Einsatz

siehe Bericht von come-on.de:

Niemand verletzt

Feuerwehreinsatz in Halver: Brand in Absauganlage bei "Seissenschmidt"

 

© Klümper

 

Halver - Bei der Firma "Seissenschmidt Heat Treatment" kam es am Samstagnachmittag zu einem Brand in einer Absauganlage. Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Die baulichen Löschanlagen des Unternehmens hatten aber bereits gut funktioniert. Trotzdem dauerte der Einsatz für die Polizei zwei Stunden.

Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr Halver zu einem Brand bei der Firma "Seissenschmidt Heat Treatment" an der Elberfelder Straße gerufen. Das Feuer war in einer Absauganlage ausgebrochen.

 

Die vorhandenen baulichen Löschanlagen hatten funktioniert, trotzdem musste die Feuerwehr Teile der Anlage abbauen, um sicherzugehen, dass keine weitere Glutnester vorhanden waren.

© Klümper
 

Niemand wurde verletzt. 45 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte und Bommert waren vor Ort. Ausgerückt waren auch das DRK, Rettungsdienst und Polizei.  

Die Elberfelder Straße musste für zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Einsatz konnte gegen 18 Uhr beendet werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Abend mitteilte.

siehe Bericht von come-on.de: Polizei prüft Zusammenhang

Wieder Wohnwagen einer Prostituierten in Flammen

© Hesse

Halver - Schon wieder brannte der Wohnwagen einer Prostituierten an der Rader Straße in Schwenke.

Erst im Mai ist ein anderer Wohnwagen auf dem Parkplatz der Bundesstraße 229 niedergebrannt. Damals habe es sich laut Polizei um einen Defekt der Gasheizung gehandelt. 

 

Dieses Mal stand der Wohnwagen am frühen Samstagmorgen in Flammen. Vorbeifahrende Zeugen informierten die Polizei und die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr.

© Hesse
 

Die Feuerwehr löschte das Feuer. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört, teilt die Polizei mit. Auch die Straße nahm Schaden. Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt.

© Polizei MK

Wegen des ähnlichen Vorfalls vor einigen Monaten überprüfen die Beamten derzeit mögliche Tatzusammenhänge. Hinweise zu dem Feuer nimmt die Polizei in Halver unter Tel. 0 23 53/9 19 90 entgegen.

12 von 18 Feuerwehrleuten aus Krankenhaus entlassen

Nach Galvanik-Großbrand in Iserlohn: Kindersandkästen meiden - Millionenschaden

 

© Feuerwehr Iserlohn

 

[Update 19.46 Uhr] Iserlohn - Nach dem Großbrand in der Produktionshalle eines Galvanikbetriebes am Sonntag in Iserlohn-Barendorf dauerten die Nachlöscharbeiten auch am Montagabend noch an. Zwölf der 18 Feuerwehrleute, die wegen Atemwegreizungen oder Übelkeit ins Krankenhaus gebracht wurden, sind wieder zuhause. In drei Ortsteilen sollen nach einer Empfehlung der Stadt Kindersandkästen vorläufig nicht genutzt werden.

Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, es seien keine Schadstoffe gemessen worden, betonte ein Sprecher der Feuerwehr. Gleichwohl riet die Stadt Iserlohn den Bewohnern der Stadtteile Iserlohner Heide, Hombruch und Nußberg mit Blick auf die Brandrückstände zu Vorsicht.

Demnach sollte Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten gründlich gewaschen und geschält werden. Oberflächen wie Fenster, Türen oder Kinderspielgeräte sollten auf sichtbare Brandspuren untersucht und gesäubert, Brandrückstände mit Handschuhen aufgesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden.

Großbrand in Galvanikfirma in Iserlohn

Großbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in IserlohnGroßbrand in Galvanikfirma in Iserlohn

Zudem sollten Kindersandkästenbis zum Vorliegen der Analyseergebnisse des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) vorsichtshalber nicht benutzt werden. Die Ergebnisse werden für Ende dieser, Anfang nächster Woche erwartet.

18 Feuerwehrleute ins Krankenhaus

Wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte, seien zwölf der 18 Einsatzkräfte, die wegen Atemwegreizungen oder Übelkeit ins Krankenhaus gebracht wurden, mittlerweile wieder zuhause. Rund 250 Einsatzkräfte brachten das Feuer am frühen Montagmorgen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch auch am Abend noch an.

Zur Brandursache äußerte sich die Polizei am Montagmittag in einer Pressemitteilung: "Nach ersten Ermittlungen des Brandermittlers der Polizei vor Ort kann das Gebäude nach Weisung der Bezirksregierung Arnsberg aufgrund der Kontaminierung und der Einsturzgefahr des Restgebäudes derzeit nicht betreten werden."

