Aktuell

siehe Bericht von Come-on.de:

Kostal: Zweiter Fehlalarm innerhalb einer Woche

© Ludwig

Halver - Bei knapp über Null Grad mussten gegen 12 Uhr am Mittwoch etwa 40 Mitarbeiter am Halveraner Standort der Lüdenscheider Firma Leopold Kostal GmbH vor dem Gebäude frieren.

Grund dafür war ein Fehlalarm der Brandmeldeanlage. „Wir haben die Meldung bekommen und sind mit unserer Standardausrüstung für Brandmeldungen zum Einsatzort gefahren. Anschließend haben wir das Firmengelände überprüft“, sagt Christoph Seibert, Löschzugführer der Feuerwehr Halver. Alle Mitarbeiter der Firma Kostal mussten das Gebäude kurzfristig verlassen. Nachdem alles überprüft und keine Gefahr festgestellt wurde, konnte der Einsatz nach etwa 30 Minuten beendet werden.

 
© Ludwig

„Schon am Montagabend wurden wir benachrichtigt und fuhren zu einem Einsatz auf dem Firmengelände. Auch da konten wir lediglich einen Fehlalarm feststellen“, erklärt Christoph Seibert. Warum die Brandmeldeanlage in so kurzer Zeit zwei Fehlalarme auslöste, könne er nicht sagen. Die Firma, die die Brandmeldeanlage installiert hat, werde diese nun prüfen und den Grund des Fehlalarms ermitteln, teilt Seibert mit.

Zum Einsatz am Mittwoch erschien der Löschzug mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrmännern.

 

Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage rückte der Löschzug Halver gegen 19h aus. Nach Prüfung der Gefahrenlage konnte der Einsatz nach 30 Minuten beendet werden.

siehe Bericht von Come-on.de:Kaum Einsätze

Friedlicher Jahreswechsel in Halver

© dpa

Halver - Keine besonderen Vorkommnisse rund um den Jahreswechsel vermeldeten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr für Halver.

Die Polizei sprach man von einer „normalen Silvesternacht“, die bis 24 Uhr ruhig verlaufen sei. Anschließend habe es die üblichen Silvestereinsätze wegen Ruhestörung oder randalierender Personen gegeben.

 

Die Feuerwehr musste zwei Mal ausrücken. Um 0.36 Uhr musste ein Altkleidercontainer an der Mühlenstraße gelöscht werden, um 1.45 Uhr ein Kleinbrand im Bereich Bächterhof.

Gegen 8h wurde der Löschzug Halver zu einer Türoffnung für den Rettungsdienst. alarmiert. Die Tür wurde geöffnet und der Patient konnte an den Rettungsdienst übergeben werden.

Datum: 01. Januar 2017 
Alarmzeit: 00:38 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Feuer 0 (F0) 
Einsatzort: Mühlenstraße
Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden
 
Der Löschzug Stadtmitte könnte bis 00:38 Uhr friedlich ins neue Jahr starten, dann wurde er zu einem Containerbrand in die Mühlenstraße gerufen, hier brannte ein Altkleidercontainer, dieser wurde gelöscht. Zur gleichen Zeit brannte auch ein Altpapiercontainer, dieser wurde ebenso gelöscht.
Auf dem Weg ins Gerätehaus wurden die Kameraden von der Polizei dann nochmal auf ein Feuer aufmerksam gemacht. Im Bereich Bächterhof wurden brennende Feuerwerksbatterien abgelöscht. Der Einsatz war ca. um 2 Uhr in der Nacht beendet.

https://www.youtube.com/watch?v=cJrZICyzKbY

Spätestens zum Jahreswechsel wieder Zielscheibe von Raketen und Böllern"

Mit diesem Video-Clip fordern Feuerwehrleute mehr Respekt

"Respekt - ja, bitte": So lautet der Appell von Einsatzkräften.
© Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Düsseldorf - Mit einem Video bittet die Landesgruppe NRW der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), die ihren Sitz in Solingen hat, kurz vor dem Jahreswechsel um mehr Respekt für Rettungskräfte. Unterstützung kommt beispielsweise von Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Justizminister Thomas Kutschaty.

