Einsatz

Halver - Ein aufmerksamer Mitarbeiter der Nachbarfirma hat am frühen Sonntagmorgen wohl Schlimmeres verhindert! Als in dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Langlotz an der Elberfelder Straße Feuer ausbrach, wählte der Mann gegen 3.50 Uhr die 112. 

Der Löschzug Stadtmitte rückte mit 35 Kräften an, und hatte mit dem Brand an einer Maschine etwa zwei Stunden zu tun.

 

Nach Angaben der Polizei hat ein technischer Defekt an einer Produktionsanlage zu dem Feuer geführt, welches schnell zu löschen war. Allerdings waren auch einige elektrische Leitungen betroffen und eine Betonwand wurde sehr heiß. 

Technischer Defekt löst Feuer aus

Das führte dazu, dass sich der Einsatz eine Weile hinzog. So kam für die Löscharbeiten auch eine Kübelspritze zum Einsatz, mit der sehr gezielt und schonend gearbeitet werden konnte.

 

So konnten die Schäden an der Technik auf das Unvermeidbare reduziert werden, am Gebäude selbst wurde nach Aussage des stellvertretenden Einsatzleiters Michael Kind nichts beschädigt. 

Keine Verletzten

Komplett zerstört wurden lediglich einige Behälter und eine Holzpalette. Die Halle konnte schnell wieder ohne Atemschutz betreten werden, allerdings war umfangreiches Lüften notwendig. 

Mit im Einsatz waren auch Helfer des DRK, zur Eigensicherung der Feuerwehr. Allerdings wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Schon wieder knallt es auf der Frankfurter Straße 

[Update, 23.44 Uhr] Halver - Wieder ein Unfall auf der Frankfurter Straße (L528): An gleicher Stelle, an der erst  vor zehn Tagen ein mit Schoko-Osterhasen beladener Lkw von der Straße abkam und auf die Seite kippte, ist am Freitagabend ein BMW verunglückt. Drei Insassen wurden verletzt. 

Eine Gruppe junger Männer war um 20.15 Uhr mit einem 3er BMW rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 27 Jahre alte Fahrer und sein 16-jähriger Bruder wurden bei dem Unfall schwer, ein weiterer Beifahrer leicht verletzt. 

 

34 Kräfte des Löschzugs Halver waren schnell vor Ort und holten die Insassen aus dem Fahrzeug. Alle drei wurden vom Rettungsdienst betreut. Zwei Notärzte aus Lüdenscheid und Radevormwald waren im Einsatz, von dort kam auch jeweils ein Rettungswagen, ein weiterer aus Meinerzhagen. 

Die aus Kierspe und Siegburg stammenden Männer wurden ins Lüdenscheider Krankenhaus gebracht. 

 

Die L528 konnte nach etwa einer Stunde teilweise wieder befahren werden, zuvor war die Landstraße für die Bergung komplett gesperrt worden. An dem BMW entstand Totalschaden - etwa in Höhe von 2.500 Euro. 

Allerdings wies die Polizei darauf hin, dass auch dem Besitzer des Waldstücks ein Schaden entstanden sei. 

Wieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen Baum

Wieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen BaumWieder ein schwerer Unfall auf der L528 - BMW prallt gegen Baum

Schon drei Unfälle in jüngerer Vergangenheit

Immer wieder knallt es an der Frankfurter Straße, am Ortsausgang von Halver. Etwa an der gleichen Stelle war im Dezember eine junge Frau aus Gummersbach tödlich verunglückt. Die 26-Jährige aus Solms (Hessen) war noch an der Unfallstelle gestorben - sie war auf gerader, leicht abfallender Strecke von der Straße abgekommen. In unmittelbarer Nähe war Mitte Januar eine 24-jährige Frau aus Gummersbach aus einer Linkskurve geflogen. Sie wurde schwer verletzt. Am 19. Februar kippte in gleicher Höhe der Schokohasen-Lastwagen um.

Technischer Defekt am Kamin: Einsatz in der Vömmelbach

Halver - Zu einem verqualmten Wohnhaus in der Vömmelbach in Oberbrügge wurde die Feuerwehr  am frühen Dienstagabend gerufen.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Erschwert wurde der Einsatz durch fehlenden Platz. Die Rettungsbühne manövrierte auf engstem Raum in der Sackgasse an der Stadtgrenze zu Lüdenscheid. 

 

Brandursache soll ein technisches Problem am Kamin gewesen sein. Ausgerückt waren die Züge Mitte, Oberbrügge und Buschausen mit 21 Kräften.

Es war der zweite Einsatz für die Feuerwehr am Dienstag: Bei einem Kellerbrand in einer Obdachlosenunterkunft wurden am Nachmittag drei Personen verletzt.

Alarmierung gegen 15.10h.  Ein CO-Melder hatte Alarm geschlagen. Nach Prüfung der Einsatzlage wurde der Bezirksschornsteinfeger informiert. Einsatzdauer: ca. 1 Stunde!

siehe Bericht von come-on.de:

Drei Verletzte bei Kellerbrand in Obdachlosenunterkunft

Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt.

[Update 16.05 Uhr] Halver - Drei Bewohner der Obdachlosenunterkunft Bahnweg 6 sind am Dienstagnachmittag bei einem Kellerbrand leicht verletzt worden.

Gegen 14 Uhr waren Einsatzkräfte zum Feuer in der schmalen Sackgasse gerufen worden. Der überwiegende Teil der etwa 70 Bewohner hatte sich bereits ins Freie begeben. Andere waren im bereits verrauchten Gebäude verblieben und verließen das Haus erst auf Drängen der Feuerwehrleute. Erschwerend hinzu kam, dass die Kommunikation mit den zum Teil ausländischen Bewohnern schwer bis gar nicht funktionierte.

