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auf Come-on.de:Neubauprojekt wird konkreter

Förderung für neues Gerätehaus?

Halver - Das Feuerwehrgerätehaus in Bommert hat keine Zukunft. Ein Neubau soll her, so der Plan. Dieser wird jetzt konkreter. Und auch eine Chance für eine Förderung besteht.

Baulich schlicht nicht ausreichend“, lautete das Urteil über das Feuerwehrgerätehaus in Bommert. In der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für die Stadt Halver wurden bereits 2018 gravierende Defizite benannt.

 

Dazu zählen zwei Stellplätze, die für Großfahrzeuge nicht ausreichend groß sind. Außerdem sind Abgassauganlage, Lagerflächen, Duschen, ein Büroraum und Alarmparkplatz schlicht nicht vorhanden.

Gravierende Mängel

Weiter bemängelt wurde, dass das Gerätehaus in einem relativ einwohnerschwachen und sehr dünn besiedelten Bereich läge, was auch Auswirkungen auf die Wohnortverteilung der ehrenamtlichen Kräfte habe. Der Plan: ein Neubau des Feuerwehrgerätehauses Bommert in Anschlag.

 

Ein Grundstück für das neue Gerätehaus in Anschlag gibt es offenbar bereits. Wie Thomas Gehring vom Bauamt der Stadt Halver jetzt mitteilte, habe die Stadt nun ein Grundstück vor Augen, nachdem mehrere gemeinsam mit der Feuerwehr in Betracht gezogen wurden. „Wir sind auf einem guten Weg.“ Der Erwerb des Grundstücks sei in Planung.

"Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021"

Im Haushaltsplan sind für das neue Gerätehaus insgesamt rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. 120 000 Euro waren es bereits für 2019, 1,08 Millionen Euro für 2020. Immerhin rund ein Viertel der zu erwartenden Kosten könnten durch eine sich nun neu eröffnete Fördermaßnahme des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW decken.

Für das Förderjahr 2021 hat das Heimatministerium erstmals den Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ im Rahmen der „Dorferneuerung 2021“ gestartet. Für den Sonderaufruf stehen drei Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderhöchstsumme beträgt 250 000 Euro.

Besonders viel sei das nicht. Aus dem Betrag könne man, sagt Thomas Gehring, ableiten, dass „nur wenige davon profitieren werden“. Trotzdem lässt die Stadt bei der Bezirksregierung Arnsberg prüfen, ob die Fördermaßnahme für Halver infrage kommt.

Interessant ist die Förderung für Orte und Ortsteile, die nicht mehr als 10 000 Einwohner haben. Halver selbst fällt also mit seinen rund 16 000 Einwohnern auf den ersten Blick aus den Kriterien heraus. Nimmt man jedoch Anschlag als Ortsteil in Betracht, sehen die Chancen wieder besser für eine Förderung aus.

Beratungsgespräch in Arnsberg

Trotzdem möchte Thomas Gehring „keine falschen Hoffnungen“ wecken. Um klarer zu sehen, hat der Fachbereichsleiter um ein Beratungsgespräch bei der Bezirksregierung in Arnsberg gebeten. Anfang März soll es stattfinden. 

„Gerade in den Dörfern mit bis zu 10 000 Einwohnern ist die ehrenamtliche Struktur der Feuerwehr unverzichtbares Element der Gefahrenabwehr“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Come-on.de :Kaum Resonanz bei der Bürgerversammlung im Halveraner Rathaus

"Optimalen Standort gefunden": Neue Rettungswache wird an der B229 im MK gebaut

Die aktuelle Rettungswache an der Susannenhöhe.

Am Donnerstag fand eine Bürgerversammlung statt. Anlass war der Bau der neuen Rettungswache in Oeckinghausen an der B229.

Halver - „Wir sind der Auffassung, dass wir mit diesem Standort an der B229 den optimalen Standort gefunden haben“, sagte Bürgermeister Michael Brosch am Donnerstag bei der Bürgerversammlung im Rathaus.

 

Insgesamt neun Personen saßen am großen Tisch im Ratssaal an diesem Abend. Eine große Bürgerbeteiligung blieb aus. Viel anzumerken gab es von den anwesenden Personen vorwiegend aus Verwaltung und Politik ebenfalls nicht.

Auf den neuesten Stand gebracht

Peter Kaczor vom Fachbereich Bauen und Wohnen brachte die Anwesenden auf den neuesten Stand. War der Weg zu einer verkehrsgünstig gelegenen Basis für den Rettungsdienst zunächst unklar, hat sich nach einem Gespräch mit Straßen.NRW vor rund zwei Wochen eine zufriedenstellende Lösung ergeben. 

 

Ein Kreisverkehr an der Kreuzung in Oeckinghausen soll kommen – und das schon bald. Für die geplante Rettungswache an der Kreuzung begünstigt das die Anbindung enorm.

Die neue Rettungswache wird in den roten Bereich an der B229 gebaut, wie der geänderte Flächennutzungsplan zeigt.

Auf dem ersten Entwurf eines Bebauungsplans sind der Ort, an dem die Rettungswache gebaut werden soll und die Verkehrsanbindung grob eingezeichnet. Die genaue Erschließung werde noch berechnet, sagte Peter Kaczor. Dabei spielten auch die Verkehrsanbindung und die Bushaltestellen eine Rolle. 

Einige Gutachten stehen noch aus

Auch ein Artenschutzgutachten ist bereits erstellt worden. Ergeben hat das, dass es sich bei der Fläche um „keinen potenziellen Lebensraum geschützter Arten“ handelt. Weitere Gutachten aus dem Umweltbereich sowie zum Emissionsschutz stehen noch aus. Anregungen gab es wenige. 

Nur Astrid Becker von der SPD nahm die Gelegenheit wahr, Anmerkungen zum Bauvorhaben „Nr. 49 Rettungswache“, wie es im Bebauungsplan steht, vorzunehmen. „Der Brückenschlag auf die andere Straßenseite ist schwierig, denke ich“, sagte sie und bezog sich auf den Standort an der Susannenhöhe. 

Vorrangig gehe es aber auch ihr darum, einen Standort zu finden, der die Menschen in Halver und Schalksmühle im Notfall schnellstmöglich erreicht. „Wir können Menschen nachher nicht erklären, dass sie mit einem Herzinfarkt etwas länger warten müssen, weil man sich nicht einigen konnte, welches Grundstück man nimmt.“ Im Großen und Ganzen sei sie froh über die moderne und zeitgemäße Rettungswache, die für die kommenden 30 Jahre erst einmal auf dem neuesten Stand sein wird. 

Susannenhöhe als Standort nicht optimal

Beim Standort an der Susannenhöhe waren sich Michael Brosch und Markus Rahrbach, Gebäudemanager des Märkischen Kreises, einig. „Die Susannenhöhe als Standort war denkbar, aber nicht optimal“, sagte Brosch. Rahrbach fügte noch hinzu, der Standort sei aufgrund seiner Hanglage bei schlechten Witterungsverhältnissen nicht unbedenklich.

Mehr zur neuen Rettungswache lesen Sie hier

Der zeitliche Ablauf sieht wie folgt aus:

  • Die aktuelle Änderung des Flächennutzungsplans sowie ein Vorentwurf des Bebauungsplans liegen bis zum 2. März zur öffentlichen Ansicht im Rathaus im Büro von Peter Kaczor aus.
  • Im Sommer, genauer gesagt am 22. Juli, muss dann der Rat der Stadt Halver darüber beschließen.
  • Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres wird das Baurecht erlangt werden, sagt Markus Rahrbach. Parallel dazu soll die Baugenehmigung angefordert werden.
  • Insgesamt 12 bis 15 Monate sind für den Bau veranschlagt, wie Markus Rahrbach vom Regiebereich Gebäudemanagement des Märkischen Kreises sagt.
  • Wenn alles nach Plan läuft, wird die neue Rettungswache im ersten Halbjahr des Jahres 2022 stehen.

Die alte Wache ist zu klein. Das war bereits vor zehn Jahren klar. Seitdem ein zusätzlicher Rettungswagen in Halver stationiert ist, fehlt es an Ruheräumen für die zusätzliche Besatzung. Im und am Gebäude an der Susannenhöhe hat eine Bestandsanalyse zudem zahlreiche Gesundheits- und Unfallgefahren ausgemacht. 