Und weiter: "Erst nach Absaugen sämtlicher Löschflüssigkeiten und nach Austrocknung darf das Gebäude zwecks Brandermittlung betreten werden. Mit der Brandermittlung wird zeitnah ein externer Sachverständiger beauftragt. Die Ermittlungen dauern an." Das bedeutet im Klartext, dass die Brandursache aktuell noch nicht ermittelt werden kann.

Der Geschäftsführer der Firma selbst sagte am Montagmorgen im Gespräch vor Ort mit come-on.de, dass er von einem technischen Defekt beim Hochtemperieren der Galvanikbecken ausgehe. 

Die Schadenshöhe sei noch nicht genau bekannt, aber: "Es geht auf jeden Fall in die Millionen", sagte ein Feuerwehrsprecher. 

Galvanik-Brand - das ist passiert:

Die rund 1000 Quadratmeter große Halle an der Baarstraße brannte bereits "in voller Ausdehnung", als die am Sonntagabend gegen 18.52 Uhr alarmierte Feuerwehr mit den ersten Kräften eintraf. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach, wie die eindrucksvollen Fotos der Feuerwehr Iserlohn belegen.

Das betroffene Gebäude des Unternehmens Gebrüder Becker selbst gilt nach dem Feuer als einsturzgefährdet. Dagegen wurden der Verwaltungsbau und ein Anbau nicht oder kaum vom Feuer beschädigt.

© Feuerwehr Iserlohn

Die Feuerwehr Iserlohn löste bereits kurz nach Eintreffen am Einsatzort am Sonntagabend gegen 19 Uhr "Stadtalarm" aus - sämtliche Löschzüge wurden damit alarmiert. Außerdem forderte die Iserlohner Wehr mehrere Löschzüge aus den Nachbarstädten an.

Schließlich war die Feuerwehr Iserlohn mit 140 Kräften im Einsatz. "170 weitere Einsatzkräfte aus dem Märkischen Kreis von Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten die Kollegen aus Iserlohn. Der Bereich Baarstraße in Höhe Barendorf wurde weiträumig abgesperrt", so die Feuerwehr am Montagmorgen.

© Feuerwehr Iserlohn

Aufgrund des Brandausmaßes seien mehrere Strahlrohre und zwei Wenderohre über Drehleitern vorgenommen worden. "Im späteren Einsatzverlauf kam auch noch ein Teleskopmast aus Dortmund zur Brandbekämpfung zum Einsatz", hieß es am Montag weiter.

Ein Teil des kontaminierten Löschwassers sei in den benachbarten Baarbach gelangt. "Erste Messungen des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv) ergaben einen erhöhten pH-Wert im Wasser des Baarbachs. Im weiteren Messverlauf normalisierten sich die Werte. Um weitere Proben des kontaminierten Wassers nehmen zu können, kamen Trupps unter Chemiekalienschutzanzügen zum Einsatz", teilte die Feuerwehr mit. 

© Feuerwehr Iserlohn

Das kontaminierte Löschwasser werde durch ein Entsorgungsunternehmen aufgenommen und entsorgt. Rund 20 Feuerwehrleute hätten im Anschluss über Übelkeit und Atemwegreizungen geklagt, so dass an der Iserlohner Feuerwache eine Sichtung der Einsatzkräfte durch den Leitenden Notarzt des Märkischen Kreises habe vorgenommen werden müssen. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser transportiert worden. 

Anwohner wurden über Lautsprecherdurchsagen und die Warn-App Nina informiert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Rauchwolke war vor Einbruch der Dunkelheit kilometerweit im nördlichen Märkischen Kreis zu sehen. In sozialen Netzwerken wurden schnell zahlreiche Bilder von der Rauchsäule geteilt.

Messungen ergaben keine Hinweise auf Schadstoffe

Ob die Rauchgase eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten, untersuchte der ABC-Zug des Märkischen Kreises. "Luftmessungen der Messkomponente des Märkischen Kreises im Umfeld des Brandes verliefen negativ", hieß es zunächst.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung musste ein in der Nähe befindliches Restaurant geräumt werden. "Zudem wurde die Bevölkerung über das Schadensereignis und dessen Rauchbelästigung über Durchsagen und die Warn-App NINA informiert. Die Polizei und Ordnungsamt befuhren einige Stadtteile Iserlohns und gaben über Lautsprecher die Informationen über das Schadensereignis bekannt. Ein Teil der Iserlohner Sirenen kamen auch zum Einsatz", so die Feuerwehr.

Großbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danach

Großbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danachGroßbrand in Iserlohner Galvanikbetrieb: Der Morgen danach

Bis Montagmorgen um ca. 5 Uhr galt die Empfehlung, in geschlossenen Räumen zu bleiben und Lüftungsanlagen auszuschalten. Der Rauch zog in Richtung der Ortsteile Iserlohner Heide, Iserlohn-Nussberg, Iserlohn-Zentrum sowie Teile von Hemer.