"Spätestens zum Jahreswechsel werden Einsatzpersonal von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder zur Zielscheibe von Raketen und Böllern", berichtete die Gewerkschaft am Mittwoch aus leidiger Erfahrung. 

 

"Respekt - ja, bitte" lautet der Appell von Einsatzkräften, die in dem kurzen Film von einschlägigen Situationen berichten. "Scheiß-Neger, von Dir lass ich mir nicht helfen", hat ein dunkelhäutiger Feuerwehrmann schon gehört.

 

Ein anderer erinnert sich so an einen Löscheinsatz: "Als ich das Rohr in der Hand habe, merke ich einen Schlag hinten im Rücken und lag auf dem Boden." 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) unterstützt den Appell: "Wer unsere Feuerwehren behindert, handelt nicht nur respektlos, sondern gefährdet das Leben von Menschen", warnt sie in dem Video. - dpa

Quelle: wa.de

 

siehe Bericht von Come-on.de:

Unfall auf der B 54: Vier Leichtverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Oberbrügge wurden am Freitagmittag vier Personen leicht verletzt, unter ihnen eine Jugendliche und ein Kleinkind.
© Holz

Halver - Bei einem Verkehrsunfall in Oberbrügge wurden am Freitagmittag vier Personen leicht verletzt, unter ihnen eine Jugendliche und ein Kleinkind. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Gegen 13.50 Uhr befuhr eine 51-jährige Halveranerin mit ihrem dunkelblauen Opel Corsa die B 54 von Kierspe in Richtung Lüdenscheid. In Oberbrügge wollte sie nach Polizeiangaben nach links in die Poststraße abbiegen. 

 

Eine 20-jährige Kiersperin, die sich mit ihrem roten Toyota Aygo hinter der Halveranerin befand, übersah aus bisher unbekannter Ursache den Abbiegevorgang und fuhr mit etwa 40 bis 50 km/h auf den Corsa auf. Sowohl die beiden Fahrerinnen als auch ein Kleinkind sowie eine Jugendliche, die mit im Toyota der Kiersperin saßen, wurden leicht verletzt. Alle vier wurden mit zwei Rettungswagen zur Untersuchung ins Klinikum nach Hellersen gebracht.

Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Oberbrügge streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab. Die Polizei regelte den Verkehr. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand nach Schätzungen der Polizei ein Sachschaden in Höhe von knapp 10.000 Euro.

 

Datum: 14. Dezember 2016 

Alarmzeit: 05:58 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe (TH0) 
Einsatzort: Halver, Herweg, Im Wiebusch
Einsatzdauer: ca. 1 Stunde
 
Am Mittwochmorgen wurde der Löschzug Stadtmitte zu einem Hindernis auf der Strasse alarmiert. Dort lag ein Baum  auf der Straße. Die Straße wurde gesperrt um den Baum mittels Motorkettensäge zu entfernen.  Nach ca. 1 Stunde war der Einsatz beendet.

Datum: 11. Dezember 2016 

Alarmzeit: 16:06 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: ABC0 
Einsatzort: Halver, Stadtmitte, B229 und Von-Vincke-Straße
Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden
 
Der Löschzug Stadtmitte wurde um 16:06 Uhr zu einer Ölspur gerufen. Vor Ort wurde aber festgestellt, daß ein Fahrzeug Kraftstoff verloren hatte über eine Länge von ca 100 Meter, dieser wurde mit Bindemittel abgestreut und wieder aufgenommen. Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.
 

Datum: 11. Dezember 2016 

Alarmzeit: 06:47 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe (TH0) 
Einsatzort: Halver, Stadtmitte, Eichholz 
Einsatzdauer: ca. 40 min
 
Am Sonntagmorgen wurde der Löschzug Stadtmitte zu einem Hindernis auf der Strasse alarmiert. Dort hing ein Ast über der Fahrbahn der entfernt wurde. Nach ca. 40 min war der Einsatz beendet.

