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Hier der Link zur Bilderstrecke des AA auf Come-on.de:

https://www.come-on.de/volmetal/halver/offenen-feuerwehr-halver-8203456.html

Bericht auf Come-one.de: Offene Türen bei der Wehr  

© Weber

Halver - „Tatü und tata“ – am Sonntag gab’s bei der Halveraner Feuerwehr ein großes Spektakel. Die Einsatzkräfte öffneten ihr Gerätehaus, um Hunderten Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Um zu zeigen, wer sie sind. Und was sie leisten. Ein Programm für Klein und Groß rundete den Tag der offenen Tür ab.

Wenn die heimische Wehr einlädt, dann steht eines fest: Da kommen viele. Sämtliche Feuerwehren aus den Nachbarstädten, Familien, Freunde – und jene, die sich einfach interessieren. Die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten.

 

Über diese Gäste freut sich Zugführer Christoph Seibert ganz besonders. Denn so entstehen Kontakte. So werden Vorurteile abgebaut. Das Image der „Feierwehr“, es hält sich. Dass die Einsatzkräfte alle ehrenamtlich arbeiten, dass sie fundierte Aus- und Weiterbildungen absolvieren – viele wüssten es bis heute nicht.

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Halver

Feuerwehr Halver - Tag der offenen TürFeuerwehr Halver - Tag der offenen TürFeuerwehr Halver - Tag der offenen TürFeuerwehr Halver - Tag der offenen Tür
 

Und Feuerwehr heißt nicht nur Löschen. Das heißt, Türen zu öffnen, wenn Menschen in Not sind. Das heißt, verunfallte Menschen aus ihren Autos zu retten. Feuerwehr heißt einfach mehr. Oft läuft das alles ganz ohne Martinshorn und großes Aufsehenerregen ab. Wenig „Tatütata“, dafür viel Arbeit im Verborgenen.

Besonders freuen sich Seibert und seine Kollegen dann, wenn Besucher den Tag der offenen Tür nutzen, um sich für einen zurückliegenden Einsatz zu bedanken. Aktuell sind es 69 Aktive im Löschzug Stadtmitte. Damit ist Christoph Seibert zwar durchaus zufrieden, doch müsse die Wehr dranbleiben. Gerade junge Einsatzkräfte zieht es für Ausbildung, Studium & Co. weg. Deshalb liegt neben der Jugendfeuerwehr der Fokus auf dem Quereinstieg. Ein Tag der offenen Tür kann dann durchaus weitere Türen öffnen. Fahrende Playmobilautos, ein Rauchhaus und eine Mini-Schaumanlage. Die Kinder haben Spaß – und die Eltern kommen ins Gespräch.

Manchmal kommen sie dann auch auf den Geschmack, interessieren sich für das Ehrenamt. Und gerade weil die Halveraner Wehr ein ehrenamtliches Organ ist, verdient auch der gestrige Tag Respekt.

Auf dem Gelände rund ums Gerätehaus an der Thomasstraße haben sie vielen Menschen einen kurzweiligen Sonntag beschert. Es gab amerikanische Firetrucks zu sehen, nachgestellte Einsatzszenarien, eine riesige Hüpfburg, Gelegenheit zum Austausch und zudem auch reichlich Verpflegung.

 

Wir treffen uns jeden Mittwoch ab 18:30h im Gerätehaus Thomasstr.3 . Schaut vorbei! Weitere Info hier klicken!NRW2

siehe Bericht von come-on.de:

Brandschutzerziehung für Kita-Kinder

© Salzmann

Halver - Spielerisch machte die Feuerwehr am Samstag 21 Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte St. Nikolaus mit den Gefahren von Feuer und dem richtigen Verhalten bei einem Brand bekannt. Gemeinsam mit ihren Vätern waren die Jungen und Mädchen zu Theorie und Praxis im Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße zu Gast.

© Salzmann

Während für die Kinder Brandschutzerziehung im Vordergrund stand, erfuhren die Väter Wissenswertes über die Fahrzeugausstattung, technische Hilfe bei einem Unfall, Einheiten, Ausbildung und vieles mehr. In Gruppen erlebten große und kleine Besucher bei Wehrleiter Stefan Czarkowski und dem Team der Brandschutzerziehung einen spannenden, lehrreichen Vormittag. Wie Thorsten Wingenbach (stellvertretender Wehrleiter) erklärte, waren acht Helfer – je vier bei den Kindern und vier bei den Erwachsenen – in den Aktionstag eingebunden. Mit Vorwissen kamen die Kinder zur Brandschutzerziehung.