Eine große Schwierigkeit war die Lage der Firma. Die Feuerwehr musste ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte historische Fabrikenanlage Maste-Barendorf verhindern. Das Kulturdenkmal besteht aus knapp zehn Gebäuden. In der Anlage sind unter anderen Künsterateliers, ein Trauzimmer sowie ein Museum untergebracht. Der Bereich um die Anlage Maste-Barendorf ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Halle ist einsturzgefährdet

Die betroffene Firma Gebrüder Becker an der B233 ist auf das galvanische Verzinken und thermatische Behandeln spezialisiert. Beim Galvanisieren werden metallische Schichten wie Kupfer, Nickel, Chrom, Zinn oder Messing auf andere Materialien aufgebracht. Das Unternehmen ist Zulieferer für die Automobilindustrie.

Um 19:13 war es auch für den Löschzug Halver Stadtmitte soweit, obwohl der Brand im Industriegebiet Mermbach bereits unter Kontrolle war wurden Kräfte aus Halver für die Nachlöscharbeiten angefordert.

Da die ausgebrannte Halle aufgrund der Einsturzgefahr nicht von Innen betreten werden kann wurde von der Leitstelle des Oberbergischen Kreises die Hubrettungsbühne sowie das Tanklöschfahrzeug mit seiner leistungsstarken Pumpe und dem weitreichenden Wasserwerfer angefordert.

Acht Einsatzkräfte machten sich von der Thomasstraße in Halver auf um die Kameraden in Radevormwald zu unterstützen.

Die Nachlöscharbeiten sind noch in vollem Gange, wie lange sich der Einsatz auch für die Halveraner Kameraden noch hinziehen wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.

 

 20180920 Amtshilfe Rade

 

Foto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 20.09.2018

Alarmzeit: 19:13 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 sonstiges - Amtshilfe

Einsatzort: Gewerbestraße Radevormwald

Einsatzdauer:

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 4000; TM 32; MTF

Eingesetzte Kräfte: 8

Auch der Löschzug Buschhausen der Feuerwehr Halver wurde gegen 17 Uhr zu dem Großbrand im benachbarten Radevormwald alarmiert. Die Kameraden unterstützen die Einsatzleitung vor Ort, indem sie mit Hilfe der in Buschhausen stationierten Drohne, Luftaufnahmen von der Einsatzstelle erstellten. Infolgedessen konnte sich ein besserer Überblick über die aktuelle Einsatzlage verschafft werden, indem einzelne noch lodernde Brandherde und Glutnester aufgedeckt wurden, so dass das weitere Einsatzvorgehen besser geplant werden konnte.

Insgesamt waren fünf Kameraden des Löschzugs Buschhausen in die Nachbarstadt ausgerückt. Für sie endete der Einsatz gegen 21 Uhr zurück am Gerätehaus.

Drohne 20.08.18 1   Drohne 20.08.18 2

Datum: 20.09.2018

Alarmzeit: 17:00 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 - Drohneneinsatz

Einsatzort: Radevormwald

Einsatzdauer: ca. 4 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ4

Eingesetzte Fahrzeuge: MTF

Eingesetzte Kräfte: 5

Auch die Feuerwehr Halver war aufgrund des Großbrandes im benachbarten Radevormwald gefordert.

Gegen 11:30 wurden einige Kräfte im Rahmen der Messkomponente des Märkischen Kreises alarmiert, um die Schadstoffbelastung in der Luft zu messen, da die Rauchwolke aufgrund der Windrichtung über den Märkischen Kreis, vor allem über Halver, Schalksmühle und Lüdenscheid zog.

Vier Einsatzkräfte fuhren mit einem Mannschaftstransportwagen und spezieller Messausrüstung erst einmal zum Kreishaus in Lüdenscheid, wo in den Stabsräumen die Einsatzleitung rund um Kreisbrandmeister Michael Kling untergebracht war.

Dort wurden auf der Karte des Märkischen Kreises insgesamt 20 Messpunkte festgelegt, die durch einzelne Kräfte des Messzuges angefahren und dort Luft- sowie Wischproben genommen wurden.

Auch über die WarnApp Nina des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wurden die Anwohner anfangs dazu aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich möglichst wenig draußen aufzuhalten, dieser Hinweis konnte jedoch, auch aufgrund der Arbeit des Messzuges, wieder aufgehoben werden.

Neben Halver bilden Einheiten aus Plettenberg, Neuenrade, Meinerzhagen, Werdohl, Herscheid und Nachrodt diesen Messzug, der im ganzen Kreisgebiet zum Einsatz kommt.

Die Feuerwehr Radevormwald hat den Brand mithilfe der Feuerwehr aus Hückeswagen mittlerweile unter Kontrolle.

 

Funk 1 800

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 20.09.2018

Alarmzeit: 11:30 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: Ü-Mess

Einsatzort: Kreisgebiet

Einsatzdauer: ca. 5,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: MTF

Eingesetzte Kräfte: 4

Weil Ihr ein Reh vor das Auto gesprungen ist musste eine junge Halveranerin am Dienstag ausweichen, verlor dabei die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab. Sie fuhr auf einen gefällten Baum auf, hob ein wenig ab und landete in weiteren Bäumen.

