Aktuell

Brennt eine Scheune in Halver-Buschhausen – diese Meldung bekamen am Montagabend die Kameraden der Löschzüge Stadtmitte und Buschhausen auf ihren Meldeempfänger.

Bei Eintreffen schlugen deutlich sichtbare Flammen aus der Scheune, umgehend bereiteten die ersten Kameraden einen Löschangriff vor.

 

Leider gelang es trotz massiven Wassereinsatzes von zeitweise 3 C-Rohren nicht, die Scheune oder die darin gelagerten zwei landwirtschaftlichen Zugmaschinen mit Anbaugeräten sowie einen PKW zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf ein nahestehendes Wohnhaus konnte jedoch verhindert werden.

Die Löscharbeiten wurden mit Schaum unterstützt um die tiefer unter dem Brandschutt gelegenen Glutnester zu ersticken, ebenso musste ein Teil des Daches durch die Feuerwehr eingerissen werden, um Brandnester hinter einer Trennwand bekämpfen zu können. Immer wieder wurde auch mit einer Wärmebildkamera nach Brandstellen gesucht, um diese gezielt ablöschen zu können.

Besonderes Augenmerk lag in der Anfangsphase auf einem 300 Liter fassenden Dieselfass sowie einer Propangasflasche in der Halle, die gekühlt werden mussten.

 

Zur Wasserversorgung musste eine ca. 1000 Meter lange Schlauchleitung gelegt werden, da die Scheune abseits einer größeren, leistungsfähigen Wasserleitung und ziemlich mittig zwischen zwei Hydranten steht.

Gegen 01:30konnte der Löschzug Stadtmitte wieder einrücken, der Löschzug Buschhausen blieb für Nachlösch- und Aufräumarbeiten noch etwas länger vor Ort.

Erste Schätzungen der Kriminalpolizei und des Eigentümers ergeben einen Schaden von ca. 150.000 Euro, diese Summe sowie die Brnadursache sind jedoch noch teil polizeilicher Ermittlungen.

 

 

 

Datum: 12.11.2018

Alarmzeit: 23:18 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F1 – Brand im Gebäude

Einsatzort: Nieder Vahlefeld

Einsatzdauer: ca. 3 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1 + LZ 3

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM32; HLF 20 01; KDOW; ELW; GW-L2 (LZ1); TSF-W; MTF (LZ3)

Eingesetzte Kräfte: 50

Weitere: DRK Halver mit KTW und Betreuungskombi, Polizei mit Funkstreifenwagen und Brandursachenermittlung, Rettungsdienst MK mit 1 RTW

siehe Bericht von Come-on.de:

Keine Verletzten

Hoher Sachschaden nach Scheunenbrand / Ursache unbekannt

© Klümper

[Update 10.10 Uhr] Halver - Bei einem Scheunenbrand in Halver-Grünenbaum entstand am späten Montagabend ein hoher Sachschaden. Wie es zu dem Feuer kam, wird nun von der Polizei untersucht.

Ein Nachbar hatte den Scheunenbrand in Grünenbaum entdeckt und gleich für die kommenden Tage tatkräftige Unterstützung angeboten. Die wird der betroffene Landwirt auch brauchen, denn nicht nur die Scheune, sondern auch etliche seiner Fahrzeuge sowie Werkzeug fielen den Flammen zum Opfer. Den dabei entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei vorläufig auf etwa 150 000 Euro. Es wurde niemand verletzt.

 

Das Gebäude machte dem Besitzer und der Feuerwehr Halver noch die geringsten Sorgen. Durch die massive Bauweise der Wände ist davon noch eine Menge erhalten geblieben. Darin ist aber ausgerechnet der erheblich jüngere der beiden Schlepper komplett ausgebrannt, ebenso wie mehrere Anhänger.

Keine Verletzten

Ein alter Traktor wurde massiv beschädigt, bei einem Suzuki war das Ausmaß der Beschädigung in der Nacht noch gar nicht erkennbar. Der auf Mutterkühe spezialisierte Landwirt verschaffte sich noch in der Nacht erst einmal selbst ein Bild von der Lage.

 

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit unklar. Der Landwirt und auch die Polizei können sich einen technischen Defekt bei dem komplett ausgebrannten Trecker vorstellen, aber das müssen nun die Brandexperten der Kriminalpolizei klären.

© Klümper

Die Feuerwehr war mit zwei Einheiten vor Ort: Mit den Löschzügen Stadtmitte (LZ1) und Buschhausen (LZ4). 50 Feuerwehrleute rückten gegen 23.20 Uhr aus und waren bis etwa 1.30 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt. Einsatzleiter Stefan Czarkowski betont, dass die Lage "noch überschaubar" war. Zwar mussten etwa 1000 Meter Schlauchleitung für die Löschwasserversorgung gelegt werden, aber die Wasservorräte auf den Fahrzeugen reichten, bis die beiden Hydranten lieferten. 

Allerdings müssen Feuerwehrleute in solchen Umgebungen immer mit besonderen Gefahren rechnen, nicht selten stellen Kraftstoffvorräte oder Gasflaschen von Schweißgeräten "explosive Überraschungen" dar. Auch hier musste ein Fass mit 300 Litern Diesel gekühlt werden, und in einem Anbau stand noch eine Propangasflasche. Beide Behältnisse konnten  gesichert werden.

siehe Bericht von come-on.de:

Niemand verletzt

Feuerwehreinsatz in Halver: Brand in Absauganlage bei "Seissenschmidt"

 

© Klümper

 

Halver - Bei der Firma "Seissenschmidt Heat Treatment" kam es am Samstagnachmittag zu einem Brand in einer Absauganlage. Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Die baulichen Löschanlagen des Unternehmens hatten aber bereits gut funktioniert. Trotzdem dauerte der Einsatz für die Polizei zwei Stunden.

Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr Halver zu einem Brand bei der Firma "Seissenschmidt Heat Treatment" an der Elberfelder Straße gerufen. Das Feuer war in einer Absauganlage ausgebrochen.

 

Die vorhandenen baulichen Löschanlagen hatten funktioniert, trotzdem musste die Feuerwehr Teile der Anlage abbauen, um sicherzugehen, dass keine weitere Glutnester vorhanden waren.