 

Auslöser der Verqualmung war eine brennende Matratze im Keller der Unterkunft. Zur Brandursache gab es zunächst keine Erkenntnisse. Die Verletzten, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Klinikum transportiert wurden, wurden erstversorgt durch den Rettungsdienst des Märkischen Kreises und des Deutschen Roten Kreuzes Halver. Die Polizei sicherte den Einsatzort vor Schaulustigen. Die Südstraße war für die Zeit des Einsatzes gesperrt. Gegen 14.30 Uhr galt die Lage als bereinigt. 

Kellerbrand am Bahnweg in Halver

 

Zwei Türen mussten die Feuerwehrleute im Gebäude aufbrechen. Als Sicherungsmaßnahme wurden nach Abschluss von Löscharbeiten und Lüften des Gebäudes noch einmal alle Wohnungen einzeln abgegangen. Für die Löscharbeiten und für die Menschenrettung gingen Feuerwehrmänner und -frauen unter Atemschutz vor. 

Im Einsatz waren der Löschzug 1, Stadtmitte, und der Zug 3, Bommert, mit insgesamt 45 Kollegen, wie Thorsten Wingenbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, am Rande erläuterte. 

Nach Abschluss des Einsatzes kam es zu einem Folgeeinsatz in Bommert, der gefahren wurde, ohne zwischendurch das Gerätehaus ansteuern zu können. Dort hatte ein CO2-Melder angeschlagen, was offenbar auf einen defekten Heizungsregler zurückzuführen war.

siehe Bericht auf Come.on.de:
Eine Bergungsfirma richtet den Lastwagen wieder auf.

[Update 11 Uhr] Halver/Kierspe - Ein mit Osterhasen beladener Lkw ist am frühen Morgen auf der Frankfurter Straße (L528) zwischen Halver und Kierspe von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Zur Bergung des Lkw musste die Straße kurzzeitig gesperrt werden.

Wie die Polizei mitteilt, passierte der Unfall am Dienstagmorgen gegen 6.10 Uhr. Der Lkw sei in Richtung Kierspe fahrend von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Dort liegt er jetzt im Gehölz, die Spedition ist informiert, eine Bergungsfirma ist angerückt, um den Lastwagen wieder aufzurichten. 

 

Das Fahrzeug konnte im beladenen Zustand wieder aufgerichtet werden. Die Schoko-Fracht musste nicht erst umgeladen werden. Eine Spezialfirma ist im Einsatz. 

 

Der 37-jährige Lkw-Fahrer aus Hilden wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Fahrbahn musste zwischenzeitlich voll gesperrt werden. Es entstand Sachschaden. 

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Halver zu melden. Telefon: 02353/9199-0. 

si

 

Vollsperrung nach Unfall in Halver - Feuerwehr schneidet Verletzten aus einem Auto

Die Feuerwehr befreit eine verletzte Person aus dem Auto.

[Update 11.36 Uhr] Halver - Die Feuerwehr Halver ist derzeit bei einem Verkehrsunfall auf der Dortmunder Straße im Einsatz, bei dem eine Person aus ihrem Wagen herausgeschnitten werden muss. Eine weitere Person wurde verletzt.

Die Dortmunder Straße in Höhe der Kreuzung zur Danziger Straße - beim Lieder-Baumarkt - ist voll gesperrt. Die Polizei lässt an dieser Kreuzung keine Fahrzeuge durch. 

Die Straße ist komplett gesperrt.

Zwei Autos sind in einen Verkehrsunfall verwickelt, der sich um kurz vor 11 Uhr ereignete. Bisher sind zwei Personen verletzt. Eine Person muss von Einsatzkräften aus ihrem Fahrzeug geschnitten werden. Ein weiterer Rettungswagen wurde nachbeordert. Im Einsatz sind neben der Polizei auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Halver.

Wir berichten weiter.

siehe Bericht von come-on.de:

Bildergalerie und Video im Artikel 

Großalarm nach Ammoniak-Unfall in Halver - 100 Einsatzkräfte

Die Feuerwehrleute sind in Chemikalienschutzanzügen in dem Betrieb im Einsatz.

Halver - Ammoniak-Alarm in Halver-Langenscheid: In einer Härterei hat es einen Unfall mit etwa 30 Kilogramm des Kühlmittels gegeben. Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten - die Warn-App Nina hat inzwischen Entwarnung gemeldet. Das ist passiert.

Offenbar war durch die aktuelle Kälte das Rohr eines Ammoniak-Behälters geplatzt, weshalb der Stoff in Gasform austrat und sich unter der Decke der Halle eines metallverarbeitenden Betriebes sammelte. 

 

Im Zuge der Alarmierung in der Nacht um kurz nach 3 Uhr wurden die Anwohner über die Warn-App Nina aufgefordert, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Inzwischen gab es eine Entwarnung.

Feuerwehrkräfte - ausgestattet mit Chemikalienschutzanzügen unter Atemschutz - gingen in die Halle des Betriebes, um die Ammoniak-Konzentration zu messen. 

 

Beißender Geruch warnte Mitarbeiter

Zwei Mitarbeiter des Betriebs sind nach Angaben von Michael Keil, Pressesprecher der Feuerwehr Halver, vorsichtshalber vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden, konnten dieses aber wohl schon wieder verlassen. Sie hatten den Austritt des Gases aufgrund dessen stechenden Geruchs bemerkt und sich selbst in Sicherheit gebracht. 

Ammoniak-Alarm in Industriebetrieb in Halver

Die Wehrleute ermittelten laut Keil die Schadstelle und führten mehrere Messreihen durch. Die Halle wurde schließlich quer gelüftet.

Als die Konzentration des Gases unter dem für Arbeitsplätze gültigen Grenzwert lag, übergab die Feuerwehr die Halle wieder an das Unternehmern. Die Aufräumarbeiten der Wehr dauerten noch an.