Auf der Anfahrt stellte sich die Lage schlimmer dar als anfangs befürchtet, eine Meldung über Funk von der Kreisleitstelle handelte - anders als bei der Alarmierung - von einer eingeklemmten Person im PKW, dies bestätigte sich bei Eintreffen jedoch glücklicherweise nicht.

Durch die anwesende Feuerwehr wurde die Unfallstelle gegen den Verkehr abgesichert, der PKW gesichert, auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und ein Baum von der Straße entfernt.

Die PKW Fahrerin musste mit mehreren Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die alarmierten Kameraden des LZ Oberbrügge konnten bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort wieder abbrechen und zum Gerätehaus zurückkehren.

 

TH Verletzte 2 800

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 18.09.2018

Alarmzeit: 07:08 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Verkehrsunfall

Einsatzort: Kreisch

Einsatzdauer: ca. 2 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1;LZ2

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; RW; TLF4000 (alle LZ 1), HLF 20 01 (LZ 2)

Eingesetzte Kräfte: 22

Weitere: Polizei, Rettungsdienst MK

Ein Anwohner hat einen piepsenden Heimrauchmelder gehört, konnte aber nicht genau zuordnen, aus welchem Haus das Geräusch kommt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Besatzung des HLF 20 machte sich an der Einsatzstelle angekommen auf die Suche, das entsprechende Haus wurde schnell gefunden.

Durch einen Nachbarn erfuhren die Kameraden, dass die Bewohner im Urlaub seien.

Mithilfe der Wärmebildkamera konnten die Kameraden nichts feststellen, jedoch wurde mithilfe der Steckleiter, welche aus mehreren Teilen zusammengesteckt und damit die Länge je nach Bedarf festgelegt wird, mehrere Fenster kontrolliert.

Als auch da weder Rauch noch Feuerschein zu sehen war wurde auf ein Aufbrechen der Haustür verzichtet und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug rückte ohne weitere Tätigkeiten ein.

 

Rauchmelder 800

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 19.09.2018

Alarmzeit: 11:03 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-Heimrauchmelder

Einsatzort: Königsberger Weg

Einsatzdauer: > 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02

Eingesetzte Kräfte: 8

Weitere: Polizei

Ausgelöster Heimrauchmelder im ersten Obergeschoss – mehr Informationen hatten die Männer und Frauen des Löschzuges Stadtmitte am Montag gegen 16:14 Uhr nicht, als Sie von Ihrem Meldeempfänger zur Feuerwehr gerufen wurden.

In der Ringstraße eingetroffen gingen die ersten Kameraden zur Erkundung vor, den piependen Rauchmelder, der seit dem 01. Januar in allen Neubauten Pflicht ist, hörten Sie auch. Die Wohnung war jedoch verschlossen, der Mieter nicht zu Hause.

Da keinerlei Brandgeruch oder sonstige Anzeichen einer Gefahr zu erkennen waren wurde die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle hinzugezogen, welche die Tür ohne weitere Beschädigung öffnen können.

Dies war jedoch nicht mehr nötig, da in diesem Moment der Mieter der Wohnung an der Einsatzstelle eingetroffen ist.

 

Brandschutz 1

 

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 17.09.2018

Alarmzeit: 16:14 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-Heimrauchmelder

Einsatzort: Ringstraße

Einsatzdauer: > 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: KDOW; HLF 20 02; HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 14

Weitere: Polizei, WHS

Um 09:45 Uhr am Freitag wurde der Löschzug Stadtmitte mittels Meldeempfänger zu einer Gasausströmung im Bereich des Wendehammers im Waldweg gerufen.

Im Bereich des Wendehammers habe ein Passant den Geruch wahrgenommen und den Notruf gewählt.

Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde der Waldweg von Wendehammer bis zum Baubetriebshof der Stadt Halver sowie der Leyer Sonnenschein und das angrenzende Betriebsgelände des Autohaus Langenscheid mit mehreren Gasmessgeräten abgegangen, jedoch keine gefährlichen Gase in der Luft nachgewiesen.

Da jedoch alle anwesenden Feuerwehrleute den typischen Gasgeruch vernehmen konnten, wurde erst einmal noch keine Entwarnung gegeben und auch die ab der Kreuzung Leyer Sonnenschein / Waldweg gesperrte Straße noch nicht wieder freigegeben.

Erst als der durch die Kreisleitstelle in Lüdenscheid hinzugerufene Entstördienst des Energieversorgers, welcher wesentlich feinere Messgeräte als die Feuerwehr besitzt eine Gefahr ausgeschlossen hat wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet, der Netzbetreiber Westnetz jedoch führte noch einige Messungen durch.