Datum: 09. Dezember 2016 

Alarmzeit: 15:55 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: ABC0 
Einsatzort: Halver, Stadtmitte, Mittelstraße 
Einsatzdauer: ca. 40 min
 
Der Löschzug Stadtmitte wurde um 15.55 Uhr zu einer Ölspur in die Mittelstraße alarmiert, hier war eine ca. 10 Meter lange Ölspur zu beseitigen. Diese wurde abgestreut und das Bndemittel wieder aufgenommen. Nach 40 Min konnten die Kameraden wieder einrücken.

siehe Bericht auf come-on.de

Kranzniederlegung

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Halver

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung gingen alle Gäste gemeinsam zum Ehrenmal in den Hohenzollernpark, um dort einen Kranz niederzulegen und der Toten zu gedenken.
© Raidt

Halver - „Am heutigen Tag, wenn in Deutschland die Fahnen auf Halbmast wehen, gedenken wir der vielen Menschen und Soldaten, die in den beiden Weltkriegen millionenfach ihr Leben ließen und unter der Gewaltherrschaft litten.“ Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Ebbinghaus am Snntag die Gäste, die zur Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags gekommen waren.

Unter diesen Gästen waren neben Vertretern der Feuerwehr und Vereine auch einige Ratsmitglieder. Musikalisch wurde die Veranstaltung im Forum der Lindenhofschule von einigen Schülern der Musikschule Volmetal begleitet, außerdem trugen Schülerinnen des Anne-Frank-Gymnasiums Gedichte von Paul Celan und Georg Trakl vor. Im Anschluss gingen alle Gäste gemeinsam zum Ehrenmal, um dort einen Kranz niederzulegen und der Toten zu gedenken.

 

Monika Ebbinghaus erinnerte in ihrer Rede auch an das Leid der „Menschen im Irak und in Syrien, im Nahen Osten und in der Ukraine“. Auch heute werde die Welt nicht vom Frieden regiert, nach wie vor litten Menschen unter Krieg, Terror, Verfolgung und Hunger. Wer die „Schreckensbilder in den Abendnachrichten“ ansehe, der erkenne, was der Kriegt mit Menschen macht: „Er tötet nicht nur Menschen, sondern das Menschsein selbst“, so die stellvertretende Bürgermeisterin.

Und nicht nur in den aktuellen Kriegsgebieten, sondern auch in Europa drohe Gefahr. „Parteien erstarken, deren Themen und Aussagen in Teilen an die Zeiten des Nationalsozialismus erinnern. Die Europäische Union bröckelt und steht vor großen Herausforderungen“, führte Ebbinghaus Beispiele an. Es gelte, an einem geeinten Europa festzuhalten, sich auseinanderzusetzen und auch Gegner zu Verhandlungspartnern zu machen. „Wir müssen wachsam sein, dass sich nicht wiederholt, was wir glaubten durch Erfahrung und bessere Erkenntnis überwunden zu haben“, mahnte sie abschließend. Die Erinnerung verpflichte dazu, immer an einer friedlichen Lösung von Konflikten zu arbeiten.

 

Seit ca. 11:30h ist der Messtrupp der Feuerwehr Halver im Rahmen des ABC -Messzuges MK im Einsatz bei einem Großbrand in Werdohl. Nähere Info folgt!! siehe Come-on.de:

B 236 bleibt noch mehrere Stunden gesperrt 

Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel: Drei Leichtverletzte

 

Bei einem Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel wurden am Freitagmorgen drei Personen leicht verletzt.
© Griese

 

[Update, 13.12 Uhr] Werdohl - Im Werdohler Gewerbegebiet Dresel ist am Freitagmorgen die Produktionshalle einer Entlackungsfirma in Brand geraten. Drei Personen wurden leicht verletzt. Die B 236 zwischen Altena und Werdohl bleibt voraussichtlich noch für mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung der Bahnstrecke wurde aufgehoben.

