsatzort: Weststr.
Einsatzdauer: ca. 1 Stunden
 
Der Löschzug  Stadtmitte wurde um 03:35h mittels  Meldeempfänger zur Westraße alarmiert. Dort wurde Brandgeruch wahrgenommen und ein Heimrauchmelder hat ausgelöst.
Es wurde ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude geschickt. Nachdem die Tür der betroffnen Wohnung geöffnet war, stellte sich heraus das es nur Essen auf Herd war. Das Gebäude wurde quergelüftet und die Einsatzkräfte konnten nach ca 1 Stunde wieder einrücken.
 

Am 21.03.2017 gegen 22:59 Uhr kam es auf der Landstrasse 284 im Bereich Bergfeld/ Hagebücherhöh  zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Der Löschzug Stadtmitte sicherte die Unfallstelle ab,  auslaufende Betriebsmitteln wurden aufgenommen und reinigten anschließend die Unfallstelle. Nach Ca. 1,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst rückte der Löschzug Buschhausen und der Teleskopmast (TM32) des Löschzuges Halver gegen 09h aus. Einsatzdauer. ca. 1 Stunde

Zu einem Fahrzeugbrand rückte der Löschzug Stadtmitte um 07.45 h aus. Trotz schnellen Eingreifens seitens der Feuerwehr brannte das Fahrzug aus. Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Die Feuerwehr Halver mußte zu insgesamt 6 Einsätzen ausrücken.

4 Einsätze fuhr der Löschzug Halver und 2 Einsätze der Löschzug Buschhausen. Einsatzgrund waren umgestürzte Bäume auf Grund der Sturmlage.

Insgesamt waren ca. 40 Einsatzkräfte an der Aufarbeitung der Einsätze beteiligtDSC 0048 Medium

siehe Bericht von come-on.de:

Brandschutzerziehung für Kita-Kinder

© Salzmann

Halver - Spielerisch machte die Feuerwehr am Samstag 21 Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte St. Nikolaus mit den Gefahren von Feuer und dem richtigen Verhalten bei einem Brand bekannt. Gemeinsam mit ihren Vätern waren die Jungen und Mädchen zu Theorie und Praxis im Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße zu Gast.

© Salzmann

Während für die Kinder Brandschutzerziehung im Vordergrund stand, erfuhren die Väter Wissenswertes über die Fahrzeugausstattung, technische Hilfe bei einem Unfall, Einheiten, Ausbildung und vieles mehr. In Gruppen erlebten große und kleine Besucher bei Wehrleiter Stefan Czarkowski und dem Team der Brandschutzerziehung einen spannenden, lehrreichen Vormittag. Wie Thorsten Wingenbach (stellvertretender Wehrleiter) erklärte, waren acht Helfer – je vier bei den Kindern und vier bei den Erwachsenen – in den Aktionstag eingebunden. Mit Vorwissen kamen die Kinder zur Brandschutzerziehung.

 

„Wir fahren regelmäßig zum Floriansdorf nach Iserlohn“, sagte Erzieherin Monika Meyer, die die Kinder-Väter-Gruppe begleitete. Offensichtlich hätten die Kinder einiges von dem, was sie im Iserlohner Übungsdorf zur Brandschutzerziehung gelernt hätten, behalten. Aufmerksam lauschten sie den Ausführungen der Brandschutzerzieher um Kristiaan Waumans. Angefangen vom richtigen Umgang mit Streichhölzern bis zum „Löschen“ eines Brandes mit der großen Spritze reichte das abwechslungsreiche dreistündige Programm. Mit leuchtenden Augen nahmen die Kinder im großen Feuerwehrauto Platz, verfolgten interessiert die Demonstrationen im Rauchhaus und robbten Helfern in voller Ausrüstung mit Feuereifer aus einem „verräucherten Brandzimmer“ ins Freie hinterher.