Erdgas an sich ist farb-, geschmack- und geruchlos, die Energieversorger jedoch mischen dem Gas einen starken, nicht alltäglichen Geruch bei, um schnell auf Leckagen aufmerksam zu werden. Wenn auch Sie das Gefühl haben, ausströmendes Gas zu riechen, zögern sich nicht, die 112 anzurufen.

 

 

Funk 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 14.09.2018

Alarmzeit: 09:45 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: Gas1 – Gasgeruch

Einsatzort: Waldweg

Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: KDOW;HLF 20 02; HLF 20 01; TM 32; RW

Eingesetzte Kräfte: 15

Weitere: Polizei, Entstördienst Gas

Zu einer Ölspur wurde der Löschzug Stadtmitte am späten Nachmittag alarmiert.

Von der Karlshöhe auf zog sich ersten Erkenntnissen nach eine Ölspur die L892 bis in die Heerstraße nach Oberbrügge herunter.

Im Verlaufe des Einsatzes vergrößerte sich diese jedoch auch in den Innenstadtbereich und in die andere Richtung bis nach Lüdenscheid.

Da sich in vielen Bushaltestellen größere Ölflecken befanden stammen diese vermutlich von einem Bus im Auftrag der Märkischen Verkehrsgesellschaft.

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt wurden nur die größeren Ölflecken abgestreut, da es zwischen diesen lediglich einzelne Öltropfen waren, die sich auf der Strecke verteilten.

Nach ca. 2 Stunden und sieben Sack Ölbindemittel war der Einsatz für die Feuerwehr Halver beendet.

 

 

Ölspur 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 13.09.2018

Alarmzeit: 17:38 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Ölspur

Einsatzort: Stadtgebiet

Einsatzdauer: ca. 2 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; KDOW; RW

Eingesetzte Kräfte: 9

Weitere: Ordnungsamt Halver

Um 11:01 wurde der Löschzug Stadtmitte am Dienstag zum Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Halver-Ostendorf alarmiert, da die Brandmeldeanlage aufgelaufen war. Aufgrund der hohen Gefahrenlage, da zum Zeitpunkt des Einsatzes der Unterricht mit zirka 850 Schülern im vollen Gange war, wurde der Löschzug Stadtmitte zusätzlich zum Digitalen Meldeempfänger, welchen die freiwilligen Feuerwehrleute immer bei sich tragen, auch mittels Sirene im Stadtgebiet alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise weniger dramatisch dar, vermutlich in böswilliger Absicht hat ein Schüler einen Feuermelder ausgelöst. Genauere Informationen, ob ein technischer Defekt vorlag oder die Anlage wirklich absichtlich Ausgelöst wurde wird die Kriminalpolizei, welche Ermittlungen aufgenommen hat, klären.

Leider wurde der Melder beim Auslösen derart beschädigt, dass das Gerät nach dem Zurücksetzen durch die Feuerwehr direkt wieder Alarm schlug, weshalb sich der Einsatz leider etwas verzögert hat.

Lobend zu erwähnen ist die vorbildliche Evakuierung der Schule, bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, jedoch hat ein Schüler seinen Privatwagen in der Feuerwehrzufahrt geparkt, was die Anfahrt der Feuerwehr erschwert hat. Daher die Bitte an alle Verkehrsteilnehmer, halten sie Feuerwehrzufahrten und -Aufstellflächen unbedingt frei, da es um die Sicherheit von (vielleicht auch Ihrem) Menschenleben geht.

 

 

Brandschutz 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 11.09.2018

Alarmzeit: 11:01 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger und Sirene

Einsatzart: F-Melder-BMA

Einsatzort: Eugen-Schmalenbach-Straße

Einsatzdauer:ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TM32, HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 20

Weitere: Polizei

Am Sonntag Mittag um 12:38h wurde der Löschzug Stadtmitte durch den Rettungsdienst des Märkischen Kreises nachgefordert.

Die ca. 150 kg schwere Patientin musste liegend aus der Wohnung getragen werden, was durch die Besatzungen des Rettungswagens (RTW) und des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) im Treppenhaus nicht zu bewerkstelligen war. Der Löschzug Stadtmitte rückte mit 3 Fahrzeugen und 13 Mann an.

Da erste Überlegungen vorsahen, die Patientin mittels Hubrettungsbühne aus dem Fenster zu retten wurde die Straße gesperrt, um die benötigte Aufstellfläche zu gewähren.

Da dieser Plan jedoch aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der lediglich im Hochparterre gelegen Wohnung verworfen wurden und die Patientin mittels Muskelkraft durch das Treppenhaus herausgetragen wurde, konnte die Straße recht schnell wieder freigegeben werden.

Die Patientin wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

 

 

FWRD 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 09.09.2018

Alarmzeit: 12:38 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Innenstadtbereich

Einsatzdauer: <1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM 32; RW

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW und NEF

 

Aus Gründen des Datenschutzes wird bei rein medizinischen Notfällen, wo die Feuerwehr Halver nur in Amtshilfe tätig wird keine genaue Adresse genannt, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen.

