Einsatz

siehe bericht auf come-on.de:

Großeinsatz für die Feuerwehr

Lagerhalle an der Volmestraße durch Brand zerstört

© Klümper

[Update 20.25 Uhr] Lüdenscheid - Eine Lagerhalle an der Volmestraße in Lüdenscheid wurde am Samstag durch ein Feuer völlig zerstört. Die Feuerwehr war während der rund fünfstündigen Löscharbeiten mit einem Großaufgebot von rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand. Die Bundesstraße zwischen Brügge und Oberbrügge war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. 

Außerdem wurden Anwohner im Bereich Ahelle gebeten, wegen des Brandrauchs Fenster und Türen geschlossen zu halten. Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 11.30 Uhr brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung, so dass die Einsatzsstufe direkt erhöht wurde. Das bedeutete, dass neben den Kräften der Hauptwache gleich zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr ausrückten.   

 

Lagerhalle an der Volmestraße durch Brand zerstört

Das Feuer war schnell unter Kontrolle, aber zahlreiche Glutnester in der Dämmung des Gebäudes erschwerten die Brandbekämpfung, so dass letztlich Stadtalarm ausgelöst wurde. Atemschutzgeräteträger aller fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr standen bereit, um sich bei dem nicht zuletzt auch wegen der sommerlichen Hitze kräftezehrenden Einsatz abzuwechseln.

 
Zwischenzeitlich wurde vor Brandgeruch gewarnt.
© Markus Klümper

Zusätzlich rückte ein Löschzug der Feuerwehr Halver an, um in Bereitschaft zu stehen, falls noch Atemschutzgeräteträger benötigt würden oder ein weiterer Alarm einging.

Insgesamt waren etwa 30 Atemschutzgeräteträger abwechselnd in dem Gebäude, um gegen das Feuer vorzugehen. Sie setzten unter anderem sogenannte Fognails oder Löschnägel ein, um das Löschmittel durch Wände hindurch in den Dämmungen zu verteilen und durch feinen Sprühnebel eine hohe Kühlwirkung zu erreichen.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
© Markus Klümper

Gegen 15.30 Uhr war der Brand gelöscht. Nachdem die Halle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden war, rückten die meisten Kräfte wieder ab. Die Warnung vor Rauchgasen und die Straßensperre konnten aufgehoben werden. Der Löschzug Brügge blieb als letzter am Einsatzort, während eine Spezialfirma das eingesetzte Schaummittel entsorgte.

Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Nach Einschätzung der Feuerwehr sind Teile des rund 130 Jahre alten Gebäudes einsturzgefährdet. Von einem hohen Sachschaden ist auszugehen.

Wohnwagen wird Raub der Flammen

 

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Kameraden des Löschzuges Stadtmitte am Sonntagmorgen um 04:13. Ein Autofahrer hat auf der B229 auf einem Parkplatz zwischen der Ortschaft Schwenke und der Grenze zum Oberbergischen Kreis einen brennenden Wohnwagen gesehen.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stand der dort schon länger abgestellte Wohnwagen in Vollbrand, aufgrund von in dem Wohnwagen gelagerten Gasflaschen mussten die Einsatzkräfte jedoch große Vorsicht walten lassen. Mittels Schnellangriff wurde der Wohnwagen letztendlich von einem Trupp unter Atemschutz gelöscht, mit der Wäremebildkamera wurde immer wieder nach Glutnestern gesucht.

Der Wohnwagen selber war nicht mehr zu retten, glücklicherweise befanden sich jedoch keine Personen darin.

 

caravan

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum: 20.05.2018

Alarmzeit: 04:13 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F0 Fahrzeugbrand

Einsatzort: B229

Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TLF4000

Eingesetzte Kräfte: 11

Weitere: Polizei

Tragehilfe für Rettungsdienst

 

Zirka 15 Minuten nachdem die Kameraden vom letzten Einsatz wieder eingerückt waren ging um 10:24 bereits wieder der Melder einiger Kameraden des Löschzuges Stadtmitte.

Diesmal ging es wieder zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Innenstadt, diesmal jedoch in eine Arztpraxis.

Durch Mediziner wurde ein Patient in ein Krankenhaus eingewiesen, da dieser akut gesundheitlich bedroht war wurde durch die Arztpraxis ein Rettungswagen und ein Notarzt angefordert, welche dem Patienten bereits auf dem Weg zum Krankenhaus eine bestmögliche medizinische Versorgung zukommen lassen konnten.