Großeinsatz mit vielen Beteiligten

Insgesamt waren rund hundert Einsatzkräfte vor Ort - laut Keil die komplette Halveraner Feuerwehr und eine Truppe aus Meinerzhagen, die mit benötigter Messtechnik anrückte. Außerdem leuchtete das THW den Einsatzort aus und das Deutsche Rote Kreuz sorgte für Verpflegung der Kräfte. Die Polizei sperrte den Bereich großräumig ab und regelte den Verkehr an der B229 und der Von-Vincke-Straße. Nach Informationen der Kreisleitstelle war beratend auch die Werksfeuerwehr der Firma Hexion im Einsatz.

Sehr zufrieden war Michael Keil damit, dass ein Mitarbeiter der Kreisleitstelle mit Laptop vor Ort war, um alles zu koordinieren. "Er saß mit bei uns in der Einsatzleitung - und das hat sehr gut geklappt." Dass Leitstellenmitarbeiter bei Einsätzen vor Ort sind, sei ein Pilotversuch. Keil verspricht sich davon viel: "Das erleichtert die Arbeit sehr."

Warum ist Ammoniak gefährlich?

Die Warn-App Nina hatte vor Schadstoffen gewarnt, die zu Gesundheitsschäden führen könnten. Anwohner im Ortsteil Eichholz sollten deshalb Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungsanlagen ausschalten. Wie Michael Keil mitteilte, war das eine Vorsichtsmaßnahme. Es sei zu keiner Zeit Gas aus der Halle nach außen gedrungen.

Wie es seitens der Feuerwehr hieß, greife Ammoniak die Atemwege an und könne deshalb gefährlich werden. Allerdings warne der deutlich wahrnehmbare beißende Geruch in aller Regel rechtzeitig. In dem Betrieb wird der Stoff für den Betrieb eines Härter-Ofens benötigt.

Ammoniak in seiner ursprünglichen Form ein farbloses, giftiges Gas, das stechend riecht. In hoher Konzentration kann es zu Verbrennungen von Augen, Nase und Rachen führen. Auch die Lunge kann die Chemikalie angreifen, zu Herzversagen oder Gehirnschäden führen.

In Putzmitteln wird es in sehr geringer Konzentration und stark verdünnt verwendet, etwa in Glas-, Ofen- oder Toilettenreinigern. Dabei ist Ammoniak meist unbedenklich.

siehe Bericht auf Come-on.de:

Zu schnell unterwegs

Schon wieder Unfall auf der Frankfurter Straße - 24-Jährige schwer verletzt

 

Symbolbild
© dpa

 

Halver - In der Nacht von Freitag auf Samstag kam eine 24-Jährige auf der Frankfurter Straße (L528) von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die junge Frau wurde schwer verletzt. 

Die 24-Jährige aus Gummersbach war um 0.30 Uhr auf der Frankfurter Straße in Richtung Halveraner Innenstadt unterwegs. In einer Linkskurve - nicht weit von dem tödlichen Unfall im Dezember entfernt - kam die junge Frau in Höhe der Hausnummer 99 nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte vor einen Baum. 

 

Laut Angaben der Polizei Halver war sie mit ihrem blauen Ford Fiesta zu schnell unterwegs. Erlaubt sind auf diesem Stück 70 km/h. 

Bei dem Unfall wurde die 24-Jährige schwer verletzt und ins Krankenhaus nach Lüdenscheid gebracht. Während der Unfallaufnahme war die Frankfurter Straße an dieser Stelle in beide Richtungen voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

siehe Bericht auf come-on.de:

Ursache noch unklar

Feuerwehreinsatz in Halver: Auto brennt komplett aus

© Feuerwehr Halver

Halver - Die Feuerwehr Halver wurde am Montag zu einem Einsatz an die Danziger Straße gerufen. Dort stand ein Auto in Flammen.

In der Nähe des Lieder-Baumarkts ist am späten Montagnachmittag ein Pkw völlig ausgebrannt. Um 16.41 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Halver zur Danziger Straße gerufen, um den brennenden Opel zu löschen, der dort rechts an der Fahrbahn stand. 

 

Wie die Polizei berichtet, war der Fahrer gegen 16.30 Uhr gerade mit seinem Opel Signum losgefahren, als er Brandgeruch wahrnahm. Als er anhielt, um dem Geruch nachzugehen, sah er bereits die Flammen.

Der Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr war mit 19 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen etwa eine Stunde lange im Einsatz, sagte Feuerwehrsprecher Michael Keil. An dem Auto entstand Totalschaden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Zu der Brandursache ist nichts bekannt.

31 Einsatzkräfte aus Halver, davon 19 Atemschutzgeräteträger und Hubrettungsbühne im überörtlichen Einsatz:

 

siehe Bericht auf Come-on.de

:Brand an der Werdohler Landstraße / Stadtalarm

Großeinsatz der Feuerwehr: Das ist die Lage am Sonntagmorgen

 

© Markus Klümper

 

[Update, 1.05 Uhr] Lüdenscheid - Die Feuerwehr Lüdenscheid hat am Samstagnachmittag Stadtalarm gegeben, alle verfügbaren Kräfte rückten zur Werdohler Landstraße aus. Dort stand eine große Gewerbehalle unter Vollbrand. Die Löscharbeiten wurden durch Gas und brennende Reifen erschwert. Erst gegen 0.30 Uhr meldete die Einsatzleitung: "Feuer unter Kontrolle." Die Brandwache konnte um 10 Uhr am Sonntagmorgen abrücken.