Der Märkische Kreis hat daher den Neubau vorgeschlagen. Die Politik hat im Juli 2017 zugestimmt. Für den Bau sind 2,83 Millionen Euro veranschlagt; für den Kauf des passenden Grundstücks 170.000 Euro.

Bereits 2017 wurde das Grundstück an der B229 als Standort für den Neubau ins Auge gefasst. Allerdings handelt es sich um eine landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Änderung des Flächennutzungsplans reichte laut der Bezirksregierung Arnsberg allerdings nicht aus, weil zunächst der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden musste. Dieses Verfahren zog sich lange hin.

Grundstück für neue Rettungswache

Rettungswache für Halver und Schalksmühle an B229 - Fertigstellung in 2022

Neuer Standort: Auf dem rot markierten Grundstück an der B229 soll die neue Rettungswache gebaut werden.

Halver - Halver benötigt eine neue Rettungswache, doch der Weg zu einer verkehrsgünstig gelegenen Basis für den Rettungsdienst ist steinig.

Zumindest einige große Brocken wurden mittlerweile beseitigt. Bis auch formal der Weg frei ist, laufen die Vorbereitungen im Hintergrund auf Hochtouren.

 

Warum reicht die alte Rettungswache an der Susannenhöhe nicht mehr aus? 

Die alte Wache ist viel zu klein. Seitdem gemäß einer Vorgabe des Rettungsdienstbedarfsplans für Halver und Schalksmühle ein zusätzlicher Rettungswagen in Halver stationiert ist, fehlt es an Ruheräumen für die zusätzliche Besatzung. Im und am Gebäude hat eine Bestandsanalyse zudem zahlreiche Gesundheits- und Unfallgefahren ausgemacht. Der Märkische Kreis hat daher den Neubau vorgeschlagen. Die Politik hat im Juli 2017 zugestimmt. Für den Bau sind 2,83 Millionen Euro veranschlagt; für den Kauf des passenden Grundstücks 170 000 Euro. Bis der Neubau umgesetzt ist, behilft sich der Kreis an der alten Wache mit einer Containerlösung. 

 

Wo soll die neue Rettungswache entstehen? 

Nur wenige hundert Meter entfernt vom jetzigen Standort besitzt die Stadt Halver in Oeckinghausen ein Grundstück. Dort soll die neue Rettungswache gebaut werden. Das Grundstück befindet sich an der Bundesstraße 229 gegenüber vom Maschinenhersteller Markes, östlich des Wanderparkplatzes. Der Standort ist aus Sicht des Kreises aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ideal. 

 

Derzeit laufen die Verhandlungen über den Kauf des rund 4 500 Quadratmeter großen Grundstücks zwischen dem Kreis und der Stadt Halver, wie Manfred Fischer, Gebäudemanager beim Märkischen Kreis, am Dienstag im Bau- und Straßenausschuss des Kreistages berichtete. Man werde sich innerhalb des Haushaltsplan-Ansatzes von 170 000 Euro bewegen. 

Der Kreistags-Beschluss datiert von 2017. Warum dauert das so lange? 

Bereits 2017 wurde das Grundstück als Standort für den Neubau ins Auge gefasst. Allerdings handelt es sich um eine landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Änderung des Flächennutzungsplans reichte nach Hinweis der Bezirksregierung Arnsberg allerdings nicht aus, weil zunächst der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden muss. Dieses Verfahren zog sich lange hin. 

Warum kommt ausgerechnet jetzt Bewegung in die Angelegenheit? 

Das Verfahren zur Änderung des Landesentwicklungsplans ist weit fortgeschritten. Gemäß der „Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Landesentwicklungsplan“ vom 12. Juli 2019 ist die Errichtung einer Rettungswache im regionalplanerisch festgelegten Freiraum ausnahmsweise möglich. Dafür sind ein vorhabenbezogener Bebauungsplan sowie eine Änderung des Flächennutzungsplanes notwendig.

Entsprechende Planungen werden vom Märkischen Kreis zusammen mit der Stadt Halver aktuell betrieben. Nach jetziger Planung könnte es mit dem Auslegungsbeschluss im März 2020 so weit sein. Formal muss dann der Rat der Stadt Halver am 22. Juli 2020 darüber beschließen. Dann ist der Weg zum Neubau frei. 

Was passiert derzeit genau? 

Noch in diesem Monat will der Märkische Kreis einen Generalunternehmer beauftragen, der die Bau- und Erschließungsplanungen vorantreibt. Er hat dafür rund ein Jahr Zeit. Baubeginn für die Rettungswache in Halver soll im Oktober oder November 2020 sein. Die Fertigstellung ist für März 2022 vorgesehen. 

Warum sind für die Bautätigkeiten fast anderthalb Jahre veranschlagt? 

Für die Rettungswache sind auch umfangreiche Erschließungsarbeiten notwendig. Die verkehrliche Erschließung ist dem eigentlichen Neubau vorgelagert. Zwar gibt es bereits eine Zuwegung zu dem Grundstück. Dieser Feldweg (am Wanderparkplatz) muss aber bis zur Anbindung an die Bundesstraße ausgebaut werden. In der Diskussion ist, ob dort ein Kreisverkehr gebaut wird. 

Was passiert mit dem Gelände der Alten Rettungswache an der Susannenhöhe?

Diese Fläche ist derzeit noch für den Gemeinbedarf vorgesehen. Sie eignet sich nach Ansicht des Kreises nach einer Überplanung aber dazu, das vorhandene Gewerbegebiet zu erweitern. Schon sicher ist, dass der Kreis als Eigentümer das Grundstück verkauft.

siehe Bericht von come-on.de:

Waldbrand-Gefahr ist aktuell erhöht

Was passiert bei einem Waldbrand? So reagiert die Feuerwehr

Die Feuerwehr Halver bereitet sich auf Waldbrände vor.

Halver - In den vergangenen Jahren gab es jeweils zwei bis drei Einsätze der Feuerwehr wegen Waldbränden. Auch in diesem Jahr ist die Gefahr durch die Hitze und Trockenheit erhöht. Doch was passiert bei einem Waldbrand?

Einmal im Monat führt die Freiwillige Feuerwehr in Halver eine Übung durch. Während sonst Hausbrände oder Autounfälle simuliert werden, ging es am Sonntag aus gegebenem Anlass um ein Feuer im Wald. „Waldbrände sind in Halver zum Glück kein sehr relevantes Thema“, beruhigt Brandoberinspektor Holger Kutzehr, der zusammen mit Nils Herrmann und Tobias Starke die Übung organisiert hat. In diesem und im vergangenen Jahr hätten die Blauröcke nur zwei- bis dreimal ausrücken müssen, um einen Waldbrand zu bekämpfen. 

 

Solche Übungen werden möglichst realitätsnah durchgeführt. Bei der anhaltend trockenen Witterung wurde aber auf Rauchgranaten verzichtet, weil auch diese beim Zünden Hitze erzeugen. Sollte dadurch ein echtes Feuer entstehen, wäre die Übung doch etwas zu realistisch. 

So realistisch wie möglich

„Wir hatten uns überlegt, ein Areal von etwa 300 Quadratmetern mit Flatterband zu markieren, das die Größe des Brandherds und auch die Höhe der Flammen darstellt.“ Da sich Feuer gerne bergauf ausbreitet, wurde ein Waldgebiet mit Hanglage ausgesucht. Gelöscht wurde ganz realistisch mit Wasser. 

 
Auf die Wasserversorgung kommt es an.

Und hier lag auch die große Herausforderung an die Feuerwehrleute: „Ein Sinn der Übung ist, dass man auch mal ein Gefühl dafür bekommt, wie lange das Wasser reicht und wie schnell man auf dem Trockenen steht“, erklärt Kutzehr. „Bei Bränden abseits der Bebauungen ist die Wasserbeschaffung eins der Hauptprobleme. Das Löschen muss zielgerichtet sein, und ich muss so lange mit dem Wasser auskommen, bis ich eine Wasserversorgung habe.“

Viele Landwirte lagern Wasser für den Notfall

Die Planer dieser Übung haben das Zielgebiet ganz bewusst mit einer fehlenden Wasserquelle ausgesucht. Eine kleine Hilfe gab es bei der Übung jedoch: Ein „zufällig“ vorbeifahrender Landwirt hatte einen Wassertank auf seinem Anhänger. Es musste nur eine mehr als 100 Meter lange Schlauchverbindung gelegt werden. Viele Landwirte in Halver lagern übrigens in den Sommermonaten extra große Wassertanks auf ihren Höfen, um der Feuerwehr im Notfall behilflich sein zu können.