Gegen 10.45 Uhr wurde am Freitag in Werdohl Großalarm ausgelöst. Im Gewerbegebiet Dresel ist aus noch unbekannter Ursache die Produktionshalle einer Entlackungsfirma in Brand geraten. In der Halle waren entgegen erster Informationen zum Glück keine Natronlauge und Schwefelsäure, sondern nur wasserlösliche Lösungsmittel gelagert.

 

Die Werdohler Feuerwehr rückte mit ihren kompletten Einsatzkräften aus. Zusätzlich wurden zur Brandbekämpfung Einheiten aus Altena und Plettenberg angefordert. Gegen Mittag kam noch Verstärkung aus Neuenrade zu. Insgesamt 150 Feuerwehrmänner befinden sich am Brandort im Einsatz.

© Griese

Die Halle brannte in voller Ausdehnung. Dicke, schwarze Rauchschwaden stiegen in den Himmel. Die Feuerwehr versuchte, ein Übergreifen des Feuers auf andere Betriebsteile der Firma und benachbarte Gebäude zu verhindern. Das gelang nicht vollständig. Gegen 13 Uhr fing ein leerstehendes Bürogebäude auf dem Nachbargrundstück Feuer.

 
 

Parallel zu den Löscharbeiten führte die Feuerwehr mit weiteren 40 Einsatzkräften Luftmessungen in Werdohl, Altena und Neuenrade durch, die allerdings bisher unauffällig gewesen seien. Prophylaktisch sollten Anwohner die Fenster zunächst geschlossen halten. 

Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel

Da die Befürchtung besteht, dass Lösemittel über einen Graben in die Lenne geflossen sein könnte, befindet sich der Fachdienst Umweltschutz des Märkischen Kreises vor Ort.

© Griese

Drei Mitarbeiter der Firma, die den Brand gemeldet hatten, wurden leicht verletzt. Es besteht der Verdacht, dass sie eine Rauchgasvergiftung erlitten haben.

© Griese

Die B 236 zwischen Altena und Werdohl bleibt nach Angaben der Polizei vom Mittag noch für mehrere Stunden gesperrt. Aus Richtung Altena ist deswegen auch die Höllmecke nicht mehr zu erreichen. Die Sperrung der Ruhr-Sieg-Strecke der Bahn wurde dagegen wieder aufgehoben.

 

siehe Bericht von Come-on.de:

Aufkleber für mehr Sicherheit

Feuerwehr Halver: Kinderfinder soll Leben retten

Mit Unterstützung von Sparkasse und Provinzial-Versicherung kann die Feuerwehr Halver die Kinderfinder kostenfrei bereitstellen.
© Schröder

Halver - Eine Horrorvorstellung: In der eigenen Wohnung brennt es. Dichter schwarzer Rauch breitet sich immer weiter aus und vernichtet jegliche Sicht.

Noch schlimmer wird dieses Szenario, wenn sich dies beispielsweise in der Nacht abspielt, die Bewohner im Schlaf überrascht werden, es nicht rechtzeitig aus der Wohnung schaffen und vom Rauch eingeschlossen werden. Dann zählt für die Lebensretter von der Feuerwehr jede Sekunde, um Menschenleben zu retten.

 

Doch woher sollen die Einsatzkräfte wissen, in welchen Räumen sie zuerst nach Überlebenden suchen müssen? In rund 700 Halveraner Haushalten weist ein sogenannter Kinderfinder auf Schlafzimmer von Kindern hin. Der neongelbe Aufkleber wird unterhalb der Türklinke befestigt, sodass die Mitglieder der Feuerwehr beim Durchsuchen der Wohnung im Kriechschritt auf das Hinweisschild aufmerksam werden können.