 

„Wir fahren regelmäßig zum Floriansdorf nach Iserlohn“, sagte Erzieherin Monika Meyer, die die Kinder-Väter-Gruppe begleitete. Offensichtlich hätten die Kinder einiges von dem, was sie im Iserlohner Übungsdorf zur Brandschutzerziehung gelernt hätten, behalten. Aufmerksam lauschten sie den Ausführungen der Brandschutzerzieher um Kristiaan Waumans. Angefangen vom richtigen Umgang mit Streichhölzern bis zum „Löschen“ eines Brandes mit der großen Spritze reichte das abwechslungsreiche dreistündige Programm. Mit leuchtenden Augen nahmen die Kinder im großen Feuerwehrauto Platz, verfolgten interessiert die Demonstrationen im Rauchhaus und robbten Helfern in voller Ausrüstung mit Feuereifer aus einem „verräucherten Brandzimmer“ ins Freie hinterher.

© Salzmann

Warum im Feuerwehrauto ein Plüschtier Platz hat, welche Materialien brennbar sind und vieles mehr erfuhren die kleinen Besucher im Verlauf des Aktionstags. Für die Väter ging’s unterdessen mit Christoph Seibert, Löschzugführer Stadtmitte, mit der Hebebühne hoch hinaus. Wie schnell die Feuerwehr reagiert, bekamen die Kinder hautnah mit, als mitten in die Brandschutzerziehung ein Einsatzruf „platzte“ und ein Fahrzeug mit Blaulicht ausrücken musste.

 

Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

Berlin – Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können
zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang.
„Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in
Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident
des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der
tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern).
„Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender
Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“,
berichtet der Experte.
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel
CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt
dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren
Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer
mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer
Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung
sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer.


Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:
 Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf
ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies
gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
 Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten
plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen
für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen
von Bewusstseinseintrübung.
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 Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den
betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu
lüften.
 Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise
verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der
Wohnung.
 Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die
europaweit gültige Notrufnummer 112!
Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen,
Unfälle zu verhindern:
 Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage
zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal
pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal
blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei
abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.
 Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die
Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und
nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid
warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in
der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im
Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes
unter www.feuerwehrversand.de.
Hinweis für die Presse: Gerne vermitteln wir Ihnen DFV-Vizepräsident Frank
Hachemer als Ansprechpartner zum Thema.
Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Halveranerin reanimiert Lkw-Fahrer auf A 46

Der Fahrer eines Lkw erlitt auf der A46 einen Herzinfarkt und steuerte über die Leitplanke in den Gegenverkehr. Andere Fahrzeuge wurden dabei nicht beschädigt.
© Hagemann

Halver - Dem Wissen und Einschreiten der Halveranerin Anna vom Heede verdankt ein 59-jähriger Lkw-Fahrer aus Stolberg sein Leben. Nachdem er, nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei, einen Herzinfarkt erlitten hatte und in den Gegenverkehr gesteuert war, reanimierte ihn die Auszubildende auf der Straße und versuchte, seinen Gesundheitszustand bis zum Eintreffen der Rettungskräfte stabil zu halten.

Die 22-jährige Oberfeuerwehrfrau und Rettungssanitäterin war am Freitag, 20. Januar, gegen 12 Uhr auf der A 46 in Fahrtrichtung Hagen unterwegs, als in der Baustelle im Bereich der Ausfahrt Hohenlimburg ein Lkw drei Fahrzeuge vor ihr einige Schlenker fuhr. „Ich habe ehrlich gesagt gedacht, der Fahrer schläft und wacht von alleine wieder auf“, erinnert sich vom Heede. Nachdem der Lkw mehrere kleine Kurven gefahren war, durchbrach er schließlich die Leitplanke und kam auf der Fahrbahn des Gegenverkehrs zum Stehen. „Dass dabei kein anderes Fahrzeug beschädigt wurde, war großes Glück“, betont vom Heede.

 

Als sie gesehen habe, dass der Fahrer des LKW bewusstlos hinter dem Lenkrad saß, sei sie sofort zur Hilfe geeilt. „Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, sagt sie. Glücklicherweise sei der Mann angeschnallt gewesen, sonst wäre er beim Öffnen der Fahrertür aus dem Fahrerhaus gefallen, wie vom Heede erzählt. „Mein erster Gedanke, als ich den Mann gesehen habe, war ,Der muss aus dem Fahrzeug raus‘. Das habe ich dann auch gerufen, aber es hat niemand darauf reagiert“, sagt sie. Erst als sie „Hilfe“ gerufen habe, seien Menschen gekommen, um sie zu unterstützen.

Sechs Menschen an Rettung beteiligt

„Wir waren schließlich zu sechst“, erzählt sie. Ein Mann habe den Notruf gewählt, eine Frau sei ins Fahrerhaus geklettert, um den Mann abzuschnallen. „Zwei junge Männer haben geholfen, ihn auf eine Decke zu legen“, erzählt vom Heede und fügt hinzu, dass sie später auch eine Decke gehalten hätten, um den Mann vor neugierigen Blicken zu schützen – und so weitere Unfälle zu vermeiden. „Als ich nach der Decke gefragt habe, sagten alle sie hätten keine dabei. Dass jeder Fahrer in seinem Erste-Hilfe-Koffer eine haben sollte, fiel in diesem Moment keinem ein“, erinnert sich vom Heede an die Reaktionen. Beim Beatmen half schließlich eine Medizinstudentin, während vom Heede mit der Herzdruckmassage begann. „Der Mann hat schnell wieder zu atmen begonnen“, erzählt sie erleichtert.