Waldbrandübung der Feuerwehr Halver

Waldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr HalverWaldbrandübung der Feuerwehr Halver

„Ich bin trotzdem froh, dass ich die Übung nur ausgearbeitet habe und nicht mitmachen musste“, lacht Holger Kutzehr, hebt aber hervor, dass solche Hürden nicht eingebaut werden, um es den Kameraden unnötig schwer zu machen, sondern um möglichst realistische Begebenheiten bei den Übungen zu schaffen. 

Hohe Temperaturen erschweren die Einsätze

Schwer genug hat es die Feuerwehr bei hohen Temperaturen ohnehin. Die Ausrüstung alleine sorgt schon für viel Schweiß. Durch die Nähe zum Feuer wird das nicht besser: „Auch ohne Feuer ist das Umherlaufen in unwegsamem Gelände, Schleppen und Arbeiten schon sehr belastend. Das erfordert dann eine höhere Zahl an Einsatzkräften. Man braucht mehr Manpower, als in kühleren Jahreszeiten“. 

Dank einer reibungslos abgelaufenen Übung und nicht mehr ganz so hohen Temperaturen mussten die Wehrleute am Sonntag nicht ganz so lange schwitzen und konnten den Nachmittag bei einem der Feuerwehrpicknicks verbringen, die in der Umgebung stattfanden.

Gewinne jeden Mittwoch ab 19h im Gerätehaus Löschzug Oberbrügge;Anemonenweg abholbar!

siehe Bericht von Come-on.de:

Brandheißer Familientag - Feuerwehr zeigt ihr Können beim Picknick in Oberbrügge

Oberbrügge – „Unser Tag der offenen Tür ist wohl schon älter, als die meisten Besucher hier“, grinste Mitorganisator Dennis Wichert. Bei bestem Sommerwetter luden die Blauröcke aus Oberbrügge-Ehringhausen wieder zum Picknick an ihr Gerätehaus. Während am Donnerstag überwiegend Väter mit und ohne Bollerwagen zu Besuch kommen, ist am Samstag immer Familientag mit Aktionen und Vorführungen.

In diesem Jahr demonstrierten sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr, wie fachmännisch ein Wohnungsbrand gelöscht wird. „Damit können sie ihrer Familie und den Freunden mal zeigen, was sie alles hier gelernt haben“, so der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart und Leiter der Brandschutzerziehung, Björn Clever. Insgesamt besteht die Jugendfeuerwehr aus 30 Mitgliedern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren.

 

Jeden Montag treffen sich die Kinder und Jugendlichen, um zu üben und miteinander etwas zu unternehmen. Die „großen“ Feuerwehrleute treffen sich immer mittwochs im Gerätehaus. „Wir sind immer froh, wenn sich neue Interessierte bei uns melden“, ruft Dennis Wichert auf, sich über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Rufnummer 0 23 53/90 37 74 näher zu informieren. Nachdem der Feuerwehrnachwuchs den Wohnungsbrand in Form einer brennenden Tonne unter Kontrolle hatte, zeigten die Erwachsenen noch, was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Mit ausreichendem Sicherheitsabstand konnten die Besucher dabei zusehen, wie schon ein kleines Glas Wasser eine große, und vor allem heiße, Fettexplosion auslösen kann.

Familientag beim Picknick der Feuerwehr in Oberbrügge-Ehringhausen

 

 Nach den Vorführungen durften die jungen Gäste auch wieder auf der Hüpfburg toben, die aus Sicherheitsgründen so lange gesperrt war. Mit dem Wasserschlauch konnten „Holzflammen“ am kleinen Übungshaus gelöscht werden, beim Gewinnspiel lockten viele Preise, die von örtlichen Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden, und es gab wieder eine Wurstbude mit der, nach offiziellen Feuerwehrangaben, beliebtesten Wurst weit und breit. Erstmalig dabei war am Samstag auch die „Soko Respekt“. Der Verein setzt sich für einen respektvollen Umgang mit Rettungskräften ein. „Unser Bestreben ist es, uns wieder überflüssig zu machen“, setzt sich Birgit Wohlgemuth-Berger als Ziel. Sie weiß, dass die Zahl der Pöbeleien und Angriffe auf Einsatzkräfte drastisch zugenommen hat und ist mit weiteren Vereinsmitgliedern auf vielen Veranstaltungen, um über diesen Missstand zu informieren. „Besonders die Gaffer, die mit ihren Handys alles filmen müssen, erschweren den Einsatzkräften ihre Arbeit“, fügte Dirk Petroschka hinzu. 

Ein echter Hingucker war der Löschzug 2 mit seinem Gefährt. Der über 40 Jahre alte IFA 50, den die Wehrleute aus ehemaligen DDR-Beständen aufkauften, bringt die ganze Truppe sicher an ihr Ziel. Zumindest meistens. „Auf dem Weg nach Attendorn sind wir nach 500 Metern liegen geblieben“, erinnern sich die Mitglieder. Die Ölspur, die dabei hinterlassen wurde, musste schließlich von den eigenen Kollegen abgestreut werden.

Bericht von come-on.de: Kreisleistungsnachweis in Halver

Löschübungen auf Zeit und Wettkämpfe: 499 Feuerwehrleute messen sich

An vier Stationen konnten sich Feuerwehrleute aus 78 Einheiten beim Kreisleistungsnachweis miteinander messen.

Halver – Löschübungen auf Zeit und sportliche Wettkämpfe standen für Feuerwehrleute aus dem gesamten Märkischen Kreis beim Leistungsnachweis in Halver auf dem Programm.

Wäre am Samstag ein Feuer in Halver ausgebrochen, hätte es keine großen Überlebenschancen gehabt, denn dort tummelten sich insgesamt 499 Feuerwehrleute, um beim Kreisleistungsnachweis ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

An vier Stationen mussten die 78 Einheiten in der abgesperrten Innenstadt ihre körperliche und geistige Fitness demonstrieren. In der Frankfurter und der Bahnhofstraße wurde jeweils eine Bahn eingerichtet, auf der ein Einsatz demonstriert werden musste.

4,15 Minuten für Löschangriff

„Der Verband der Feuerwehren NRW gibt dabei Löschübungen vor“, erklärt Markus Heuel, Geschäftsführer des Feuerwehrverbands MK e.V. „Die Übungen konnten von den Einheiten in der ersten Jahreshälfte immer wieder geprobt werden.“ Die aus sechs Blauröcken bestehenden Staffeln hatten für den „Löschangriff“ maximal 4,15 Minuten Zeit und die aus neun Mitgliedern bestehenden Gruppen 4,30 Minuten.

 
499 Feuerwehrleute aus dem Märkischen Kreis waren beim Leistungsnachweis dabei.

Während die Feuerwehrleute möglichst schnell die Schläuche ausrollten, Verbindungen erstellten und durch eine Tür in ein fiktives Haus zum Löscheinsatz vordrangen, achteten die Kreisausbilder darauf, dass keine Fehler gemacht wurden. Ist das Löschfahrzeug falsch eingeparkt, Schläuche verkehrt verbunden oder Befehle missachtet worden, wurden je Fehlerpunkt fünf Strafsekunden auf die Zeit addiert.

Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren in Halver

Für die Zuschauer, die sich wegen des Dauerregens meist erst nachmittags an den Bahnen einfanden, waren diese Übungen ein echter Hingucker. Auch wenn nicht jeder nachvollziehen konnte, weshalb die Brandbekämpfer beim Öffnen der aufgestellten Tür immer wieder Wasser versprühten. „Zuerst muss getestet werden, ob die Tür warm ist“, erläutert Markus Heuel. „Danach werden kurze Wasserstöße abgegeben, um den Rauch abzukühlen, bevor die angebrachte Metallplatte mit einem Wasserstrahl getroffen werden muss“.

Beim Staffellauf – darunter Robben durch eine Röhre – hatten die Wehrleute zweieinhalb Minuten Zeit.

