Die lang anhaltenden, hohen Temperaturen machen nicht nur uns Menschen zu schaffen, auch Tiere und Pflanzen leiden darunter.

Während Haustiere und Garten von Ihren Besitzern versorgt werden kümmert sich der Baubetriebshof der Stadt Halver um die Pflanzen in der Stadt. Da bei der Menge an Bäumen und Sträuchern jedoch deren Möglichkeiten irgendwann erschöpft sind wurde von der Stadt Halver beschlossen, dass die Feuerwehr hier unterstützend tätig werden soll.

Am Mittwochabend wurde durch den Löschzug Stadtmitte mit drei Einsatzkräften und dem Tanklöschfahrzeug TLF4000 die Bäume rund um das Rathaus sowie ein Großteil der Hagener Straße bewässert.

„Wichtig ist es, nicht alles Wasser auf einen Fleck zu kippen, sondern es gut zu verteilen“ gab ein Bauhofmitarbeiter wertvolle Tipps, „sonst kann der Boden das alles auf einmal nicht aufnehmen und es läuft einfach über die Straße in die Kanalisation.“

Doch nicht nur die Bäume sondern auch der ein oder andere Bewohner Halvers freute sich über die Abkühlung und ließ sich einmal mit dem Wasserstrahl „gießen“.

Einsätze wie dieser gehören zwar laut dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) des Landes NRW nicht zu den eigentlichen Aufgaben einer Feuerwehr, „das Feuerwehren immer mal wieder darüber hinaus helfen, ist ein normaler Prozess“ erklärt Christoph Schöneborn, Landesgeschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Auch in Aachen, Wuppertal und Düsseldorf zum Beispiel ist die Feuerwehr im Laufe der Woche zu Einsätzen dieser Art ausgerückt.

Nach etwa 3,5 Stunden und 15.000 Litern Wasser hieß es für die Feuerwehrleute noch Fahrzeug wieder fertig machen, bevor es endlich nach Hause ging.

 

 

 

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