© Salzmann

Warum im Feuerwehrauto ein Plüschtier Platz hat, welche Materialien brennbar sind und vieles mehr erfuhren die kleinen Besucher im Verlauf des Aktionstags. Für die Väter ging’s unterdessen mit Christoph Seibert, Löschzugführer Stadtmitte, mit der Hebebühne hoch hinaus. Wie schnell die Feuerwehr reagiert, bekamen die Kinder hautnah mit, als mitten in die Brandschutzerziehung ein Einsatzruf „platzte“ und ein Fahrzeug mit Blaulicht ausrücken musste.

 

Am 04.02.2016 gegen 11:25 Uhr kam es auf der Bundesstraße 54 im Bereich Ortsausgang Kierspe zu einem Verkehrsunfall. Ein Polo befuhr die Straße in Richtung Halver, überschlug sich aus unbekannten Gründen und blieb im Seitenbereich liegen. Die Einsatzkräfte des Löschzuges Oberbrügge-Ehringhausen wurden hierzu um 11.28 Uhr alarmiert. Bereits vor Eintreffen der ersten Kräfte konnte die Person das Fahrzeug verlassen und durch den ebenfalls angerückten Rettungsdienst behandelt werden. Die verletzte Person wurde mittels Rettungswagen ins Klinkum Hellersen verbracht.

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Die eingesetzten Kräfte des LZ II sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und halfen bei der Bergung des Unfallfahrzeuges.

Im Einsatz waren: Der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen mit dem LF 20, HLF 20, dem MTF mit 12 Einsatzkräften. Der Rettungsdienst MK mit einem RTW, die Polizei mit einem Funkstreifenwagen.

Der Einsatz war nach ca. 75 Minuten beendet.

Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

Berlin – Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können
zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang.
„Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in
Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident
des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der
tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern).
„Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender
Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“,
berichtet der Experte.
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel
CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt
dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren
Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer
mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer
Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung
sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer.


Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:
 Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf
ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies
gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
 Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten
plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen
für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen
von Bewusstseinseintrübung.
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 Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den
betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu
lüften.
 Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise
verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der
Wohnung.
 Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die
europaweit gültige Notrufnummer 112!
Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen,
Unfälle zu verhindern:
 Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage
zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal
pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal
blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei
abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.
 Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die
Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und
nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid
warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in
der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im
Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes
unter www.feuerwehrversand.de.
Hinweis für die Presse: Gerne vermitteln wir Ihnen DFV-Vizepräsident Frank
Hachemer als Ansprechpartner zum Thema.
Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Halveranerin reanimiert Lkw-Fahrer auf A 46

Der Fahrer eines Lkw erlitt auf der A46 einen Herzinfarkt und steuerte über die Leitplanke in den Gegenverkehr. Andere Fahrzeuge wurden dabei nicht beschädigt.
© Hagemann

Halver - Dem Wissen und Einschreiten der Halveranerin Anna vom Heede verdankt ein 59-jähriger Lkw-Fahrer aus Stolberg sein Leben. Nachdem er, nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei, einen Herzinfarkt erlitten hatte und in den Gegenverkehr gesteuert war, reanimierte ihn die Auszubildende auf der Straße und versuchte, seinen Gesundheitszustand bis zum Eintreffen der Rettungskräfte stabil zu halten.

Die 22-jährige Oberfeuerwehrfrau und Rettungssanitäterin war am Freitag, 20. Januar, gegen 12 Uhr auf der A 46 in Fahrtrichtung Hagen unterwegs, als in der Baustelle im Bereich der Ausfahrt Hohenlimburg ein Lkw drei Fahrzeuge vor ihr einige Schlenker fuhr. „Ich habe ehrlich gesagt gedacht, der Fahrer schläft und wacht von alleine wieder auf“, erinnert sich vom Heede. Nachdem der Lkw mehrere kleine Kurven gefahren war, durchbrach er schließlich die Leitplanke und kam auf der Fahrbahn des Gegenverkehrs zum Stehen. „Dass dabei kein anderes Fahrzeug beschädigt wurde, war großes Glück“, betont vom Heede.