Um 03:54 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte am Donnerstagmorgen in die Oststraße alarmiert, da bei einem dort ansässigen Industriebetrieb die Brandmeldeanlage ausgelöst hat.

Die vor dem Gebäude wartenden Mitarbeiter, welche das Gebäude geräumt haben konnten eine genaue Beschreibung geben, welcher Melder ausgelöst hat und lotsten die Feuerwehrleute so zur Einsatzstelle.

Ein Atemschutztrupp stellte fest, das einige Tropfen Öl auf ein heißes Maschinenteil getropft waren und unter Rauchbildung verbrannt sind.

Dieser Rauch wurde von der Brandmeldeanlage wahrgenommen, die automatisch einen Alarm an die Kreisleitstelle in Lüdenscheid geschickt hat.

Da das Öl jedoch schon vollständig verbrannt war wurde der Bereich lediglich mit der Wärmebildkamera abgesucht, ein Löscheinsatz war nicht erforderlich.

Nach zirka einer Stunde konnten die Kameraden ihre Geräte wieder auf den Fahrzeugen verlasten und zum Gerätehaus einrücken.

 

Wärmebildkamera 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 06.09.2018

Alarmzeit: 03:54 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-BMA

Einsatzort: Oststraße

Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02; TM 32; HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Polizei

Während des monatlichen Ausbildungsdienstes am Sonntag wurde der Löschzug Stadtmitte um 09:21 zur Tragehilfe für den Rettungsdienst nachalarmiert.

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten der Patientenwohnung war ein Heraustragen der Patientin zu zweit nicht möglich.

Die Kameraden machten sich mit dem Rüstwagen und der Hubrettungsbühne auf den Weg in den Ortsteil Carthausen.

Da der Einsatz schnell abgearbeitet werden konnte hatten die betreffenden Kameraden im Anschluss noch Zeit den simulierten Brand in der ehemaligen Schule an der Susannenhöhe zu bekämpfen – auch dies gelang ohne weitere Probleme.

 

FWRD 4 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 26.08.2018

Alarmzeit: 09:21 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Carthausen

Einsatzdauer: >1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: RW, TMB32

Eingesetzte Kräfte: 5

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW

 

Aus Gründen des Datenschutzes wird bei rein medizinischen Notfällen, wo die Feuerwehr Halver nur in Amtshilfe tätig wird keine genaue Adresse genannt, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen.

Zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst rückte der Löschzug Stadtmitte Samstag Nachmittag um 15:19 Uhr aus.

Da der Patient mit Verdacht auf Herzinfarkt nicht mehr laufen durfte und der Platz in Treppenhaus und Wohnung zu beengt war, um ihn sicher nach unten zu tragen wurde der Patient mithilfe der Hubrettungsbühne über den Balkon gerettet.

Im Einsatzverlauf wurde die Seitenstraße komplett gesperrt, da der gesamte Platz als Aufstellfläche für die Hubrettungsbühne benötigt wurde.

Der Patient wurde anschließend mit einem Rettungswagen und Notarztbegleitung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

 

 

FWRD 3 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum:25.08.2018

Alarmzeit: 15:19Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Kernstadt

Einsatzdauer: >1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TM32, RW, KDOW

Eingesetzte Kräfte: 12

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW und NEF

 

Aus Gründen des Datenschutzes wird bei rein medizinischen Notfällen, wo die Feuerwehr Halver nur in Amtshilfe tätig wird keine genaue Adresse genannt, um die Privatsphäre der Opfer zu schützen.

Am Donnerstagabend um kurz nach 20:00 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte in die Von-Vincke-Straße alarmiert, dort sollte ein mehrerer hundert Kilo schwerer Ast aus ca. 7 Metern Höhe auf einen PKW gestürzt sein.

Vor Ort stellte sich den Kräften jedoch ein etwas anderes Bild da. Der schätzungsweise 12 Meter lange Ast war entgegen der ersten Meldung auf ein Verwaltungsgebäude der Stadt Halver gefallen.

Da sich aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit glücklicherweise keine Personen mehr in dem Gebäude aufhielten wurde vorrangig der angrenzende Fußweg zur Lindenhofschule und der Gehweg de Von-Vincke-Straße gesperrt und dann nach einer Möglichkeit gesucht, den Ast ohne weitere Beschädigung vom Gebäude zu entfernen.

Dazu wurde dieser zuerst mit einem Spanngurt gegen weiteres Verrutschen gesichert, anschließend wurde die Hubrettungsbühne in Stellung gebracht und durch einen Feuerwehrmann, welcher hauptberuflich in der Baumpflege tätig ist, fachgerecht abgetragen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit wurden mit mehreren Lichtmasten, sowohl fest im Fahrzeug verbauten als auch mobilen die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Mit diesem etwas zeitaufwändigeren Verfahren gelang es, den Ast ohne weitere Beschädigung des Hauses zu entfernen. Auch die Verkehrsbehinderung auf der viel befahrenen Von-Vincke-Straße wurden auf ein Minimum reduziert.