150 neue Aufkleber

Damit diese Präventionsmaßnahme in noch mehr Häusern Halvers angewendet werden kann, wurde die Feuerwehr nun mit 150 weiteren Kinderfindern von der Sparkasse Lüdenscheid und der Westfälischen Provinzial ausgestattet. Die klebenden Lebensretter können mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße kostenfrei abgeholt werden.

„Zum Glück waren wir in Halver noch nicht auf sie angewiesen“, betont Björn Clever von der Feuerwehr Halver. Doch wenn es einmal soweit sein sollte, kann der Kinderfinder über Leben und Tod entscheiden.

Gegen 19:40h wurde der ABC-Messzug MK zu einem Einsatz nach Lüdenscheid alarmiert. Mit dabei auch 4 Kameraden der Feuerwehr Halver die insgesamt 4 Stunden im Einsatz waren: siehe Bericht auf Come-on.de:https://www.youtube.com/watch?v=qoodOenMlUs

In Schule in Gevelndorf

Chlorgas: Feuerwehr und Polizei rücken zu Großeinsatz aus

 

Aufsehen erregend ist der Einsatz an der Gevelndorfer Schule.
© Nougrigat

 

Lüdenscheid - Aufregende Szenen am Dienstagnachmittag und -abend an der Otfried-Preußler-Schule in Gevelndorf! Nachdem im dortigen Schulschwimmbad Chlorgasgeruch festgestellt worden war, begann ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei, der bis zum späten Abend andauerte.

Gefahr für die Anwohner bestand nach Auskunft der Feuerwehr nicht. Es gab keine Verletzten. Um kurz nach 17 Uhr, so berichtete Klemens Dopatka, stellvertretender Leiter der Feuer- und Rettungswache, sei die Wehr vom Hausmeister der Schule alarmiert worden. Der Mann hatte in einem Betriebsraum des Schwimmbads Chlorgasgeruch bemerkt.

 

Mit angelegten Chemikalien-Schutzanzügen drangen Spezialisten der Wehr in den Raum ein und nahmen deutlichen Chlorgasgeruch wahr. Sie entdeckten eine verdächtige Flüssigkeit auf dem Fußboden. Zudem stellten sie ein tropfendes Chlor-Dosiergerät sicher – nach Ansicht von Klemens Dopatka offenbar der Auslöser des Unfalls. 

Die Wehrleute sind zurzeit noch damit beschäftigt, die ätzenden Chlordämpfe aus dem Gebäude herauszubekommen. Dopatka: „Das ist jetzt unsere Hauptaufgabe.“ Einsatzleiter Jan Dämmer erläuterte, dass alle Feuerwehrleute, die in Schutzanzügen das Gebäude betreten haben, sich und ihre Kleidung anschließend in eigens aufgebauten Dekontaminations-Zelten einer gründlichen Reinigung unterziehen müssen.

Chlorgas: Großeinsatz für die Feuerwehr Lüdenscheid

Die Feuerwehr schließt nicht aus, dass die Chlorflüssigkeit über das Abwassersystem aus dem Gebäude gedrungen sein könnte. Jedenfalls berichteten Passanten davon, entsprechenden Geruch wahrgenommen zu haben. Die Wehr hatte daraufhin die Anwohner aufgerufen, Fenster und Türen sicherheitshalber geschlossen zu halten. Zudem bat sie den Messzug des Märkischen Kreises um Unterstützung, der die Umgebung zurzeit noch genau untersucht.

Klemens Dopatka betonte gegenüber come-on, die Situation sei absolut unter Kontrolle. Es habe auch keine Verletzten gegeben. Der Hausmeister, der selbst auch unverletzt geblieben sei, habe die noch im Schwimmbad befindlichen Kinder unverzüglich ins Freie geleitet. Nach Einschätzung der Kreisleitstelle der Feuerwehr soll der Einsatz etwa um kurz vor Mitternacht beendet werden.