  • Die Lüdenscheider Feuerwehr ist am Samstagnachmittag zu einem Großbrand ausgerückt. 
  • An der Werdohler Landstraße (B 229) stand eine Gewerbehalle auf 60 Metern Länge in Flammen, gebrannt hatte auch eine Hauptgasleitung mit einem Druck von 2 bar. 
  • Gasflaschen, brennende Reifen und verdeckte Brandherde erschwerten die Löscharbeiten.
  • Es wurde Stadtalarm gegeben; alle verfügbaren Kräfte waren ausgerückt.
 

Die Feuerwehr wurde um 16.52 Uhr zur Werdohler Landstraße alarmiert. Dort stand die Halle eines Lkw-Gebrauchtfahrzeugehandels auf einer Länge von 60 Metern in Vollbrand, 40 Meter waren da bereits eingestürzt. 

Mehrere Faktoren erschwerten die Löscharbeiten. So stand zunächst eine Hauptgasleitung mit einem Druck von 2 bar in Vollbrand, wie der Leiter der Lüdenscheider Feuerwehr, Martin Walter, berichtete. Sie konnte erst abgelöscht werden, nachdem die Stadtwerke Hand angelegt und die Leitung abgeschiebert hatten. Ein Bauunternehmen machte sich sofort daran, sie komplett still zu legen, das war im Laufe der Nacht gelungen. 

 

Großbrand in Lüdenscheid - Gewerbehalle brennt lichterloh auf 60 Metern

Großbrand in Lüdenscheid - alle Bilder von der Werdohler StraßeGroßbrand in Lüdenscheid - alle Bilder von der Werdohler StraßeGroßbrand in Lüdenscheid - alle Bilder von der Werdohler Straße

Gasflaschen und brennende Reifen sind "Herausforderung"

Doch wurden in den Gebäudeteilen offenbar verschiedene andere Gasflaschen gelagert. Mehrere Propanbehälter seien explodiert, sagte Feuerwehr-Pressesprecher Jörg Weber. Mindestens eine Acytelen-Flasche war warm und damit zur Herausforderung geworden, es drohte ein so genannter "Druckgefäßzerknall", der auch noch Stunden nach einem Brandereignis hätte auftreten können. 

Brennende Reifen waren ein weiteres Problem. Dazu kam, dass vor allem unter Dachteilen noch Brandherde zu vermuten waren, die die Einsatzkräfte nicht oder nur schwer erreichen konnten. "Das ist zum Beispiel in einem zur Straße liegenden Gebäudeteil, der als Büro dient, der Fall", so Weber zur Einsatzlage gegen 22 Uhr. 

Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Schaumangriff vorbereitet. Der Gelenkmast der Feuerwehr Halver wurde zum Brandort beordert, von seinem Einsatz versprachen sich die Feuerwehrleute bessere Möglichkeiten, an die Brandnester zu gelangen. 

Offenbar gelang das; gegen 0.30 Uhr meldete die Einsatzleitung: "Feuer unter Kontrolle." 

Jetzt konnte Pressesprecher Jörg Weber Entwarnung geben, "nichts außergewöhnliches mehr!". Die Brandstelle sei jetzt komplett eingeschäumt, man beginne mit den Aufräumarbeiten und damit, die nächtliche Brandwache zu koordinieren. "Ich gehe davon aus, dass gegen 2 Uhr die meisten Kräfte einrücken werden." 

Eine Staffel stellte über Nacht die Brandwache sicher. Am Morgen dann konnte der Brandort der Polizei übergeben werden, der Einsatz der Feuerwehr war gegen 10 Uhr beendet.  

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte zündet das Feuer durch

Schon mit Eintreffen der Feuerwehr an der Werdohler Landstraße hatte sich die Tragweite dieses Einsatzes gezeigt: Das Feuer zündete durch. Dass die Rettung einer Person aus dem Gebäude damit in buchstäblich letzter Minute erfolgt war, berichtete Jörg Weber am späten Abend. Sie wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Feuerwehrmann wurde im Einsatz leicht am Kopf verletzt. 

Neben der kompletten Lüdenscheider Feuerwehr waren die Kollegen aus Werdohl und Herscheid vor Ort, außerdem die Feuerwehr Halver mit dem Gelenkmast. "Das sind gut 150 Mann", so Weber. Die Schalksmühler Wehr stellte die Brandwache sicher. Auch das Deutsche Rote Kreuz war an der Werdohler Landstraße im Einsatz.

Bericht auf Come-on.de:

Am Ortsausgang Halver

Junge Fahrerin (26) prallt vor Baum und stirbt

 

© Markus Klümper

 

Halver - Eine 26-jährige Autofahrerin ist am späten Samstagnachmittag bei einem Unfall auf der Frankfurter Straße (L528) ums Leben gekommen. 

Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall am Samstag gegen 16.30 Uhr. Die Frau fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der Frankfurter Straße in Richtung Kierspe, als sie in einer lang gezogenen Linkskurve, etwa in Höhe der Einmündung Heerstraße, nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf den unbefestigten Seitenstreifen geriet. 

Der Nissan Micra geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen etwa vier Meter unterhalb der Fahrbahn stehenden Baum. 

© Markus Klümper

Die 26-Jährige wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und konnte von der Feuerwehr geborgen werden. Trotz Reanimationsmaßnahmen erlag sie ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. 

Die Unfallursache ist nach Polizeiangaben noch unklar, die Ermittlungen laufen.

siehe Bericht auf Come-on.de:

Halver: Flammen waren bereits im Badezimmer

Brennendes Wohnhaus: Aufmerksamer Nachbar rettet schlafende Familie

Im hinteren Teil des früheren Cafés Weyland war das Feuer von einem Vordach aus Richtung Fassade vorgedrungen. 
© Hesse

Halver - Die Familie Sagik schlief tief und fest. Sie merkte nichts von den Flammen, die sich bereits durch die Mauern ihres Wohnhauses an der Von-Vincke-Straße in Halver gefressen hatten. Dass Murat Sagik, seine Frau und die zwei Kinder (11 und 18) noch leben, verdanken sie einem aufmerksamen Nachbarn - und dem Zufall.