Staffellauf in voller Montur

Nicht weniger anstrengend ging es beim sportlichen Teil auf dem Kulturbahnhof-Parkplatz zu. Hier fand der Staffellauf statt – natürlich in voller Montur. Neben dem Sprint mussten die Teilnehmer durch eine Röhre robben, über eine Holzwand hechten und über einen Balken balancieren. Hierfür galt ein Zeitlimit von zwei Minuten. Etwas gemächlicher wurde es dann in der Lindenhofschule. Hier mussten Knoten und Stiche vorgeführt werden, wofür drei Minuten Zeit zur Verfügung standen, und Fachfragen innerhalb von 15 Minuten beantwortet werden.

Beim Löschangriff galt auch ein Zeitlimit.

Wer das alles hinter sich gebracht hatte, konnte sich endlich bei Bier und Bratwurst von den Strapazen erholen und darauf warten, dass die Pokale für seine Einheit verliehen wurden. Nachdem die Halveraner bereits im vergangenen Jahr den Kreisleistungsnachweis organisiert hatten, fand dieses Mal nach dem bewährten Konzept die zweite Auflage statt.

„Die Halveraner Kollegen haben das wieder mal sehr gut organisiert“, findet Markus Heuel lobende Worte. Das ganze Ereignis fand ohne Zwischenfälle, Blessuren oder Pannen statt. Wo genau die Veranstaltung im kommenden Jahr ausgetragen wird, steht bisher noch nicht fest. Bedenken, dass bei einem ausbrechenden Feuer niemand mehr zum Löschen kommen könnte, weil ja alle Wehrleute in Halver versammelt waren, musste übrigens niemand haben. Heuel: „Es wurde natürlich alles so geplant, dass der Grundschutz immer gewährleistet ist“.

iehe Artikel von come-on.de: Feuerwehren im MK

Kreisleistungsnachweis wieder in Halver - Ablauf und Sperrungen

Der Kreisleistungsnachweis in der Innenstadt von Halver.

Halver - Die Schläuche werden wieder über Halvers Straßen rollen. Am Samstag, 11. Mai, findet zum zweiten Mal in Folge der Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren in Halver statt.

Seit einigen Wochen trainieren Löschgruppen im ganzen Kreis für diesen Tag. Ein Bild, das nicht nur Kinder, sondern auch viele andere anlocken soll: Wenn Feuerwehrleute zeigen, was sie alles können, und die Stadt voll mit Feuerwehrautos ist. 

 Der Feuerwehrverband Märkischer Kreis verfolgt mit der Veranstaltung zum einen das Ziel, dass Routine, Schnelligkeit und Effektivität der Ehrenamtler und Hauptamtlichen durch das Training, gerade für den alltäglichen Einsatz, gesteigert werden. Zum anderen sollen aber die Bürger sehen, was sie in der Regel nicht zu sehen bekommen.
Halver zum zweiten Mal Gastgeber

Für Hunderte Feuerwehrkollegen ist das Halveraner Team dann ein weiteres Mal Gastgeber beim jährlichen Leistungsnachweis, der größten Veranstaltung der Feuerwehr. Dass er zweimal hintereinander in einer Stadt stattfindet, sei turnusmäßig die Regel, wie Markus Heuel, Geschäftsführer vom Feuerwehrverband, mitteilt. „Beim zweiten Mal ist es für die Feuerwehr auch entspannter.“ 

 

Halver war im vergangenen Jahr zum allerersten Mal Austragungsstätte. Zuvor hatten sie sich gar nicht beworben, sagt Michael Keil, Sprecher der Feuerwehr Halver. Normalerweise werden für die Veranstaltung örtliche Sport- oder Schulstätten genutzt, aber „Halver nutzte einfach die gesamte Innenstadt“, sagt Heuel. „Und das war eine super Idee: Dann sind wir genau da, wo wir sein wollen: Mitten in der Gesellschaft.“ Gesehen habe man das bereits in Altena, wo der Nachweis auch in der Innenstadt stattfand. 

Auch in diesem Jahr wird der Leistungsnachweis im Zentrum der Stadt stattfinden. Frankfurter und Bahnhofstraße werden zu Wettkampfstrecken. Realistische Löschangriffe werden dort von jeder Gruppe vorgetragen und von Schiedsrichtern bewertet. Die Gruppen und Staffeln, sollen beweisen, dass sie einen Löschangriff, beziehungsweise eine Hilfeleistung in verschiedenen Ausführungen und in einem festgelegten Zeitraum durchführen können. Grundwissen, das bei der jährlichen Veranstaltung immer wieder geprüft wird. 

Hindernislauf am Kulturbahnhof

Auf dem Parkplatz des Kulturbahnhofs wird es einen 400-Meter-Hindernislauf geben – im vergangenen Jahr wurde er im Rathauspark ausgetragen, doch diesmal findet dort eine Parallelveranstaltung statt. In den Räumlichkeiten der Lindenhofschule ist der theoretische Teil vorgesehen. Die Bahnhofstraße wird komplett gesperrt, die Frankfurter ab Ecke Jugendheimstraße bis Ecke Thomasstraße. Ebenso werden die Schul- und die Mittelstraße abgesperrt. Ansonsten wird es bis auf Kleinigkeiten, so Stefan Czarkowski, ähnlich wie im vergangen Jahr ablaufen. „Die Planungen waren in diesem Jahr entspannter, weil wir auf die Pläne zurückgreifen konnten“, sagt der Leiter der Feuerwehr Halver. 

Für Verpflegung gibt es am Tortenatelier einen Stand mit Kaffee und Kuchen, die Straße weiter hoch gibt es Würstchen und Getränke. Mittelpunkt der Veranstaltung wird der Sparkassenplatz sein. Dort wird eine Bühne aufgebaut, auf der gegen Nachmittag die Sieger gekürt werden. 

Die Wehrleute des Löschzugs Buschhausen üben für den Kreisleistungsnachweis und absolvieren einen Löschangriff.

Im vergangenen Jahr machte die Löschgruppe Bommert das Rennen und holte den Pokal. „Das ist schon Tradition“, sagt Czarkowski. „Die Halveraner Gruppen sind meist unter den ersten drei.“ Wer in einzelnen Übungen am schnellsten ist, gewinnt. Alle Teilnehmer erhalten an diesem Tag eine Urkunde sowie das Feuerwehr-Leistungsabzeichen, je nach Häufigkeit ihrer Teilnahme. 

Es geht nicht ums Gewinnen

Wie Rüdiger Lange, Zugführer des Löschzugs Buschhausen, sagt, gehe es aber nicht ums Gewinnen. Vielmehr gehe es den Wehrleute darum, gemeinschaftlich an dem Nachweis teilzunehmen und die Wochen zuvor bei den Übungen Zeit zu verbringen. So werde nach den meist wöchentlichen Übungen noch gegrillt und ein Bierchen getrunken, das gehöre einfach dazu. Ebenfalls sei die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, junge Anwärter zu integrieren.

Aufbau und Sperrungen

Um 6 Uhr werden die Halveraner Wehrleute am Samstagmorgen, 11. Mai, mit dem Aufbau beginnen – ab diesem Zeitpunkt sind die betroffenen Straßen gesperrt. Dabei geht es um die Frankfurter Straße, die ab Ecke Jugendheimstraße bis zur Kreuzung Thomasstraße dann nicht genutzt werden kann. Die Mittel- und die Schulstraße werden für den Kreisleistungsnachweis ebenfalls gesperrt. Bis mindestens 20 Uhr steht die Innenstadt dann im Zeichen der Feuerwehr. Dann werden die Sperrungen aufgehoben.

siehe bericht auf come-on.de:

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr - Fotos sind online

Feuerwehr/Polizei- und THW-Bobbycars standen für die kleinen Besucher beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr bereit.

Halver - Allzeit einsatzbereit und für den Notfall bestens vorbereitet präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr Halver am Sonntag beim Tag der offenen Tür im und am Gerätehaus des Löschzugs Stadtmitte an der Thomasstraße.

Mit einem attraktiven Programm, zu dem Rettungs- und Brandübungen, Spiel und Spaß für die kleinen Besucher und Gaumenfreuden unterschiedlichster Couleur gehörten, punktete die Feuerwehr bei Jung und Alt. Besonderer Höhepunkt des sehr gut besuchten Aktionstages war die Blaulichtmeile, auf der sich neben der Feuerwehr auch andere Hilfsorganisationen – Polizei, DRK und Technisches Hilfswerk (THW) – präsentierten. 