Futtersilo brannte

Feuerwehr und glückliche Umstände verhindern Katastrophe

Das brennende Futter sorgte für eine starke Rauchentwicklung.
© Daniel Schröder

Halver - Ein brennendes Futtersilo in einer Bauernhofscheune wurde der Halveraner Feuerwehr am Freitagnachmittag gemeldet. Das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte und glückliche Umstände verhinderten eine Katastrophe, die viele Leben hätte kosten können.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte aus Bommert und Halver drang dichter Rauch aus dem Futtersilo in einer Scheune eines Hofes in der Halveraner Siedlung "Auf dem Heede".

 

Mit Leitern und einer Kettensäge verschafften sich die Wehrleute Zugang zum Brandort: "Wir haben das Silo aufgeschnitten, um an das brennende Futter heranzukommen", sagte Einsatzleiter und Wehrleiter Stefan Czarkowski.

Futter im Silo und am Boden gelöscht

Zunächst löschte die Feuerwehr die oberste Futterschicht direkt im Silo ab. Weiteres Material des gemahlenen Roggen- und Weizenmehles wurde aus dem Behälter entfernt und am Boden abgelöscht. 

Feuerwehr löscht brennendes Futter in Silo

Feuerwehr löscht brennendes Futter in SiloFeuerwehr löscht brennendes Futter in SiloFeuerwehr löscht brennendes Futter in SiloFeuerwehr löscht brennendes Futter in Silo

Der Betreiber des Hofes hatte die Rauchentwicklung zuvor bemerkt und den Notruf gewählt. "Wäre das Feuer in der Nacht ausgebrochen, wär die ganze Geschichte wohl anders ausgegangen", resümierte Stefan Czarkowski.

180 Kühe in Sicherheit

"In der Nacht hätte ich die Rauchentwicklung wohl zu spät bemerkt", pflichtete ihm der Hofbetreiber bei. Zu späterer Stunde wären dann auch rund 180 Kühe im Stall gewesen. So bekamen die Tiere vom unruhigen Treiben auf dem Hof jedoch nichts mit, sie grasten seelenruhig auf der Wiese.

Nach ersten Vermutungen war eine defekte Lampe der Auslöser des Brandes im Silo.

 

Datum: 19. Oktober 2016 

Alarmzeit: 8.34 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art:Brandmeldeanlage (F-BMA) 
Einsatzort: Oberbrügge,Alter Bahnof
Einsatzdauer: ca. 45 min
 
Um ca. 8.34 Uhr wurden die Löschzüge Oberbrügge-Ehringhausen und Stadtmitte zur Brandmeldeanlage in die Straße Alter Bahnhof gerufen, hier hatte bei einer Firma die Brandmeldeanlage  ausgelöst. Vor Ort wurde festgestellt, daß es sich wie bereits am Vortag um Fehlalarm handelte. Der Einsatz konnte nach ca. 45 min wieder abgeschlossen werden und die Einheiten wieder einrücken.

Datum: 18. Oktober 2016 

Alarmzeit: 15:30 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art:Brandmeldeanlage (F-BMA) 
Einsatzort: Oberbrügge,Alter Bahnof
Einsatzdauer: ca. 45 min
 
Um ca. 15.30 Uhr Uhr wurde die Löschzüge Oberbrügge-Ehringhausen und Stadtmitte zur Brandmeldeanlage in die Straße Alter Bahnhof gerufen, hier hatte bei einer Firma die Brandmeldeanlage  ausgelöst. Vor Ort wurde festgestellt, daß es ein Fehlalarm war. Der Einsatz konnte nach ca. 45 min wieder abgeschlossen werden und die Einheiten wieder einrücken.

Skyrun-Wettkampf in Münster

Halveraner Feuerwehr stürmt nach oben

 

Sechs Feuerwehrleute aus den Löschzügen Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen nahmen am „Skyrun“-Wettbewerb in Münster teil.
© Starke

 

Halver - Sechs Feuerwehrleute aus Halver starteten beim Skyrun in Münster. Die einzige Frau unter ihnen erzielte dabei einen besonderen Erfolg.