 

Als sie gesehen habe, dass der Fahrer des LKW bewusstlos hinter dem Lenkrad saß, sei sie sofort zur Hilfe geeilt. „Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, sagt sie. Glücklicherweise sei der Mann angeschnallt gewesen, sonst wäre er beim Öffnen der Fahrertür aus dem Fahrerhaus gefallen, wie vom Heede erzählt. „Mein erster Gedanke, als ich den Mann gesehen habe, war ,Der muss aus dem Fahrzeug raus‘. Das habe ich dann auch gerufen, aber es hat niemand darauf reagiert“, sagt sie. Erst als sie „Hilfe“ gerufen habe, seien Menschen gekommen, um sie zu unterstützen.

Sechs Menschen an Rettung beteiligt

„Wir waren schließlich zu sechst“, erzählt sie. Ein Mann habe den Notruf gewählt, eine Frau sei ins Fahrerhaus geklettert, um den Mann abzuschnallen. „Zwei junge Männer haben geholfen, ihn auf eine Decke zu legen“, erzählt vom Heede und fügt hinzu, dass sie später auch eine Decke gehalten hätten, um den Mann vor neugierigen Blicken zu schützen – und so weitere Unfälle zu vermeiden. „Als ich nach der Decke gefragt habe, sagten alle sie hätten keine dabei. Dass jeder Fahrer in seinem Erste-Hilfe-Koffer eine haben sollte, fiel in diesem Moment keinem ein“, erinnert sich vom Heede an die Reaktionen. Beim Beatmen half schließlich eine Medizinstudentin, während vom Heede mit der Herzdruckmassage begann. „Der Mann hat schnell wieder zu atmen begonnen“, erzählt sie erleichtert.

 

Wie es dem Lkw-Fahrer momentan gehe, kann vom Heede nicht genau sagen. „Ich erkundige mich immer bei einem Bekannten nach ihm und weiß, dass er wach ist und es ihm besser geht“, sagt sie. Der Sohn des Fahrers habe außerdem versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen, um sich zu bedanken.

Dass sie in einer Unfallsituation nach Plan vorgehen kann, mag durch das regelmäßigen Reanimationstraining kommen. Anna vom Heede absolviert es durch ihre Mitgliedschaft im DRK-Ortsverband Wipperfürth und beim Löschzug Buschhausen der Freiwilligen Feuerwehr Halver, wo sie seit etwa vier Jahren tätig ist.

„Aber auch für mich war es das erste Mal. Beim DRK passiert es ab und zu, dass jemand in Ohnmacht fällt, aber jemandem das Leben retten, musste ich vorher noch nie“, erzählt vom Heede. „Wenn ich privat unterwegs bin und ein Unfall passiert, ist es außerdem noch eine völlig andere Situation. Bei einem Einsatz kann man sich wenigstens darauf vorbereiten“, fügt sie hinzu.

Erste-Hilfe-Kurs auffrischen

Zu wissen, dass sie trotz aufreibender Umstände noch „funktioniere“, ist für vom Heede von großer Bedeutung. „All die Erste-Hilfe-Kurse und Übungen, die ich gemacht habe sind nur theoretisch und können einen nicht vollständig auf den Ernstfall vorbereiten. Daher ist es wichtig für mich zu wissen, wie ich bei einem Unfall reagiere“, erklärt vom Heede. Insofern war der Vorfall eine wertvolle Erfahrung für die Oberfeuerwehrfrau.

Dass Erste-Hilfe-Kurse regelmäßig aufgefrischt werden sollten, findet vom Heede dennoch. „Viele der Menschen, die helfen wollten, aber nicht wussten wie, sagten mir später, dass ihr letzter Kurs der für den Führerschein war. Bei manchen liegt der allerdings schon einige Jahre zurück, sodass sie sich nicht mehr an den genauen Ablauf erinnern. Außerdem ändern sich einige Vorgaben auch. Früher hieß es, man solle 15 Mal drücken und zwei Mal beatmen, heute sind es 30 Mal“, erklärt sie. Auch wer den Kurs nicht wiederholen wolle, könne sich trotzdem alte Unterlagen anschauen. „Von mir aus kann man es auch im Internet suchen, aber man sollte den grundsätzlichen Ablauf kennen“, fügt sie hinzu.