Gegen 22:30 war der nicht alltägliche Einsatz für die Wehrleute beendet.

 

 

20180823 ASt auf Haus 1

 

20180823 Ast auf Haus 3

Fotos © Feuerwehr Halver

 

Datum: 23.08.2018

Alarmzeit: 20:08 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 Hindernis auf Straße

Einsatzort: Von-Vinke-Straße

Einsatzdauer: ca. 2,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, RW, TMB32

Eingesetzte Kräfte: 12

Weitere: Polizei

 

Während der Löschzug Stadtmitte während der Bereitschaft keinerlei Einsätze zu bewältigen hatte rückte der Löschzug Bommert im Verlauf des Abends gleich zweimal aus.

Gegen 20:00 Uhr wurden die Kameraden mit dem LF-Katastrophenschutz sowie dem MTW in die Ortschaft „auf dem Heede“ alarmiert, dort blockierte ein umgestürzter Baum die Straße.

Mithilfe der Motorkettensäge des Löschgruppenfahrzeugs wurde dieser in „handgerechte“ Stücke zerkleinert und von der Fahrbahn geräumt, so dass der Verkehr wieder frei fließen konnten.

Kaum waren die Kameraden eingerückt und hatten Ihre Fahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht wurden Sie ein zweites Mal alarmiert, wieder ging es zur Ortschaft „auf dem Heede“, diesmal war der Einsatzgrund jedoch etwas kleiner: ein großer Ast konnte dem Wind nicht mehr standhalten und ist ebenfalls abgebrochen. Auch dieser wurde zerkleinert und auf Seite geräumt, danach war auch für die Bommerter Kameraden gegen 21:30 Feierabend.

 

Datum: 09.08.2018

Alarmzeit:20:00 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 – Baum auf Straße

Einsatzort: Auf dem Heede

Einsatzdauer: je 30 Minuten

Eingesetzte Einheiten: LZ3

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 20 KatS; MTF

Eingesetzte Kräfte: 20

 

 

Aufgrund der erwarteten Unwetterlage über dem Märkischen Kreis wurden die Feuerwehren und Hilfsorganisationen durch die Kreisleitstelle gegen 15:30 Uhr in einen sogennanten „Voralarm“ versetzt.

Der deutsche Wetterdienst warnte vor orkanartigen Windböen sowie einer erhöhten Überflutungsgefahr bei Starkregen.

Abgesehen von einzelnen Kameraden des Einsatzführungsdienstes, welche bereits ab 14:45 erste Vorbereitungen trafen, wurden dann vom Löschzug Stadtmitte die beiden Hilfeleistungslöschfahrzeuge, der Rüstwagen, das Tanklöschfahrzeug sowie die Hubrettungsbühne und der Einsatzleitwagen besetzt und die 24 Kameraden standen an der Thomasstraße für Einsätze zur Verfügung.

Auch der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen besetzte mit 6 Feuerwehrleuten das Gerätehaus am Anemonenweg für etwaige Einsätze.

Mit dem Einsatzleitwagen stand die Wehrleitung in ständiger Verbindung mit der Kreisleitstelle, etwaige Einsätze im Halveraner Stadtgebiet wären von hier aus auf die einzelnen Fahrzeuge verteilt worden.

Da das Gewitter Halver jedoch abgesehen von ein wenig Regen, den die Natur bei der aktuellen Wetterlage jedoch gut gebrauchen konnte, verschonte, gab es keine Einsätze für die Feuerwehr Halver und gegen 17:00 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft wieder zurückgefahren.

Auch für die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, welche mit einem Krankentransportwagen und mehreren Fahrzeugen des Katastrophenschutzes in Bereitstellung standen kam es zu keinen Einsätzen.

Der deutsche Wetterdienst warnt jedoch bis in die Morgenstunden des kommenden Freitags vor Sturmböen.

Auch Kreisbrandmeister Michael Kling zog ein positives Fazit, die Lage im Märkischen Kreis sei eher ruhig geblieben, lediglich vereinzelte Einsätze seien durch einige Feuerwehren abzuarbeiten. Der „spektakulärste“ Einsatz des Tages wurde durch einen LKW verursacht, der auf der A45 zwischen Meinerzhagen und Drolshagen auf der Talbrücke Bleche vom Wind auf die Seite geworfen wurde, auch hier kamen glücklicherweise keine Menschen zu Schaden.