 

Wie es dem Lkw-Fahrer momentan gehe, kann vom Heede nicht genau sagen. „Ich erkundige mich immer bei einem Bekannten nach ihm und weiß, dass er wach ist und es ihm besser geht“, sagt sie. Der Sohn des Fahrers habe außerdem versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen, um sich zu bedanken.

Dass sie in einer Unfallsituation nach Plan vorgehen kann, mag durch das regelmäßigen Reanimationstraining kommen. Anna vom Heede absolviert es durch ihre Mitgliedschaft im DRK-Ortsverband Wipperfürth und beim Löschzug Buschhausen der Freiwilligen Feuerwehr Halver, wo sie seit etwa vier Jahren tätig ist.

„Aber auch für mich war es das erste Mal. Beim DRK passiert es ab und zu, dass jemand in Ohnmacht fällt, aber jemandem das Leben retten, musste ich vorher noch nie“, erzählt vom Heede. „Wenn ich privat unterwegs bin und ein Unfall passiert, ist es außerdem noch eine völlig andere Situation. Bei einem Einsatz kann man sich wenigstens darauf vorbereiten“, fügt sie hinzu.

Erste-Hilfe-Kurs auffrischen

Zu wissen, dass sie trotz aufreibender Umstände noch „funktioniere“, ist für vom Heede von großer Bedeutung. „All die Erste-Hilfe-Kurse und Übungen, die ich gemacht habe sind nur theoretisch und können einen nicht vollständig auf den Ernstfall vorbereiten. Daher ist es wichtig für mich zu wissen, wie ich bei einem Unfall reagiere“, erklärt vom Heede. Insofern war der Vorfall eine wertvolle Erfahrung für die Oberfeuerwehrfrau.

Dass Erste-Hilfe-Kurse regelmäßig aufgefrischt werden sollten, findet vom Heede dennoch. „Viele der Menschen, die helfen wollten, aber nicht wussten wie, sagten mir später, dass ihr letzter Kurs der für den Führerschein war. Bei manchen liegt der allerdings schon einige Jahre zurück, sodass sie sich nicht mehr an den genauen Ablauf erinnern. Außerdem ändern sich einige Vorgaben auch. Früher hieß es, man solle 15 Mal drücken und zwei Mal beatmen, heute sind es 30 Mal“, erklärt sie. Auch wer den Kurs nicht wiederholen wolle, könne sich trotzdem alte Unterlagen anschauen. „Von mir aus kann man es auch im Internet suchen, aber man sollte den grundsätzlichen Ablauf kennen“, fügt sie hinzu.

Für Menschen, die in eine ähnliche Situation geraten, hat vom Heede einige Tipps, möglichst ruhig zu bleiben. „Man sollte vorher ein paar Mal tief Luft holen und dann eine gewisse Struktur einhalten. Dabei gilt: den Mensch ansprechen und ihn berühren, um zu sehen, ob er reagiert. Anschließend sollte man direkt den Notruf wählen. Damit hat man das wichtigste erledigt. Wenn nötig, wird nun die Reanimation begonnen. Dafür gibt es mittlerweile auch Masken zu kaufen, damit sich die Münder bei der Beatmung nicht berühren. So etwas kann man im Auto aufbewahren“, erläutert vom Heede. „Man sollte sich auf jeden Fall mit der Situation abfinden. Der Unfall ist passiert, und danach kann man nur noch helfen“, fügt sie hinzu. Angst, dass man den Menschen verletzt, sollte man nicht haben, sagt sie. „Es kann gut sein, dass ich dem Mann einige Rippen gebrochen habe, aber dafür lebt er noch“, sagt die Feuerwehrfrau im Rückblick.

Großen Respekt hat sie vor den Helfern, die trotz des Schocks zur Rettung des Mannes beigetragen haben. „Alleine hätte ich ihn nicht einmal aus dem Fahrzeug bekommen“, sagt sie.

Am 08.02.2017 um 18:30 Uhr trifft sich die Ehrenabteilung des Löschzuges Halver und der ehemaligen Löschgruppe Carthausen im Gerätehaus Stadtmitte.

https://www.youtube.com/watch?v=cJrZICyzKbY

Spätestens zum Jahreswechsel wieder Zielscheibe von Raketen und Böllern"

Mit diesem Video-Clip fordern Feuerwehrleute mehr Respekt

"Respekt - ja, bitte": So lautet der Appell von Einsatzkräften.
© Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Düsseldorf - Mit einem Video bittet die Landesgruppe NRW der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), die ihren Sitz in Solingen hat, kurz vor dem Jahreswechsel um mehr Respekt für Rettungskräfte. Unterstützung kommt beispielsweise von Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Justizminister Thomas Kutschaty.