Für Menschen, die in eine ähnliche Situation geraten, hat vom Heede einige Tipps, möglichst ruhig zu bleiben. „Man sollte vorher ein paar Mal tief Luft holen und dann eine gewisse Struktur einhalten. Dabei gilt: den Mensch ansprechen und ihn berühren, um zu sehen, ob er reagiert. Anschließend sollte man direkt den Notruf wählen. Damit hat man das wichtigste erledigt. Wenn nötig, wird nun die Reanimation begonnen. Dafür gibt es mittlerweile auch Masken zu kaufen, damit sich die Münder bei der Beatmung nicht berühren. So etwas kann man im Auto aufbewahren“, erläutert vom Heede. „Man sollte sich auf jeden Fall mit der Situation abfinden. Der Unfall ist passiert, und danach kann man nur noch helfen“, fügt sie hinzu. Angst, dass man den Menschen verletzt, sollte man nicht haben, sagt sie. „Es kann gut sein, dass ich dem Mann einige Rippen gebrochen habe, aber dafür lebt er noch“, sagt die Feuerwehrfrau im Rückblick.

Großen Respekt hat sie vor den Helfern, die trotz des Schocks zur Rettung des Mannes beigetragen haben. „Alleine hätte ich ihn nicht einmal aus dem Fahrzeug bekommen“, sagt sie.

Am 08.02.2017 um 18:30 Uhr trifft sich die Ehrenabteilung des Löschzuges Halver und der ehemaligen Löschgruppe Carthausen im Gerätehaus Stadtmitte.

Küchenutensilien verbrennen auf dem Herd in Anschlag

© Emanuel Holz

Bericht von Come-on.de

Halver - Angebrannte Küchenutensilien haben am Dienstagmorgen im Ortsteil Anschlag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. In einem Privathaus in der Straße Am Anschlag hatte der Rauchmelder angeschlagen.

Die Feuerwehr war unter Atemschutz in das Haus eingedrungen, musste aber nicht löschen. Auf dem Herd waren Küchenutensilien angebrannt, die verbrannten Teile brachten die Wehrleute nach draußen. Zwei Personen und zwei Hunde wurden von den Einsatzkräften aus dem Haus gebracht und vom Rettungsdienst des Kreises und dem DRK Halver betreut. 

 

In Summe waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Halver, Löschzüge Bommert und Stadtmitte, im Einsatz, die Polizei war mit zwei Wagen vor Ort. 

Küchenutensilien verbrennen auf dem Herd in Anschlag

Küchenutensilien verbrennen auf dem Herd in AnschlagKüchenutensilien verbrennen auf dem Herd in AnschlagKüchenutensilien verbrennen auf dem Herd in AnschlagKüchenutensilien verbrennen auf dem Herd in Anschlag
 

Laut Einsatzleiter Thorsten Wingenbach (LZ Stadtmitte) war der Alarm um 8.53 Uhr bei der Leitstelle eingegangen. Die Feuerwehr suchte wegen der unklaren Herkunft der Rauchentwicklung zunächst auch mit einem Teleskopmasten von oben das Haus ab. Schließlich wurde das Haus gelüftet.  

In dem Gebäude sind insgesamt drei Familien mit insgesamt neun Personen gemeldet, der größte Teil der Bewohner war nicht zuhause . Eine ältere Dame, die mit im Haus war, wurde vom DRK betreut.

Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere tausend Euro.

Am 16.01.2017 wurde der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen um ca. 8.55 Uhr zu auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Volmestraße / Heerstraße alarmiert. Dort waren 2 PKW im Kreuzungsbereich kollidiert.

Die auslaufenden Betriebsmittel wurden gebunden, die Einsatzstelle abgesichert und gereinigt. Da durch die Verunreinigung eine erhebliche Glättegefahr entstanden war, wurde in Absprache mit der ebenfalls vor Ort befindlichen Polizei, ein Streufahrzeug der Stadt Halver zur Einsatzstelle alarmiert.

Im Einsatz waren der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen mit dem HLF 20 und dem MTF mit 8 Einsatzkräften, sowie die Polizei Halver mit einer Streifenwagenbesatzung. Der ebenfalls alarmierte Löschzug Halver konnte bereits auf der Anfahrt abbestellt werden.

Einsatzzeit ca. 2.Stunden.