© Klümper
 

Niemand wurde verletzt. 45 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte und Bommert waren vor Ort. Ausgerückt waren auch das DRK, Rettungsdienst und Polizei.  

Die Elberfelder Straße musste für zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Einsatz konnte gegen 18 Uhr beendet werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Abend mitteilte.

siehe Bericht von come-on.de: Polizei prüft Zusammenhang

Wieder Wohnwagen einer Prostituierten in Flammen

© Hesse

Halver - Schon wieder brannte der Wohnwagen einer Prostituierten an der Rader Straße in Schwenke.

Erst im Mai ist ein anderer Wohnwagen auf dem Parkplatz der Bundesstraße 229 niedergebrannt. Damals habe es sich laut Polizei um einen Defekt der Gasheizung gehandelt. 

 

Dieses Mal stand der Wohnwagen am frühen Samstagmorgen in Flammen. Vorbeifahrende Zeugen informierten die Polizei und die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr.

© Hesse
 

Die Feuerwehr löschte das Feuer. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört, teilt die Polizei mit. Auch die Straße nahm Schaden. Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt.

© Polizei MK

Wegen des ähnlichen Vorfalls vor einigen Monaten überprüfen die Beamten derzeit mögliche Tatzusammenhänge. Hinweise zu dem Feuer nimmt die Polizei in Halver unter Tel. 0 23 53/9 19 90 entgegen.

siehe Bericht von Come-on.de:

Gemeinsame Übung für Nachwuchs von Feuerwehr und THW

Wie das Aggregat für die Lichtanlage funktioniert, das wurde den Jugendlichen ebenfalls vermittelt.
© Goldbach

Halver - Eng ist der Kontakt von Jugendfeuerwehr und der Jugend des Technischen Hilfswerkes (THW). Oft sehen sich die Mitglieder auf gemeinsamen Übungen – so auch am frühen Montagabend. Dieses Mal standen die Unfallrettung und das Ausleuchten von Einsatzstellen auf der Tagesordnung.

24 Mädchen und Jungen beider Organisationen trafen sich kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses an der Thomasstraße. Es sollte nämlich kein Unfall bei normalen Lichtverhältnissen geübt werden: Dunkel sollte es sein – und weil dafür eine besondere Ausleuchtung notwendig ist, hatte das THW seine Lichtmastanlage mitgebracht, auch Power Moon genannt.

 

Es spielt keine Rolle, wer zu wem gehört

Doch bevor es losging, sprachen sich zunächst einmal Jugendbetreuer Matthias Nagel vom THW und Benjamin Fernholz, Leiter der Jugendfeuerwehr, miteinander ab. Die Jugendlichen blieben in ihren Gruppen nicht unter sich, sie wurden gemischt. „Im realen Einsatz fragen wir auch nicht, welches Röckchen der Helfer anhat“, erklärte Matthias Nagel vom THW.

24 Jugendliche des Technischen Hilfswerks und der Jugendfeuerwehr trafen sich am frühen Montagabend mit ihren Betreuern zu einer gemeinsamen Übung.
© Goldbach
 

Zwei Einsatzstellen waren für diese Übung vorbereitet worden. Zum einen sollten die Jugendlichen unter Anleitung lernen, wie ein Auto stabilisiert werden kann und welche verschiedenen Möglichkeiten es dafür gibt. Am anderen Einsatzort musste das notwendige Licht geliefert werden. Eine Spezialität der Halveraner THW-Abteilung Beleuchtung: Diese hat vor Jahren einen Lichtmastanhänger entworfen, der noch heute als Prototyp aller später gebauten 130 Lichtmastanhänger gilt.

Die Gruppenleiter Björn Fernholz und Matthias Nagel.
© Goldbach

300 Meter kann dieser Lichtmast ausleuchten, die Leuchtdauer der Lampen beträgt rund sechs bis sieben Stunden. Betrieben wird das Aggregat mit Benzin. Die Jugendlichen konnten nicht nur einen Blick in das Innere des Aggregates werfen, sondern es auch in Betrieb nehmen – ähnlich wie bei einem Benzinrasenmäher. Auch sahen sie sich das Innere des Begleitfahrzeuges an, in dem die technischen Geräte für die Lichtanlage transportiert wurden.

Gemeinsame Übung von Jugend-THW und Jugendfeuerwehr in Halver

Zwei Einsatzorte, zwei Aufgaben

Während sich die eine Gruppe mit dem Licht beschäftigte, hatte die andere eine körperlich anstrengendere Aufgabe. Sie sollte zwei demolierte Autos sichern. „Für den verletzten Menschen ist es wichtig, dass das Auto beim Bergen so wenig wie möglich erschüttert wird, denn er bekommt jede Bewegung mit – und die kann sehr schmerzhaft sein“, sagte Benjamin Fernholz von der Jugendfeuerwehr. So machten sich die Jugendlichen ans Werk und stabilisierten die Autos mit einem Spanngurt, aber auch mit Holzkeilen.

Hier lernten die Jugendlichen der Hilfsgruppen, mit Spanngurten ein Auto zu sichern.
© Goldbach

Spreiz-Schere ist nur etwas für die „Großen“

Zum Abschluss der Übung betätigten sich die erwachsenen Wehrmänner noch als „Autodesigner“ – indem sie einen normalen Personenkraftwagen in ein Cabrio verwandelten. Mit einer überdimensionalen Spreiz-Schere zerlegten die Erwachsenen den Wagen. Aber nur als Anschauungsprojekt für die Jugendlichen. „Diese Arbeitsgeräte sind für die Jugendlichen zu schwer“, sagte Matthias Nagel vom THW.

Wann und wie wird geübt?

THW: Die Jugendabteilung trifft sich jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr in der THW-Unterkunft an der Löhbacher Straße. Mitmachen können alle von 10 bis 17 Jahren.