"Spätestens zum Jahreswechsel werden Einsatzpersonal von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder zur Zielscheibe von Raketen und Böllern", berichtete die Gewerkschaft am Mittwoch aus leidiger Erfahrung. 

 

"Respekt - ja, bitte" lautet der Appell von Einsatzkräften, die in dem kurzen Film von einschlägigen Situationen berichten. "Scheiß-Neger, von Dir lass ich mir nicht helfen", hat ein dunkelhäutiger Feuerwehrmann schon gehört.

 

Ein anderer erinnert sich so an einen Löscheinsatz: "Als ich das Rohr in der Hand habe, merke ich einen Schlag hinten im Rücken und lag auf dem Boden." 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) unterstützt den Appell: "Wer unsere Feuerwehren behindert, handelt nicht nur respektlos, sondern gefährdet das Leben von Menschen", warnt sie in dem Video. - dpa

Quelle: wa.de

 

siehe Bericht auf come-on.de

Kranzniederlegung

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Halver

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung gingen alle Gäste gemeinsam zum Ehrenmal in den Hohenzollernpark, um dort einen Kranz niederzulegen und der Toten zu gedenken.
© Raidt

Halver - „Am heutigen Tag, wenn in Deutschland die Fahnen auf Halbmast wehen, gedenken wir der vielen Menschen und Soldaten, die in den beiden Weltkriegen millionenfach ihr Leben ließen und unter der Gewaltherrschaft litten.“ Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Ebbinghaus am Snntag die Gäste, die zur Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags gekommen waren.

Unter diesen Gästen waren neben Vertretern der Feuerwehr und Vereine auch einige Ratsmitglieder. Musikalisch wurde die Veranstaltung im Forum der Lindenhofschule von einigen Schülern der Musikschule Volmetal begleitet, außerdem trugen Schülerinnen des Anne-Frank-Gymnasiums Gedichte von Paul Celan und Georg Trakl vor. Im Anschluss gingen alle Gäste gemeinsam zum Ehrenmal, um dort einen Kranz niederzulegen und der Toten zu gedenken.

 

Monika Ebbinghaus erinnerte in ihrer Rede auch an das Leid der „Menschen im Irak und in Syrien, im Nahen Osten und in der Ukraine“. Auch heute werde die Welt nicht vom Frieden regiert, nach wie vor litten Menschen unter Krieg, Terror, Verfolgung und Hunger. Wer die „Schreckensbilder in den Abendnachrichten“ ansehe, der erkenne, was der Kriegt mit Menschen macht: „Er tötet nicht nur Menschen, sondern das Menschsein selbst“, so die stellvertretende Bürgermeisterin.

Und nicht nur in den aktuellen Kriegsgebieten, sondern auch in Europa drohe Gefahr. „Parteien erstarken, deren Themen und Aussagen in Teilen an die Zeiten des Nationalsozialismus erinnern. Die Europäische Union bröckelt und steht vor großen Herausforderungen“, führte Ebbinghaus Beispiele an. Es gelte, an einem geeinten Europa festzuhalten, sich auseinanderzusetzen und auch Gegner zu Verhandlungspartnern zu machen. „Wir müssen wachsam sein, dass sich nicht wiederholt, was wir glaubten durch Erfahrung und bessere Erkenntnis überwunden zu haben“, mahnte sie abschließend. Die Erinnerung verpflichte dazu, immer an einer friedlichen Lösung von Konflikten zu arbeiten.

 

siehe Bericht von Come-on.de:

Aufkleber für mehr Sicherheit

Feuerwehr Halver: Kinderfinder soll Leben retten

Mit Unterstützung von Sparkasse und Provinzial-Versicherung kann die Feuerwehr Halver die Kinderfinder kostenfrei bereitstellen.
© Schröder

Halver - Eine Horrorvorstellung: In der eigenen Wohnung brennt es. Dichter schwarzer Rauch breitet sich immer weiter aus und vernichtet jegliche Sicht.

Noch schlimmer wird dieses Szenario, wenn sich dies beispielsweise in der Nacht abspielt, die Bewohner im Schlaf überrascht werden, es nicht rechtzeitig aus der Wohnung schaffen und vom Rauch eingeschlossen werden. Dann zählt für die Lebensretter von der Feuerwehr jede Sekunde, um Menschenleben zu retten.

 

Doch woher sollen die Einsatzkräfte wissen, in welchen Räumen sie zuerst nach Überlebenden suchen müssen? In rund 700 Halveraner Haushalten weist ein sogenannter Kinderfinder auf Schlafzimmer von Kindern hin. Der neongelbe Aufkleber wird unterhalb der Türklinke befestigt, sodass die Mitglieder der Feuerwehr beim Durchsuchen der Wohnung im Kriechschritt auf das Hinweisschild aufmerksam werden können.