Er sei „am Ende nur froh, dass der Familie nichts passiert ist“. Dass das so ist, verdankt die Familie Sagik einem aufmerksamen Nachbarn an der Von-Vincke-Straße und der schnellen Hilfe durch Polizei und Feuerwehr. „Die waren sehr schnell da“, sagt Murat Sagik nach der turbulenten Nacht zum Dienstag. Der Nachbar hatte durch Zufall in einer Spiegelung im Fenster den Feuerschein an der rückwärtigen Fassade des früheren Cafés Weyland entdeckt und sofort über den Notruf der Polizei Hilfe angefordert.

 

Die Familie – Murat Sagik, seine Frau und zwei Kinder im Alter von elf und 18 Jahren – wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts vom Feuer, das sich von einem Vordach bereits in die Fassade und den Fensterrahmen des Badezimmers gearbeitet hatte. Erst als Polizeibeamte eine Scheibe einschlugen, wurden sie wach. 

Durch den bereits verqualmten Flur brachten die Beamten die kaum bekleideten Bewohner erst ins Freie und dann in warme Autos. „Es war bitterkalt in der Nacht“, sagt Feuerwehrchef Stefan Czarkowski über die Einsatzbedingungen.

 

Feuerwehrchef: "Das war auf der letzten Rille"

Um 1.53 Uhr war der Löschzug Stadtmitte mit 30 Mann und sechs Fahrzeugen alarmiert worden. Am Einsatzort erschwerte die verwinkelte Architektur der Halveraner Kernstadt den Angriff. Unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera rückten die Feuerwehrleute zum Brandherd vor. Viel Zeit hätte die Familie nicht verlieren dürfen, sagt Czarkowski im Nachhinein. „Das war auf der letzten Rille.“ 

Anderthalb Stunden benötigte die Feuerwehr zum Löschen und zum Absichern der Wohnung. Die Brandursache wird noch von einem Sachverständigen der Kriminalpolizei ermittelt. Sehr wahrscheinlich waren es aber Dachdeckerarbeiten vom Vortag, bei denen Dachbahnen verschweißt worden waren. 

Nicht einmal vier Wochen lebt der selbstständige Fliesenlegermeister in dem Gebäude, dass er gekauft hat und seitdem renoviert. Zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.

Quelle: wa.de

„PKW verliert Öl nach Motorplatzer, Feuerwehr zur Einsatzstelle“. So oder zumindest ähnlich könnte die Rückmeldung des Streifenwagens an die Polizeileitstelle gewesen sein, die um 15:34 am Sonntag die Feuerwehr verständigt hat.

Beginnend ab dem Discounter an der Hagener Straße zog sich eine Ölspur die Hagener Straße stadteinwärts Richtung Leye bis ans Ende in die Marktstraße, wo der Verursacher am Kreisverkehr wendete und die ganze Strecke wieder zurück bis in die Hagener Straße, fast bis zum Discounter fuhr. Insgesamt belief sich die Ölspur auf zirka 1,3 Kilometer.

Erste Ideen, die Ölspur unter Vollsperrung der Straße durch die Feuerwehr abzustreuen wurden wieder verworfen, Personal- und Materialeinsatz stehen bei solch langen Ölspuren nicht in einem Verhältnis zum Nutzen, stattdessen wurde aufgrund dieser Größenordnung durch das ebenfalls verständigte Ordnungsamt der Stadt Halver in Rücksprache mit der Feuerwehr eine Privatfirma aus Drolshagen angefordert, welche mit einem Spezialfahrzeug die Straße rückstandslos reinigt.

Gegen 16:50 traf das Reinigungsfahrzeug ein und begann, mit einem speziellen Reinigungsverfahren, wobei erst ein flüssiges Ölbindemittel auf die Straße gesprüht wird und im gleichen Arbeitsschritt zusammen mit dem Öl wieder eingesaugt wird. Dies sicherte die Feuerwehr weiterhin ab.

Gegen 18 Uhr war der Einsatz für die letzten Kräfte dann beendet und alle Fahrzeuge konnten wieder einrücken.

 

 

20181125 Ölspur

Foto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 25.11.2018

Alarmzeit: 15:34 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: ABC0 Ölspur

Einsatzort: Hagener Straße

Einsatzdauer: ca. 2,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: RW; GW-L2; KDOW; MTF

Eingesetzte Kräfte: 10

Weitere: Polizei, Ordnungsamt, Reinigungsfirma

Über die Kreisleitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises ging eine Meldung über eine Ölspur auf der vielbefahrenen L528 ein. Die Feuerwehr Halver wurde mit den Löschzügen Stadtmitte und Buschhausen alarmiert, ebenso die Polizei Halver.

Ein Kleinbus hatte aufgrund eines Motorschadens Öl verloren, diese Ölspur begann auf der L528 in Richtung Breckerfeld und zog sich dann Richtung Kreisch in die Straße „Vahlefelder Heide“.

Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die L528 zum Abstreuen der Ölspur zirka zehn Minuten lang gesperrt, anschließend konnte der Verkehr ungehindert und sicher wieder fließen. Da der Verursacher ein Großteil seines Motoröls bereits auf der Landstraße verloren hatte und in der Vahlefelder Heide nur noch vereinzelte Öltropfen auf der Straße waren wurde hier auf ein großflächiges Abstreuen mit Bindemittel verzichtet und die Feuerwehr Halver konnte schnell wieder einrücken.