Jugendfeuerwehr: Sie trifft sich jeden Montag ab 18 Uhr am Gerätehaus an der Thomasstraße. Altersvoraussetzung: 12 bis 18 Jahre.

siehe Bildergalerie: einfach auf den unteren Link klicken
https://www.come-on.de/volmetal/halver/gemeinsame-uebung-jugend-thw-jugendfeuerwehr-halver-10312208.html

12 von 18 Feuerwehrleuten aus Krankenhaus entlassen

Nach Galvanik-Großbrand in Iserlohn: Kindersandkästen meiden - Millionenschaden

 

© Feuerwehr Iserlohn

 

[Update 19.46 Uhr] Iserlohn - Nach dem Großbrand in der Produktionshalle eines Galvanikbetriebes am Sonntag in Iserlohn-Barendorf dauerten die Nachlöscharbeiten auch am Montagabend noch an. Zwölf der 18 Feuerwehrleute, die wegen Atemwegreizungen oder Übelkeit ins Krankenhaus gebracht wurden, sind wieder zuhause. In drei Ortsteilen sollen nach einer Empfehlung der Stadt Kindersandkästen vorläufig nicht genutzt werden.

Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, es seien keine Schadstoffe gemessen worden, betonte ein Sprecher der Feuerwehr. Gleichwohl riet die Stadt Iserlohn den Bewohnern der Stadtteile Iserlohner Heide, Hombruch und Nußberg mit Blick auf die Brandrückstände zu Vorsicht.

Demnach sollte Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten gründlich gewaschen und geschält werden. Oberflächen wie Fenster, Türen oder Kinderspielgeräte sollten auf sichtbare Brandspuren untersucht und gesäubert, Brandrückstände mit Handschuhen aufgesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden.

Großbrand in Galvanikfirma in Iserlohn

Großbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in Iserlohn

Zudem sollten Kindersandkästenbis zum Vorliegen der Analyseergebnisse des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) vorsichtshalber nicht benutzt werden. Die Ergebnisse werden für Ende dieser, Anfang nächster Woche erwartet.

18 Feuerwehrleute ins Krankenhaus

Wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte, seien zwölf der 18 Einsatzkräfte, die wegen Atemwegreizungen oder Übelkeit ins Krankenhaus gebracht wurden, mittlerweile wieder zuhause. Rund 250 Einsatzkräfte brachten das Feuer am frühen Montagmorgen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch auch am Abend noch an.

Zur Brandursache äußerte sich die Polizei am Montagmittag in einer Pressemitteilung: "Nach ersten Ermittlungen des Brandermittlers der Polizei vor Ort kann das Gebäude nach Weisung der Bezirksregierung Arnsberg aufgrund der Kontaminierung und der Einsturzgefahr des Restgebäudes derzeit nicht betreten werden."

Und weiter: "Erst nach Absaugen sämtlicher Löschflüssigkeiten und nach Austrocknung darf das Gebäude zwecks Brandermittlung betreten werden. Mit der Brandermittlung wird zeitnah ein externer Sachverständiger beauftragt. Die Ermittlungen dauern an." Das bedeutet im Klartext, dass die Brandursache aktuell noch nicht ermittelt werden kann.

Der Geschäftsführer der Firma selbst sagte am Montagmorgen im Gespräch vor Ort mit come-on.de, dass er von einem technischen Defekt beim Hochtemperieren der Galvanikbecken ausgehe. 

Die Schadenshöhe sei noch nicht genau bekannt, aber: "Es geht auf jeden Fall in die Millionen", sagte ein Feuerwehrsprecher. 

Galvanik-Brand - das ist passiert:

Die rund 1000 Quadratmeter große Halle an der Baarstraße brannte bereits "in voller Ausdehnung", als die am Sonntagabend gegen 18.52 Uhr alarmierte Feuerwehr mit den ersten Kräften eintraf. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach, wie die eindrucksvollen Fotos der Feuerwehr Iserlohn belegen.

Das betroffene Gebäude des Unternehmens Gebrüder Becker selbst gilt nach dem Feuer als einsturzgefährdet. Dagegen wurden der Verwaltungsbau und ein Anbau nicht oder kaum vom Feuer beschädigt.

© Feuerwehr Iserlohn

Die Feuerwehr Iserlohn löste bereits kurz nach Eintreffen am Einsatzort am Sonntagabend gegen 19 Uhr "Stadtalarm" aus - sämtliche Löschzüge wurden damit alarmiert. Außerdem forderte die Iserlohner Wehr mehrere Löschzüge aus den Nachbarstädten an.

Schließlich war die Feuerwehr Iserlohn mit 140 Kräften im Einsatz. "170 weitere Einsatzkräfte aus dem Märkischen Kreis von Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten die Kollegen aus Iserlohn. Der Bereich Baarstraße in Höhe Barendorf wurde weiträumig abgesperrt", so die Feuerwehr am Montagmorgen.

© Feuerwehr Iserlohn

Aufgrund des Brandausmaßes seien mehrere Strahlrohre und zwei Wenderohre über Drehleitern vorgenommen worden. "Im späteren Einsatzverlauf kam auch noch ein Teleskopmast aus Dortmund zur Brandbekämpfung zum Einsatz", hieß es am Montag weiter.

Ein Teil des kontaminierten Löschwassers sei in den benachbarten Baarbach gelangt. "Erste Messungen des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv) ergaben einen erhöhten pH-Wert im Wasser des Baarbachs. Im weiteren Messverlauf normalisierten sich die Werte. Um weitere Proben des kontaminierten Wassers nehmen zu können, kamen Trupps unter Chemiekalienschutzanzügen zum Einsatz", teilte die Feuerwehr mit. 

© Feuerwehr Iserlohn

Das kontaminierte Löschwasser werde durch ein Entsorgungsunternehmen aufgenommen und entsorgt. Rund 20 Feuerwehrleute hätten im Anschluss über Übelkeit und Atemwegreizungen geklagt, so dass an der Iserlohner Feuerwache eine Sichtung der Einsatzkräfte durch den Leitenden Notarzt des Märkischen Kreises habe vorgenommen werden müssen. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser transportiert worden. 

Anwohner wurden über Lautsprecherdurchsagen und die Warn-App Nina informiert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Rauchwolke war vor Einbruch der Dunkelheit kilometerweit im nördlichen Märkischen Kreis zu sehen. In sozialen Netzwerken wurden schnell zahlreiche Bilder von der Rauchsäule geteilt.