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten war es das einfachste und vor allem für den Patienten schonendste Verfahren, ihn mit einem sogenannten Tragetuch aus der Praxis zu tragen. Zur Verstärkung zog der Rettungsdienst hier die Feuerwehr Halver hinzu, welche bei dem Transport in den Rettungswagen unterstützte. Eine Rettung mittels Hubrettungsfahrzeug war nicht effizient möglich.

Auch dieser Einsatz war nach ca. 30 Minuten erfolgreich abgearbeitet.

 

FWRD 7 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 17.05.2018

Alarmzeit: 10:24 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Tragehilfe

Einsatzort: Arztpraxis im Innenstadtbereich

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TMB 32, KDOW

Eingesetzte Kräfte: 12

Weitere: Rettungsdienst MK mit RTW und NEF

Person hinter Tür

 

Um 09:39 wurde am Donnerstagmorgen der Löschzug Stadtmitte zu einer Wohnung im Innenstadtbereich gerufen. Der anwesende Pflegedienst konnte den älteren Bewohner nicht erreichen, dieser war in einem Raum seiner Wohnung eingeschlossen. Der Schlüssel der Pflegedienstes passte zwar für die Haus- und Wohnungstür, nicht jedoch für die Zimmertür in der Wohnung.

Nachdem diese Zwischentür durch die Feuerwehr geöffnet wurde und der Patient an den Rettungsdienst übergeben wurde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

 

 

Datum: 17.05.2018

Alarmzeit: 09:39 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 P Tür

Einsatzort: Innenstadtbereich

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TMB 32

Eingesetzte Kräfte: 7

Weitere: Rettungsdienst MK mit 1 RTW

Datum: 11.05.2018
Alarmzeit: 17:11 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe 0 (TH0) 
Einsatzort: Krausebuche, Halver
Einsatzdauer: ca. 90 min


Am Freitagnachmittag um 17.11 Uhr wurde der Löschzug Buschhausen zur Unterstützung des Rettungsdienstes und zur Absicherung einer Rettungshubschrauberlandung nach einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad in Höhe der Abzweigung Krausebuche alarmiert.

Neben der Absicherung der Unfallstelle reinigten die eingesetzten Kräfte anschließend die Fahrbahn. Des Weiteren unterstützten sie die Polizei bei der Unfallaufnahme, indem Luftbildaufnahmen von der Unfallstelle mit Hilfe der in Buschhausen stationierten Drohne aufgenommen wurden. Nach ca. 1 1/2 Stunden konnte der Löschzug Buschhausen wieder einrücken.

Person hinter Tür

 

Um 22:22 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte am Dienstagabend zu einer Person hinter einer verschlossenen Tür alarmiert.

Die Person war aufgrund von medizinischen Problemen nicht mehr in der Lage die Tür zu öffnen, schaffte es jedoch noch, den Notruf zu wählen.

Die Tür bereitete den Kameraden keine Schwierigkeiten und die Person konnte schnell an den Rettungsdienst übergeben werden, welcher die Person zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportierte.

 

Datum: 08.05.2018

Alarmzeit: 22:22 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 P-Tür

Einsatzort: Innenstadt Halver

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, RW, TM32

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Polizei, Rettungsdienst MK

Ausgelöste Brandmeldeanlage im Gewerbegebiet

 

In der Nacht zu Dienstag wurde der Löschzug Stadtmitte um 02:31 in das Gewerbegebiet Oeckinghausen alarmiert, da die automatische Brandmeldeanlage einer Firma in der Alfred-Jung-Straße ausgelöst hat.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war ein Kleinbrand in einem Mischraum bereits durch die Mitarbeiter des Betriebs gelöscht worden, die Feuerwehr kontrollierte den Raum per Wärmebildkamera, konnte jedoch keine weiteren Glutnester finden.

Leider wurden durch den Brandrauch drei Mitarbeiter des Unternehmens verletzt, diese wurden durch den Rettungsdienst versorgt.

 

 

Wärmebildkamera 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 08.05.2018

Alarmzeit: 02:31 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: F-Melder-BMA

Einsatzort: Alfred-Jung-Straße

Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, HLF 20 01

Eingesetzte Kräfte: 13

Weitere: Rettungsdienst MK

Fehleinsatz bei Küchenrenovierung

 

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz kam es am Sonntagnachmittag in der Halveraner Kernstadt. Bei der Renovierung einer Küche eine Wasserleitung beschädigt.