 

Neben Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr waren ein Streifenwagen der Polizei, ein Gerätekraftwagen (GKW) und ein Rüstsatz Bahn des THW zur Rettung bei Bahnunfällen sowie ein Krankentransportwagen und ein Katastrophenschutz-Versorgungsfahrzeug des DRK zu sehen. Überall standen Ansprechpartner bereit, um Fragen zu beantworten und interessierten Besuchern die technische Ausstattung der Fahrzeuge zu erläutern. Hier wie dort war von guter Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in Halver zu hören.

Feuerwehr Halver: Tag der offenen Tür

Feuerwehr Halver: Tag der offenen TürFeuerwehr Halver: Tag der offenen TürFeuerwehr Halver: Tag der offenen TürFeuerwehr Halver: Tag der offenen Tür
 

Besondere Attraktion beim Aktionstag war ein Feuerwehr Spezialfahrzeug mit Hochleistungspumpe für Hochwassereinsätz oder große Brände, bei denen viel Wasser benötigt wird. Wie zu hören war, sind sechs dieser Fahrzeuge flächendeckend im Land verteilt. Das Fahrzeug, das in Halver zu sehen war, stammte aus Olpe. Unter anderem beim Moorbrand in Meppen war das Fahrzeug im Einsatz. 

Sichtlich entspannte Retter am Sonntag.

Für eine Gruppe von Austauschschülern des örtlichen Rotary-Clubs aus Südkorea, Mexiko und Ecuador geriet zudem ein Höhentrip im Korb des ausgefahrenen Teleskopmasts der Hubrettungsbühne zum unvergesslichen Erlebnis. In Doppelfunktion – als Wehrleiter und Club-Präsident – ermöglichte Stefan Czarkowski den Jugendlichen die Fernsicht aus 30 Metern Höhe. 

Übungen der Jugendfeuerwehr

Jeder Handgriff saß bei den Übungen, mit denen die Jugendfeuerwehr und die Aktiven aus Reihen der Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellten. Von Erwachsenen unterstützt, retteten die Jugendlichen dabei einen Verletzten aus einem Unfallfahrzeug. Sorgsam darauf achtend, den Verletzten nicht weiter durch unherfliegende Glassplitter zu verletzen, unterbauten sie das Fahrzeug, zertrümmerten Scheiben und nahmen das Autodach ab, um den Fahrer zu bergen. Auch der Küchenbrand in einem Überseecontainer, der die Einsatzkräfte auf den Plan rief, war dank guter Zusammenarbeit schnell gelöscht.

Sehr viele Familien, Freunde, Nachbarn und befreundete Feuerwehren schauten beim Aktionstag der Feuerwehr vorbei. Für die kleinen Besucher hatte der Löschzug eine große Hüpfburg aufgebaut. In Miniformat standen „Rettungsfahrzeuge“ (Polizei-/Feuerwehr-/THW-Bobbycars) und ferngesteuerte Modellautos bereit, mit denen sich Jungen und Mädchen vergnügen konnten. 

Brandschutzerziehung für die Kleinen

Nicht zu kurz kam die Brandschutzerziehung, wo sich Eltern und Kinder über den richtigen Umgang mit Feuer und das Verhalten im Brandfall informieren konnten. 

Vor und im Gerätehaus konnten sich die Besucher mit Zuckerwatte, frischen Waffeln, Kuchen, Torten, Fritten, Gegrilltem und Getränken versorgen. Lediglich auf den Rettungshubschrauber mussten die Besucher am Sonntag verzichten. Wie die Feuerwehr mitteilte, erteilte die Bezirksregierung keine Landeerlaubnis.

Flyer DINA2 15.4. Mittel

siehe Bericht von Come-On.deWaldfreibad Herpine

Mit Wasserkraft gegen den Schmutz - Feuerwehr reinigt Herpine

Reinigungsmaschinen wirbelten hartnäckigen Schmutz vom Beckenboden auf.

Halver - Bei kühlem, regnerischem Wetter befreite die Freiwillige Feuerwehr Halver das Waldfreibad Herpine am Samstag gründlich vom Winterschmutz.

Wie Dennis Wichert vom Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen, der den mehrstündigen Einsatz koordinierte, auf Nachfrage erläuterte, waren über den Tag verteilt 50 Helfer im Einsatz, Becken und Beckenränder zu reinigen. Unterstützung erhielten die Aktiven aus allen vier Löschzügen dabei von der Jugendfeuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW), das die Feuerwehrleute bei der Wasserentnahme mit Pumpen aus dem Ablassteich und der Putzaktion im Becken unterstützte. 

 

Mit bis zu zwölf Strahlrohren reinigten die Helfer die Beckenränder und den Beckenboden von Blättern und hartnäckigem Winterschmutz. „Pro Minute sind das 2000 Liter“, erklärte Wichert. Mit den Vorbereitungsarbeiten für ihren Einsatz hatte die Feuerwehr schon am Freitag begonnen. 

Das Technische Hilfswerk griff tatkräftig zum Besen.
 

Am Samstag erfolgte die Einweisung zügig und reibungslos. Tatkräftig und mit großer Sorgfalt machten sich die Ehrenamtlichen bei ihrer alljährlichen Reinigungsaktion, die längst gute Tradition im Vorfeld jeder neuen Herpine-Saison ist, ans Werk. „Die Umlage und die Rutsche macht die Herpine selbst“, sagte Wichert.

Wie gewohnt versorgte das Herpine-Team um Simone Hutt die Ehrenamtlichen, die in zwei Schichten zum Großreinemachen im Waldfreibad antraten, mit Getränken und einem Imbiss. Heißgetränke waren bei dem nasskalten Wetter besonders begehrt. Bockwürste und belegte Brötchen gab’s zum Frühstück. Die Mittagsschicht durfte sich über Gegrilltes freuen. 

Mit Wasserkraft rückte die Feuerwehr dem Winterschmutz im Waldfreibad Herpine zu Leibe.

Bis zur Eröffnung der Herpine am 5. Mai ist noch viel zu tun. Die große Putzaktion außerhalb des Beckens fällt in diesem Jahr, wie Simone Hutt verriet, mit der Aktion Sauberes Halver am 6. April zusammen. „Wir haben uns da angeschlossen.“ Zur Eröffnung der diesjährigen Herpine-Saison im Mai soll es wieder ein buntes Programm für die ganze Familie geben.

siehe Bericht von come-on.de:

Nicht erschrecken - am 7. März wird's laut

Am 07.03.2019 !

Für den Katastrophen-Fall! 140 Sirenen im MK heulen gleichzeitig - nur nicht in Lüdenscheid

Auch bei Großbränden wird alarmiert - wie hier an der Werdohler Landstraße. 

Märkischer Kreis - Nur Lüdenscheid ist noch nicht vorbereitet - in allen anderen Städten und Kommunen im Märkischen Kreis wird es am Donnerstag laut. So will der Kreis für den Fall einer Katastrophe gewappnet sein. 

140 Sirenen werden in der kommenden Woche im Märkischen Kreis zeitgleich aufheulen. 

 

Pünktlich um 10 Uhr, so heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises, werde Stephan Volkmann, Chef der Kreisleitstelle der Feuerwehr, am Donnerstag, 7. März, auf den Knopf drücken und die Warntöne aktivieren: „Entwarnung“ (zwei Minuten Pause), „Warnung“ (zwei Minuten Pause) und „Entwarnung“. Grund ist der zweite landesweite Warntag.

Der erste fand im September vergangenen Jahres statt. Künftig sollen jedes Jahr Anfang März die Sirenen heulen. 

 

Nachholbedarf gibt es in Lüdenscheid

Nachdem viele Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis ihre Warnanlagen in den vergangenen Jahren um- oder nachgerüstet haben, ist laut Kreisverwaltung eine beinahe flächendeckende Alarmierung der Kreisbevölkerung in den Städten und Gemeinden möglich. 

Landesweiter Warntag ist am 7. März - auch im MK.

Nachholbedarf gibt es zurzeit noch ausgerechnet in der Kreisstadt Lüdenscheid. Es werde aber aktiv an dessen Behebung gearbeitet. Hier sollen Sirenen an 29 Standorten im Stadtgebiet installiert werden - das kann laut Verwaltung aber noch ein paar Jahre dauern. 

Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen

Ziel des landesweiten Warntages ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und den Bürgern Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen kann. Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen – nur wenn die Bürger rechtzeitig gewarnt werden, könnten Gefahren gebannt und Schäden erfolgreich bewältigt werden, heißt es. 

Sirenen und Lautsprecherdurchsagen

„Über Radio, Fernsehen und Internet“, schreibt die Kreisverwaltung, würden viele Menschen erreicht – das Land Nordrhein-Westfalen wolle noch mehr und setze außerdem auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. 

Der Aufruf zu bestimmten Verhaltensweisen diene nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern erleichtere die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Die Bürger könnten durch ihr richtiges Verhalten wichtige Beiträge zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit ihrer Nachbarn leisten. 

"Ältere kennen die Signale aus dem Krieg"

Die Selbsthilfefähigkeit jedes Einzelnen sei entscheidend, um das Risiko so gering wie möglich zu halten: „Ältere Menschen kennen die Signale aus dem Krieg und denken mit Schrecken daran zurück, Jüngeren sagen die Warntöne meist nichts. Jeder sollte wissen, wie er sich verhalten muss.“ 

Die Warnung der Bevölkerung im Brand- und Katastrophenschutz sei ein wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr. Dafür zuständig seien in der Regel die Kommunen.  

Siehen Bericht von Come-on.de:

Hohes Brandrisiko an Weihnachten: Tipps von der Jugendwehr

Björn Clever, Leiter der Brandschutzerziehung, mit (von links) Fynn Mähler, Adrian Kruse und Isabelle Kastner von der Jugendfeuerwehr.
© Salzmann

Halver - Weihnachtszeit ist Kerzenzeit. Ob beim Adventskranz oder am Tannenbaum: Viele möchten auf echte Kerzen nicht verzichten. Mit den brennenden Kerzen steigt allerdings auch das Brandrisiko in den eigenen vier Wänden.

Auch die Nähe der flackernden Lichtspender zu leicht entflammbaren Materialien wie Papier oder Gardinenstoffen ist brandgefährlich. Auf was es zu achten gilt, damit aus dem brennenden Tannenbaum kein Wohnungsbrand wird, fassen Isabelle Kastner (17 Jahre), Fynn Mähler (13) und Adrian Kruse (12) von der Jugendfeuerwehr Halver zusammen. 

 

Brandschutz beginnt für Isabelle Kastner, die zum Team der Brandschutzerziehung gehört und in dieser Funktion Kindergartenkinder an den sicheren Umgang mit Feuer heranführt, dabei schon beim Anzünden der Kerzen. „Am besten ist, wenn man Sicherheitsstreichhölzer nimmt.“ Gemeint sind damit extra lange Streichhölzer, an denen man sich nicht so leicht die Finger verbrennt. „Besser ist es noch, ein Feuerzeug zu benutzen.“

Kerzen weg von den Gardinen

Auch auf den sicheren Stand der Kerzen am Adventskranz, empfiehlt sie, zu achten. „Am besten sind dicke Kerzen, die nicht leicht umfallen.“ Was eigentlich jeder wissen müsste: „Brennende Kerzen niemals allein lassen.“ 

 

Fynn Mähler würde beim Weihnachtsbaum ganz auf echte Kerzen verzichten. „Besser sind elektrische Kerzen“, meint er. Da könne so schnell nichts passieren. Wenn echte Kerzen, „dann weit weg von Gardinen“, ergänzt Adrian Kruse – gleichgültig, ob beim Adventskranz oder beim Weihnachtsbaum. 

Silvester-Raketen "weit weg vom Haus" abschießen

Griffbereit sollten nach Meinung der Feuerwehr-Jugend zudem ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher für den Fall der Fälle sein. Dass alle Drei Rauchmelder, die Leben retten können, für zwingend notwendig halten, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Wenn trotz aller Vorsicht ein Baum mit echten Kerzen in Brand gerät und eigene Löschversuche nichts fruchten, raten die drei Jugendlichen dringend dazu, an das eigene Leben zu denken und die Feuerwehr zu alarmieren. „Kinder, Tiere nehmen und raus aus dem Haus.“ 

Auch für das Raketenabschießen an Silvester halten die drei jungen Halveraner Tipps parat. „Weit weg vom Haus“, rät Fynn, Raketen abzuschießen. „Die können zur Seite kippen“, weiß er. „Raketen können sich auch drehen und durchs offene Fenster fliegen.“ Ganze Häuser seien durch den unbedachten Umgang mit Feuerwehrskörpern bereits abgebrannt. „Raketen niemals in der Hand halten und dann abschießen“, warnen die drei Jugendlichen. Die schlimmsten Verletzungen seien sonst möglich. „Eine ordentliche Befestigung“ sei in jedem Fall anzuraten. „Danach vom Abschussort weit weggehen.“

siehe Bericht von Come-on.de:

Gemeinsame Übung für Nachwuchs von Feuerwehr und THW

Wie das Aggregat für die Lichtanlage funktioniert, das wurde den Jugendlichen ebenfalls vermittelt.
© Goldbach

Halver - Eng ist der Kontakt von Jugendfeuerwehr und der Jugend des Technischen Hilfswerkes (THW). Oft sehen sich die Mitglieder auf gemeinsamen Übungen – so auch am frühen Montagabend. Dieses Mal standen die Unfallrettung und das Ausleuchten von Einsatzstellen auf der Tagesordnung.

24 Mädchen und Jungen beider Organisationen trafen sich kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses an der Thomasstraße. Es sollte nämlich kein Unfall bei normalen Lichtverhältnissen geübt werden: Dunkel sollte es sein – und weil dafür eine besondere Ausleuchtung notwendig ist, hatte das THW seine Lichtmastanlage mitgebracht, auch Power Moon genannt.

 

Es spielt keine Rolle, wer zu wem gehört

Doch bevor es losging, sprachen sich zunächst einmal Jugendbetreuer Matthias Nagel vom THW und Benjamin Fernholz, Leiter der Jugendfeuerwehr, miteinander ab. Die Jugendlichen blieben in ihren Gruppen nicht unter sich, sie wurden gemischt. „Im realen Einsatz fragen wir auch nicht, welches Röckchen der Helfer anhat“, erklärte Matthias Nagel vom THW.

24 Jugendliche des Technischen Hilfswerks und der Jugendfeuerwehr trafen sich am frühen Montagabend mit ihren Betreuern zu einer gemeinsamen Übung.
© Goldbach
 

Zwei Einsatzstellen waren für diese Übung vorbereitet worden. Zum einen sollten die Jugendlichen unter Anleitung lernen, wie ein Auto stabilisiert werden kann und welche verschiedenen Möglichkeiten es dafür gibt. Am anderen Einsatzort musste das notwendige Licht geliefert werden. Eine Spezialität der Halveraner THW-Abteilung Beleuchtung: Diese hat vor Jahren einen Lichtmastanhänger entworfen, der noch heute als Prototyp aller später gebauten 130 Lichtmastanhänger gilt.

Die Gruppenleiter Björn Fernholz und Matthias Nagel.
© Goldbach

300 Meter kann dieser Lichtmast ausleuchten, die Leuchtdauer der Lampen beträgt rund sechs bis sieben Stunden. Betrieben wird das Aggregat mit Benzin. Die Jugendlichen konnten nicht nur einen Blick in das Innere des Aggregates werfen, sondern es auch in Betrieb nehmen – ähnlich wie bei einem Benzinrasenmäher. Auch sahen sie sich das Innere des Begleitfahrzeuges an, in dem die technischen Geräte für die Lichtanlage transportiert wurden.

Gemeinsame Übung von Jugend-THW und Jugendfeuerwehr in Halver

Zwei Einsatzorte, zwei Aufgaben

Während sich die eine Gruppe mit dem Licht beschäftigte, hatte die andere eine körperlich anstrengendere Aufgabe. Sie sollte zwei demolierte Autos sichern. „Für den verletzten Menschen ist es wichtig, dass das Auto beim Bergen so wenig wie möglich erschüttert wird, denn er bekommt jede Bewegung mit – und die kann sehr schmerzhaft sein“, sagte Benjamin Fernholz von der Jugendfeuerwehr. So machten sich die Jugendlichen ans Werk und stabilisierten die Autos mit einem Spanngurt, aber auch mit Holzkeilen.