Messungen ergaben keine Hinweise auf Schadstoffe

Ob die Rauchgase eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten, untersuchte der ABC-Zug des Märkischen Kreises. "Luftmessungen der Messkomponente des Märkischen Kreises im Umfeld des Brandes verliefen negativ", hieß es zunächst.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung musste ein in der Nähe befindliches Restaurant geräumt werden. "Zudem wurde die Bevölkerung über das Schadensereignis und dessen Rauchbelästigung über Durchsagen und die Warn-App NINA informiert. Die Polizei und Ordnungsamt befuhren einige Stadtteile Iserlohns und gaben über Lautsprecher die Informationen über das Schadensereignis bekannt. Ein Teil der Iserlohner Sirenen kamen auch zum Einsatz", so die Feuerwehr.

Großbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danach

Großbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danach

Bis Montagmorgen um ca. 5 Uhr galt die Empfehlung, in geschlossenen Räumen zu bleiben und Lüftungsanlagen auszuschalten. Der Rauch zog in Richtung der Ortsteile Iserlohner Heide, Iserlohn-Nussberg, Iserlohn-Zentrum sowie Teile von Hemer.

Eine große Schwierigkeit war die Lage der Firma. Die Feuerwehr musste ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte historische Fabrikenanlage Maste-Barendorf verhindern. Das Kulturdenkmal besteht aus knapp zehn Gebäuden. In der Anlage sind unter anderen Künsterateliers, ein Trauzimmer sowie ein Museum untergebracht. Der Bereich um die Anlage Maste-Barendorf ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Halle ist einsturzgefährdet

Die betroffene Firma Gebrüder Becker an der B233 ist auf das galvanische Verzinken und thermatische Behandeln spezialisiert. Beim Galvanisieren werden metallische Schichten wie Kupfer, Nickel, Chrom, Zinn oder Messing auf andere Materialien aufgebracht. Das Unternehmen ist Zulieferer für die Automobilindustrie.

Die Leistungsspange ist die höchste Ausszeichnung, die man in der
Jugendfeuerwehr erwerben kann.

Für neun junge Feuerwehrleute war am
Samstag 15.09.2018 Prüfungstag in Hilchenbach, wo die Halveraner und Schalksmühler
zeigen mussten, was sie in ihrer Feuerwehrzeit und auch außerhalb der
Dienste gelernt haben.

Für die Gruppe ging es um Disziplinen wie
Kugelstoßen, Staffellauf und das schnelle Auslegen eines Schlauches,
aber auch um Theorie. Fragen zu Politik und Feuerwehrtechnik,
Gesetzeskunde und Unfallverhütung standen ebenso auf dem Programm der
ganztägigen Veranstaltung. Und ein wenig stolz ist der Leiter der
Jugendfeuerwehr in Halver, Björn Clever, noch in anderer Hinsicht auf
seine Truppe.

Auch das Auftreten wurde bewertet: „Volle Punktzahl!“ Dass
die Leistungsspange für die Jugendfeuerwehr recht hoch angesehen ist,
zeigt die Zusammensetzung der Jury. Führungskräfte der Feuerwehren aus
Nordrhein-Westfalen nehmen sich die Zeit, die ganztägigen Prüfungen
abzunehmen. jfw1

jfw2www.Come-on.de J flo/Foto: Feuerwehr Halver

Um 19:13 war es auch für den Löschzug Halver Stadtmitte soweit, obwohl der Brand im Industriegebiet Mermbach bereits unter Kontrolle war wurden Kräfte aus Halver für die Nachlöscharbeiten angefordert.

Da die ausgebrannte Halle aufgrund der Einsturzgefahr nicht von Innen betreten werden kann wurde von der Leitstelle des Oberbergischen Kreises die Hubrettungsbühne sowie das Tanklöschfahrzeug mit seiner leistungsstarken Pumpe und dem weitreichenden Wasserwerfer angefordert.

Acht Einsatzkräfte machten sich von der Thomasstraße in Halver auf um die Kameraden in Radevormwald zu unterstützen.

Die Nachlöscharbeiten sind noch in vollem Gange, wie lange sich der Einsatz auch für die Halveraner Kameraden noch hinziehen wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.

 

 20180920 Amtshilfe Rade

 

Foto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 20.09.2018

Alarmzeit: 19:13 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 sonstiges - Amtshilfe

Einsatzort: Gewerbestraße Radevormwald

Einsatzdauer:

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 4000; TM 32; MTF

Eingesetzte Kräfte: 8

Auch der Löschzug Buschhausen der Feuerwehr Halver wurde gegen 17 Uhr zu dem Großbrand im benachbarten Radevormwald alarmiert. Die Kameraden unterstützen die Einsatzleitung vor Ort, indem sie mit Hilfe der in Buschhausen stationierten Drohne, Luftaufnahmen von der Einsatzstelle erstellten. Infolgedessen konnte sich ein besserer Überblick über die aktuelle Einsatzlage verschafft werden, indem einzelne noch lodernde Brandherde und Glutnester aufgedeckt wurden, so dass das weitere Einsatzvorgehen besser geplant werden konnte.

Insgesamt waren fünf Kameraden des Löschzugs Buschhausen in die Nachbarstadt ausgerückt. Für sie endete der Einsatz gegen 21 Uhr zurück am Gerätehaus.

Drohne 20.08.18 1   Drohne 20.08.18 2

Datum: 20.09.2018

Alarmzeit: 17:00 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 - Drohneneinsatz

Einsatzort: Radevormwald

Einsatzdauer: ca. 4 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ4

Eingesetzte Fahrzeuge: MTF

Eingesetzte Kräfte: 5

Auch die Feuerwehr Halver war aufgrund des Großbrandes im benachbarten Radevormwald gefordert.

Gegen 11:30 wurden einige Kräfte im Rahmen der Messkomponente des Märkischen Kreises alarmiert, um die Schadstoffbelastung in der Luft zu messen, da die Rauchwolke aufgrund der Windrichtung über den Märkischen Kreis, vor allem über Halver, Schalksmühle und Lüdenscheid zog.

Vier Einsatzkräfte fuhren mit einem Mannschaftstransportwagen und spezieller Messausrüstung erst einmal zum Kreishaus in Lüdenscheid, wo in den Stabsräumen die Einsatzleitung rund um Kreisbrandmeister Michael Kling untergebracht war.

Dort wurden auf der Karte des Märkischen Kreises insgesamt 20 Messpunkte festgelegt, die durch einzelne Kräfte des Messzuges angefahren und dort Luft- sowie Wischproben genommen wurden.