150 neue Aufkleber

Damit diese Präventionsmaßnahme in noch mehr Häusern Halvers angewendet werden kann, wurde die Feuerwehr nun mit 150 weiteren Kinderfindern von der Sparkasse Lüdenscheid und der Westfälischen Provinzial ausgestattet. Die klebenden Lebensretter können mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße kostenfrei abgeholt werden.

„Zum Glück waren wir in Halver noch nicht auf sie angewiesen“, betont Björn Clever von der Feuerwehr Halver. Doch wenn es einmal soweit sein sollte, kann der Kinderfinder über Leben und Tod entscheiden.

Skyrun-Wettkampf in Münster

Halveraner Feuerwehr stürmt nach oben

 

Sechs Feuerwehrleute aus den Löschzügen Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen nahmen am „Skyrun“-Wettbewerb in Münster teil.
© Starke

 

Halver - Sechs Feuerwehrleute aus Halver starteten beim Skyrun in Münster. Die einzige Frau unter ihnen erzielte dabei einen besonderen Erfolg.

360 Treppenstufen, 18 Etagen und ein Aufstieg in voller Montur: Sechs Feuerwehrleute aus Halver stellten sich dieser Herausforderung bei einem internationalen Wettbewerb der Feuerwehren in Münster.

 

Beim sogenannten Skyrun trugen die Teilnehmer beim Aufstieg zum obersten Stockwerk ihre Ausrüstung inklusive der Atemschutzgeräte. Unter dem Motto „Fit für Halvers Sicherheit“ traten die sechs Mitglieder der Löschzuge Stadtmitte und Oberbrügge-Ehringhausen – Jessica Stübner, Christian Starke, Justin Andraczek, Justin Schneider, Nicolai Pape und Reinhard Peters – mit viel Eifer und Freude gegen andere Feuerwehrleute aus Deutschland, den USA, Frankreich, England und Polen an.

Ordentlich Ausgangsposition für Entscheidungsrunde

Zuerst mussten die Halveraner eine Qualifikationsrunde überstehen: Durch eine möglichst gute Zeit konnten sie sich so eine ordentliche Ausgangsposition für die nächsten Entscheidungsrunden erkämpfen. In der Qualifikationsrunde absolvierten die Starter einen sogenannten „fliegenden Start“. Alle 15 Sekunden startete ein Teilnehmer ins Treppenhaus – 18 Etagen und 360 Stufen – und stellte sich dem Aufstieg. Darunter auch die sechs Halveraner, denen es gelang, sich in der Qualifikationsrunde mit guten Zeiten für das Feld der besten 64 Starter zu qualifizieren.

Der Schnellste gegen den Langsamsten

In den nun folgenden Runden, startete der schnellste Läufer gegen den langsamsten, der zweitschnellste gegen den vorletzten – bis alle 32 Duelle absolviert waren. Der langsamere Läufer erhielt stets drei Sekunden Vorsprung und wurde vom schnelleren Starter „gejagt“. Reinhard Peters (Platz 46), Nicolai Pape (Platz 33) und Justin Schneider (Platz 41) schieden nach einer guten Qualifikation in der zweiten Runde aus. Justin Andraczek (Platz 21) konnte sich für die dritte Runde qualifizieren, er schied erst nach 1080 Stufen und 54 Etagen aus dem Wettkampf aus.

Jessica Stübner schnellste Frau des Wettkampfs

Jessica Stübner vom Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen hielt im Starterfeld die Fahne der Frauen hoch. Sie erreichte in der Männerkonkurrenz die dritte Runde und belegte den 22. Platz in der Gesamtwertung. Sie war außerdem die schnellste Frau im Starterfeld.

Christian Starke qualifizierte sich mit einer Zeit von 2:27 Sekunden in der dritten Runde für das Achtelfinale. In dieser Runde musste sich der Brandbekämpfer einem Franzosen geschlagen geben. Er erreichte den 13. Platz in der Gesamtwertung.

Platzierungen unter den Top Ten

In der Teamwertung landete Team Halver I (Jessica Stübner, Christian Starke, Justin Andraczek) mit zehn Punkten auf dem vierten Platz. Team Halver II (Reinhard Peters, Justin Schneider, Nicolai Pape) erreichte Rang sechs.

Neben dem sportlichen Wettstreit nutzten die Feuerwehren die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen und auszubauen.

Bericht von Come-on.de

Leistungsspange: Jugendfeuerwehr erfolgreich in Erndtebrück

Bericht auf Come-on.de:
Neun junge Feuerwehrleute aus Halver haben in Erndtebrück die Leistungsspange erworben. Neben Theorie war auch Fitness gefragt.lsp2016
© Feuerwehr Halver

Halver - Bei der Leistungsspangenabnahme in Erndtebrück (Kreis Siegen-Wittgenstein) hat eine feuerwehrtaktische Gruppe der örtlichen Jugendfeuerwehr das höchste Leistungsabzeichen, das Mitglieder einer Jugendfeuerwehr erwerben können.