360 Treppenstufen, 18 Etagen und ein Aufstieg in voller Montur: Sechs Feuerwehrleute aus Halver stellten sich dieser Herausforderung bei einem internationalen Wettbewerb der Feuerwehren in Münster.

 

Beim sogenannten Skyrun trugen die Teilnehmer beim Aufstieg zum obersten Stockwerk ihre Ausrüstung inklusive der Atemschutzgeräte. Unter dem Motto „Fit für Halvers Sicherheit“ traten die sechs Mitglieder der Löschzuge Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen – Jessica Stübner, Christian Starke, Justin Andraczek, Justin Schneider, Nicolai Pape und Reinhard Peters – mit viel Eifer und Freude gegen andere Feuerwehrleute aus Deutschland, den USA, Frankreich, England und Polen an.

Ordentlich Ausgangsposition für Entscheidungsrunde

Zuerst mussten die Halveraner eine Qualifikationsrunde überstehen: Durch eine möglichst gute Zeit konnten sie sich so eine ordentliche Ausgangsposition für die nächsten Entscheidungsrunden erkämpfen. In der Qualifikationsrunde absolvierten die Starter einen sogenannten „fliegenden Start“. Alle 15 Sekunden startete ein Teilnehmer ins Treppenhaus – 18 Etagen und 360 Stufen – und stellte sich dem Aufstieg. Darunter auch die sechs Halveraner, denen es gelang, sich in der Qualifikationsrunde mit guten Zeiten für das Feld der besten 64 Starter zu qualifizieren.

Der Schnellste gegen den Langsamsten

In den nun folgenden Runden, startete der schnellste Läufer gegen den langsamsten, der zweitschnellste gegen den vorletzten – bis alle 32 Duelle absolviert waren. Der langsamere Läufer erhielt stets drei Sekunden Vorsprung und wurde vom schnelleren Starter „gejagt“. Reinhard Peters (Platz 46), Nicolai Pape (Platz 33) und Justin Schneider (Platz 41) schieden nach einer guten Qualifikation in der zweiten Runde aus. Justin Andraczek (Platz 21) konnte sich für die dritte Runde qualifizieren, er schied erst nach 1080 Stufen und 54 Etagen aus dem Wettkampf aus.

Jessica Stübner schnellste Frau des Wettkampfs

Jessica Stübner vom Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen hielt im Starterfeld die Fahne der Frauen hoch. Sie erreichte in der Männerkonkurrenz die dritte Runde und belegte den 22. Platz in der Gesamtwertung. Sie war außerdem die schnellste Frau im Starterfeld.

Christian Starke qualifizierte sich mit einer Zeit von 2:27 Sekunden in der dritten Runde für das Achtelfinale. In dieser Runde musste sich der Brandbekämpfer einem Franzosen geschlagen geben. Er erreichte den 13. Platz in der Gesamtwertung.

Platzierungen unter den Top Ten

In der Teamwertung landete Team Halver I (Jessica Stübner, Christian Starke, Justin Andraczek) mit zehn Punkten auf dem vierten Platz. Team Halver II (Reinhard Peters, Justin Schneider, Nicolai Pape) erreichte Rang sechs.

Neben dem sportlichen Wettstreit nutzten die Feuerwehren die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen und auszubauen.

Bericht von Come-on.de

Datum: 13. Oktober 2016 
Alarmzeit: 01:51 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art:Brandmeldeanlage (F-BMA) 
Einsatzort: Halver Fa. Leonie
Einsatzdauer: ca. 1 Stunde
 
Um 01.51 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte zur Brandmeldeanlage ins Gewerbegebiet Oeckinghausen gerufen, hier hatte  die Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort wurde festgestellt, daß ein Brandmelder ausgelöst hatte in der Produktionshalle. Die Lage wurde erkundet. Nach ca. 1 Stunde konnte die Feuerwehr dann wieder einrücken.