Auch über die WarnApp Nina des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wurden die Anwohner anfangs dazu aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich möglichst wenig draußen aufzuhalten, dieser Hinweis konnte jedoch, auch aufgrund der Arbeit des Messzuges, wieder aufgehoben werden.

Neben Halver bilden Einheiten aus Plettenberg, Neuenrade, Meinerzhagen, Werdohl, Herscheid und Nachrodt diesen Messzug, der im ganzen Kreisgebiet zum Einsatz kommt.

Die Feuerwehr Radevormwald hat den Brand mithilfe der Feuerwehr aus Hückeswagen mittlerweile unter Kontrolle.

 

Funk 1 800

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 20.09.2018

Alarmzeit: 11:30 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: Ü-Mess

Einsatzort: Kreisgebiet

Einsatzdauer: ca. 5,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: MTF

Eingesetzte Kräfte: 4

Weil Ihr ein Reh vor das Auto gesprungen ist musste eine junge Halveranerin am Dienstag ausweichen, verlor dabei die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab. Sie fuhr auf einen gefällten Baum auf, hob ein wenig ab und landete in weiteren Bäumen.

Auf der Anfahrt stellte sich die Lage schlimmer dar als anfangs befürchtet, eine Meldung über Funk von der Kreisleitstelle handelte - anders als bei der Alarmierung - von einer eingeklemmten Person im PKW, dies bestätigte sich bei Eintreffen jedoch glücklicherweise nicht.

Durch die anwesende Feuerwehr wurde die Unfallstelle gegen den Verkehr abgesichert, der PKW gesichert, auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und ein Baum von der Straße entfernt.

Die PKW Fahrerin musste mit mehreren Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die alarmierten Kameraden des LZ Oberbrügge konnten bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort wieder abbrechen und zum Gerätehaus zurückkehren.

 

TH Verletzte 2 800

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 18.09.2018

Alarmzeit: 07:08 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Verkehrsunfall

Einsatzort: Kreisch

Einsatzdauer: ca. 2 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1;LZ2

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; RW; TLF4000 (alle LZ 1), HLF 20 01 (LZ 2)

Eingesetzte Kräfte: 22

Weitere: Polizei, Rettungsdienst MK

Ein Anwohner hat einen piepsenden Heimrauchmelder gehört, konnte aber nicht genau zuordnen, aus welchem Haus das Geräusch kommt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Besatzung des HLF 20 machte sich an der Einsatzstelle angekommen auf die Suche, das entsprechende Haus wurde schnell gefunden.

Durch einen Nachbarn erfuhren die Kameraden, dass die Bewohner im Urlaub seien.

Mithilfe der Wärmebildkamera konnten die Kameraden nichts feststellen, jedoch wurde mithilfe der Steckleiter, welche aus mehreren Teilen zusammengesteckt und damit die Länge je nach Bedarf festgelegt wird, mehrere Fenster kontrolliert.

Als auch da weder Rauch noch Feuerschein zu sehen war wurde auf ein Aufbrechen der Haustür verzichtet und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug rückte ohne weitere Tätigkeiten ein.

 

Rauchmelder 800

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 19.09.2018

Alarmzeit: 11:03 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-Heimrauchmelder

Einsatzort: Königsberger Weg

Einsatzdauer: > 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02

Eingesetzte Kräfte: 8

Weitere: Polizei

Ausgelöster Heimrauchmelder im ersten Obergeschoss – mehr Informationen hatten die Männer und Frauen des Löschzuges Stadtmitte am Montag gegen 16:14 Uhr nicht, als Sie von Ihrem Meldeempfänger zur Feuerwehr gerufen wurden.

In der Ringstraße eingetroffen gingen die ersten Kameraden zur Erkundung vor, den piependen Rauchmelder, der seit dem 01. Januar in allen Neubauten Pflicht ist, hörten Sie auch. Die Wohnung war jedoch verschlossen, der Mieter nicht zu Hause.

Da keinerlei Brandgeruch oder sonstige Anzeichen einer Gefahr zu erkennen waren wurde die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle hinzugezogen, welche die Tür ohne weitere Beschädigung öffnen können.

Dies war jedoch nicht mehr nötig, da in diesem Moment der Mieter der Wohnung an der Einsatzstelle eingetroffen ist.

 

Brandschutz 1

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 17.09.2018

Alarmzeit: 16:14 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-Heimrauchmelder

Einsatzort: Ringstraße

Einsatzdauer: > 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: KDOW; HLF 20 02; HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 14

Weitere: Polizei, WHS

Am Samstag, 15. September, fand für den Löschzug Stadtmitte der größte Übungsdienst des Jahres statt. Um 16 Uhr trafen sich ca. 30 Kameraden am Gerätehaus an der Thomasstraße.

Vier Mitglieder des Löschzuges hatten sich gleich mehrere Einsätze für ihre Löschzugkollegen überlegt, es wurde eine Art Berufsfeuerwehr simuliert, welche dauerhaft auf der Wache sitzt und von dort aus die Einsätze anfährt.

Als erste Einsatzmeldung wurde dem Zugführer eine verschüttete Person in einer Sandgrube bemi Raiffeisenmarkt in der Frankfurter Str. gemeldet.

Während der Überlegung, welche Fahrzeuge für diesen Einsatz benötigt würden. kam jedoch noch ein zweiter Einsatz: Person im Wasser am Ennepe-Vorstaubecken.

 

Los ging es zweigeteilt, das HLF 20 02, der Teleskopmast sowie der KDOW rückten aus zum Raiffeisen-Markt, für das Tanklöschfahrzeug, das andere Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie den Rüstwagen ging es zur Wasserrettung.

Bei Eintreffen an der Genossenschaft wurde der Zugführer von einem aufgeregten Vater in Empfang genommen. Er war mit seinem Sohn Sand holen, sei selber kurz weg gewesen und als er wiederkam, war die Bruchkante vorne an dem Sandhaufen abgerutscht und der Sohn verschwunden.

Ein anwesender Zeuge hatte beobachtet, wie der Junge unter dem Sandhaufen begraben wurde.

Da nicht klar war, wo die Person verschüttet war, konnte der Sandhaufen aufgrund von Verletzungsgefahr für den Verschütteten nicht mit einem Frontlader weggeschaufelt werden, sondern musste per Hand abgetragen werden.