Die anwesenden Einsatzkräfte verwiesen darauf, das dies ein Fall für einen Gas-Wasser Installateur sei und kein Einsatz für die Feuerwehr..

 

Hinweis der Feuerwehr Halver:

Mit den Tauchpumpen der Feuerwehr kann ein so „kleiner Wasserfilm“ nicht aufgesaugt werden, diese benötigen eine gewisse Wassertiefe. Bitte halten Sie die Notrufnummer und die Kapazitäten der Feuerwehr frei für Menschen, die dringende Hilfe in Gefahrenlagen benötigen und bedenken Sie: Die Feuerwehr Halver ist eine rein freiwillige Feuerwehr, die eingesetzten Einsatzkräfte verbringen Ihren Sonntag auch gerne mit Ihren Familien.

 

Datum: 06.05.2018

Alarmzeit: 12:53 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH 0 Wasserschaden

Einsatzort: Innenstadtbereich

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: RW, HLF 20 02, GW-L2

Eingesetzte Kräfte: 13

Person hinter Tür

 

Um kurz nach 04:00 Uhr wurde am Dienstagmorgen der Löschzug Stadtmitte in die Frankfurter Straße alarmiert.

Anwohner haben aufgrund von Hilferufen aus einer Wohnung die Polizei gerufen, diese rief zur Öffnung der Tür und Befreiung der vermutlich verletzten, älteren Bewohnerin die Feuerwehr hinzu. Nachdem die Tür geöffnet und die Bewohnerin mit leichten Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben worden ist konnte die Feuerwehr nach ca. 45 Minuten wieder einrücken.

 

 

Datum: 01.05.2018

Alarmzeit: 04:17 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Einsatzart: TH0 – Person hinter Tür

Einsatzort: Frankfurter Straße

Einsatzdauer: < 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, TM32

Eingesetzte Kräfte: 10

Weitere: Polizei, Rettungsdienst MK mit 1 RTW

Verkehrsunfall nahe Wöste

 

Am Sonntagabend um 22:27 wurde der Löschzug Stadtmitte und der Löschzug Bommert zu einem Verkehrsunfall nahe der Wöste alarmiert.

Ein PKW ist aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in den Straßengraben gerutscht, konnte sich jedoch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Der leicht verletzte Fahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr Halver sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete die Einsatzstelle für die Bergung des PKW und die Unfallaufnahme durch die Polizei aus.

TH Verletzte 2 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

Datum: 29.04.2018

Alarmzeit: 22:27 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Art: TH0

Einsatzort: Wöste

Einsatzdauer: ca.1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ 1 + LZ 3

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, RW, HLF 20 01, TLF4000, KDOW, GW-L (alle LZ1), LF 20 KatS (LZ 3)

Eingesetzte Kräfte: 24 (LZ1)

Weitere: Polizei, Rettungsdienst MK mit 1 RTW

Brandgeruch in Industriegebiet

 

Am Montagmittag um 13:20 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte mittels Meldeempfänger in das Gewerbegebiet in Oeckinghausen alarmiert. In einem Industriebetrieb in der Alfred-Jung-Straße hatten mehrere Mitarbeiter Brandgeruch wahrnehmen können.

Durch die eingesetzten Kräfte wird das Gelände, unter anderem unter Zuhilfenahme der Wärmebilkamera, abgesucht, eine Quelle des Geruchs kann jedoch nicht festgestellt werden.

Nach ca. einer Stunde können alle Feuerwehrleute ohne weitere Maßnahmen wieder einrücken.

 

Brandschutz 1 800

Symbolfoto © Feuerwehr Halver

 

 

Datum:  23.04.2018

Alarmzeit:  13:20 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Stichwort:  F0

Einsatzort:  Alfred-Jung-Straße

Einsatzdauer:  ca. 1 Stunde

Eingesetzte Einheiten: LZ1

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, KDOW, TLF4000, TM32, RW

Eingesetzte Kräfte:  15

Weitere:  Polizei

 Tiefgarageneinsatz am Berliner Platz

 

Am Samstagabend um 20:06 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte zum Berliner Platz alarmiert. In der Tiefgarage neben dem Restaurant soll ein Mülleimer brennen.

Beim Eintreffen des HLF 20 02 stellte die Besatzung eine starke Verqualmung der Tiefgarage fest, da das Feuer bereits auf weitere Mülltonnen übergegriffen hat.