Hier lernten die Jugendlichen der Hilfsgruppen, mit Spanngurten ein Auto zu sichern.
© Goldbach

Spreiz-Schere ist nur etwas für die „Großen“

Zum Abschluss der Übung betätigten sich die erwachsenen Wehrmänner noch als „Autodesigner“ – indem sie einen normalen Personenkraftwagen in ein Cabrio verwandelten. Mit einer überdimensionalen Spreiz-Schere zerlegten die Erwachsenen den Wagen. Aber nur als Anschauungsprojekt für die Jugendlichen. „Diese Arbeitsgeräte sind für die Jugendlichen zu schwer“, sagte Matthias Nagel vom THW.

Wann und wie wird geübt?

THW: Die Jugendabteilung trifft sich jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr in der THW-Unterkunft an der Löhbacher Straße. Mitmachen können alle von 10 bis 17 Jahren.

Jugendfeuerwehr: Sie trifft sich jeden Montag ab 18 Uhr am Gerätehaus an der Thomasstraße. Altersvoraussetzung: 12 bis 18 Jahre.

siehe Bildergalerie: einfach auf den unteren Link klicken
https://www.come-on.de/volmetal/halver/gemeinsame-uebung-jugend-thw-jugendfeuerwehr-halver-10312208.html

Die Leistungsspange ist die höchste Ausszeichnung, die man in der
Jugendfeuerwehr erwerben kann.

Für neun junge Feuerwehrleute war am
Samstag 15.09.2018 Prüfungstag in Hilchenbach, wo die Halveraner und Schalksmühler
zeigen mussten, was sie in ihrer Feuerwehrzeit und auch außerhalb der
Dienste gelernt haben.

Für die Gruppe ging es um Disziplinen wie
Kugelstoßen, Staffellauf und das schnelle Auslegen eines Schlauches,
aber auch um Theorie. Fragen zu Politik und Feuerwehrtechnik,
Gesetzeskunde und Unfallverhütung standen ebenso auf dem Programm der
ganztägigen Veranstaltung. Und ein wenig stolz ist der Leiter der
Jugendfeuerwehr in Halver, Björn Clever, noch in anderer Hinsicht auf
seine Truppe.

Auch das Auftreten wurde bewertet: „Volle Punktzahl!“ Dass
die Leistungsspange für die Jugendfeuerwehr recht hoch angesehen ist,
zeigt die Zusammensetzung der Jury. Führungskräfte der Feuerwehren aus
Nordrhein-Westfalen nehmen sich die Zeit, die ganztägigen Prüfungen
abzunehmen. jfw1

jfw2www.Come-on.de J flo/Foto: Feuerwehr Halver

Am Samstag, 15. September, fand für den Löschzug Stadtmitte der größte Übungsdienst des Jahres statt. Um 16 Uhr trafen sich ca. 30 Kameraden am Gerätehaus an der Thomasstraße.

Vier Mitglieder des Löschzuges hatten sich gleich mehrere Einsätze für ihre Löschzugkollegen überlegt, es wurde eine Art Berufsfeuerwehr simuliert, welche dauerhaft auf der Wache sitzt und von dort aus die Einsätze anfährt.

Als erste Einsatzmeldung wurde dem Zugführer eine verschüttete Person in einer Sandgrube bemi Raiffeisenmarkt in der Frankfurter Str. gemeldet.

Während der Überlegung, welche Fahrzeuge für diesen Einsatz benötigt würden. kam jedoch noch ein zweiter Einsatz: Person im Wasser am Ennepe-Vorstaubecken.

 

Los ging es zweigeteilt, das HLF 20 02, der Teleskopmast sowie der KDOW rückten aus zum Raiffeisen-Markt, für das Tanklöschfahrzeug, das andere Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie den Rüstwagen ging es zur Wasserrettung.

Bei Eintreffen an der Genossenschaft wurde der Zugführer von einem aufgeregten Vater in Empfang genommen. Er war mit seinem Sohn Sand holen, sei selber kurz weg gewesen und als er wiederkam, war die Bruchkante vorne an dem Sandhaufen abgerutscht und der Sohn verschwunden.

Ein anwesender Zeuge hatte beobachtet, wie der Junge unter dem Sandhaufen begraben wurde.

Da nicht klar war, wo die Person verschüttet war, konnte der Sandhaufen aufgrund von Verletzungsgefahr für den Verschütteten nicht mit einem Frontlader weggeschaufelt werden, sondern musste per Hand abgetragen werden.

Mit einem Stab wurde der Bereich abgesucht um den Bereich, wo der Sand abgetragen werden muss, einzugrenzen.

Mit vereinter Manpower wurden mehrere Tonnen Sand umgegraben, bis schließlich die verschüttete Person – ein Dummy – gefunden wurde.

 

Sand 1

 

Am Ennepe-Vorstaubecken wurden die Kameraden schneller fündig – bereits beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges hörten sie laute Hilferufe.

Ein junger Mann war ins Wasser gestürzt und konnte sich nur mit Mühe über Wasser halten.

Ein Feuerwehrmann, der als Rettungsschwimmer ausgebildet ist, ging mit einer Leine gesichert ins Wasser, um die Person mittels Spineboard, einer schwimmfähigen Kunststofftrage, zu retten. Parallel dazu bereiteten sich ein Rettungssanitäter und eine Krankenschwester, welche ehrenamtlich bei der Feuerwehr Halver tätig sind, darauf vor, die gerettete Person medizinisch zu betreuen, da in der fiktiven Lage kein Rettungswagen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stand und daher eine längere Anfahrt hat.

 

Wasserrettung

 

Auch diese Person wurde erfolgreich gerettet und der Löschzug Stadtmitte traf sich nach erledigter Arbeit wieder im Gerätehaus.

 

Als nächster Einsatz war ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw gemeldet. Auf einer schmalen Straße zwischen den Ortschaften Hagebüchen und Schulten-Hedfeld waren zwei Pkw frontal zusammengestoßen und von der Fahrbahn abgekommen.

Bei Eintreffen sahen die Wehrleute einen Pkw rechts der Straße auf dem Dach liegend, brennend, mit einer verletzten Person, sowie auf der anderen Straßenseite einen auf der Seite liegenden Pkw mit Fahrer und Beifahrer, die im Fahrzeug eingeschlossen waren.

 

Höchste Priorität hatte die Versorgung der Verletzten und das Löschen des brennenden Pkw.

Das ersteintreffende HLF 20 02 sowie zur Brandbekämpfung das TLF4000 und zur Unterstützung der Rettung des Fahrers der Rüstwagen kümmerten sich um dieses Fahrzeug, während sich die Besatzung des HLF 20 01 sowie der Hubrettungsbühne um den auf der Seite liegenden Pkw kümmerten.

 

Nachdem das Feuer gelöscht war wurde das Fahrzeug mit Hilfe des sogenannten Stab-Fast-Systems gegen Umkippen gesichert. Der Fahrer, der eine Schnittwunde am linken Arm hatte, wurde durch einen Feuerwehrmann versorgt und anschließend die technische Rettung vorbereitet. Hierzu wurde mittels hydraulischer Schere die Rückbank teilweise entfernt und der Patient vorsichtig auf das Spineboard umgelagert, um eine mögliche Wirbelsäulenverletzung nicht zu verschlimmern. Anschließend wurde er durch die mittels Schere und Spreizer geschaffene Kofferraumöffnung vorsichtig herausgetragen und an den Rettungsdienst übergeben.

 

VU 1

 

VU 2

 

Parallel dazu lief auch die Rettung am zweiten Pkw. Auch dieser wurde mittels Stab-Fast und Unterbauholz gegen ein weiteres Umkippen gesichert, ehe die eigentliche Rettung beginnen konnte.

An diesem Pkw entschied man sich nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst für eine schonende Rettung der Verletzten, da diese nicht lebensbedrohlich verletzt waren.

Zuerst wurden die Verletzten stabilisiert, zur Schonung der Halswirbelsäulen Nackenkrausen angelegt, die Wunden versorgt und, da beide nicht angeschnallt waren, der Fahrer leicht angehoben, damit er nicht weiter mit seinem gesamten Gewicht auf dem Beifahrer lastet. Anschließend wurden auch diese wirbelsäulenschonend gerettet und an den mit zwei Rettungswagen anwesenden Rettungsdienst übergeben.