Mit einem Stab wurde der Bereich abgesucht um den Bereich, wo der Sand abgetragen werden muss, einzugrenzen.

Mit vereinter Manpower wurden mehrere Tonnen Sand umgegraben, bis schließlich die verschüttete Person – ein Dummy – gefunden wurde.

 

Sand 1

 

Am Ennepe-Vorstaubecken wurden die Kameraden schneller fündig – bereits beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges hörten sie laute Hilferufe.

Ein junger Mann war ins Wasser gestürzt und konnte sich nur mit Mühe über Wasser halten.

Ein Feuerwehrmann, der als Rettungsschwimmer ausgebildet ist, ging mit einer Leine gesichert ins Wasser, um die Person mittels Spineboard, einer schwimmfähigen Kunststofftrage, zu retten. Parallel dazu bereiteten sich ein Rettungssanitäter und eine Krankenschwester, welche ehrenamtlich bei der Feuerwehr Halver tätig sind, darauf vor, die gerettete Person medizinisch zu betreuen, da in der fiktiven Lage kein Rettungswagen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stand und daher eine längere Anfahrt hat.

 

Wasserrettung

 

Auch diese Person wurde erfolgreich gerettet und der Löschzug Stadtmitte traf sich nach erledigter Arbeit wieder im Gerätehaus.

 

Als nächster Einsatz war ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw gemeldet. Auf einer schmalen Straße zwischen den Ortschaften Hagebüchen und Schulten-Hedfeld waren zwei Pkw frontal zusammengestoßen und von der Fahrbahn abgekommen.

Bei Eintreffen sahen die Wehrleute einen Pkw rechts der Straße auf dem Dach liegend, brennend, mit einer verletzten Person, sowie auf der anderen Straßenseite einen auf der Seite liegenden Pkw mit Fahrer und Beifahrer, die im Fahrzeug eingeschlossen waren.

 

Höchste Priorität hatte die Versorgung der Verletzten und das Löschen des brennenden Pkw.

Das ersteintreffende HLF 20 02 sowie zur Brandbekämpfung das TLF4000 und zur Unterstützung der Rettung des Fahrers der Rüstwagen kümmerten sich um dieses Fahrzeug, während sich die Besatzung des HLF 20 01 sowie der Hubrettungsbühne um den auf der Seite liegenden Pkw kümmerten.

 

Nachdem das Feuer gelöscht war wurde das Fahrzeug mit Hilfe des sogenannten Stab-Fast-Systems gegen Umkippen gesichert. Der Fahrer, der eine Schnittwunde am linken Arm hatte, wurde durch einen Feuerwehrmann versorgt und anschließend die technische Rettung vorbereitet. Hierzu wurde mittels hydraulischer Schere die Rückbank teilweise entfernt und der Patient vorsichtig auf das Spineboard umgelagert, um eine mögliche Wirbelsäulenverletzung nicht zu verschlimmern. Anschließend wurde er durch die mittels Schere und Spreizer geschaffene Kofferraumöffnung vorsichtig herausgetragen und an den Rettungsdienst übergeben.

 

VU 1

 

VU 2

 

Parallel dazu lief auch die Rettung am zweiten Pkw. Auch dieser wurde mittels Stab-Fast und Unterbauholz gegen ein weiteres Umkippen gesichert, ehe die eigentliche Rettung beginnen konnte.

An diesem Pkw entschied man sich nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst für eine schonende Rettung der Verletzten, da diese nicht lebensbedrohlich verletzt waren.

Zuerst wurden die Verletzten stabilisiert, zur Schonung der Halswirbelsäulen Nackenkrausen angelegt, die Wunden versorgt und, da beide nicht angeschnallt waren, der Fahrer leicht angehoben, damit er nicht weiter mit seinem gesamten Gewicht auf dem Beifahrer lastet. Anschließend wurden auch diese wirbelsäulenschonend gerettet und an den mit zwei Rettungswagen anwesenden Rettungsdienst übergeben.

 

VU 3

 

VU 4

 

Der letzte Einsatz des Tages führte die Kräfte zu einem Bauernhof in Hulvershorn. Ein Landwirt war bei Arbeiten in einem Futtermischwagen ohnmächtig geworden. Da der Futtermischwagen in einem Fahrsilo stand ging der Einsatzleiter davon aus, das nitrose Gase, welche bei Gärungsprozessen entstehen, Ursache für die Bewusstlosigkeit waren. Um die eigenen Einsatzkräfte zu schützen war ein Vorgehen in den Bereich nur unter Atemschutz möglich. Als erstes wurden mehrere Lüfter in Stellung gebracht, um die Gase aus dem Bereich „herauszudrücken“, zusätzlich wurde mit Hilfe von zwei Schlauchleitungen versucht, die Gase mit feinem Wassernebel zu binden und so eine weitere Verbreitung zu verhindern.

 

Zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz führten eine erste Betreuung des Patienten durch, mittels Steckleiterteilen verschafften sie sich Zugang zu dem ca. 3,50 Meter hohen Futtermischwagen. Gleichzeitig bauten mehrere Kameraden ein Gerüst auf, welches primär zur Rettung von verunfallten Lkw-Fahrern gedacht ist.

Die erste Idee, den Patienten mittels Hubrettungsfahrzeug aus dem Futtermischwagen herauszuheben, wurde wieder verworfen, stattdessen wurde der Landwirt mit Hilfe einer Schleifkorbtrage über das Gerüst gerettet.

 

Nachdem dieser letzte Einsatz auch abgearbeitet war ging es zurück zur Thomasstraße, die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit gemacht und es gab zur Stärkung noch Pizza für jeden, wobei das Fazit aller Beteiligten durchweg positiv ausfiel.

 

Besonderer Dank gilt den Kameraden, die den Dienst vorbereitet haben, den Verletztendarstellern, den Grundstücksbesitzern, die uns haben auf ihrem Gelände üben lassen und dem Rettungsdienst des Märkischen Kreises für die Unterstützung sowie den Kameraden der Löschzüge Buschhausen und Oberbrügge, welche den Einsatzleitwagen besetzten und uns so eine eigene Leitstelle zur Verfügung stellten.

Um 09:45 Uhr am Freitag wurde der Löschzug Stadtmitte mittels Meldeempfänger zu einer Gasausströmung im Bereich des Wendehammers im Waldweg gerufen.