Der erste Angriffstrupp ging schnellstmöglich unter umluftunabhängigem Atemschutz in die Tiefgarage vor, um die weitere Brandausbreitung, zum Beispiel in die direkt oberhalb der Mülleimer liegenden Kabelschächte zu verhindern. Ein weiterer Trupp bereitete in der Zeit die Lüftung der Tiefgarage mittels Hochdrucklüfter vor.

Mit dem Teleskopmast wurde die Fensterfront vor dem Gebäude abgesucht, um ein eventuelles Übergreifen des Feuers durch Rauchgas in die Wohnungen auszuschließen.

Im Anschluss an die Brandbekämpfung wurde die Tiefgarage mit mehreren Lüftern, unter anderem dem Wasserlüfter des LZ4, vom Brandrauch befreit.

Da im Laufe des Einsatzes eine Wasserversorgung aus dem Bächterhof gelegt wurde, kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen um den Bereich des Berliner Platzes.

Für die Zeit der Brandbekämpfung musste ein Teil der Anwohner die Wohnungen verlassen, diese wurden durch die Kollegen des DRK Halver betreut.

Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch das DRK Halver ins Klinikum Hellersen gebracht werden, der betroffene Kamerad konnte das Krankenhaus jedoch nach einer Nacht zur Überwachung wieder verlassen. Im weiteren Einsatzverlauf stellte die Feuerwehr Lüdenscheid mit einem Rettungswagen die medizinische Versorgung sicher.

Das Vorgehen im Falle eines Tiefgarageneinsatzes wurde in den im Bau befindlichen Häusern am Tannenweg erst vor kurzem durch mehrere Löschzüge der freiwilligen Feuerwehr Halver geübt.

Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern noch an.

 

 

20180421

Foto © Florian Hesse / Allgemeiner Anzeiger

 

 

Datum:21.04.2018

Alarmzeit: 20:06 Uhr

Alarmierungsart: Meldeempfänger

Art:F1 – Brand im Gebäude

Einsatzort:Berliner Platz

Einsatzdauer:ca. 2 Stunden

Eingesetzte Einheiten: LZ1 + LZ 4

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20 02, HLF 20 01, TLF 4000, TM32, RW, MTW, KDOW (alle LZ1); LF10 (LZ4)

Eingesetzte Kräfte: 29 LZ1, 9 LZ4

Weitere: DRK mit KTW und Betreuungsdienst, Polizei, Feuerwehr Lüdenscheid mit 1 RTW, Notfallsellsorge

 

Bericht von Come-on.de: Wir berichten aktuell

54-Jähriger kracht in Hauswand - so erlebten die Bewohner den Unfall in Halver-Oeckinghausen

Nachdem der Wagen eine Grundstücksmauer durchbrochen hatte, kam er seitlich an einem Wohngebäude zum Liegen.
© Klümper

Halver - [Update 20.12 Uhr] - An diese Schrecksekunde wird sich Erika Liedkte wohl noch lange erinnern: Sie saß am Tisch, als mit einem heftigen Knall ein Pkw zunächst Betonteile in der Einfahrt aus der Verankerung riss, dann auf die Seite kippte und mit dem Dach an die Fassade des Hauses in Halver-Oeckinghausen stieß.

Ihre Schwester Helga Schuster, die mit ihrem Mann Hans-Jürgen im gleichen Haus lebt, hat den Aufprall noch direkter erlebt, denn sie hielt sich in dem Moment in der Küche auf, an deren Fenster das Unfallwrack zum Stehen kam. 

 

Wie es überhaupt dazu kommen konnte, ist derzeit völlig unklar. 

Fakt ist: Der 54 Jahre alte Unfallverursacher kam mit seinem Opel Astra nach rechts von der Bundesstraße 229 ab. Selbst die Zeugenaussage des hinter ihm fahrenden Ersthelfer konnte noch kein Licht ins Dunkel bringen. Diesen 20 Jahre alten jungen Mann, wie das Unfallopfer ebenfalls aus Halver stammend, hat die Polizei aber wegen seines couragierten Einsatzes an der Unfallstelle ausdrücklich gelobt. 

 

Eine Erklärung für das fatale Fahrmanöver hatte er jedoch auch nicht. Die Straße war schnurgerade, das Wetter sonnig und nicht viel los auf der Straße: In diesem Kontext ermittelt die Polizei nun in alle Richtungen. Zu hohe Geschwindigkeit oder technische Fahrfehler scheiden wohl aus. Unachtsamkeit, gesundheitliche Probleme oder ein Defekt am Auto sind da eher denkbar. 