 

 

20181121 Ölspur 2

 

20181121 Ölspur 1

 

Foto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 21.11.2018

Alarmzeit: 16:01 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart:ABC0-Ölspur

Einsatzort: L528, Abzweig Buschhausen

Einsatzdauer: ca. 1h

Eingesetzte Einheiten: LZ1 + LZ 4

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; MTF (LZ1); LF10; TSF-W; MTF (LZ 4)

Eingesetzte Kräfte: 18

Weitere: Polizei

Schnelle Entwarnung gab es für die Kameraden des Löschzuges Stadtmitte am Montagabend. Kurz nach 23 Uhr wurden diese in den Elsterweg alarmiert, der Hausbesitzer hatte einen Knall im Bereich der Heizungsanlage gehört und die Feuerwehr alarmiert.

 

Nach ersten Erkundungen war recht schnell klar, dass es zu keinem Brandereignis gekommen ist und die drei ausgerüsteten Atemschutztrupps konnten ihre Pressluftatmer wieder ablegen.

Mittels Wärmebildkamera wurde die Heizungs- und Kaminanlage überprüft, auch hier konnten keine Hinweise auf einen Brand gefunden werden. Vermutlich kam es zu einer leichten Verpuffung im Nachheizregister, welche jedoch keine weiteren Folgen hatte.

 

Da auch ein anwesender Schornsteinfeger keine weitere Bedenken mehr hatte konnte die Feuerwehr nach etwa 45 Minuten wieder ohne weitere Maßnahmen einrücken.

 

 

Hydrant 3 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 19.11.2018

Alarmzeit: 23:08 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F1 Kaminbrand

Einsatzort: Elsterweg

Einsatzdauer: > 1h

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM32; HLF 20 01; RW

Eingesetzte Kräfte: 21

Weitere: Polizei

Brennt eine Scheune in Halver-Buschhausen – diese Meldung bekamen am Montagabend die Kameraden der Löschzüge Stadtmitte und Buschhausen auf ihren Meldeempfänger.

Bei Eintreffen schlugen deutlich sichtbare Flammen aus der Scheune, umgehend bereiteten die ersten Kameraden einen Löschangriff vor.

 

Leider gelang es trotz massiven Wassereinsatzes von zeitweise 3 C-Rohren nicht, die Scheune oder die darin gelagerten zwei landwirtschaftlichen Zugmaschinen mit Anbaugeräten sowie einen PKW zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf ein nahestehendes Wohnhaus konnte jedoch verhindert werden.

Die Löscharbeiten wurden mit Schaum unterstützt um die tiefer unter dem Brandschutt gelegenen Glutnester zu ersticken, ebenso musste ein Teil des Daches durch die Feuerwehr eingerissen werden, um Brandnester hinter einer Trennwand bekämpfen zu können. Immer wieder wurde auch mit einer Wärmebildkamera nach Brandstellen gesucht, um diese gezielt ablöschen zu können.

Besonderes Augenmerk lag in der Anfangsphase auf einem 300 Liter fassenden Dieselfass sowie einer Propangasflasche in der Halle, die gekühlt werden mussten.

 

Zur Wasserversorgung musste eine ca. 1000 Meter lange Schlauchleitung gelegt werden, da die Scheune abseits einer größeren, leistungsfähigen Wasserleitung und ziemlich mittig zwischen zwei Hydranten steht.

Gegen 01:30konnte der Löschzug Stadtmitte wieder einrücken, der Löschzug Buschhausen blieb für Nachlösch- und Aufräumarbeiten noch etwas länger vor Ort.

Erste Schätzungen der Kriminalpolizei und des Eigentümers ergeben einen Schaden von ca. 150.000 Euro, diese Summe sowie die Brnadursache sind jedoch noch teil polizeilicher Ermittlungen.

 

 

 

Datum: 12.11.2018

Alarmzeit: 23:18 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F1 – Brand im Gebäude

Einsatzort: Nieder Vahlefeld

Einsatzdauer: ca. 3 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1 + LZ 3

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM32; HLF 20 01; KDOW; ELW; GW-L2 (LZ1); TSF-W; MTF (LZ3)

Eingesetzte Kräfte: 50

Weitere: DRK Halver mit KTW und Betreuungskombi, Polizei mit Funkstreifenwagen und Brandursachenermittlung, Rettungsdienst MK mit 1 RTW

siehe Bericht von Come-on.de:

Keine Verletzten

Hoher Sachschaden nach Scheunenbrand / Ursache unbekannt

© Klümper

[Update 10.10 Uhr] Halver - Bei einem Scheunenbrand in Halver-Grünenbaum entstand am späten Montagabend ein hoher Sachschaden. Wie es zu dem Feuer kam, wird nun von der Polizei untersucht.

Ein Nachbar hatte den Scheunenbrand in Grünenbaum entdeckt und gleich für die kommenden Tage tatkräftige Unterstützung angeboten. Die wird der betroffene Landwirt auch brauchen, denn nicht nur die Scheune, sondern auch etliche seiner Fahrzeuge sowie Werkzeug fielen den Flammen zum Opfer. Den dabei entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei vorläufig auf etwa 150 000 Euro. Es wurde niemand verletzt.

 

Das Gebäude machte dem Besitzer und der Feuerwehr Halver noch die geringsten Sorgen. Durch die massive Bauweise der Wände ist davon noch eine Menge erhalten geblieben. Darin ist aber ausgerechnet der erheblich jüngere der beiden Schlepper komplett ausgebrannt, ebenso wie mehrere Anhänger.

Keine Verletzten

Ein alter Traktor wurde massiv beschädigt, bei einem Suzuki war das Ausmaß der Beschädigung in der Nacht noch gar nicht erkennbar. Der auf Mutterkühe spezialisierte Landwirt verschaffte sich noch in der Nacht erst einmal selbst ein Bild von der Lage.