 

Datum: 09.08.2018

Alarmzeit: 15:30 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: Bereitstellung

Einsatzort: Stadtgebiet Halver

Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1, LZ2

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, HLF 20 01, TLF4000, RW, TM32, ELW 1

Eingesetzte Kräfte: 30

Weitere: DRK Halver

61 Einsatzkräfte bei Brand in Schwenke

200 Meter lagen zwischen Einsatzgebiet und Fahrzeugen der Feuerwehr beim Waldbrand in Schwenke am Freitag.
© Hesse

Halver - Der Waldbrand bei Schwenke beschäftigte die Feuerwehr Halver am Freitagnachmittag bis in die späten Abendstunden. Unterstützung bei den Löscharbeiten kam dabei auch aus der Nachbarschaft.

Begonnen hatten die Löscharbeiten nördlich von Schwenke in der Nähe der Bundesstraße 229 am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr. Daran waren insgesamt 61 Einsatzkräfte beteiligt – darunter neben den Löschzügen Stadtmitte und Buschhausen auch der Löschzug Hahnenberg aus Radevormwald. 

 

Bei solchen Lagen, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichten, greife die Feuerwehr auf die überörtliche Hilfe zurück, erklärt Michael Keil, Sprecher der Feuerwehr Halver. Dazu gehöre oft auch Luftunterstützung, um Brandherde zu lokalisieren. So hatte am Freitag auch ein angeforderter Polizeihubschrauber den genauen Brandherd lokalisiert.

Zum genauen Auslöser des Brandes konnte Keil noch nichts mitteilen. Die Ermittlungen laufen noch. Schwierig bei den Löscharbeiten war nicht nur die Distanz von 200 Metern zwischen Fahrzeugen und Einsatzgebiet. Die Löschwasserversorgung lief zunächst nur über die Fahrzeuge, später dann auch über einen Hydranten am Schwenker Höhenweg. 

 

Auf der gesamten Fläche – der Waldbrand erstreckte sich auf ein Gebiet von 50 mal 15 Meter – hatten sich außerdem Glutnester gebildet. Solche Glutnester befänden sich an der Oberfläche, wo sich auch Brennmaterial – trockenes Geäst, Gras und Unterholz – befände, erklärt Keil. Diese mussten einzeln abgelöscht werden. „Nachdem die letzten Glutnester beseitigt waren, wurde der ganze Waldboden noch einmal nachträglich mit Wasser benetzt.“

Danach seien die Einsatzkräfte erst einmal abgerückt. Nach zwei Stunden sei noch einmal eine kleinere Gruppe von Feuerwehrleuten zur Kontrolle zu dem betroffenen Waldstück gefahren. „Es wurden aber keine Glutnester und keine Rauchentwicklung festgestellt“, sagt Keil. 

Ausbreitung von vielen Faktoren abhängig 

Bei dem Brand in Schwenke hatte ein Gebiet von etwa 750 Quadratmetern gebrannt. Wie schnell sich ein Waldbrand mitunter ausbreiten kann, hänge von vielen Faktoren ab, sagt Keil, unter anderem von Windrichtung und Windstärke. „Das kann man nicht voraussagen, das ist reine Spekulation.“ Klar geregelt sei allerdings die besagte überörtliche Hilfe, um einen Nachschub bei den Einsatzkräften und der Wasserversorgung zu gewährleisten. 

So unterschiedlich wie die Faktoren bei der Brandentstehung und -ausbreitung seien auch die Möglichkeiten der Bekämpfung, sagt Keil, beispielsweise die Luftunterstützung durch Hubschrauber und Drohnen, das Schlagen von Brandschneisen oder das Benetzen von noch nicht betroffenen Waldgebieten. 

Am Freitagabend gab es außerdem einen Fall von Wild-Grillen. Wie die Polizei in Halver bestätigte, sei dies gegen 19 Uhr aus Berge gemeldet worden. „Dort haben wir dann eine Dame und einen Herrn aus dem Ruhrgebiet angetroffen“, sagt Polizeihauptkommissar Armin Kibbert. Der kleine Einweggrill der beiden habe auf der Straße gestanden, allerdings in Waldnähe. Das Paar sei auf die begangene Ordnungswidrigkeit hingewiesen worden und habe darauf den Grill sofort gelöscht. „Wir haben es in dem Fall bei einer mündlichen Verwarnung belassen“, sagt Kibbert.

Mündliche Verwarnung für Wild-Griller 

Im Gegensatz zum Wild-Grillen ist das Herbeiführen einer Brandgefahr – so der Titel des entsprechenden Paragrafen 306f – ein Straftatbestand. Wer demnach unter anderem Wälder, Heiden und Mooren oder bestellte Felder durch Rauchen, offenes Feuer, Licht, das „Wegwerfen brennender oder glimmender Gegenstände oder in sonstiger Weise in Brandgefahr bringt“, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft. „Gefahr ist dabei ein sehr schwammiger Begriff“, sagt Kibbert. „Wie groß die Gefahr ist, ist schwer einzuschätzen.“ Bei der momentanen Trockenheit stelle schon zerschlagenes Glas auf einer Wiese eine Brandgefahr dar, wenn es geregnet habe dagegen nicht.