Schwerer Unfall in Halver-Oeckinghausen: Pkw kracht in Hauswand

Wobei es für Letzteren derzeit keinen konkreten Hinweis gibt, aber auch dies wird noch überprüft. Der Unfallfahrer selbst ist derzeit noch nicht ansprechbar. Angesichts des Schadensbildes kann man vielleicht noch Glück im Unglück sprechen, dennoch erlitt er eine Oberschenkelfraktur, ein Polytrauma und einen Schock. 

Der Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, der auf der nahegelegenen Kreuzung zur Hälverstraße landete und den Schwerverletzten in eine Dortmunder Spezialklinik flog. Der Unfall ereignete sich um 15.25 Uhr, mitten im Berufsverkehr und zog ein entsprechendes Chaos nach sich. Die Autos und Lkw stauten sich in alle Richtung. Die B229 war in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, konnte aber gegen 17 Uhr wieder freigegeben werden. 

Den Schaden bezifferte die Polizei vorsichtig auf etwa 10.000 Euro. Das dicke Ende könnte für die Hausbesitzer nämlich noch kommen: Die Kollision mit der Fassade, kleinere Schäden am Putz und eine verbogene Fensterbank. Dazu kommen aber Betonteile, die aus der Verankerung gerissen wurden sowie Betriebsstoffe des Autos, die möglicherweise ins Erdreich gelangt sein. 

Aber das wird alles geprüft, wenn der erste Schreck verdaut ist.

von Markus Klümper

siehe Bericht auch Come-on.de:

Kaminbrand in Wohnhaus: Keine Verletzten

Zum Löschen des Kaminbrands nutzten die Feuerwehrmänner die Drehleiter.
© Sarah Reichelt

Halver - Am Mittwoch gegen 17.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Kaminbrand an der Straße Hagebüchen gerufen.

Laut Einsatzleiter Michael Kind sei der Notruf durch einen Kollegen der Feuerwehr vom Löschzug Bommert eingegangen. Er meldete einen Brand im Schornstein eines Wohnhauses. Daraufhin rückte der Löschzug Stadtmitte aus. Beim Eintreffen hatten die Männer des Löschzugs Bommert bereits Vorarbeit geleistet. Der Löschzug Stadtmitte übernahm den Einsatz. 

 

Ein Feuerwehrmann des Löschzugs Stadtmitte ist Schornsteinfeger. Mit seiner Unterstützung wurde der Schornstein durchgekehrt, anschließend wurde alles noch einmal kontrolliert. Dazu kam die Drehleiter zum Einsatz.

Ein Kaminbrand kann laut Feuerwehr mehrere Gründe haben. Sogenannter Glanzruß lagert sich im Inneren den Schornsteins ab und kann sich durch Funken beispielsweise entzünden.

Bei dem Brand gab es eine leichte Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand. Nach dem Löschen haben die Feuerwehrmänner alle Räume des Hauses überprüft. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz abgeschlossen.

siehe Bericht auf come-on.de:

Feuerwehr Halver rettet verirrtes Schaf aus Dachsbau

© Hesse

Halver/Oberbrügge - Feuerwehrleute des Löschzugs Oberbrügge haben am Sonntagabend ein versprengtes Schaft gerettet. Das Tier war in einen Fuchs- oder Dachsbau auf der Wiese unweit des Collenbergs gerutscht und hatte sich aus seiner misslichen Lage nicht befreien können.

Wie lange es in dem metertiefen Erdloch abseits der Herde hatte ausharren müssen, ist nicht bekannt. Über mehrere Tage stand zuvor eine Schafherde in diesem Bereich. Der Besitzer kommt aus Meinerzhagen.

 

Wann und wo das Tier sich von der Herde entfernt hat, lässt sich im Nachhinein kaum nachvollziehen. Möglich ist, dass es bereits einen Tag oder länger in seiner misslichen Lage gefangen war. 

„Schaf in Schacht“ im Bereich Sticht – so lautetet die Meldung für die Oberbrügger Feuerwehr. Der Einsatzort hätte eigentlich in den Bereich des Löschzugs Stadtmitte gehört, doch das war beim Ausrücken gegen 16.45 Uhr nicht klar. 