 

VU 3

 

VU 4

 

Der letzte Einsatz des Tages führte die Kräfte zu einem Bauernhof in Hulvershorn. Ein Landwirt war bei Arbeiten in einem Futtermischwagen ohnmächtig geworden. Da der Futtermischwagen in einem Fahrsilo stand ging der Einsatzleiter davon aus, das nitrose Gase, welche bei Gärungsprozessen entstehen, Ursache für die Bewusstlosigkeit waren. Um die eigenen Einsatzkräfte zu schützen war ein Vorgehen in den Bereich nur unter Atemschutz möglich. Als erstes wurden mehrere Lüfter in Stellung gebracht, um die Gase aus dem Bereich „herauszudrücken“, zusätzlich wurde mit Hilfe von zwei Schlauchleitungen versucht, die Gase mit feinem Wassernebel zu binden und so eine weitere Verbreitung zu verhindern.

 

Zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz führten eine erste Betreuung des Patienten durch, mittels Steckleiterteilen verschafften sie sich Zugang zu dem ca. 3,50 Meter hohen Futtermischwagen. Gleichzeitig bauten mehrere Kameraden ein Gerüst auf, welches primär zur Rettung von verunfallten Lkw-Fahrern gedacht ist.

Die erste Idee, den Patienten mittels Hubrettungsfahrzeug aus dem Futtermischwagen herauszuheben, wurde wieder verworfen, stattdessen wurde der Landwirt mit Hilfe einer Schleifkorbtrage über das Gerüst gerettet.

 

Nachdem dieser letzte Einsatz auch abgearbeitet war ging es zurück zur Thomasstraße, die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit gemacht und es gab zur Stärkung noch Pizza für jeden, wobei das Fazit aller Beteiligten durchweg positiv ausfiel.

 

Besonderer Dank gilt den Kameraden, die den Dienst vorbereitet haben, den Verletztendarstellern, den Grundstücksbesitzern, die uns haben auf ihrem Gelände üben lassen und dem Rettungsdienst des Märkischen Kreises für die Unterstützung sowie den Kameraden der Löschzüge Buschhausen und Oberbrügge, welche den Einsatzleitwagen besetzten und uns so eine eigene Leitstelle zur Verfügung stellten.

Um 10 Uhr werden am Donnerstag den 06.09.2018 im Stadtgebiet Halver die Sirenen einen einminütigen Dauerton aussenden.

Beim Warntag heulen in Halver 17 Sirenen

Eine der insgesamt 17 Sirenen im Stadtgebiet befindet sich auf dem Halveraner Rathaus. Einmal im Monat werden die Sirenen in Halver ohnehin getestet.
© Hesse

Halver - Wenn die Sirenen heulen, dann wird immer eine Ausnahmesituation angekündigt. Große Brände, bei denen alle Kräfte der Feuerwehr zum Einsatz gerufen werden, oder eine Katastrophe, bei der die Menschen im Allgemeinen gewarnt werden sollen.

Am Donnerstag um 10 Uhr werden im gesamten Kreis – genau wie überall in NRW – die Sirenen aufheulen. Allerdings nur, um das Signal „Entwarnung“ zu verbreiten. An diesem Tag soll die Alarmierungskette überprüft werden.

 

Bis in die 1990er-Jahre hinein waren alle Sirenen an ein Netz angeschlossen, über das die Leitstellen den Alarm für die einzelnen Sirenen steuern konnten. Doch nach dem Ende des Kalten Krieges und der Einführung der sogenannten Funkmeldeempfänger hielt der Gesetzgeber die Sirenen für überflüssig. Viele der Geräte wurden zurückgebaut und auch der Alarmierungsweg für die verbliebenen Geräte umgebaut.

Die Stadt Halver hat sich am Rückbau allerdings nicht beteiligt. Im Gegenteil: An mehreren Stellen des Stadtgebiets sind sogar zusätzliche Sirenen installiert worden, weiß Michael Keil von der Feuerwehr Halver. „Wir haben ein bisschen aufgestockt.“ Glörfeld und Schwenke im Außenbereich gehören nun ebenfalls zu den Ortsteilen, wo bei Alarmlagen das Heulen zu hören ist. 17 Geräte sind es insgesamt im Stadtgebiet, zentral auf dem Rathaus, auf Feuerwehrgerätehäusern und auch auf dem Turm auf der Karlshöhe.

 

Zentral über Leitstelle gesteuert

Während aber andernorts die Anlagen mit Hand ausgelöst werden, ist Halver zentral gesteuert über die Leitstelle des Märkischen Kreises. Im Katastrophenfall sei es möglich, sowohl den Stadtalarm komplett und flächendeckend wie auch für die einzelnen Ortslagen anzusteuern, weiß Keil.

Dass die Sirenen morgen überhaupt ertönen, ist dem landesweiten Warntag geschuldet, den Innenminister Herbert Reul angeordnet hat. Doch es wird nicht bei dem Dauerton, der für Entwarnung steht, bleiben. Denn auch die Warn-App Nina wird aktiviert und so jeden, der diese auf seinem Smartphone installiert hat, auf den Warntag hinweisen – und sogar entsprechende Laufschriften im Fernsehen und Durchsagen im Radio soll es geben.

Damit sind auch dann nahezu alle Kanäle genutzt, die öffentlichen Stellen zur Verfügung stehen, um die Menschen im Land auf eine Gefahr aufmerksam zu machen. Dass die Sirenen funktionieren, wird ohnehin in Halver einmal im Monat getestet, jeweils an einem Samstag um 12 Uhr.

Vier Signale

Heute stehen noch vier Signale zur Verfügung, mit denen die Menschen auf Gefahren hingewiesen werden können beziehungsweise mit denen mitgeteilt wird, dass die Gefahr vorüber ist – oder mit denen Wehrleute in die Gerätehäuser gerufen werden. Warnung bei Gefahren: Ein auf- und abschwellender Dauerton. Erklingt dieser, sollten Radios eingeschaltet und auf Lautsprecherdurchsagen geachtet werden.

  • Entwarnung: Dauerton.
  • Probealarm: Eine Kombination aus den Tönen Entwarnung, Warnung und Entwarnung.
  • Alarmierung der Feuerwehr: Ein zweimal unterbrochener Dauerton.

Die lang anhaltenden, hohen Temperaturen machen nicht nur uns Menschen zu schaffen, auch Tiere und Pflanzen leiden darunter.

Während Haustiere und Garten von Ihren Besitzern versorgt werden kümmert sich der Baubetriebshof der Stadt Halver um die Pflanzen in der Stadt. Da bei der Menge an Bäumen und Sträuchern jedoch deren Möglichkeiten irgendwann erschöpft sind wurde von der Stadt Halver beschlossen, dass die Feuerwehr hier unterstützend tätig werden soll.

Am Mittwochabend wurde durch den Löschzug Stadtmitte mit drei Einsatzkräften und dem Tanklöschfahrzeug TLF4000 die Bäume rund um das Rathaus sowie ein Großteil der Hagener Straße bewässert.

„Wichtig ist es, nicht alles Wasser auf einen Fleck zu kippen, sondern es gut zu verteilen“ gab ein Bauhofmitarbeiter wertvolle Tipps, „sonst kann der Boden das alles auf einmal nicht aufnehmen und es läuft einfach über die Straße in die Kanalisation.“

Doch nicht nur die Bäume sondern auch der ein oder andere Bewohner Halvers freute sich über die Abkühlung und ließ sich einmal mit dem Wasserstrahl „gießen“.

Einsätze wie dieser gehören zwar laut dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) des Landes NRW nicht zu den eigentlichen Aufgaben einer Feuerwehr, „das Feuerwehren immer mal wieder darüber hinaus helfen, ist ein normaler Prozess“ erklärt Christoph Schöneborn, Landesgeschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Auch in Aachen, Wuppertal und Düsseldorf zum Beispiel ist die Feuerwehr im Laufe der Woche zu Einsätzen dieser Art ausgerückt.

Nach etwa 3,5 Stunden und 15.000 Litern Wasser hieß es für die Feuerwehrleute noch Fahrzeug wieder fertig machen, bevor es endlich nach Hause ging.

 

 

 

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