Gemeinsam mit 25 Jugendfeuerwehren aus ganz Nordrhein-Westfalen stellten sich die neun Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren kürzlich den hohen Anforderungen zum Erwerb der Leistungsspange. Neben einem geschlossenen Auftreten der Gruppe waren Schnelligkeit, Körpergewandtheit und Ausdauer sowie ausreichendes feuerwehrtechnisches Wissen und Allgemeinbildung jedes Einzelnen gefragt.

Über die wöchentlichen Übungsstunden hinaus trainierte die Gruppe zuletzt zweimal pro Woche, um das begehrte Abzeichen, das in den Feuerwehrausweis eingetragen wird, zu erhalten.

Wie Björn Clever als Leiter der Jugendfeuerwehr erläuterte, hatte Betreuerin Bettina Kind (Fachbereich Frauen und Mädchen) maßgeblichen Anteil am Bestehen der anspruchsvollen Prüfung. Neben feuerwehrtechnischen, politischen und Fragen zum Allgemeinwissen mussten die neun Jugendlichen ihre körperliche Fitness in einem Staffellauf und beim Kugelstoßen unter Beweis stellen. Schnelligkeit war beim Auslegen einer Schlauchleitung gefragt. Exakte Kenntnis zum Verhalten bei einem Löscheinsatz war bei der FwDV 3-Übung („Einheiten im Löscheinsatz") gefordert. „Das ist uns besonders wichtig", meinte Clever sichtlich stolz auf die neun Jugendlichen.

Voraussetzung, an der Leistungsspangenabnahme teilnehmen zu können, sei eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr von mindestens einem Jahr, betonte er. Das Mindestalter, um die Auszeichnung zu erhalten, betrage 15 Jahre.

Die drei 14-Jährigen, die in Erndtebrück dabei waren, haben vor diesem Hintergrund zunächst eine Teilnahmebescheinigung erhalten, können die Leistungsspangenabnahme jedoch wiederholen. Wie Björn Clever erklärte, ist der Leistungsnachweis bei der Jugendfeuerwehr Halver seit vielen Jahren gute Tradition.

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Autor

Monika Salzmann

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Am Samstag den 24.09.2016 endete der interkommunale Grundlehrgang der Feuerwehren aus Kierspe, Halver, Schalksmühle und Meinerzhagen.

Der theoretische Teil wurde bereits im Frühjahr in Kierspe durchgeführt und von allen Lehrgangsteilnehmern erfolgreich bestanden.

Am Samstag  konnte auch der praktische Teil, welcher in Schalksmühle durchgeführt wurde von allen Teilnehmern erfolgreich abgeschlossen werden. Der Grundlehrgang vermittelt die Grundkenntnisse des Feuerwehr- und Einsatzdienstes und macht aus den 16 jungen Kameradinnen und Kameraden nach erfolgter Beförderung Oberfeuerwehrmänner/-frauen.

Wir gratulieren Niels Kind und Kristiaan Waumans vom Löschzug Stadtmitte, Jonas Stratmann und Lars Kessner vom Löschzug Buschhausen zum bestandenen Lehrgang und wünschen Ihnen für Ihren zukünftigen Einsatzdienst viel Glück und allzeit eine gute Heimkehr aus den Einsätzen.

TM 2016

Am Freitag den 01.07.2016 und Samstag den 02.-07.2016 fand der BF(BerufsFeuerwehr)Tag der Jugendfeuerwehr Halver statt. siehe Bericht auf Come-on.de:

Berufsfeuerwehr-Tag: Nachwuchskräfte bei zehn Übungen gefordert

Bei einer der Übungen auf dem Schulhof der Grundschule Obrbrügge galt es für die Nachwuchskräfte auch mehrere Verletzte zu bergen.
© Raidt

Halver - Ein Kombi und ein Kleinwagen sind zusammengestoßen und haben sich verkeilt, die vier Insassen des Kleinwagens sind verletzt. Ein Kind ist mit seinem Fahrrad zwischen die Autos geraten und liegt nun mit Kopf und Oberkörper unter dem Kombi: Dieses Szenario bot sich am Samstagnachmittag den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, als sie zu einer Übung mit zwei Löschfahrzeugen auf den Schulhof der Grundschule Oberbrügge einbogen.

Schnell begannen die ersten Jugendlichen, sich einen Überblick über den Zustand der Verletzten sowie der Unfallwagen zu verschaffen, während die anderen schon die notwendigen Geräte von den Autos luden.

 

Bei insgesamt zehn solcher Übungen musste sich die Jugendwehr am Freitag und Samstag im Rahmen des sogenannten Berufsfeuerwehr-Tags beweisen. 24 Stunden lang besetzten die Jugendlichen das Gerätehaus in Halver, aßen und schliefen dort und rückten immer wieder zu Einsätzen aus, die die vier Löschzüge sowie die Jugendwarte Björn Clever und Sebastian Rißmann vorbereitet hatten. Vom Containerbrand über einen Kleinbrand auf dem Bauhof-Gelände bis hin zum dramatischen Unfall war alles dabei.

