Feuerwehr-Bilanz nach "Friederike"

Totholz im Kronenbereich an der Frankfurter Straße. Knapp eine Viertelstunde dauerte es, Baum und Ast herauszuschneiden, dann konnte der Verkehr auf der Landesstraße wieder rollen.
© Hesse

Halver - Ein durchweg positives Fazit zieht Michael Keil, Pressebeauftragter der Feuerwehr Halver, nach dem strapaziösen Sturmtag am Donnerstag.

„Das lief im Prinzip sehr routiniert“, sagt Keil im Nachgang. Das Herangehen an die Einsätze einschließlich der Koordinierung der Einsätze, die der Märkische Kreis an die Feuerwehr vor Ort delegiert hatte, habe reibungslos funktioniert. 

 

Die Leitstelle Halver, der sogenannte Meldekopf, befand sich dabei nicht in der Wache, sondern im neuen Einsatzleitwagen. Vier Kanäle waren in dem Fahrzeug geschaltet mit zwei Feuerwehrleuten, die sich die Koordination teilten. Die Führungskräfte, ebenfalls mit Plätzen im Fahrzeug, waren damit stets auf dem Stand der Dinge

Eigensicherung genießt Priorität

Eine Lehre aus dem Jahrhundertsturm Kyrill vor elf Jahren wurde ebenfalls beherzigt: Eigensicherung genießt Priorität. Das war beispielsweise im Bereich Bommert der Fall, genau an der Ortslage Brocksiepen, wo die Kräfte des Löschzugs die Gefahrenstelle zwar sicherten, selbst aber aus dem gefährlich schwankenden Bestand herausblieben, wie Keil sagt.

 

Ähnlich verhielt es sich in der Innenstadt, wo man einen gefallenen Baum an der Tauberstraße zwar absperrte, aber nicht im Starkwind unter Gefahrbäumen arbeitete. 

Die Einsatzorte im Überblick:

  • Kreisch 
  • Frankfurter Straße 99 
  • Löhrmühle 2  
  • Hürxtal 
  • Bergfeld 
  • Tauberstraße 
  • Schneehohl 
  • Kückelhausen 
  • Steinbach 
  • Vömmelbach 
  • K.-Heinz-Volkenrath-Str. 
  • Schmidtsiepen 3 
  • Nähe Hagebücherhöh 
  • Anschlag Niederhövel 
  • Markstraße 1 
  • Beverstraße 
  • L 528 Hürxtal 
  • Ortsausgang Anschlag 
  • Oberbommert/Giersiepen 
  • Auf der Mark 
  • Holte Ahe 
  • Brocksiepen 
  • L 528 Karlshöhe 
  • Ahe 
  • Langenscheid 
  • Sticht