 
© Hesse

Es war ein trauriges Bild, dass sich den Polizisten der Wache Halver und den Feuerwehrleuten bot. Kopf und Vorderläufe schauten aus dem Erdloch hervor, der Rumpf füllte ziemlich genau den Bau aus. 

Mit Gurten und viel körperlichem Einsatz war das geschwächte Tier dann etwa um 17.30 Uhr wieder auf den wackligen Beinen. 

Vom Schäfer in Obhut genommen 

Bis zum Eintreffen eines Tierarztes und des Schäfers dauerte es eine Weile. Bis dahin wurde das Schaf ambulant durch den Löschzug versorgt – mit Streicheleinheiten und Gras, das unter der knöcheltiefen Schneedecke freigelegt wurde, bis der Schäfer es wieder in seine Obhut nehmen konnte. 

Überlebt hat das Tier seinen Ausflug nur aufgrund einer ortskundigen Wanderin. Die Unglücksstelle ist von der Straße in Richtung Sticht nicht einsehbar. Dass die Frau abseits der Straße unterwegs war, hat dem Schaf am Sonntag das Leben gerettet. 

Eine Wurzel, die aussah wie ein Schafskopf, habe sie neben dem Stacheldrahtzaun auf der Wiese gesehen und dann nachgeschaut. Mit dem Notruf 110 hatte sie die Feuerwehr verständigt, die dann mit voller Stärke zum Collenberg-Parkplatz ausrückte. Hätten ein Dachs oder Wildschweine das Tier entdeckt, wäre es zu spät gewesen.

siehe Bericht von come-on.de:

Zwischen Halver und Kierspe: Laster landet im Graben

© Salzmann

Halver - Entlang der L 528 zwischen Halver und Kierspe ist kurz vor der Halveraner Karlshöhe am Montagabend ein Lastwagen aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen.  Zwischenzeitlich war die Strecke gesperrt.

Ein Abschleppunternehmen musste gerufen werden, um den Laster wieder "in die Spur zu bringen". Denn der drohte umzukippen.

 

Im Zuge der Bergungsarbeiten, während der nur eine Spur befahrbar war, kam es zudem zu einem kleinen Blechschaden an zwei anderen Wagen.

Daher beschloss die Feuerwehr, die Straße für die Dauer der Bergungsarbeiten in beide Richtungen zu sperren. Weder der Fahrer des Lasters, noch die Fahrer, die in den Blechschaden verwickelt waren, wurden verletzt.

Orkantief "Friederike": Bäume blockieren Straßen

An der Tauberstraße ist ein Baum in einen Neubau gestürzt. Die Feuerwehr hat den Bereich aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
© Hesse

[Update 14.35 Uhr] Halver - Vor elf Jahren wütete "Kyrill", heute stellt das Orkantief "Friederike" eine Herausforderung für Einsatzkräfte und Schulen dar. 

Ein verletzter Paketfahrer nahe der Ortslage Sticht, Tausende Euro Sachschaden an Dächern, fast 30 Einsätze bis zum späten Nachmittag: Das Sturmtief Friederike hat am Donnerstag in Halver Spuren hinterlassen. 

 

Eine Windböe hatte den Transporter mit großer Windangriffsfläche gepackt. Das Fahrzeug rutschte die schlammige Böschung hinab und kippte auf die Seite. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und konnte sich nur durch fremde Hilfe aus dem Fahrzeug befreien. Er erlitt Verletzungen am Unterschenkel.

Es war einer von unzähligen Einsätzen im Tagesverlauf ab etwa 10 Uhr, als der Sturm an Wucht immer mehr zunahm. 110 Stundenkilometer wurden in der Spitze in Lüdenscheid gemessen. Ähnlich dürfte die Stärke in Halver gewesen sein, als an der Tauberstraße ein Baum ins Baugerüst des dortigen Neubaus einschlug. Weil sich auch Nachbarbäume unter dem Winddruck erheblich bewegten, blieb die Säge auf dem Wagen. Der Bereich wurde abgesperrt. 

 

Orkantief "Friederike" richtet in Halver Schäden an

Orkantief "Friederike" richtet in Halver Schäden anOrkantief "Friederike" richtet in Halver Schäden anOrkantief "Friederike" richtet in Halver Schäden anOrkantief "Friederike" richtet in Halver Schäden an

Und in Schmidtsiepen rückte der Löschzug Oberbrügge komplett aus. Dort war ein Baum durchs Dach geschlagen. Alle Züge ausgerückt, das war mittags die Meldung, als im gesamten Stadtgebiet und den Außenbezirken das Holz schon auf der Straße lag oder die Stämme zu kippen drohten. Auch die Mitarbeiter des Bauhofs waren mit Sägen unterwegs. Wenn Bäume fielen, kam in der Regel der ganze Wurzelteller mit, der im durchweichten Boden keinen Halt mehr fand wie an der Landstraße Richtung Wipperfürth, wo ein gut 25 Meter langes Exemplar quer auf der Fahrbahn lag.

Eine Überraschung war der Sturmtag aber nicht. Die Prognosen waren eindeutig. Der Märkische Kreis hatte die Feuerwehren aufgefordert, um 10 Uhr alle Gerätehäuser zu besetzen, um sofort handlungsfähig zu sein. 

Das DRK kümmerte sich um warme Verpflegung in den Gerätehäusern. Das THW unterstützte mit der Säge in der Vömmelbach und war durch Matthias Oelke auch im sogenannten Meldekopf vertreten, von dem aus die Feuerwehr Halver ihre Einsätze autonom koordinierte. 

Angesichts der erwarteten und eingetretenen Fallzahlen wäre die Steuerung über die Kreisleitstelle kaum leistbar gewesen, so die Einschätzung im Vorfeld. Gesteuert wurden die Einsätze aus dem neuen ELW, der sich als Kommandozentrale bewähren konnte.

Hier geht es zum Live-Ticker für den Märkischen Kreis

Auch für die Schulen stellte der Sturm eine Herausforderung dar. Die weiterführenden Schulen beendeten den Unterricht nach der zweiten Stunde. Andernorts blieb die Schule gleich ganz geschlossen.

Eine Übersicht der Schulen

  • Grundschule Auf dem Dorfe: Die Schule hatte zuerst geöffnet, es war jedoch nur eine kleine Anzahl an Schülern da. Am Morgen teilte die Kreisleitstelle mit, dass die Kinder abgeholt werden können. Die Schüler, die nicht abgeholt werden konnten, wurden in der Schule bis 16 Uhr weiter betreut.
  • Grundschule Oberbrügge: Schulleiter Bernd Ritschel entschied bereits am Mittwochabend, die Schule am Donnerstag wegen des Sturms geschlossen zu lassen.
  • Lindenhofschule: Etwa ein viertel der Schüler kam am Morgen zum Unterricht. Ab neun Uhr wurden die Eltern angerufen, die Schüler nach Möglichkeit wieder abzuholen.
  • Ganztagsschule Halver: Die Schule war zunächst geöffnet, nach der zweiten Stunde wurden die Eltern der Schüler informiert, dass sie ihre Kinder abholen können.
  • Realschule Halver: Auch die Realschule hatte zunächst geöffnet, wie die anderen weiterführenden Schulen in Halver wurden die Schüler nach der zweiten Stunde wieder abgeholt.
  • Anne-Frank-Gymnasium: Wie bei den anderen Schulen waren auch hier weniger Schüler als sonst gekommen. Am Vortag bekamen die Eltern noch den Hinweis, dass die Schüler auf Eigenverantwortung in die Schule kommen können. Nach der Unwetterwarnung am Donnerstagmorgen wurden auch die Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums nach Hause geschickt. Diejenigen, die nicht nach Hause kamen oder abgeholt werden konnten, wurden weiter in der Schule betreut.
  • Sekundarschule Humboldtschule: Die Schule war wie die meisten anderen geöffnet, es kamen jedoch vergleichsweise wenig Schüler zum Unterricht. Aufgrund der Sturmwarnung konnten die Schüler nach der zweiten Stunde abgeholt werden. Diejenigen, bei denen dies zunächst nicht möglich war, wurden beaufsichtigt, bis sie abgeholt werden konnten.

siehe Bericht auf Come-on.de:

Alle vier Halveraner Löschzüge im Sturmeinsatz unterwegs

Diese Betongarage am Tannenweg hatte der umstürzenden Buche praktisch nichts entgegenzusetzen.
© Hesse

Halver - Die Sturmnacht auf den Mittwoch hin hat auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Halver auf breiter Front gefordert. Alle vier Löschzüge waren im Einsatz, um Straßen freizuschneiden und Gefahren durch stürzende und hängende Bäume abzuwenden.

Allein der Löschzug Stadtmitte rückte zu sechs Einsätzen aus, angefangen bereits am Dienstag um 23,20 Uhr, als der Starkwind einsetzte und auf durchweichtem Boden im Bereich Schmalenbach den ersten Baum umwarf. In der Innenstadt kam es zu einem weiteren unter anderem an der Katrineholmstraße. Der Löschzug Bommert griff unter anderem im Bereich Löhbach ersatzweise ein, weil der Löschzug 1 an anderer Stelle gebunden war. 

 
Ulrich Ackfeld warnt davor, den Wald zu betreten.
© Ackfeld

Die massivsten Schäden galt es für den Löschzug Buschhausen zu beseitigen. Bei Osenberg oberhalb des Vorstaubeckens der Ennepe ging es um 15 bis 20 Bäume, die es samt Wurzelteller über die Straße gelegt hatte. Mit Unterstützung von zwei Treckern der Landwirte räumten die Kräfte bis mittags das liegende Holz ab, um die Straße wieder freizubekommen.

In der Vömmelbach griffen die Feuerwehrleute aus Oberbrügge/Ehringhausen zur Säge. Dort hatte es eine Eiche quer über die Straße gelegt. „Alle vier Züge an unterschiedlichen Stellen im Einsatz“, bilanzierte Michael Keil, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Halvers. Insgesamt blieb es aber bei viel Arbeit. Menschen kamen nicht zu Schaden. 

 

Damit das so bleibt, sollten Fußgänger den Wald zunächst meiden, mahnt Revierförster Ulrich Ackfeld, der sich am Mittwoch einen Überblick über die entstandenen Schäden verschaffte. Der Wald sei vergleichsweise glimpflich davongekommen, so der erste Eindruck am Mittag. 

Der Löschzug Buschhausen vor einer Großbaustelle. Rund 20 Bäume beseitigten die Kräfte.
© Feuerwehr Halver

Problem bei den umgestürzten Bäumen sei der weiche Boden, der dem Wurzelwerk keinen Halt biete. Doch nicht nur deshalb bleibe der Wald gefährlich. Totholz aus dem Kronenbereich könne sich jederzeit lösen, und schon besenstielstarkes Geäst führe zu ernsthaften Verletzungen. „Die Äste lösen sich. Die Gefahr bleibt auch Tage später“, sagt Ackfeld, der zurzeit im Wald nur mit Helm unterwegs ist.

Sturm in Halver und Schalksmühle

Datum: 02.01.2018
Alarmzeit: 10:41 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: TH0 - Verkehrsunfall
Einsatzort: Hagedornstr. / Tannenweg
Einsatzdauer: ca. 1,5 Stunden
 

Unfall mit einer schwer verletzten Person

Zwei Pkw stoßen auf Hagedornstraße zusammen.
© Reichelt

[Update 13.00 Uhr ] Halver - Bei einem Unfall an der Abzweigung Hagedornstraße/Tannenweg wurde am Dienstag eine Person schwer verletzt.

Insgesamt waren fünf Personen in den Verkehrsunfall verwickelt. Die Straße, die als Hauptzufahrt zum Fachmarktzentrum genutzt wird, musste kurzzeitig gesperrt werden.

 

Ein schwarzer VW Golf war am Dienstag gegen 10.30 Uhr auf dem Tannenweg in Richtung Hagedornstraße unterwegs, missachtete die Vorfahrt an der Einmündung zur Hagedornstraße – dort gilt rechts vor links – und stieß mit einem blauen Suzuki Swift zusammen, der nach rechts abbiegen wollte. Das teilte die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung mit. 

Fünf Personen befanden sich insgesamt in den beteiligten Fahrzeugen. Bei dem Zusammenstoß wurde einer der drei Insassen des Suzukis schwer verletzt und ins Klinikum nach Lüdenscheid gebracht. Die beiden Mitfahrer blieben unverletzt. Der Unfallverursacher und der Beifahrer wurden leicht verletzt, klagten über Schmerzen im Bauch- und Brustbereich. 

Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. „Sie waren nicht mehr fahrbereit“, sagte eine Beamtin. Die Freiwillige Feuerwehr Halver war mit dem Löschzug 1 unter Leitung von Christoph Seibert im Einsatz um auslaufende Flüssigkeiten abzustreuen und den Unfallort abzusichern.

Bericht: https://www.come-on.de/volmetal/halver/fuenf-personen-unfall-halver-verwickelt-9492041.html