Unterstützung durch die DRK-Jugend

Nach einem Unfall mussten die Fahrzeuge zunächst gesichert werden.
© Raidt

Damit an den Einsatzorten möglichst realistische Bedingungen herrschten, bekamen die Halveraner unter anderem Unterstützung von Mitgliedern der DRK-Jugend, die in Oberbrügge – entsprechend geschminkt – die Verletzten im Auto darstellten und während der Übung vor Schmerzen schrien.

Um weitere Verletzungen zu verhindern, stützten die Jugendwehr-Mitglieder erst einmal mit Hilfe von Holzkeilen die beiden instabil stehenden Autos ab. Anschließend hockte sich einer der jungen Retter neben das verletzte Kind, stützte seinen Kopf und forderte von seinen Kameraden eine Schiene an, um die Halswirbelsäule zu stabilisieren. Erst danach konnte das Kind befreit und auf einer Trage zum Krankenwagen gebracht werden. Auch alle Verletzten aus dem anderen Auto waren inzwischen gerettet – alles richtig gemacht, bestätigen Rißmann und Clever zufrieden.

Brandschutzerziehung in der Kita Juno

© Klötzer

Halver - Zum Thema Brandschutz referierte Lars Rzonsa von der Freiwilligen Feuerwehr Halver am Donnerstag in der DRK-Kita Juno. Während die Eltern interessiert den Vortrag verfolgten, beschäftigten sich die Jungen und Mädchen mit den Fahrzeugen und der Ausrüstung der Feuerwehr.

„Viele Leute fragen sich, wann man überhaupt die Feuerwehr ruft, wie viel der Einsatz kostet und was die Feuerwehrleute überhaupt machen“, erklärte der Oberbrandmeister. Mitgebracht hatte er auch Anschauungsmaterial wie Schläuche oder eine Feuerwehruniform.

 

In seinem Vortrag behandelte Rzonsa Aufgaben und Organisation der Halveraner Feuerwehr genauso wie die verschiedenen Fahrzeuge und deren Funktionen. Zu den Aufgaben der Feuerwehrleute zählt die Brandbekämpfung genauso wie technische Hilfeleistungen, etwa bei Autounfällen oder überfluteten Kellern. Hinzu kommen Einsätze bei atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren (ABC-Einsätze).

Auch Tipps zur Brandschutz-Erziehung gab Lars Rzonsa den Eltern mit auf den Weg. Wichtig sei es, Kindern den Umgang mit dem Feuer zu erklären und ihnen das richtige Verhalten im Brandfall nahezubringen – zum Beispiel, dass sie bei Feuer Ruhe bewahren und sich nicht verstecken sollen.

Für interessierte Fragen seitens der Eltern sorgte auch das Thema Brandmelder. Ausgerüstet werden sollten in jedem Fall alle Schlafräume, Flure und das Wohnzimmer, wie der Feuerwehrmann erklärte. Dass die Feuerwehr auch nach Zimmerbränden, die die Bewohner selbst löschen konnten, die Räume durchlüftet, hatten die meisten der anwesenden Eltern nicht gewusst.

Währenddessen konnten sich die Kinder das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Halver und dessen Ausrüstung anschauen. Am meisten Spaß machte den Kleinen das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch.

Quelle: come-on.de

Zelten bei Kälte

Halver - Rund 240 Jugendliche und 80 Betreuer hat die Jugendfeuerwehr Märkischer Kreis am Pfingstwochenende auf dem Attendorner Campingplatz Hof Biggen versammeln können. Am Kreiszeltlager nahmen auch zehn Jugendliche und acht Betreuer aus Halver teil.

Nach Lageraufbau und Abendessen klang der erste Tag im Lager mit einem Bingoabend aus, den die Jugendlichen wegen des großen Zuspruchs einen Tag später wiederholten. Den Großteil des Samstags nahm aber eine Stadtrallye ein, bei der die Teilnehmer nicht nur Fragen zur Stadt Attendorn beantworten, sondern auch kreative Aufgaben bestehen mussten. Zum Abschluss des Samstags gab es eine Disco.

 

Auch wenn das Wetter nicht ganz mitgespielt hat, sind am Sonntag alle gesund nach Hause gekommen, wie der Halveraner Jugendfeuerwehrwart Björn Clever erklärt: „Gerade nachts haben die Jugendlichen sehr gefroren, aber immerhin ist es die meiste Zeit trocken geblieben – und alle hatten viel Spaß.“

Besonders wichtig seien bei dem alle zwei Jahre an gleichem Ort stattfindenden Zeltlager das Kennenlernen und die Gemeinschaft unter den verschiedenen Jugendfeuerwehren im Kreis. Auch in dieser Hinsicht sei es ein Erfolg gewesen.