 

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit unklar. Der Landwirt und auch die Polizei können sich einen technischen Defekt bei dem komplett ausgebrannten Trecker vorstellen, aber das müssen nun die Brandexperten der Kriminalpolizei klären.

© Klümper

Die Feuerwehr war mit zwei Einheiten vor Ort: Mit den Löschzügen Stadtmitte (LZ1) und Buschhausen (LZ4). 50 Feuerwehrleute rückten gegen 23.20 Uhr aus und waren bis etwa 1.30 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt. Einsatzleiter Stefan Czarkowski betont, dass die Lage "noch überschaubar" war. Zwar mussten etwa 1000 Meter Schlauchleitung für die Löschwasserversorgung gelegt werden, aber die Wasservorräte auf den Fahrzeugen reichten, bis die beiden Hydranten lieferten. 

Allerdings müssen Feuerwehrleute in solchen Umgebungen immer mit besonderen Gefahren rechnen, nicht selten stellen Kraftstoffvorräte oder Gasflaschen von Schweißgeräten "explosive Überraschungen" dar. Auch hier musste ein Fass mit 300 Litern Diesel gekühlt werden, und in einem Anbau stand noch eine Propangasflasche. Beide Behältnisse konnten  gesichert werden.

siehe Bericht von come-on.de:

Niemand verletzt

Feuerwehreinsatz in Halver: Brand in Absauganlage bei "Seissenschmidt"

 

© Klümper

 

Halver - Bei der Firma "Seissenschmidt Heat Treatment" kam es am Samstagnachmittag zu einem Brand in einer Absauganlage. Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Die baulichen Löschanlagen des Unternehmens hatten aber bereits gut funktioniert. Trotzdem dauerte der Einsatz für die Polizei zwei Stunden.

Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr Halver zu einem Brand bei der Firma "Seissenschmidt Heat Treatment" an der Elberfelder Straße gerufen. Das Feuer war in einer Absauganlage ausgebrochen.

 

Die vorhandenen baulichen Löschanlagen hatten funktioniert, trotzdem musste die Feuerwehr Teile der Anlage abbauen, um sicherzugehen, dass keine weitere Glutnester vorhanden waren.

© Klümper
 

Niemand wurde verletzt. 45 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte und Bommert waren vor Ort. Ausgerückt waren auch das DRK, Rettungsdienst und Polizei.  

Die Elberfelder Straße musste für zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Einsatz konnte gegen 18 Uhr beendet werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Abend mitteilte.

siehe Bericht von come-on.de: Polizei prüft Zusammenhang

Wieder Wohnwagen einer Prostituierten in Flammen

© Hesse

Halver - Schon wieder brannte der Wohnwagen einer Prostituierten an der Rader Straße in Schwenke.

Erst im Mai ist ein anderer Wohnwagen auf dem Parkplatz der Bundesstraße 229 niedergebrannt. Damals habe es sich laut Polizei um einen Defekt der Gasheizung gehandelt. 

 

Dieses Mal stand der Wohnwagen am frühen Samstagmorgen in Flammen. Vorbeifahrende Zeugen informierten die Polizei und die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr.

© Hesse
 

Die Feuerwehr löschte das Feuer. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört, teilt die Polizei mit. Auch die Straße nahm Schaden. Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt.

© Polizei MK

Wegen des ähnlichen Vorfalls vor einigen Monaten überprüfen die Beamten derzeit mögliche Tatzusammenhänge. Hinweise zu dem Feuer nimmt die Polizei in Halver unter Tel. 0 23 53/9 19 90 entgegen.

12 von 18 Feuerwehrleuten aus Krankenhaus entlassen

Nach Galvanik-Großbrand in Iserlohn: Kindersandkästen meiden - Millionenschaden

 

© Feuerwehr Iserlohn

 

[Update 19.46 Uhr] Iserlohn - Nach dem Großbrand in der Produktionshalle eines Galvanikbetriebes am Sonntag in Iserlohn-Barendorf dauerten die Nachlöscharbeiten auch am Montagabend noch an. Zwölf der 18 Feuerwehrleute, die wegen Atemwegreizungen oder Übelkeit ins Krankenhaus gebracht wurden, sind wieder zuhause. In drei Ortsteilen sollen nach einer Empfehlung der Stadt Kindersandkästen vorläufig nicht genutzt werden.

Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, es seien keine Schadstoffe gemessen worden, betonte ein Sprecher der Feuerwehr. Gleichwohl riet die Stadt Iserlohn den Bewohnern der Stadtteile Iserlohner Heide, Hombruch und Nußberg mit Blick auf die Brandrückstände zu Vorsicht.

Demnach sollte Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten gründlich gewaschen und geschält werden. Oberflächen wie Fenster, Türen oder Kinderspielgeräte sollten auf sichtbare Brandspuren untersucht und gesäubert, Brandrückstände mit Handschuhen aufgesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden.

Großbrand in Galvanikfirma in Iserlohn

Großbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in Iserlohn

Zudem sollten Kindersandkästenbis zum Vorliegen der Analyseergebnisse des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) vorsichtshalber nicht benutzt werden. Die Ergebnisse werden für Ende dieser, Anfang nächster Woche erwartet.

18 Feuerwehrleute ins Krankenhaus

Wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte, seien zwölf der 18 Einsatzkräfte, die wegen Atemwegreizungen oder Übelkeit ins Krankenhaus gebracht wurden, mittlerweile wieder zuhause. Rund 250 Einsatzkräfte brachten das Feuer am frühen Montagmorgen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch auch am Abend noch an.

Zur Brandursache äußerte sich die Polizei am Montagmittag in einer Pressemitteilung: "Nach ersten Ermittlungen des Brandermittlers der Polizei vor Ort kann das Gebäude nach Weisung der Bezirksregierung Arnsberg aufgrund der Kontaminierung und der Einsturzgefahr des Restgebäudes derzeit nicht betreten werden."