Im Bereich des Wendehammers habe ein Passant den Geruch wahrgenommen und den Notruf gewählt.

Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde der Waldweg von Wendehammer bis zum Baubetriebshof der Stadt Halver sowie der Leyer Sonnenschein und das angrenzende Betriebsgelände des Autohaus Langenscheid mit mehreren Gasmessgeräten abgegangen, jedoch keine gefährlichen Gase in der Luft nachgewiesen.

Da jedoch alle anwesenden Feuerwehrleute den typischen Gasgeruch vernehmen konnten, wurde erst einmal noch keine Entwarnung gegeben und auch die ab der Kreuzung Leyer Sonnenschein / Waldweg gesperrte Straße noch nicht wieder freigegeben.

Erst als der durch die Kreisleitstelle in Lüdenscheid hinzugerufene Entstördienst des Energieversorgers, welcher wesentlich feinere Messgeräte als die Feuerwehr besitzt eine Gefahr ausgeschlossen hat wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet, der Netzbetreiber Westnetz jedoch führte noch einige Messungen durch.

Erdgas an sich ist farb-, geschmack- und geruchlos, die Energieversorger jedoch mischen dem Gas einen starken, nicht alltäglichen Geruch bei, um schnell auf Leckagen aufmerksam zu werden. Wenn auch Sie das Gefühl haben, ausströmendes Gas zu riechen, zögern sich nicht, die 112 anzurufen.

 

 

Funk 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 14.09.2018

Alarmzeit: 09:45 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: Gas1 – Gasgeruch

Einsatzort: Waldweg

Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: KDOW;HLF 20 02; HLF 20 01; TM 32; RW

Eingesetzte Kräfte: 15

Weitere: Polizei, Entstördienst Gas

Zu einer Ölspur wurde der Löschzug Stadtmitte am späten Nachmittag alarmiert.

Von der Karlshöhe auf zog sich ersten Erkenntnissen nach eine Ölspur die L892 bis in die Heerstraße nach Oberbrügge herunter.

Im Verlaufe des Einsatzes vergrößerte sich diese jedoch auch in den Innenstadtbereich und in die andere Richtung bis nach Lüdenscheid.

Da sich in vielen Bushaltestellen größere Ölflecken befanden stammen diese vermutlich von einem Bus im Auftrag der Märkischen Verkehrsgesellschaft.

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt wurden nur die größeren Ölflecken abgestreut, da es zwischen diesen lediglich einzelne Öltropfen waren, die sich auf der Strecke verteilten.

Nach ca. 2 Stunden und sieben Sack Ölbindemittel war der Einsatz für die Feuerwehr Halver beendet.

 

 

Ölspur 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 13.09.2018

Alarmzeit: 17:38 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Ölspur

Einsatzort: Stadtgebiet

Einsatzdauer: ca. 2 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; KDOW; RW

Eingesetzte Kräfte: 9

Weitere: Ordnungsamt Halver

Um 11:01 wurde der Löschzug Stadtmitte am Dienstag zum Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Halver-Ostendorf alarmiert, da die Brandmeldeanlage aufgelaufen war. Aufgrund der hohen Gefahrenlage, da zum Zeitpunkt des Einsatzes der Unterricht mit zirka 850 Schülern im vollen Gange war, wurde der Löschzug Stadtmitte zusätzlich zum Digitalen Meldeempfänger, welchen die freiwilligen Feuerwehrleute immer bei sich tragen, auch mittels Sirene im Stadtgebiet alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise weniger dramatisch dar, vermutlich in böswilliger Absicht hat ein Schüler einen Feuermelder ausgelöst. Genauere Informationen, ob ein technischer Defekt vorlag oder die Anlage wirklich absichtlich Ausgelöst wurde wird die Kriminalpolizei, welche Ermittlungen aufgenommen hat, klären.

Leider wurde der Melder beim Auslösen derart beschädigt, dass das Gerät nach dem Zurücksetzen durch die Feuerwehr direkt wieder Alarm schlug, weshalb sich der Einsatz leider etwas verzögert hat.

Lobend zu erwähnen ist die vorbildliche Evakuierung der Schule, bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, jedoch hat ein Schüler seinen Privatwagen in der Feuerwehrzufahrt geparkt, was die Anfahrt der Feuerwehr erschwert hat. Daher die Bitte an alle Verkehrsteilnehmer, halten sie Feuerwehrzufahrten und -Aufstellflächen unbedingt frei, da es um die Sicherheit von (vielleicht auch Ihrem) Menschenleben geht.

 

 

Brandschutz 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 11.09.2018

Alarmzeit: 11:01 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger und Sirene

Einsatzart: F-Melder-BMA

Einsatzort: Eugen-Schmalenbach-Straße

Einsatzdauer:ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TM32, HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 20

Weitere: Polizei

Am Sonntag Mittag um 12:38h wurde der Löschzug Stadtmitte durch den Rettungsdienst des Märkischen Kreises nachgefordert.

Die ca. 150 kg schwere Patientin musste liegend aus der Wohnung getragen werden, was durch die Besatzungen des Rettungswagens (RTW) und des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) im Treppenhaus nicht zu bewerkstelligen war. Der Löschzug Stadtmitte rückte mit 3 Fahrzeugen und 13 Mann an.

Da erste Überlegungen vorsahen, die Patientin mittels Hubrettungsbühne aus dem Fenster zu retten wurde die Straße gesperrt, um die benötigte Aufstellfläche zu gewähren.

Da dieser Plan jedoch aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der lediglich im Hochparterre gelegen Wohnung verworfen wurden und die Patientin mittels Muskelkraft durch das Treppenhaus herausgetragen wurde, konnte die Straße recht schnell wieder freigegeben werden.

Die Patientin wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

 

 

FWRD 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 09.09.2018

Alarmzeit: 12:38 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Innenstadtbereich

Einsatzdauer: <1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM 32; RW

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW und NEF

 

Aus Gründen des Datenschutzes wird bei rein medizinischen Notfällen, wo die Feuerwehr Halver nur in Amtshilfe tätig wird keine genaue Adresse genannt, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen.

Um 03:54 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte am Donnerstagmorgen in die Oststraße alarmiert, da bei einem dort ansässigen Industriebetrieb die Brandmeldeanlage ausgelöst hat.

