siehe Bericht von Come-on.de:

Feuerwehr

Neubau ist dringend: Gerätehaus erneut Thema der Politik

Das Gerätehaus in Bommert ist zu klein. Ein Neubau soll her – in Anschlag. Zwischenzeitlich gab es Gespräche über die Summe, die das Vorhaben kosten soll. Nun berät die Politik erneut in einem Ausschuss darüber.

Über einen etwas ungewöhnlichen Dringlichkeitsbeschluss hat am kommenden Dienstag der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen zu entscheiden: Es geht um das Gerätehaus des Löschzugs Bommert, das in Anschlag errichtet werden soll.

Halver – Ungewöhnlich daran ist, dass es sich um einen kompletten, millionenschweren Baubeschluss handelt für das Gebäude, das das bisherige kleine und räumlich völlig unzureichende an der Bommert ersetzen soll.

 

Eigentlich hatte der Fachausschuss noch Anfang Dezember 2020 die Entscheidung über den Neubau vertagt, um Klarheit über die tatsächlichen Kosten und auch die künftige Unterbringung der Jugendfeuerwehr zu haben. Zwischenzeitlich konnte aber ein abgespecktes Konzept entwickelt werden. Inzwischen geht es noch um 2,9 Millionen Euro, die ins Gerätehaus investiert werden sollen. Zwischenzeitlich war von 4,8 Millionen Euro die Rede gewesen.

Sinn der Dringlichkeitsentscheidung, die auch noch durch den Hauptausschuss und den Rat bestätigt werden muss, ist die Möglichkeit, erhebliche Fördermittel aus dem Programm „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ zu beantragen. Erhält Halver den Zuschlag, stünden bis zu 250 000 Euro in Aussicht. Fristwahrend kurz vor Weihnachten hatten Bürgermeister Michael Brosch und CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Hesse den Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnet, der nun die politischen Gremien passieren muss.

 

Mit der baulich reduzierten Planung ist nach unseren Informationen auch ein Umzug der Jugendfeuerwehr ins neue Gerätehaus in Anschlag vom Tisch, das aus Kostengründen nur noch einstöckig errichtet werden soll. Wo der Feuerwehrnachwuchs künftig untergebracht werden soll, geht aus der Vorlage für den Ausschuss nicht hervor. Klar ist aber, dass das Gerätehaus Stadtmitte ohnehin zu knapp für den Löschzug und die Jugendfeuerwehr dimensioniert ist, sodass auch an der Thomasstraße Raumbedarf besteht.