Und weiter: "Erst nach Absaugen sämtlicher Löschflüssigkeiten und nach Austrocknung darf das Gebäude zwecks Brandermittlung betreten werden. Mit der Brandermittlung wird zeitnah ein externer Sachverständiger beauftragt. Die Ermittlungen dauern an." Das bedeutet im Klartext, dass die Brandursache aktuell noch nicht ermittelt werden kann.

Der Geschäftsführer der Firma selbst sagte am Montagmorgen im Gespräch vor Ort mit come-on.de, dass er von einem technischen Defekt beim Hochtemperieren der Galvanikbecken ausgehe. 

Die Schadenshöhe sei noch nicht genau bekannt, aber: "Es geht auf jeden Fall in die Millionen", sagte ein Feuerwehrsprecher. 

Galvanik-Brand - das ist passiert:

Die rund 1000 Quadratmeter große Halle an der Baarstraße brannte bereits "in voller Ausdehnung", als die am Sonntagabend gegen 18.52 Uhr alarmierte Feuerwehr mit den ersten Kräften eintraf. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach, wie die eindrucksvollen Fotos der Feuerwehr Iserlohn belegen.

Das betroffene Gebäude des Unternehmens Gebrüder Becker selbst gilt nach dem Feuer als einsturzgefährdet. Dagegen wurden der Verwaltungsbau und ein Anbau nicht oder kaum vom Feuer beschädigt.

© Feuerwehr Iserlohn

Die Feuerwehr Iserlohn löste bereits kurz nach Eintreffen am Einsatzort am Sonntagabend gegen 19 Uhr "Stadtalarm" aus - sämtliche Löschzüge wurden damit alarmiert. Außerdem forderte die Iserlohner Wehr mehrere Löschzüge aus den Nachbarstädten an.

Schließlich war die Feuerwehr Iserlohn mit 140 Kräften im Einsatz. "170 weitere Einsatzkräfte aus dem Märkischen Kreis von Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten die Kollegen aus Iserlohn. Der Bereich Baarstraße in Höhe Barendorf wurde weiträumig abgesperrt", so die Feuerwehr am Montagmorgen.

© Feuerwehr Iserlohn

Aufgrund des Brandausmaßes seien mehrere Strahlrohre und zwei Wenderohre über Drehleitern vorgenommen worden. "Im späteren Einsatzverlauf kam auch noch ein Teleskopmast aus Dortmund zur Brandbekämpfung zum Einsatz", hieß es am Montag weiter.

Ein Teil des kontaminierten Löschwassers sei in den benachbarten Baarbach gelangt. "Erste Messungen des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv) ergaben einen erhöhten pH-Wert im Wasser des Baarbachs. Im weiteren Messverlauf normalisierten sich die Werte. Um weitere Proben des kontaminierten Wassers nehmen zu können, kamen Trupps unter Chemiekalienschutzanzügen zum Einsatz", teilte die Feuerwehr mit. 

© Feuerwehr Iserlohn

Das kontaminierte Löschwasser werde durch ein Entsorgungsunternehmen aufgenommen und entsorgt. Rund 20 Feuerwehrleute hätten im Anschluss über Übelkeit und Atemwegreizungen geklagt, so dass an der Iserlohner Feuerwache eine Sichtung der Einsatzkräfte durch den Leitenden Notarzt des Märkischen Kreises habe vorgenommen werden müssen. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser transportiert worden. 

Anwohner wurden über Lautsprecherdurchsagen und die Warn-App Nina informiert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Rauchwolke war vor Einbruch der Dunkelheit kilometerweit im nördlichen Märkischen Kreis zu sehen. In sozialen Netzwerken wurden schnell zahlreiche Bilder von der Rauchsäule geteilt.

Messungen ergaben keine Hinweise auf Schadstoffe

Ob die Rauchgase eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten, untersuchte der ABC-Zug des Märkischen Kreises. "Luftmessungen der Messkomponente des Märkischen Kreises im Umfeld des Brandes verliefen negativ", hieß es zunächst.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung musste ein in der Nähe befindliches Restaurant geräumt werden. "Zudem wurde die Bevölkerung über das Schadensereignis und dessen Rauchbelästigung über Durchsagen und die Warn-App NINA informiert. Die Polizei und Ordnungsamt befuhren einige Stadtteile Iserlohns und gaben über Lautsprecher die Informationen über das Schadensereignis bekannt. Ein Teil der Iserlohner Sirenen kamen auch zum Einsatz", so die Feuerwehr.

Großbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danach

Großbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danach

Bis Montagmorgen um ca. 5 Uhr galt die Empfehlung, in geschlossenen Räumen zu bleiben und Lüftungsanlagen auszuschalten. Der Rauch zog in Richtung der Ortsteile Iserlohner Heide, Iserlohn-Nussberg, Iserlohn-Zentrum sowie Teile von Hemer.

Eine große Schwierigkeit war die Lage der Firma. Die Feuerwehr musste ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte historische Fabrikenanlage Maste-Barendorf verhindern. Das Kulturdenkmal besteht aus knapp zehn Gebäuden. In der Anlage sind unter anderen Künsterateliers, ein Trauzimmer sowie ein Museum untergebracht. Der Bereich um die Anlage Maste-Barendorf ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Halle ist einsturzgefährdet

Die betroffene Firma Gebrüder Becker an der B233 ist auf das galvanische Verzinken und thermatische Behandeln spezialisiert. Beim Galvanisieren werden metallische Schichten wie Kupfer, Nickel, Chrom, Zinn oder Messing auf andere Materialien aufgebracht. Das Unternehmen ist Zulieferer für die Automobilindustrie.