Quelle: Come-on.de

Der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen bedankt sich für 2 tolle und äußerst friedliche Festtage. Wir konnten viele Gespräche mit der Bürgerschaft führen. Die  folgenden am Tag der offenen Tür gekauften Losnummern konnten als Gewinner ermittelt werden. Die Abholung der Preise ist bis zum 20.06.2016 am Gerätehaus des Löschzuges Oberbrügge-Ehringhausen Anemonenweg 2, in Halver-Oberbrügge  immer Mittwochs ab 19.00 Uhr - ca. 22:00 Uhr möglich. Die Angaben sind sorgfältig erstellt und geprüft worden, haben aber keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit.

 

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Erfolgreicher Leistungsnachweis für die Feuerwehr Halver. Im Gruppenwettbewerb errang der Löschzug Bommert den 2. Platz und den 4. Platz.

Beim Staffelwettbewerb holte der Löschzug Stadtmitte den 3. Platz!

Ergebnisse LNW 2016

Ergebnisse des Leistungsnachweises 2016

Die jeweils ersten drei Platzierungen in der Voransicht

Staffelwertung:

1 S Hemer Frönsberg 3  (2:03 min)
2 S Herscheid Jugendwarte  (2:05 min)
3 S Halver Stadtmitte 3  (2:29 min)

Gesamtübersicht
Pokalwettbewerb Kreisleistungsnachweis MK 2016 – Staffeln

Gruppenwertung:

1 G Neuenrade Stadtmitte 2 (2:35 min)
2 G Halver Bommert 1  (2:37 min)
3 G Neuenrade Stadtmitte 1 (2:39 min)

Gesamtübersicht
Pokalwettbewerb Kreisleistungsnachweis MK 2016 – Gruppen

Herzlichen Glückwunsch!

Ein voller Erfolg war der Tag der offenen Tür der heute im Laufe des Tages am Gerätehaus Stadtmitte durch die Mitglieder der Feuerwehr Halver sowie tatkräftiger Unterstützung der Jugendfeuerwehr und der Firma  Nölke durchgeführt wurde. siehe Bericht auf come-on.de:

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr

Wie nach einem Verkehrsunfall brennende Autos zu löschen sind, führte die Jugendfeuerwehr vor.
© Raidt

Halver - Mit einer Modenschau der besonderen Art überraschte die Feuerwehr Halver am Sonntag die Besucher ihres Tages der offenen Tür: Die Feuerwehrmänner führten auf einem Laufsteg im Gerätehaus an der Thomasstraße ihre Einsatz- und Festuniformen vor.

Sie präsentierten sich aber auch in Schlafanzügen, Unterwäsche und in Anzug und Krawatte – je nachdem, ob der Melder tagsüber oder mitten in der Nacht geht, tauchen die freiwilligen Retter schließlich auch so im Gerätehaus auf, um sich für einen Einsatz umzuziehen.

Vorher zeigte die Jugendfeuerwehr, wie brennende Autos zu löschen zu sind. Das Szenario: Bei einem Verkehrsunfall sind zwei Autos zusammengestoßen und haben Feuer gefangen. Als die Rettungskräfte eintreffen, sind die Fahrer der Unfallwagen schon aus den Flammen gerettet, so dass sich die Feuerwehrleute sofort der Brandbekämpfung widmen können.

Mit Blaulicht und Sirene rückten die Mitglieder der Jugendwehr in einem Löschgruppenfahrzeug zum Einsatzort hinter dem Gerätehaus aus. Dort standen zwar zwei zerbeulte Autowracks, zu Simulationszwecken hatten die Feuerwehrleute aber in einer Metallwanne Holzklötze und -latten angezündet, die die Jugendwehr löschte.

Auch auf der anderen Seite des Gerätehauses loderten Flammen aus solchen Metallbehältern. Dort führten Mitarbeiter der Firma Nölke verschiedene Feuerlöscher vor. Sie zündeten Kartons und Benzin an und zeigten, mit welchem Löscher sich welcher Brand am besten bekämpfen lässt.

„Die Bürger sollen sehen, was die Feuerwehr leistet, und sie sollen uns und unsere Ausrüstung kennenlernen“, fasste Michael Kind vom Löschzug Stadtmitte zusammen, warum die Feuerwehr regelmäßig ihre Türen für die Halveraner öffnet. Aber nicht nur diese kamen gestern zum Gerätehaus. Auch Feuerwehrleute aus Schalksmühle, Kierspe, Breckerfeld und Wipperfürth statteten ihren Kameraden in Halver einen Besuch ab. Obwohl sich immer wieder Wolken vor die Sonne schoben und etliche Schneeschauer fielen, blieb die Stimmung fröhlich.

Doch auch an den Ernstfall hatte die Halveraner Wehr bei der Vorbereitung gedacht: „Wir bleiben natürlich einsatzbereit“, sagte Kind. Der Löschzug Stadtmitte habe Mitglieder eingeteilt, die im Notfall ausrücken müssten. Und bei einem großen Einsatz würden die anderen Einheiten zur Unterstützung angefordert.

Autor


Constanze Raidt