Die vor dem Gebäude wartenden Mitarbeiter, welche das Gebäude geräumt haben konnten eine genaue Beschreibung geben, welcher Melder ausgelöst hat und lotsten die Feuerwehrleute so zur Einsatzstelle.

Ein Atemschutztrupp stellte fest, das einige Tropfen Öl auf ein heißes Maschinenteil getropft waren und unter Rauchbildung verbrannt sind.

Dieser Rauch wurde von der Brandmeldeanlage wahrgenommen, die automatisch einen Alarm an die Kreisleitstelle in Lüdenscheid geschickt hat.

Da das Öl jedoch schon vollständig verbrannt war wurde der Bereich lediglich mit der Wärmebildkamera abgesucht, ein Löscheinsatz war nicht erforderlich.

Nach zirka einer Stunde konnten die Kameraden ihre Geräte wieder auf den Fahrzeugen verlasten und zum Gerätehaus einrücken.

 

Wärmebildkamera 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 06.09.2018

Alarmzeit: 03:54 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-BMA

Einsatzort: Oststraße

Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM 32; HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Polizei

Um 10 Uhr werden am Donnerstag den 06.09.2018 im Stadtgebiet Halver die Sirenen einen einminütigen Dauerton aussenden.

Beim Warntag heulen in Halver 17 Sirenen

Eine der insgesamt 17 Sirenen im Stadtgebiet befindet sich auf dem Halveraner Rathaus. Einmal im Monat werden die Sirenen in Halver ohnehin getestet.
© Hesse

Halver - Wenn die Sirenen heulen, dann wird immer eine Ausnahmesituation angekündigt. Große Brände, bei denen alle Kräfte der Feuerwehr zum Einsatz gerufen werden, oder eine Katastrophe, bei der die Menschen im Allgemeinen gewarnt werden sollen.

Am Donnerstag um 10 Uhr werden im gesamten Kreis – genau wie überall in NRW – die Sirenen aufheulen. Allerdings nur, um das Signal „Entwarnung“ zu verbreiten. An diesem Tag soll die Alarmierungskette überprüft werden.

 

Bis in die 1990er-Jahre hinein waren alle Sirenen an ein Netz angeschlossen, über das die Leitstellen den Alarm für die einzelnen Sirenen steuern konnten. Doch nach dem Ende des Kalten Krieges und der Einführung der sogenannten Funkmeldeempfänger hielt der Gesetzgeber die Sirenen für überflüssig. Viele der Geräte wurden zurückgebaut und auch der Alarmierungsweg für die verbliebenen Geräte umgebaut.

Die Stadt Halver hat sich am Rückbau allerdings nicht beteiligt. Im Gegenteil: An mehreren Stellen des Stadtgebiets sind sogar zusätzliche Sirenen installiert worden, weiß Michael Keil von der Feuerwehr Halver. „Wir haben ein bisschen aufgestockt.“ Glörfeld und Schwenke im Außenbereich gehören nun ebenfalls zu den Ortsteilen, wo bei Alarmlagen das Heulen zu hören ist. 17 Geräte sind es insgesamt im Stadtgebiet, zentral auf dem Rathaus, auf Feuerwehrgerätehäusern und auch auf dem Turm auf der Karlshöhe.

 

Zentral über Leitstelle gesteuert

Während aber andernorts die Anlagen mit Hand ausgelöst werden, ist Halver zentral gesteuert über die Leitstelle des Märkischen Kreises. Im Katastrophenfall sei es möglich, sowohl den Stadtalarm komplett und flächendeckend wie auch für die einzelnen Ortslagen anzusteuern, weiß Keil.

Dass die Sirenen morgen überhaupt ertönen, ist dem landesweiten Warntag geschuldet, den Innenminister Herbert Reul angeordnet hat. Doch es wird nicht bei dem Dauerton, der für Entwarnung steht, bleiben. Denn auch die Warn-App Nina wird aktiviert und so jeden, der diese auf seinem Smartphone installiert hat, auf den Warntag hinweisen – und sogar entsprechende Laufschriften im Fernsehen und Durchsagen im Radio soll es geben.

Damit sind auch dann nahezu alle Kanäle genutzt, die öffentlichen Stellen zur Verfügung stehen, um die Menschen im Land auf eine Gefahr aufmerksam zu machen. Dass die Sirenen funktionieren, wird ohnehin in Halver einmal im Monat getestet, jeweils an einem Samstag um 12 Uhr.

Vier Signale

Heute stehen noch vier Signale zur Verfügung, mit denen die Menschen auf Gefahren hingewiesen werden können beziehungsweise mit denen mitgeteilt wird, dass die Gefahr vorüber ist – oder mit denen Wehrleute in die Gerätehäuser gerufen werden. Warnung bei Gefahren: Ein auf- und abschwellender Dauerton. Erklingt dieser, sollten Radios eingeschaltet und auf Lautsprecherdurchsagen geachtet werden.

  • Entwarnung: Dauerton.
  • Probealarm: Eine Kombination aus den Tönen Entwarnung, Warnung und Entwarnung.
  • Alarmierung der Feuerwehr: Ein zweimal unterbrochener Dauerton.

Während des monatlichen Ausbildungsdienstes am Sonntag wurde der Löschzug Stadtmitte um 09:21 zur Tragehilfe für den Rettungsdienst nachalarmiert.

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten der Patientenwohnung war ein Heraustragen der Patientin zu zweit nicht möglich.

Die Kameraden machten sich mit dem Rüstwagen und der Hubrettungsbühne auf den Weg in den Ortsteil Carthausen.

Da der Einsatz schnell abgearbeitet werden konnte hatten die betreffenden Kameraden im Anschluss noch Zeit den simulierten Brand in der ehemaligen Schule an der Susannenhöhe zu bekämpfen – auch dies gelang ohne weitere Probleme.

 

FWRD 4 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 26.08.2018

Alarmzeit: 09:21 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Carthausen

Einsatzdauer: >1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: RW, TMB32

Eingesetzte Kräfte: 5

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW

 

Aus Gründen des Datenschutzes wird bei rein medizinischen Notfällen, wo die Feuerwehr Halver nur in Amtshilfe tätig wird keine genaue Adresse genannt, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen.