siehe Bericht auf come-on.de:

Schwerer Unfall in Halver

Frontal-Zusammenstoß: Vier Verletzte nach Unfall auf L 528 - darunter drei Kinder

[Update 15.50 Uhr] Halver - Zwei Autos sind in Halver frontal zusammengestoßen. Die Kreuzung L528 nach Kierspe und L284 nach Wipperfürth ist daher derzeit voll gesperrt. Unter den betroffenen Personen sind drei Kinder. 

Die Freiwillige Feuerwehr Halver rückte am frühen Mittwochnachmittag zu einem Unfall auf der L 528 in Richtung Kierspe aus. An der dortigen Kreuzung zur L 284 nach Wipperfürth sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. Ein Audi A4 und ein Skoda Yeti  sind in den Unfall verwickelt.

 

Bei dem Unfall in Halver-Bergfeld sind ein Erwachsener sowie drei Kinder verletzt worden. Kurz nach 14 Uhr kollidierten die beiden Fahrzeuge. In dem Audi befand sich eine Familie aus Halver: Der Vater, seine Frau und die drei fünf- bis zehnjährigen Kindern. In dem Skoda saß ein 55-jähriger Mann aus Wuppertal. 

Wuppertaler übersieht entgegenkommendes Fahrzeug

Der Wuppertaler in seinem Skoda war auf der L 528 in Richtung Halver (aus Kierspe kommend) unterwegs. Er wollte nach links auf die L 284 in Richtung Wipperfürth abbiegen, dabei übersah er den entgegenkommenden Audi. Es kam zum Frontalzusammenstoß. 

 

Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Skoda einmal um die eigene Achse. Der Fahrer blieb unverletzt, ebenso wie der Familienvater im Audi. 

Seine Frau auf der Beifahrerseite ist bei dem Aufprall verletzt worden. Die drei Kinder, die alle in Kindersitzen saßen, erlitten leichte Blessuren und zeigten Schocksymptome. 

Für die Rettung kam ein Notarzt aus Wipperfürth, die drei eingesetzten Rettungswagen kamen aus dem Kreisgebiet. Die Verletzten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Beide Landstraßen waren an der Kreuzung während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Feuerwehr leistet medizinische Erstversorgung

Die Freiwillige Feuerwehr Halver wurde ebenfalls zum Unfallort gerufen. Der Löschzug Stadtmitte war mit rund 20 Personen im Einsatz, wie Löschzugführer Christoph Seibert mitteilt. Die Wehrleute trafen vor den Rettungskräften ein und kümmerten sich daher um die medizinische Erstversogung der Unfallbeteiligten. 

Die Wehrleute kümmerten sich im Anschluss um die ausgelaufenen Betriebsmittel und streuten diese ab. Sie nahmen sich der beiden Unfallfahrzeuge an und schoben diese an den Straßenrand, sodass die Sperrung am Nachmittag wieder aufgehoben werden konnte.

Den Sachschaden schätzen die Beamten auf etwa 20.000 Euro